{"id":121060,"date":"2025-05-18T19:49:11","date_gmt":"2025-05-18T19:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/121060\/"},"modified":"2025-05-18T19:49:11","modified_gmt":"2025-05-18T19:49:11","slug":"wdr-sport-1-fc-koeln-der-wahnsinn-hat-einen-namen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/121060\/","title":{"rendered":"WDR-Sport: 1. FC K\u00f6ln &#8211; der Wahnsinn hat einen Namen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 18.05.2025 20:53 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong><strong>Der 1. FC K\u00f6ln hatte mit allerlei Nebenschaupl\u00e4tzen in dieser Zweitliga-Saison zu k\u00e4mpfen. Wie konnte der Klub, der nach dem Abstieg mit einer Transfersperre belegt war, diesen ganzen Widrigkeiten trotzen? Eine Analyse zeigt, dass inmitten des Chaos durchaus einiges richtig lief.<\/strong><\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;1. Bundesliga, wir sind wieder da&#8220; &#8211; das sollte und wurde das Motto am Sonntagnachmittag im K\u00f6lner Stadion. Denn der 1. FC K\u00f6ln feierte mit einem fulminanten 4:0 \u00fcber den 1. FC Kaiserslautern die direkte Bundesliga-R\u00fcckkehr und zugleich die Zweitliga-Meisterschaft. &#8222;Wir wissen, dass es viele Auf und Abs gab. Umso sch\u00f6ner, dass wir die Saison als Meister beendet haben&#8220;, sagte Sportdirektor Thomas Kessler.<\/p>\n<p>    Abstieg und Transfersperre d\u00e4mpften Glauben zu Beginn<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZwei Tore in 30 Minuten &#8211; schon nach einer halben Stunde herrschte in K\u00f6ln Partystimmung gegen Kaiserslautern. Aber Moment: Aufstieg und fr\u00f6hliche Gesichter \u00fcberall? Das beschreibt ein Szenario, welches im letzten Sommer h\u00f6chstens die k\u00fchnsten Optimisten vorausgesagt hatten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer gro\u00dfe und glorreiche 1. FC K\u00f6ln, Stolz der Domstadt, lag komplett am Boden: Sang- und klanglos aus der Bundesliga abgestiegen und zudem belegt mit einer Transfersperre, die die Registrierung neuer Spieler verhinderte. &#8222;Wir m\u00fcssen aufpassen, dass es nicht direkt in Liga drei geht&#8220;, las man von vielen FC-Fans, die das Schlimmste vom Schlimmen bef\u00fcrchteten.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/fussball\/bundesliga2\/koeln-feiert-triumphale-rueckkehr-in-die-bundesliga,zweite-bundesliga-koe-fck-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        Funkel, Uth, Lemperle &#8211; K\u00f6lns kitschige Aufstiegsparty<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>    Erfahrene spielen wichtige Rolle<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf Christian Keller, damals noch Sport-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, und den neuen Trainer Gerhard Struber wartete viel Arbeit: Sie mussten einen m\u00f6glichst starken Kader kreieren, ohne neue Spieler einzukaufen. Der FC fokussierte sich darauf, seine Leistungstr\u00e4ger zu halten sowie auf r\u00fcckkehrende Leihspieler.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Mir war sehr schnell klar, dass ich die Entt\u00e4uschung aus der vergangenen Saison in der neuen Spielzeit wiedergutmachen m\u00f6chte&#8220;, hatte beispielsweise Mitelfeldspieler Eric Martel verlauten lassen. Davie Selke und Jeff Chabot waren die einzigen namhaften Abg\u00e4nge im Kader.<\/p>\n<p>    Notgedrungen: Fokus auf Talente<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer andere Kaderbaustein war, sich notgedrungen auch auf die eigene Jugend fokussieren. Gleich sieben Mal agierte der FC in dieser Saison mit einer Startelf unter 24 Jahren. Die gute Nachwuchsarbeit der K\u00f6lner ist seit Jahren bekannt &#8211; unterstrichen wurde das erst am Sonntag wieder durch den Meistertitel der U19-Junioren.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/sport\/fussball\/a-junioren-dm-finale-leverkusen-koeln-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        1. FC K\u00f6ln gewinnt A-Junioren-Finale gegen Bayer Leverkusen<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSo bauten die Verantwortlichen einen Kader, der aus erfahrenen Spielern wie hoffnungsvollen Talenten bestand. Das funktionierte erstaunlich gut: Die jungen St\u00fcrmer Tim Lemperle und Damion Downs erzielten letztlich mehr als zehn Tore.<\/p>\n<p>    Team l\u00e4sst Potenzial erahnen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch der erfahrene Luca Waldschmidt wurde vor allem gegen Ende der Saison zu einem wichtigen Faktor &#8211; \u00e4hnlich wie Florian Kainz, der nach schwachen Vorstellungen mit drei Toren im Saisonfinale noch zum Aufstiegshelden avancierte. Oder der wiedererstarkte Linton Maina, der mit 13 Vorlagen zum besten Vorlagengeber der &#8222;Gei\u00dfb\u00f6cke&#8220; wurde.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/sport\/fussball\/zweite-bundesliga\/maina-vertragsverlaengerung-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        Verk\u00fcndung nach dem Aufstieg: Maina verl\u00e4ngert in K\u00f6ln<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDoch der Reihe nach: Zu Beginn der Spielzeit begeisterte K\u00f6ln &#8211; jedes Spiel wurde zum Spektakel, die Ergebnisse stimmten allerdings nicht immer. Doch schon dort deutete sich das Potenzial des Teams an. Insbesondere die DFB-Pokalspiele gegen die Erstligisten Kiel und Leverkusen lie\u00dfen erahnen, wozu die Mannschaft in der Lage w\u00e4re. Absichtlich wurde der &#8222;schnellstm\u00f6gliche Wiederaufstieg&#8220; als Ziel ausgegeben &#8211; nicht der direkte Wiederaufstieg. Doch mit dem Team schien auch das m\u00f6glich.<\/p>\n<p>    Defensivfu\u00dfball nur kurzfristig erfolgreich<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">\nDas angesprochene &#8222;Worst-Case-Szenario&#8220; Richtung 3. Liga trat erst nach einer Ergebniskrise und &#8222;Keller raus&#8220;-Rufen im Herbst wieder auf den Plan. Trainer Struber reagierte mit einem Torwartwechsel, wo Marvin Schw\u00e4be statt Jonas Urbig als Nummer eins zur\u00fcckkehrte und noch wichtiger mit einer ver\u00e4nderten Taktik: Statt einer Viererkette wurde nun mit Dreierkette gespielt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNoch deutlicher trat die ver\u00e4nderte Spielartart des FC hervor: Der &#8222;Hurrafu\u00dfball&#8220; des Saisonbeginns wurde &#8222;ad acta&#8220; gelegt und der Fokus auf die Defensive gelegt &#8211; K\u00f6ln spielte nun deutlich unansehnlicher, aber auch deutlich erfolgreicher. Neun ungeschlagene Spiele in Folge katapultierten den FC wieder auf den Spitzenrang.<\/p>\n<p>    Schwache Offensive l\u00e4sst W\u00fcnsche offen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nK\u00f6ln w\u00e4re aber nicht K\u00f6ln, wenn es kein Drama und Probleme g\u00e4be: W\u00e4hrend die Defensive \u00fcber fast die gesamte Saison das Prunkst\u00fcck der Gei\u00dfb\u00f6cke war und Talente wie Neo Telle oder Julian Pauli in den Vordergrund spielten, herrschte im Sturm pl\u00f6tzlich Ladehemmung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNur 15 Tore in 15 R\u00fcckrundenpartien erzielte der FC bis zum 32. Spieltag. Die hochgelobten St\u00fcrmertalente Tim Lemperle und Damion Downs trafen nicht mehr so regelm\u00e4\u00dfig oder waren verletzt. So forderte Jan Thielmann nach einem d\u00fcnnen 1:0 gegen Darmstadt noch im M\u00e4rz: &#8222;Wir m\u00fcssen anfangen, besseren Fu\u00dfball zu spielen.&#8220;<\/p>\n<p>    FC profitiert von patzender Konkurrenz<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nStatt besser wurde es eher wieder schlechter &#8211; und die d\u00fcrftigen Ergebnisse vom Saisonbeginn gesellten sich zu spielerisch d\u00fcrftigen Auftritten dazu. Einzig der ebenfalls in regelm\u00e4\u00dfiger Inkonstanz gefangenen Konkurrenz war es zu verdanken, dass K\u00f6ln trotz schwacher Spiele bis zum Ende in der besten Position um den Aufstieg blieb.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Das ist die Liga, wir erleben das seit Monaten, wie eng das ist. Man muss die H\u00fcrden bis zum Schluss gehen&#8220;, sagte Struber noch im April. Als der m\u00f6gliche Aufstieg dennoch in Gefahr geriet, musste neben Trainer Struber auch Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Keller gehen.<\/p>\n<p>    Rettung durch den &#8222;heiligen Funkel&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGeholt wurde schlie\u00dflich zwei Spieltage vor Schluss der &#8222;heilige Friedhelm Funkel&#8220;, wie ihn manche Plakate abbildeten. Der 71-J\u00e4hrige sollte K\u00f6ln \u00fcber die letzten Meter zur Ziellinie schieben. Sechs Mal war Funkel als Trainer schon aufgestiegen, unter anderem auch mit dem 1. FC K\u00f6ln. &#8222;Fu\u00dfball ist nach wie vor einfach. Ich versuche Klarheit in die Aktionen zu bekommen&#8220;, sagte dieser vor seinem ersten Spiel.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/regional\/wdr\/wdr-spricht-nichts-dagegen-funkel-will-beim-1-fc-koeln-weitermachen-102.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        Funkel will beim 1. FC K\u00f6ln weitermachen<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWas auch immer er mit dem Team machte &#8211; es funktionierte: Das Team, was monatelang unter seinen M\u00f6glichkeiten blieb, siegte sich in N\u00fcrnberg und gegen Kaiserslautern mit starken Auftritten zum direkten Wiederaufstieg. Ob Funkel den FC in der Bundesliga coachen wird, bleibt offen. &#8222;Ich f\u00fchle mich fit und es spricht nichts dagegen&#8220;, lie\u00df der Aufstiegsheld zumindest schon verlauten.<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/sport\/fussball\/zweite-bundesliga\/koeln-analyse-saison-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Westdeutscher Rundfunk\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1743744868_627_lra-wdr-logo-100.svg.svg+xml\" height=\"40\" width=\"40\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.05.2025 20:53 Uhr Der 1. FC K\u00f6ln hatte mit allerlei Nebenschaupl\u00e4tzen in dieser Zweitliga-Saison zu k\u00e4mpfen. 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