{"id":121549,"date":"2025-05-19T00:18:21","date_gmt":"2025-05-19T00:18:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/121549\/"},"modified":"2025-05-19T00:18:21","modified_gmt":"2025-05-19T00:18:21","slug":"online-vortrag-ueber-frauen-in-der-belarusischen-revolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/121549\/","title":{"rendered":"Online-Vortrag \u00fcber Frauen in der belarusischen Revolution"},"content":{"rendered":"<p>Das <a href=\"https:\/\/www.fh-kiel.de\/wir\/organisation\/zentrale-einrichtungen\/institut-fuer-interdisziplinaere-genderforschung-und-diversity\/\" class=\"link--internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Institut f\u00fcr Interdisziplin\u00e4re Genderforschung und Diversity der Fachhochschule Kiel<\/a> l\u00e4dt f\u00fcr den 26. Mai 2025 in der Zeit von 14.30 bis 16 Uhr zu einem Online-Vortrag der renommierten Philosophin Dr. Olga Shparaga ein. Sie wird \u00fcber die entscheidende Rolle der Frauen in der belarusischen Revolution sprechen.<\/p>\n<p>In ihrer aktuellen Forschung widmet sich Olga Shparaga dem \u201efragilen Widerstand\u201d politisch inhaftierter Frauen in Gef\u00e4ngnissen und Strafkolonien sowie den unterschiedlichen Formen der Solidarisierung mit Ukrainer*innen. Der Vortrag am 26. Mai 2025 will ein Bild von der fortdauernden St\u00e4rke und Entschlossenheit belarusischer Frauen in Zeiten der Krise vermitteln.<\/p>\n<p>An einer Teilnahme Interessierte melden sich bitte bis zum 22. Mai 2025 per E-Mail an igd@fh-kiel.de an. Im Anschluss erhalten Sie einen Zoom-Link f\u00fcr die Online Veranstaltung.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Zum Hintergrund:<\/strong> Im Sommer und Herbst 2020 waren belarusische Frauen eine der zentralen treibenden Kr\u00e4fte hinter den Massenprotesten in Belarus. International bekannt wurde das Frauenteam um Svjatlana Tsichanouskaja, Maria Kalesnikava und Veranika Tsepkala, das sich zusammengeschlossen hatte, um Tsichanouskaja bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen 2020 gegen Aljaksandr Lukaschenka zu unterst\u00fctzen. Die Solidarit\u00e4tsketten der Frauen, die eindrucksvollen Frauenm\u00e4rsche und die Schwesternschaft in den Gef\u00e4ngnissen entwickelten sich w\u00e4hrend der Proteste zu starken Symbolen f\u00fcr kollektive Aktionen und Solidarit\u00e4t innerhalb der belarusischen Gesellschaft. Auch nach der Niederschlagung dieser Proteste und angesichts der Eskalation des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, in dem Aljaksandr Lukaschenka zum Mitaggressor geworden ist, setzen belarusische Frauen ihren Kampf f\u00fcr ein demokratisches Belarus in neuen Formaten fort.<\/p>\n<p><strong>Zur Person:<\/strong> Die 1974 in Minsk geborene Olga Shparaga ist Philosophin im Exil, Gastwissenschaftlerin am Institut f\u00fcr Philosophie der FernUniversit\u00e4t in Hagen sowie assoziierte Forscherin am RECET in Wien. Ihr drittes Buch \u201eDie Revolution hat ein weibliches Gesicht. Der Fall Belarus.\u201d erschien 2021 auf Deutsch im Suhrkamp Verlag. Es wurde auch auf Russisch und Litauisch ver\u00f6ffentlicht und erhielt den Ales-Adamovi\u010d-Preis 2021 des Internationalen PEN Belarus. Im Jahr 2024 wurde Olga Shparaga mit dem \u201eVoltaire-Preis f\u00fcr Toleranz, V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und Respekt vor Unterschieden\u201d der Universit\u00e4t Potsdam ausgezeichnet. Im Wintersemester 2024\/25 war sie K\u00e4the-Leichter-Gastprofessorin an der Universit\u00e4t Wien. W\u00e4hrend der Massenproteste in Belarus im August 2020 hat Olga Shparaga die Femgruppe im Koordinationsrat um die belarusische Oppositionspolitikerin Svjatlana Tsichanouskaja mitgegr\u00fcndet. Als Mitglied dieser feministischen Gruppe wurde sie im Oktober 2020 inhaftiert. Um einem drohenden Strafprozess zu entgehen, floh sie nach Vilnius.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Institut f\u00fcr Interdisziplin\u00e4re Genderforschung und Diversity der Fachhochschule Kiel l\u00e4dt f\u00fcr den 26. 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