{"id":1215064,"date":"2026-08-04T15:26:16","date_gmt":"2026-08-04T15:26:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1215064\/"},"modified":"2026-08-04T15:26:16","modified_gmt":"2026-08-04T15:26:16","slug":"scaleup-europe-fonds-5-milliarden-euro-fuer-europas-high-tech-hoffnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1215064\/","title":{"rendered":"Scaleup-Europe-Fonds: 5 Milliarden Euro f\u00fcr Europas High-Tech-Hoffnungen"},"content":{"rendered":"<p>Die EU-Kommission hat die letzten rechtlichen Schritte vollzogen, um den neuen Fonds \u201eScaleup Europe\u201c an den Start zu bringen. Das Finanzierungsinstrument peilt ein Volumen von f\u00fcnf Milliarden Euro an und soll rasch wachsenden europ\u00e4ischen Technologiefirmen helfen, schneller zu skalieren und auf dem Weltmarkt zu konkurrieren. Bislang fehlt es in Europa h\u00e4ufig an ausreichendem Risikokapital f\u00fcr sp\u00e4tere Wachstumsphasen, weshalb viele vielversprechende Startups ins Ausland abwandern. Dem will die Br\u00fcsseler Regierungsinstitution gemeinsam mit namhaften privaten und \u00f6ffentlichen Partnern entgegenwirken und den Innovationsstandort st\u00e4rken.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/eic.ec.europa.eu\/eic-fund\/scaleup-europe-fund_en\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">neue Fonds<\/a> wird als Teil des bestehenden <a href=\"https:\/\/eic.ec.europa.eu\/eic-fund_en\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">European Innovation Council Fund<\/a> gef\u00fchrt. Die operative Verwaltung und die konkreten Investmententscheidungen \u00fcbernimmt das schwedische Private-Equity-Haus EQT, das sich in einem wettbewerbsorientierten Auswahlverfahren durchgesetzt hat. EQT agiert als unabh\u00e4ngiger Investmentmanager und trifft alle Entscheidungen eigenst\u00e4ndig sowie nach markt\u00fcblichen Kriterien. Mit dem Abschluss der Rechtsdokumente ist der Fonds voll handlungsf\u00e4hig. Die ersten Investitionen in europ\u00e4ische Spitzenunternehmen sollen bereits in den kommenden Wochen flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Fokus auf Schl\u00fcsseltechnologien und privates Kapital<\/p>\n<p>Der inhaltliche Fokus liegt auf Technologiebereichen, die f\u00fcr die digitale und \u00f6kologische Transformation als entscheidend gelten. Dazu z\u00e4hlen Anwendungen im Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI), Quantentechnologie, Biotechnologie sowie Clean Tech. Gerade in diesen kapitalintensiven Feldern ben\u00f6tigen junge Unternehmen erhebliche Summen, um ihre Innovationen zur Marktreife zu bringen und globale Vertriebsstrukturen aufzubauen.<\/p>\n<p>Neben der Kommission, deren Beitrag \u00fcber das Forschungsprogramm Horizon Europe abgesichert wird, z\u00e4hlen zu den Gr\u00fcndungsinvestoren unter anderem der d\u00e4nische Fonds EIFO, Novo Holdings, Criteria Caixa, Mouro Capital (Santander) sowie die italienischen Stiftungen Compagnia di San Paolo und Cariplo zusammen mit Intesa Sanpaolo. Ebenfalls beteiligt sind der niederl\u00e4ndische Pensionsinvestor APG f\u00fcr den Pensionsfonds ABP, Wallenberg Investments und die Allianz-Gruppe. Weitere Gelder sollen schrittweise eingeworben werden, um die milliardenschwere Zielmarke zu erreichen.<\/p>\n<p>Wertsch\u00f6pfung und Standortvorteile<\/p>\n<p>Die Initiative geht auf die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Verbrenner-Aus-Von-der-Leyen-will-CO2-Reduktion-und-Technologieneutralitaet-10643646.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rede zur Lage der Union<\/a> von Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen im Herbst 2025 zur\u00fcck. Sie hob nun hervor, dass Europa zwar eine starke Spitzenforschung und eine solide Startup-Basis besitze. Viele Firmen scheiterten aber auf dem Weg zur Weltspitze am Kapitalmangel in der Sp\u00e4tphase.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>EU-Innovationskommissarin Ekaterina Zaharieva <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/ip_26_1718\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">feiert den Auftakt als Wendepunkt f\u00fcr den europ\u00e4ischen Tech-Sektor<\/a>. Der Fonds schlie\u00dfe die bestehende Finanzierungsl\u00fccke f\u00fcr die aussichtsreichsten Unternehmen des Kontinents. Ferner zeige die schnelle Umsetzung, wie effizient die Zusammenarbeit zwischen der Politik in Br\u00fcssel und privaten Risikokapitalgebern funktionieren kann.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:kbe@heise.de\" title=\"Kristina Beer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">kbe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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