{"id":1215070,"date":"2026-08-04T15:29:19","date_gmt":"2026-08-04T15:29:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1215070\/"},"modified":"2026-08-04T15:29:19","modified_gmt":"2026-08-04T15:29:19","slug":"begegnung-mit-dem-eislaufstar-was-machen-sie-beruflich-ich-bin-katarina-witt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1215070\/","title":{"rendered":"Begegnung mit dem Eislaufstar: Was machen Sie beruflich? \u201eIch bin Katarina Witt\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Katarina Witt ist eine Legende des deutschen Sports. Die \u00fcberwachte Nachwuchsl\u00e4uferin entwickelt sich zum \u201esch\u00f6nsten Gesicht des Sozialismus\u201c, das zweimal Olympia-Gold holt, Millionen verdient, ausgebuht wird \u2013 und sich bis heute neu erfindet. Eine Begegnung.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Wenn man ihr Fitnessstudio in Potsdam betritt, fallen die drei B\u00fcros zur Linken gleich ins Auge. Jedes hat einen Namen: \u201eSarajevo 1984\u201c, \u201eCalgary 1988\u201c und \u201eLillehammer 1994\u201c. \u201eIm Lillehammer arbeite ich. Da war ich Siebte. Da gibt\u2019s noch viel zu tun\u201c, lacht Katarina Witt (60).<\/p>\n<p>Olympiasiegerin 1984 und 1988, das sticht heraus aus einer atemberaubenden <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/karriere\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/karriere\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Karriere<\/a>, zu der auch vier WM- und sechs EM-Titel geh\u00f6ren. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/katarina-witt\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/katarina-witt\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Katarina Witt<\/a>, das ist eine eigene Marke \u2013 und der Mensch dahinter einer der Superstars des deutschen Sports. Im Osten seit dem Teenie-Alter, auch im Westen schon vor der Wende, im wiedervereinigten Deutschland schlie\u00dflich mit Anlaufzeit.<\/p>\n<p>Die sportlichste K\u00fcr ihres Lebens war keine bei Olympia. 1986 hatte ihr die Amerikanerin Debi Thomas den WM-Titel entrissen. 1987 sollte und wollte Witt ihn sich zur\u00fcckholen, ausgerechnet in der H\u00f6hle des L\u00f6wen, dem Zentrum des Klassenfeindes, in Cincinnati, USA.<\/p>\n<p>Das Duell, das \u00fcber vier Jahre die Eiskunstlaufwelt pr\u00e4gen sollte, war weit mehr als nur Sport. Es war Ost gegen West, Sozialismus gegen Kapitalismus, die Wei\u00dfe gegen die Schwarze, Anmut und Grazie gegen Athletik. Der Druck auf Witts Schultern lastete tonnenschwer. Gerade 21 war sie. Aber: \u201eJe gr\u00f6\u00dfer der Druck, desto besser war ich\u201c, sagt sie. Wenn es eine \u201eK\u00fcr des Lebens\u201c gab, dann war es diese als Maria aus dem Musical \u201eWest Side Story\u201c.<\/p>\n<p>Witt hielt stand, holte sich die Krone zur\u00fcck und arbeitete auf das n\u00e4chste Ziel hin, das (eigentlich) letzte gro\u00dfe Unterfangen als Sportlerin: noch mal Olympia-Gold. 1988 in Calgary sollte es passieren, aber nicht ohne Gegenleistung. Denn nach dem WM-Auftritt mit der wohl perfekten K\u00fcr, der sportlich besten ihrer Karriere, wie viele Experten meinen, flatterte das Angebot der Revue \u201eHoliday on Ice\u201c in Ost-Berlin auf den Tisch des Deutschen Turn- und Sportbundes.<\/p>\n<p>Witt stand sehr fr\u00fch unter Beobachtung<\/p>\n<p>Das Vorzeigegesicht des Sozialismus pl\u00f6tzlich Profi? Das widersprach der Partei-Doktrin. Witt bekam von dem Ansinnen der Amerikaner nat\u00fcrlich Wind, denn die hielten mit ihrem Wunsch nicht hinter dem Berg. Und so kam es zu einem Deal mit dem Staat: Du holst das zweite Olympia-Gold, dann kannst du zur Show.<\/p>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt stand Witt l\u00e4ngst unter Beobachtung. Die ersten Stasi-Berichte \u00fcber sie gab es, da war sie sieben Jahre alt. Der \u201eOV Flop\u201c, ein sogenannter \u201eOperativer Vorgang\u201c, wurde angelegt. Fortan war nichts mehr geheim, selbst ihr sp\u00e4teres Liebesleben im Jugendalter wurde minuti\u00f6s durchleuchtet: \u201eZwischen 6 Uhr und 6.18 Uhr kam es zum Geschlechtsverkehr \u2026\u201c<\/p>\n<p>Fr\u00fch war den Oberen klar, dass da ein Mega-Talent heranw\u00e4chst. Engmaschig wurde es, als die junge Katarina langsam erwachsen und immer sch\u00f6ner wurde. Die M\u00e4nner standen Schlange. Wer dem Staat nicht passte oder den sportlichen Erfolg zu gef\u00e4hrden schien, wurde schon mal zur Armee geschickt, an den entferntesten Zipfel. So wie ihr erster Freund, der Schlagzeuger und heutige Musikproduzent Ingo Politz.<\/p>\n<p>Aber nicht nur privat, auch sportlich ben\u00f6tigte Witt immer Gesellschaft. Wie in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/sarajevo\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/sarajevo\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sarajevo<\/a> 1984. Die Stunden vor der K\u00fcr verbrachte sie mit den DDR-Bobfahrern. \u201eSie schliffen ihre Kufen, ich polierte meine Schlittschuhe. Allein sein vor dem Wettkampf war nicht so meins\u201c, sagte sie. Stunden sp\u00e4ter holte sie ihr erstes Olympia-Gold in der Stadt, die sie bis heute pr\u00e4gen sollte.<\/p>\n<p>Erinnerungen an Jutta M\u00fcller<\/p>\n<p>Damals l\u00e4ngst f\u00fcr sie verantwortlich: Trainerin Jutta M\u00fcller (\u2020 94). \u201e48 Jahre, fast mein ganzes Leben, war Frau M\u00fcller an meiner Seite. 20 Jahre als Trainerin, Mentorin und Lehrerin. Sie hat mich gefordert und gef\u00f6rdert. Unnachgiebig in der Sache, jedoch fair und stetig mit gl\u00fchender Leidenschaft. Seit 28 Jahren ist sie ganz tief in meinem Herzen und wurde Teil meiner Familie\u201c, so Witt vor einigen Jahren.<\/p>\n<p>Zu ihrem Tod 2023 schrieb sie: \u201eMeine liebe Frau M\u00fcller, Sie waren eine w\u00fcrdevolle, au\u00dfergew\u00f6hnliche Frau, eine einzigartige Trainerin und Grand Dame der internationalen Eislauf-Welt. Ab heute bringen Sie den Engeln das Schlittschuhlaufen bei.\u201c Duzen kam f\u00fcr sie auch weit nach dem Ende ihrer Karriere nicht infrage. \u201eDiese N\u00e4he stand mir nicht zu.\u201c Deutlicher kann man Respekt nicht zeigen.<\/p>\n<p>Dass M\u00fcller nat\u00fcrlich auch die Trainerin war, die sie sich f\u00fcr ihr Wettkampf-Comeback Anfang der 90er-Jahre aussuchte, verwundert nicht. In der turbulenten Wendezeit mit vielerlei Anfeindungen in der Heimat ob ihrer N\u00e4he zum SED-Staat ging Witt in die USA, manche sagen: Sie fl\u00fcchtete.<\/p>\n<p>1994 noch einmal zu Olympia<\/p>\n<p>Dort galt sie, anders als zu Hause, als Symbol f\u00fcr den Mauerfall. Dann bot sich pl\u00f6tzlich die Chance, sich reamateurisieren zu lassen und wieder Wettk\u00e4mpfe zu bestreiten. Das Ziel: Olympia 1994 in Lillehammer (Norwegen).<\/p>\n<p>\u201eZum ersten Mal <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/olympische-sommerspiele\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/olympische-sommerspiele\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Olympische Spiele<\/a> mit meinen Eltern, das wollte ich uns nicht entgehen lassen\u201c, sagte sie. Und so spann sich der Bogen zur\u00fcck nach Sarajevo. Damals, vor zehn Jahren, das Gold, nun tobte der Krieg auf dem Balkan. Das Schicksal dieser Stadt fesselte Witt. So suchte sie sich \u201eSag mir, wo die Blumen sind\u201c, den Antikriegssong schlechthin, aus, der mit einem Summen der Melodie begann. Die da summt, ist Witt selbst. \u201eDas war mein Tribut an 1984. Ich wollte sagen: Vergesst Sarajevo nicht\u201c, erkl\u00e4rte sie.<\/p>\n<p>In Hamar, wo die Eiskunstlauf-Wettbewerbe stattfanden, reichte es bei ihren dritten Spielen zu Platz sieben. \u201eBild\u201c titelte: \u201eVon uns kriegst du Gold\u201c. Witt bezeichnete diese Worte sp\u00e4ter als \u201eBalsam f\u00fcr meine Seele. Jetzt war ich im vereinten Deutschland angekommen.\u201c<\/p>\n<p>Zur\u00fcck nach <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/calgary\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/calgary\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Calgary<\/a> 1988 und dem Duell gegen die Kalifornierin Debi Thomas, die, wie Witt, zur Musik der Oper \u201eCarmen\u201c von Georges Bizet lief. M\u00fcller hatte die Idee f\u00fcr Carmen. Doch in der Verk\u00f6rperung lagen Welten. Thomas stolperte, Witt brillierte und durfte f\u00fcr ihr zweites Gold zu \u201eHoliday on Ice\u201c. Doch aus reiner N\u00e4chstenliebe gab das DDR-Regime sie nat\u00fcrlich nicht frei. 80 Prozent der Gage, von f\u00fcnf Millionen D-Mark war die Rede, flossen an den Staat.<\/p>\n<p>\u201eSED-Ziege\u201c hie\u00df es nach der Wende<\/p>\n<p>\u201eSelbst Bizet w\u00e4re hingerissen gewesen\u201c, schrieb das SED-Zentralorgan \u201eNeues Deutschland\u201c ungewohnt blumig und widmete nach dem Triumph dem Star, den es in der DDR nicht geben durfte, die halbe Titelseite und eine ganze im Sportteil. Dazu die Ehrenspange zum Vaterl\u00e4ndischen Verdienstorden in Gold, den sie vier Jahre zuvor erhalten hatte. Sie bekam, einmalig f\u00fcr einen DDR-B\u00fcrger, den westdeutschen Bambi, im selben Jahr, 1988, vom <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ioc\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/ioc\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">IOC<\/a> den Olympischen Orden.<\/p>\n<p>Zu viel der Lobhudelei f\u00fcr einen Teil der Leute im Osten, die Witt mehr und mehr als Synonym f\u00fcr das Regime sahen, das ihnen keine Reisefreiheit gab und das sie g\u00e4ngelte, wo es nur ging. Als Witt, die als das sch\u00f6nste Gesicht des Sozialismus bezeichnet wurde, Monate sp\u00e4ter bei einem Rockfestival auf der damaligen Radrennbahn Wei\u00dfensee in Ost-Berlin Bryan Adams anmoderierte, gab es ein gellendes Pfeifkonzert. \u201eSED-Ziege\u201c musste sie nach der Wende in der Zeitung auf der Titelseite lesen. \u201eDas macht schon was mit einem\u201c, sagte sie r\u00fcckblickend.<\/p>\n<p>Ja, sie hat sich mit dem DDR-System arrangiert. Auf den Lada musste sie nicht zehn Jahre warten, die Welt hatte sie schon gesehen, bevor die Mauer fiel, und im Kapitalismus Geld verdienen, das durfte sie als einzige Sportlerin der DDR. \u201eIch war eine stolze DDR-B\u00fcrgerin\u201c, betonte sie weiterhin. \u201eDass ich so weit gekommen bin, hat mir der Staat erm\u00f6glicht. Meine Eltern h\u00e4tten mir meine Eiskunstlauf-Karriere niemals finanzieren k\u00f6nnen\u201c, begr\u00fcndete sie ihre Haltung.<\/p>\n<p>Nach dem politischen Umbruch rollte der Rubel weiter. Neben den eigenen Eis-Shows mit Olympiasieger Brian Boitano wurde sie TV-Expertin in den USA und sorgte im Dezember 1998 f\u00fcr <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.playboy.de\/50-jahre-playboy\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.playboy.de\/50-jahre-playboy&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">den ersten weltweit ausverkauften \u201ePlayboy\u201c<\/a> seit dem mit Marilyn Monroe 1953. Am Tag des Mauerfalls, dem 9. November 1989, drehte sie gerade in Sevilla den Kinofilm \u201eCarmen\u201c. Das Schauspiel faszinierte sie immer wieder, ob in kleinen Kinorollen oder auf der Theaterb\u00fchne, wo sie 2009 die Buhlschaft im \u201eJedermann\u201c im Berliner Dom gab.<\/p>\n<p>Ihr Privatleben h\u00e4lt Katarina Witt geheim<\/p>\n<p>Witt gr\u00fcndete 2005 ihre Stiftung, deren Kern die F\u00f6rderung von Kindern und Jugendlichen mit k\u00f6rperlichen Beeintr\u00e4chtigungen ist. Damit unterst\u00fctzte sie weltweit bislang 1000 Projekte. Im November 2019 er\u00f6ffnete sie das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/fitnessstudio\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/fitnessstudio\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fitnessstudio<\/a> \u201eKurvenstar by Katarina Witt\u201c in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/potsdam\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/potsdam\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Potsdam<\/a> und ist sozial \u00fcberaus engagiert. <\/p>\n<p>Vergangenes Jahr war sie Botschafterin der Kulturhauptstadt 2025, Chemnitz. Dort, im damaligen Karl-Marx-Stadt, ist sie aufgewachsen. Zudem sitzt sie im Kuratorium von \u201eEin Herz f\u00fcr Kinder\u201c.<\/p>\n<p>So \u00f6ffentlich sie lebt, so geheim h\u00e4lt der ehemalige Eiskunstlauf-Star jedoch sein Privatleben. Die bekannten Beziehungen mit \u201eMacGyver\u201c Richard Dean Anderson und Nena-Schlagzeuger Rolf Brendel datieren aus den 90er-Jahren.<\/p>\n<p>Wenn man Witt erlebt, gewinnt man schnell den Eindruck, dass diese Frau nichts umhauen kann. Nur einmal sah man sie \u00f6ffentlich weinen, weil sie etwas nicht geschafft hatte, was sie aber unbedingt schaffen wollte. Es war kein Eiskunstlauf-Wettkampf, aber es ging auch um Bewertungen. Olympia 2018 in M\u00fcnchen war ihr gro\u00dfes Ziel. Sie stand an der Spitze der Bewerbung, Pyeongchang in S\u00fcdkorea gewann.<\/p>\n<p>Ruhig sitzen kann sie bis heute nicht. Da ist es logisch, dass sie auf die Frage, was sie denn von Beruf sei, sagt: \u201eIch bin Katarina Witt.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Text wurde f\u00fcr das Sportkompetenzcenter (WELT, BILD, SPORTBILD) verfasst und erschien zuerst in SPORT BILD.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Katarina Witt ist eine Legende des deutschen Sports. 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