{"id":1212770,"date":"2026-08-03T15:55:18","date_gmt":"2026-08-03T15:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1212770\/"},"modified":"2026-08-03T15:55:18","modified_gmt":"2026-08-03T15:55:18","slug":"in-russischer-gefangenschaft-beim-sechsten-schlag-aufs-herz-fiel-er-um-dann-kam-das-naechste-folterinstrument-zum-einsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1212770\/","title":{"rendered":"In russischer Gefangenschaft: Beim sechsten Schlag aufs Herz fiel er um. Dann kam das n\u00e4chste Folterinstrument zum Einsatz"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer vierj\u00e4hrigen Odyssee durch russische Folterkeller kehrt der Ukrainer Oleg Kotow nach Hause zur\u00fcck \u2013 und berichtet von den systematischen Grausamkeiten, die Russland ukrainischen Gefangenen antut.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Oleg Kotow stirbt, und er wei\u00df es. Seine ersten Tage in Freiheit nach so vielen Jahren in Gefangenschaft sind seine letzten auf dieser Welt. Sein Mittagessen an diesem Tag, eine Suppe, schmeckt er nur \u00fcber die Aromen, die aus dem Magen in seinen Mund aufsteigen. Seine Frau Switlana zieht sie mit einer gro\u00dfen Spritze aus einem Glas auf und pumpt die Fl\u00fcssigkeit durch den Schlauch, der durch die Bauchdecke f\u00fchrt. Suppe mit Basilikum gibt es heute. <\/p>\n<p>Kotow sitzt da, die Arme auf das Bett gestemmt, ein Mann von 59 Jahren, abgemagert bis auf die Knochen. Er zwingt sich ein L\u00e4cheln ab. Sagt auf Russisch: \u201eK\u00f6stlich\u201c. Er spricht in kurzen S\u00e4tzen. Jeder Atemzug rasselt. Mehr als vier Jahre war er in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine-krise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine-krise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">russischer Gefangenschaft<\/a> \u2013 ohne Anklage, ohne Verurteilung. Vor einem Monat ist er im Zuge eines Austausches frei gekommen.<\/p>\n<p>\u201eDas ist das B\u00f6se\u201c, sagt er. Und noch einmal: \u201eDas ist das B\u00f6se.\u201c Er habe seine W\u00e4chter in der Haft dar\u00fcber reden h\u00f6ren, dass er Krebs hat. Ihm h\u00e4tten sie aber nur gesagt, dass er blo\u00df eine hartn\u00e4ckige Lungenentz\u00fcndung habe. Keine Behandlung, nur ein paar Spritzen habe er bekommen, von denen er nicht sagen k\u00f6nne, was darin war. Als er freigelassen wurde, konnte er sich kaum auf den Beinen halten.<\/p>\n<p>Wie viele andere tausend ukrainische Zivilisten wurde Oleg in russischer Gefangenschaft systematisch gefoltert.  In einem Bericht der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/osze\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/osze\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Organisation f\u00fcr Sicherheit<\/a> und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zur Verschleppung von Zivilisten in russisch besetzten Gebieten hei\u00dft es, dass \u201ewillk\u00fcrliche Freiheitsentziehung ukrainischer Zivilisten in gro\u00dfem Umfang\u201c stattfinde und \u201eAnzeichen f\u00fcr ein systematisches, konsequentes und vors\u00e4tzliches Verhaltensmuster\u201c erkennen lasse, \u201edas sich speziell gegen ukrainische Zivilisten richtet\u201c. <\/p>\n<p>Sie kamen in \u201eschicken Autos\u201c<\/p>\n<p>Kotow wurde auf offener Stra\u00dfe verschleppt. Nicht lange nach der russischen Gro\u00dfinvasion im Februar 2022 stand er mit einem Nachbarn an einer Stra\u00dfe in seinem Dorf. Die Gegend in der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article-68849d400e680a76f4e962b4\/krieg-in-der-ukraine-charkiw-meldet-fast-drei-stunden-lang-dauerbeschuss-von-russischen-raketen-und-drohnen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article-68849d400e680a76f4e962b4\/krieg-in-der-ukraine-charkiw-meldet-fast-drei-stunden-lang-dauerbeschuss-von-russischen-raketen-und-drohnen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Region Charkiw<\/a> war bereits seit etwas mehr als zwei Monaten unter russischer Besatzung. Fliehen konnten er und seine Frau nicht, er wollte seine Schwiegermutter nicht zur\u00fccklassen. <\/p>\n<p>Am 23. April 2022 kamen sie, erinnert sich Kotow. \u201eIn schicken Autos\u201c, wie er sagt. 15 M\u00e4nner in Uniform. Russische Soldaten. Sie seien direkt auf ihn zugekommen und h\u00e4tten gefragt: \u201eBist du Kotow?\u201c Dann nahmen sie ihn, den pensionierten Polizisten, mit. <\/p>\n<p>Kotow schildert die Ereignisse so: In einem nahen Bahnhofsgeb\u00e4ude begannen die Soldaten, ihm Fragen zu stellen. Am Anfang sei alles normal gewesen. Dann h\u00e4tten sie nach seinen beiden S\u00f6hnen gefragt, was die beiden denn t\u00e4ten. Der j\u00fcngere studiert in Westeuropa, der \u00e4ltere arbeitet bei der Polizei in Charkiw\u00a0\u2013 jener Stadt nahe der russischen Grenze, die der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin um jeden Preis einnehmen wollte.<\/p>\n<p>Kotow sagt: \u201eIch werde doch nicht sagen, dass mein Sohn bei der Polizei arbeitet, damit sie ihn erpressen k\u00f6nnen.\u201c Er habe also behauptet, sein Sohn sei Bauarbeiter. Dann sei ein Mann mit Zetteln gekommen. Sie hatten alles: Geburtsdatum, Name, Dienstgrad seines \u00e4lteren Sohns. \u201eSie wussten, dass ich nicht die Wahrheit gesagt hatte.\u201c Ab diesem Moment war nichts mehr normal.<\/p>\n<p>Das Verh\u00f6r sei in einen Keller verlagert worden. Kotow sei gefragt worden: \u201eWissen Sie, was ein Sternchen ist?\u201c Kotow verzieht das Gesicht, w\u00e4hrend er erz\u00e4hlt, worum es sich dabei handelt: Man steht mit dem R\u00fccken zur Wand, Arme und Beine sind gespreizt. \u201eDann f\u00e4ngt einer an, mit voller Wucht auf die Brust zu schlagen. Einmal, zweimal, dreimal, viermal.\u201c Beim sechsten Schlag aufs Herz sei er umgefallen. M\u00e4nner h\u00e4tten ihn wieder aufgerichtet. Man gab ihm eine Tablette.<\/p>\n<p>\u201eDann brachten sie ein Tapik\u201c, sagt er. Das ist ein sowjetisches Feldtelefon mit Kurbelgenerator, umgebaut wird es zur Folter verwendet \u2013 um <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/folter\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/folter\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Elektroschocks zu verabreichen<\/a>. Auch das hat einen Namen: \u201eKrokodil\u201c, wegen der Klemmen, die an Brustwarzen, Genitalien, Gliedma\u00dfen und im Anus angebracht werden. <\/p>\n<p>Angebliche Illoyalit\u00e4t zum Besatzungsregime<\/p>\n<p>Ein ma\u00dfgebliches Kriterium daf\u00fcr, dass Ukrainer <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article256041908\/Tod-von-Viktoriia-Roshchyna-Sie-recherchierte-zu-Russlands-geheimen-Foltergefaengnissen-und-kam-in-ihnen-um.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article256041908\/Tod-von-Viktoriia-Roshchyna-Sie-recherchierte-zu-Russlands-geheimen-Foltergefaengnissen-und-kam-in-ihnen-um.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in Folterhaft kommen<\/a>, ist die aus Sicht von Russland bestehende, angebliche Illoyalit\u00e4t zum Besatzungsregime. Der Umstand, dass Kotow fr\u00fcher Polizist war und sein Sohn im aktiven Polizeidienst t\u00e4tig war, reichte offenbar aus, um Zweifel zu erregen. Die OSZE-Expertenkommission bezeichnet diese Vorgehensweise als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das ist ein juristischer Begriff, der Gewalttaten beschreibt, die \u201eim Rahmen eines weitverbreiteten oder systematischen Angriffs gegen eine beliebige Zivilbev\u00f6lkerung begangen werden, wobei Kenntnis \u00fcber diesen Angriff vorliegt\u201c. Sprich: Verbrechen gegen die Menschlichkeit bed\u00fcrfen eines hohen Organisationsgrades, einer Befehlskette, einer Intention, einer Systematik in der Umsetzung.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kotow begannen vier Jahre Qualen. Aus dem Keller wurde er in ein f\u00fcnfst\u00f6ckiges Hotel an der russischen Grenze gebracht, das als Gefangenenlager diente. Dort habe man ihn in eine Ecke gesetzt \u2013 15 M\u00e4nner seien rundum gestanden. Einer habe ein Messer aufgeklappt und gesagt: \u201eNa, sollen wir dir die Ohren abschneiden?\u201c Er tippt auf sein Ohr. Das Ohr ist noch da, die Wunde ist verheilt. \u201eSie wollten mir nur den Brustkorb zertr\u00fcmmern\u201c, sagt Kotow. Vier Stunden lang h\u00e4tten sie ihn geschlagen. Dann wieder das Tapik. <\/p>\n<p>Das ging fast einen Monat so. Bei den Verh\u00f6ren sei auch ein Ukrainer dabei gewesen, der die Seiten gewechselt habe. Nach dem Aufenthalt in dem \u201eHotel\u201c, wie Kotow es zynisch nennt, hatte er drei gebrochene Rippen \u2013 mindestens, wie er sagt.<\/p>\n<p>Dann ging es nach Schibekino, in die russische Oblast Belgorod. Ein Lager mit 25 Zelten. Wieder Verh\u00f6re. Wieder Pr\u00fcgelorgien. Die Spezialit\u00e4t des Lagers: \u00dcberraschungs-Attacken der Wachen bei Nacht \u2013 mit 73 Zentimeter langen Schlagst\u00f6cken. \u201eAuf den Hintern, in den Hintern.\u201c Hei\u00dfe Eisen auf die Fu\u00dfsohlen. Verbrennungen mit Gas. Und: \u201eRodnitschok\u201c \u2013 man liegt auf einer Bank, Gesicht nach oben, wird mit einem Tuch geknebelt, w\u00e4hrend Wasser in den Mund flie\u00dft, man aber nicht schlucken kann. \u201eZahnarztinstrumente\u201c, die sie bei Verh\u00f6ren rituell ausgebreitet h\u00e4tten. Acht Monate war er in Schibekino.<\/p>\n<p>Dann: Untersuchungsgef\u00e4ngnis Sarajsk s\u00fcdlich von Moskau. Weiter nach Stary Oskol. Dann fingen die medizinischen Probleme an.<\/p>\n<p>Dort habe es diesen Lagerkommandanten gegeben. \u201eDr. B\u00f6se\u201c, sagt Kotow. Einen HIV\u2011infizierten Insassen h\u00e4tten sie aus der Zelle gezerrt und in einen Raum ohne Fenster gesteckt. \u201eEr ist ganz leise von uns gegangen\u201c, sagt Kotow. Der Mann habe eine Lungenentz\u00fcndung bekommen und sei nach drei Tagen gestorben. Ein anderer Insasse habe sich mit einem Bettlaken erh\u00e4ngt. <\/p>\n<p>\u201eDieses B\u00f6se muss besiegt werden\u201c<\/p>\n<p>Kotow sei gesagt worden, er werde wegen seiner \u201eLungenentz\u00fcndung\u201c ersticken. Immerhin habe man ihn, den Schwerkranken, von da an weitestgehend in Ruhe gelassen. Bis zu jenem Tag im Juni 2026: Die Insassen mussten Uniformen anziehen und sich alle aufstellen: Gesicht zur Wand, Gliedma\u00dfen gespreizt, H\u00e4nde an die Wand. Dann habe man ihnen Stoffs\u00e4cke \u00fcber den Kopf gest\u00fclpt, sie abgef\u00fchrt und in ein Flugzeug gesetzt. Was vor sich gehe, habe niemand gewusst. Einer der M\u00e4nner habe gesagt, das sei ein Gefangenenaustausch, sagt Kotow. Er habe geantwortet: \u201eNiemals, sei kein Depp.\u201c <\/p>\n<p>Doch es war die Wahrheit. Wie ein Traum sei das gewesen, erz\u00e4hlt Kotow. \u201eUnd hier bin ich jetzt\u201c, sagt er. Er schaut auf den kleinen Balkon vor seinem Krankenhauszimmer im zweiten Stock, die Arme auf die Matratze gestemmt. Drau\u00dfen zwitschern V\u00f6gel, die Sonne scheint. In der Nacht sind <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/videos\/video6a6d82304a914d9a527ae231\/ukraine-krieg-der-reinste-terror-mehrere-tote-bei-russischen-angriffen-auf-kiew.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/videos\/video6a6d82304a914d9a527ae231\/ukraine-krieg-der-reinste-terror-mehrere-tote-bei-russischen-angriffen-auf-kiew.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">russische Raketen in Kiew eingeschlagen<\/a>\u00a0\u2013 wieder einmal. In der Nacht darauf wird es wieder passieren. <\/p>\n<p>In wenigen Tagen will Kotow seinen 60. Geburtstag feiern. Er sagt: \u201eIch bin nicht verbittert.\u201c Aber einen gro\u00dfen Wunsch habe er f\u00fcr sich und die Menschheit: \u201eDieses B\u00f6se muss besiegt werden.\u201c <\/p>\n<p>Seine Ehefrau Switlana Kotow steht vor ihm, streicht ihm \u00fcber den Kopf. Sie zeigt ein Foto aus der Zeit vor der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/russland-politik\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/russland-politik\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">russischen Invasion<\/a> im Februar 2022: Ein Mann mit dunklem Haar und rosigem Gesicht ist zu sehen, Wange an Wange mit ihr. Ein Bild aus einer Welt, in der es eine Zukunft gab. <\/p>\n<p>Jeden Monat hat sie ihm w\u00e4hrend der Haft geschrieben. Zwei Briefe hat ihr Mann erhalten. Seine Mundwinkel zittern, seine Augen werden feucht, er lehnt seinen Kopf an ihre Brust, sie dr\u00fcckt ihn an sich.<\/p>\n<p>Ende Juli, sieben Tage nach dem Treffen mit WELT, ist Oleg Kotow eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach einer vierj\u00e4hrigen Odyssee durch russische Folterkeller kehrt der Ukrainer Oleg Kotow nach Hause zur\u00fcck \u2013 und berichtet&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1212771,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,2803,30,13,252401,7226,14,15,15725,115,12,45,9197],"class_list":["post-1212770","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-de","tag-deutschland","tag-folter","tag-germany","tag-headlines","tag-kriegsgefangenenlager-ks","tag-kriegsverbrechen","tag-nachrichten","tag-news","tag-russland-politik","tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","tag-schlagzeilen","tag-texttospeech","tag-ukraine-politik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117032395020365411","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1212770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1212770"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1212770\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1212771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1212770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1212770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1212770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}