{"id":1216216,"date":"2026-08-05T03:33:28","date_gmt":"2026-08-05T03:33:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1216216\/"},"modified":"2026-08-05T03:33:28","modified_gmt":"2026-08-05T03:33:28","slug":"usa-news-polizei-in-la-nimmt-vor-trump-auftritt-bewaffneten-mann-fest-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1216216\/","title":{"rendered":"USA News: Polizei in LA nimmt vor Trump-Auftritt bewaffneten Mann fest &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Hegseth weist Bericht \u00fcber schwindendes Abwehrarsenal zur\u00fcck<\/p>\n<p>Von Demokraten regierte Bundesstaaten klagen gegen neue Trump-Z\u00f6lle<\/p>\n<p>Feuer in Bundesstaat Washington: Tausende sollen ihre H\u00e4user verlassen\u00a0<\/p>\n<p>Trumps umstrittener Opferfonds ist endg\u00fcltig vom Tisch<\/p>\n<p>Cyberangriff auf Wassersysteme in mehreren US-Bundesstaaten<\/p>\n<p>Polizei in LA nimmt vor Trump-Auftritt bewaffneten Mann festDie Polizei hat auf Donald Trumps Golfplatz im Raum Los Angeles zwei Tage vor einem geplanten Auftritt des US-Pr\u00e4sidenten einen bewaffneten Mann festgenommen. Sicherheitskr\u00e4fte des Bundes in Zivil bemerkten ein Verhalten des 38-J\u00e4hrigen, das nahelegte, dass er die Vorbereitungen der Sicherheitsvorkehrungen f\u00fcr den Besuch des Pr\u00e4sidenten beobachtete, wie die \u00f6rtliche Polizei erkl\u00e4rte. Bei der Festnahme am Sonntag fanden Beamte ein 16 Schuss fassendes Magazin. Im Auto des Verd\u00e4chtigen auf dem Parkplatz des Golfplatzes fanden sie zudem eine geladene Pistole und ein weiteres Magazin, ebenfalls gef\u00fcllt mit Hohlspitzmunition.<\/p>\n<p>Die Polizei im Bundesstaat Kalifornien wirft dem Mann das verdeckte Mitf\u00fchren einer Waffe sowie den Besitz verbotener Munition vor. Gegen den 38-J\u00e4hrigen wird demnach in anderer Sache bereits wegen eines Raubdeliktes ermittelt. Bei einer anschlie\u00dfenden Durchsuchung seines nahen Wohnorts in Downey wurde laut dem B\u00fcro des Sheriffs im Bezirk Los Angeles unter anderem Folgendes sichergestellt:<\/p>\n<ul>\n<li>ein illegal modifiziertes Sturmgewehr vom Typ AR<\/li>\n<li>eine Pistole<\/li>\n<li>besonders gro\u00dfe Magazine<\/li>\n<li>gr\u00f6\u00dfere Mengen Pistolen- und Gewehrmunition\u00a0<\/li>\n<li>eine kugelsichere Weste\u00a0<\/li>\n<li>\u201eMehrere Notizb\u00fccher mit besorgniserregenden \u00c4u\u00dferungen\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Polizei machte keine n\u00e4heren Angaben zum Inhalt der Notizb\u00fccher. Die Ermittlungen w\u00fcrden gemeinsam mit Anti-Terror-Kr\u00e4ften und dem Secret Service gef\u00fchrt, der f\u00fcr den Schutz des Pr\u00e4sidenten zust\u00e4ndig ist, erkl\u00e4rte die Polizei. Der Verd\u00e4chtige befinde sich weiter in Gewahrsam. Die Staatsanwaltschaft pr\u00fcfe die Vorw\u00fcrfe, hie\u00df es. Der US-Pr\u00e4sident wurde am Dienstagabend (Ortszeit) im Trump National Golf Club im Vorort Rancho Palos Verdes erwartet, um dort bei einem Event Spenden f\u00fcr die republikanische Partei einzuwerben.\u00a0<\/p>\n<p>Hegseth weist Bericht \u00fcber schwindendes Abwehrarsenal zur\u00fcck<\/p>\n<p>US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat einen Medienbericht zur\u00fcckgewiesen, wonach fast 80 Prozent der Abwehrraketen f\u00fcr ein wichtiges Raketenabwehrsystem des US-Milit\u00e4rs im Iran-Krieg aufgebraucht seien. Hegseth, der von der US-Regierung \u201eKriegsminister\u201c genannt wird, schrieb auf der Plattform X zu einem entsprechenden Banner des TV-Senders CNN: \u201eDieses Banner ist NICHT WAHR, @CNN. Sch\u00e4mt euch.\u201c Dazu postete er das entsprechende Bild eines Fernsehbildschirms. Er sprach von Fake-News-Medien.<\/p>\n<p>Der TV-Sender berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen, US-Milit\u00e4rkommandeure warnten davor, dass die Munitionsbest\u00e4nde des Pentagons \u201egef\u00e4hrlich niedrig\u201c seien.<\/p>\n<p>In dem CNN-Bericht hei\u00dft es weiter unter Berufung auf Angaben von zwei mit dem j\u00fcngsten Bestandsbericht vertrauten Quellen, dass das US-Milit\u00e4r seit Kriegsbeginn fast vier F\u00fcnftel seines THAAD-Raketenbestands im Vergleich zum Vorkriegsbestand aufgebraucht und etwa die H\u00e4lfte seiner Patriot-Abfangraketen eingesetzt habe. Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) steht f\u00fcr ein System, das Kurz- und Mittelstreckenraketen abwehren kann. Die Denkfabrik Center For Strategic &amp; International Studies (CSIS) in Washington sch\u00e4tzte Stand Ende Juli, dass der USA noch bis zu knapp 830 Patriot-Abwehrraketen zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden. Vor dem Krieg seien es gesch\u00e4tzt gut 2300 gewesen. Bei THAAD-Abwehrraketen ging die Denkfabrik von 452 vor dem Krieg aus. Ende Juli seien es gesch\u00e4tzt noch bis zu 278 Raketen gewesen.<\/p>\n<p>Mann stirbt in umstrittenem US-AbschiebezentrumIn einem umstrittenen US-Abschiebezentrum im Bundesstaat New Jersey ist ein Mann aus El Salvador gestorben. Der 41-J\u00e4hrige sei am Samstag in einem Krankenhaus von Newark f\u00fcr tot erkl\u00e4rt worden, teilte die US-Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE am Montag mit. Zuvor habe er einen medizinischen Notfall erlitten. Die offizielle Todesursache sei bisher nicht bekannt.<\/p>\n<p>Der Mann sei ohne Erlaubnis in die USA eingereist und im Juni festgenommen worden, hie\u00df es weiter. Er habe in dem Abschiebezentrum medizinische Versorgung erhalten. Nach Daten der Einwanderungsbeh\u00f6rde ist es der 23. Todesfall in ICE-Gewahrsam seit Jahresbeginn.<\/p>\n<p>Die demokratische Gouverneurin des Bundesstaats New Jersey, Mikie Sherrill, schrieb auf der Plattform X, sie sei \u201ezutiefst best\u00fcrzt\u201c \u00fcber den Todesfall und versprach eine Untersuchung. Nach Bekanntwerden des Todesfalls protestierte Medienberichten zufolge eine Gruppe von Menschen vor der Einrichtung. Aktivisten, Anwaltsgruppen und demokratische Politiker sprechen von menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen im Inneren. Die Rede ist von verwurmtem Essen und schlechter Gesundheitsversorgung. Das Heimatschutzministerium weist dies zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Von Demokraten regierte Bundesstaaten klagen gegen neue Trump-Z\u00f6lleZahlreiche von Demokraten regierte US-Bundesstaaten klagen gegen die j\u00fcngst von Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6lle gegen 60 internationale Handelspartner. Sie werfen der US-Regierung vor, unter dem Vorwand, Zwangsarbeit im globalen Handel bek\u00e4mpfen zu wollen, erneut weitreichende Z\u00f6lle einzuf\u00fchren, wie aus der Klageschrift hervorgeht, die dem United States Court of International Trade (CIT) &#8211; einem Bundesgericht f\u00fcr internationales Handels- und Zollrecht in New York &#8211; vorliegt. Die 25 klagenden Bundesstaaten sprechen von Willk\u00fcr.<\/p>\n<p>Der Generalstaatsanwalt des Westk\u00fcstenstaates Oregon, Dan Rayfield, schrieb auf der Plattform X, dass die neuen Z\u00f6lle die Kosten f\u00fcr arbeitende Familien in dem Bundesstaat und in Amerika nach oben trieben. Durch die Einfuhrabgaben w\u00fcrden auch Alltagsgegenst\u00e4nde wie Kleidung und Elektronik teurer.<\/p>\n<p>Wegen angeblich unzureichender Ma\u00dfnahmen gegen Zwangsarbeit hatte die Trump-Regierung auf Einfuhren von 60 Handelspartnern einen Zoll von zehn beziehungsweise 12,5 Prozent verh\u00e4ngt. Darunter fallen auch Produkte aus der Europ\u00e4ischen Union. Die Z\u00f6lle sind seit 24. Juli in Kraft. Sie gelten nicht f\u00fcr den Import aller Waren. Ausgenommen sind laut US-Angaben unter anderem Produkte, die bereits bestimmten anderen Z\u00f6llen unterliegen, wie zum Beispiel Stahl und Aluminium.<\/p>\n<p>Die neuen Z\u00f6lle kamen aus Sicht der US-Regierung gerade rechtzeitig, um dem Wegfall globaler Z\u00f6lle entgegenzuwirken, f\u00fcr die Trump sonst keine rechtliche Grundlage mehr gehabt h\u00e4tte. Diese Z\u00f6lle waren ein zeitlich befristeter Ersatz gewesen f\u00fcr urspr\u00fcnglich globale Z\u00f6lle, die Trump ab Fr\u00fchjahr 2025 angek\u00fcndigt hatte. In einem wegweisenden Urteil hatte der Oberste Gerichtshof in den USA im Februar allerdings einen Gro\u00dfteil dieser urspr\u00fcnglichen Trump-Z\u00f6lle kassiert.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-daniel-1.4350386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361219_479_profilepic-5e5796cd0e1be9f73a547fa8-656d72d4a717a707cfe1a679.webp\"  alt=\"Julia Daniel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Feuer in Bundesstaat Washington: Tausende sollen ihre H\u00e4user verlassen\u00a0Drei Br\u00e4nde haben im US-Bundesstaat Washington Beh\u00f6rdenangaben zufolge mehr als 600 H\u00e4user und andere Geb\u00e4ude zerst\u00f6rt. Verletzte oder Tote seien bislang nicht gemeldet worden, hie\u00df es. Angesichts des Ausma\u00dfes der Br\u00e4nde k\u00f6nne sich das jedoch \u00e4ndern, sagte Washingtons demokratischer Gouverneur Bob Ferguson. Mehr als 900 Einsatzkr\u00e4fte k\u00e4mpften nach Angaben der Beh\u00f6rden am Sonntag gegen die Br\u00e4nde. Zuvor waren Tausende Menschen im Osten des US-Bundesstaates Washington aufgefordert worden, einen Teil der Stadt Spokane zu verlassen.\u00a0<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen waren rund um die Stadt im Osten des Bundesstaates aus bislang ungekl\u00e4rter Ursache drei gro\u00dfe Br\u00e4nde ausgebrochen. Betroffen ist nach Daten der gemeinn\u00fctzigen Warn- und Karten-App Watch Duty eine Fl\u00e4che von mehr als 32 Quadratkilometern. Die Feuer seien die \u201eschlimmste Naturkatastrophe, die unsere Region je erlebt hat\u201c, sagte die B\u00fcrgermeisterin der Stadt Spokane, Lisa Brown, am Sonntag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz.\u00a0<br \/>\u00a0<br \/>Gouverneur Ferguson hatte bereits am Freitag gut 100 Nationalgardisten mobilisiert. Diese kommen bei Naturkatastrophen, Unruhen oder Notf\u00e4llen zum Einsatz. Am Samstag rief er dann f\u00fcr Washington wegen der D\u00fcrrebedingungen bei zeitgleich hohen Temperaturen und starken Winden den Waldbrandnotstand aus. Zugleich verh\u00e4ngte er bis Ende September ein Verbot, das Menschen das Verbrennen von Materialien im Freien sowie in der Landwirtschaft untersagt.<\/p>\n<p>Spokane z\u00e4hlte laut US-Zensus im Jahr 2025 fast 231 000 Einwohner. Die von Bergen und h\u00fcgeligem Gel\u00e4nde umgebene Stadt liegt fast an der Grenze zum benachbarten Bundesstaat Idaho.<\/p>\n<p>Trumps umstrittener Opferfonds ist endg\u00fcltig vom TischDer amtierende US-Justizminister Todd Blanche hat die Pl\u00e4ne f\u00fcr einen umstrittenen Entsch\u00e4digungsfonds f\u00fcr vermeintliche Opfer politisch motivierter Strafverfolgung endg\u00fcltig zur\u00fcckgenommen. Der Fonds sei aufgehoben und habe somit weder Rechtskraft noch Wirkung, schrieb Blanche am Sonntagabend (Ortszeit) auf X.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich sollten nach Pl\u00e4nen des Justizministeriums ungef\u00e4hr 1,8 Milliarden Dollar (etwa 1,5 Milliarden Euro) in den Fonds flie\u00dfen. Mit dem Geld sollten angebliche Opfer von politisch oder ideologisch motiviertem Vorgehen des Staates entsch\u00e4digt werden.<\/p>\n<p>Kritiker hatten die Bef\u00fcrchtung ge\u00e4u\u00dfert, dass auf diese Weise Staatsgeld f\u00fcr die Belohnung von Anh\u00e4ngern des US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump genutzt werden k\u00f6nnte, die beim Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 dabei gewesen und daf\u00fcr w\u00e4hrend der Regierungszeit Joe Bidens angeklagt worden waren. Trump hatte f\u00fcr viele der Angeklagten nach seinem Amtsantritt 2025 Begnadigungen ausgesprochen.<\/p>\n<p>Angesichts der Kritik \u2013 auch aus den eigenen Reihen \u2013 hatte die Trump-Regierung bereits Anfang Juni angek\u00fcndigt, auf den Fonds zu verzichten. Zwei republikanische Senatoren, John Cornyn aus Texas und Thom Tillis aus North Carolina, beharrten aber auf einer schriftlichen Zusicherung. Beide sitzen im Justizausschuss, der an diesem Dienstag \u00fcber die Empfehlung Blanches als Trumps Justizminister abstimmen soll.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-daniel-1.4350386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361219_479_profilepic-5e5796cd0e1be9f73a547fa8-656d72d4a717a707cfe1a679.webp\"  alt=\"Julia Daniel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Cyberangriff auf Wassersysteme in mehreren US-BundesstaatenIn den US-Bundesstaaten Minnesota und Michigan hat es Cyberangriffe auf Wasserversorgungssysteme gegeben. \u201eWir haben einige wenige Meldungen aus Gemeinden in Michigan erhalten, die Aktivit\u00e4ten aufwiesen, die mit den Beschreibungen der Bundesbeh\u00f6rden \u00fcbereinstimmen\u201c, teilte ein Sprecher des dortigen Umweltministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit. Er betonte, dass alle Systeme weiterhin sicher arbeiteten und die \u201eProbleme\u201c von lokalen Betreibern behoben seien. \u201eEs sind keine Auswirkungen bekannt, die eine Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit darstellen\u201c, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fbi.gov\/investigate\/cyber\/alerts\/2026\/malicious-cyber-actors-targeting-water-and-wastewater-sector-internet--facing-programmable-logic-controllers-causing-operational-disruptions\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Die US-Bundespolizei FBI hatte zuvor mitgeteilt,<\/a> dass eine Reihe von US-Bundesstaaten sich an die Beh\u00f6rde gewandt haben. \u201eSeit dem 27. Juli 2026 haben Wasser- und Abwasserversorgungsunternehmen in mindestens sieben Bundesstaaten dem FBI Vorf\u00e4lle gemeldet, die teilweise zu Beeintr\u00e4chtigungen des Wasserbetriebs f\u00fchrten\u201c, hie\u00df es. Unbekannte h\u00e4tten sich dabei aus der Ferne Zugriff auf internetf\u00e4hige Ger\u00e4te verschafft und IP-Adressen und Passw\u00f6rter ge\u00e4ndert. Das FBI machte keine Angaben dazu, ob Iran hinter den Angriffen steckte.<\/p>\n<p>Die US-Beh\u00f6rde f\u00fcr Cybersicherheit und den Schutz kritischer Infrastrukturen (CISA) warnte unterdessen vor Cyberangriffen, die von mit Iran verbundenen Personen ausgehen w\u00fcrden. Diese zielten auf Regierungsdienste und -einrichtungen, Wasser- und Abwassersysteme sowie den Energiesektor.<\/p>\n<p>Medienberichten zufolge war es in der vergangenen Woche auch im Bundesstaat Minnesota zu entsprechenden Angriffen auf Dutzende Wasserversorgungssysteme gekommen. In deren Folge sei mindestens ein System kurzzeitig offline gewesen. Experten vermuten iranische Hacker dahinter. Die Washington Post berichtete, Geheimdienste gingen davon aus, w\u00e4hrend sich die New York Times auf Ermittler berief. Beide Zeitungen st\u00fctzten sich dabei auf US-Beamte und wiesen jeweils darauf hin, dass die Befunde noch nicht endg\u00fcltig seien. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hingegen vermutete nicht Iran, sondern den aus seiner Sicht inkompetenten demokratischen Gouverneur Tim Walz dahinter.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Japan und USA st\u00fctzen fallenden YenJapan hat erstmals seit Jahrzehnten gemeinsam mit den USA am Devisenmarkt interveniert, um den schw\u00e4chelnden Yen zu st\u00fctzen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump best\u00e4tigte am Sonntag (Ortszeit) die US-Hilfe f\u00fcr die japanische W\u00e4hrung und bezeichnete dies als Zeichen der Freundschaft. \u201eSie haben einen schw\u00e4chelnden Yen und wollten ein bisschen Unterst\u00fctzung. Wir sind immer da, um Japan zu helfen\u201c, sagte Trump auf die Nachfrage eines Reporters an Bord der Air Force One. Er wertete die gemeinsame Intervention als Beleg f\u00fcr die guten Beziehungen zwischen Tokio und Washington. Zudem sei das Vorgehen gut f\u00fcr die Weltwirtschaft, und die USA z\u00f6gen einen finanziellen Nutzen aus der Vereinbarung, erkl\u00e4rte Trump.\u00a0<\/p>\n<p>Japans Finanzministerin Satsuki Katayama best\u00e4tigte etwas sp\u00e4ter, dass man in Abstimmung mit den USA Yen gekauft habe, um \u201e\u00fcberm\u00e4\u00dfige Volatilit\u00e4t und ungeordnete Bewegungen\u201c der japanischen Landesw\u00e4hrung einzud\u00e4mmen. Die Regierung in Tokio stehe weiterhin in engem Austausch mit Washington und werde bei Bedarf weitere Ma\u00dfnahmen am Devisenmarkt ergreifen. Insidern zufolge wollte Katayama eigentlich erst am heutigen Montagmorgen offiziell bekanntgeben, dass Tokio und Washington bereits in der vergangenen Woche gemeinsam aktiv geworden sind. Damit solle der Absturz der W\u00e4hrung auf ein 40-Jahres-Tief gestoppt werden, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute japanische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.<\/p>\n<p>Staatliche W\u00e4hrungsinterventionen kommen nur relativ selten vor. Zuletzt gab es eine solch bilateral abgestimmte Ma\u00dfnahme zwischen Tokio und Washington Ende der 1990er Jahre. Zudem intervenierten 2011 die G-7-Staaten gemeinsam am Devisenmarkt, um den Yen nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe von Fukushima zu st\u00fctzen. Der Yen war zuletzt stark unter Druck geraten und gegen\u00fcber dem US-Dollar auf den schw\u00e4chsten Stand seit etwa 40 Jahren gefallen. Zwar verbilligt eine schwache W\u00e4hrung die Exporte einer Volkswirtschaft, wovon Japan in den vergangenen Jahren deutlich profitierte. Gleichzeitig wird jedoch der Warenimport teurer und die Kaufkraft der eigenen Bev\u00f6lkerung vermindert. Dies dr\u00fcckt auch die Umfragewerte von Ministerpr\u00e4sidentin Sanae Takaichi.<\/p>\n<p>&#8222;New York Times&#8220;-Journalist wegen Nordkorea-Berichts vorgeladenDas US-Justizministerium hat f\u00fcr seine Ermittlungen die Unterlagen eines freien Journalisten der New York Times angefordert, wie die Zeitung am Samstag berichtete. Die Ermittlungen beziehen sich auf die Quellen f\u00fcr einen Artikel aus dem Jahr 2025 \u00fcber eine misslungene US-Milit\u00e4roperation in Nordkorea. <\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge wurde der Journalist Matthew Cole im Februar von der Staatsanwaltschaft in Virginia vorgeladen. Die Beh\u00f6rden verlangen seine Notizen aus mehr als zwei Jahren sowie seine Zeugenaussage. In dem von Cole mitverfassten Artikel wurde unter Berufung auf 24 anonyme Quellen detailliert beschrieben, wie Soldaten der Spezialeinheit Navy SEALs Anfang 2019 bei einem Einsatz mehrere unbewaffnete Nordkoreaner t\u00f6teten.<\/p>\n<p>Ein Sprecher der New York Times, Charlie Stadtlander, nannte die Vorladung \u201eeinen weiteren dreisten und illegalen \u00dcbergriff der Regierung\u201c. Ein Sprecher des Justizministeriums erkl\u00e4rte, man werde \u201ealle verf\u00fcgbaren rechtlichen Mittel nutzen, um diejenigen zu identifizieren, die unrechtm\u00e4\u00dfig Informationen zur nationalen Verteidigung preisgeben\u201c. Coles Anwalt, David A. O&#8217;Neil, sagte, sein Mandant werde sich \u201enicht von Versuchen einsch\u00fcchtern lassen, Informationen zu unterdr\u00fccken, die die Regierung als unangenehm ansieht\u201c. Die New York Times \u00fcbernimmt nach eigenen Angaben die Anwaltskosten f\u00fcr Cole.<\/p>\n<p>\u201eReflecting Pool\u201c: Trump stellt Staatsanw\u00e4ltin an den Pranger<\/p>\n<p>Im Umgang mit der Renovierung des \u201eReflecting Pools\u201c auf der Prachtmeile nahe dem Wei\u00dfen Haus hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump die Einstellung der Ermittlungen wegen Vandalismus-Vorw\u00fcrfen scharf kritisiert. Bezirksstaatsanw\u00e4ltin Jeanine Pirro, eine langj\u00e4hrige Vertraute Trumps, wurde vom Pr\u00e4sidenten \u00f6ffentlich an den Pranger gestellt, weil sie die von ihm unterst\u00fctzte Klage in der Sache hatte fallenlassen. Er stimme Pirro \u201ezu 100 Prozent nicht zu\u201c, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. \u201eIch verstehe nicht, was sie sich dabei gedacht hat?\u201c Trump beharrte darauf, dass es bei seinem Herzensprojekt, der Renovierung des \u201eLincoln Memorial Reflecting Pools\u201c in Washington, sehr wohl zu Vandalismus gekommen sei.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/carina-seeburg-1.4814739\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6150b4499e06852090774fb7-6150c6bb9e06855cad777c41.webp\"  alt=\"Carina Seeburg\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>US-Justizministerium: Bauunternehmen verursachte Schaden am Reflecting Pool in Washington\u00a0Das \u200bUS-Justizministerium hat am Freitag in einem Gerichtsdokument einger\u00e4umt, dass der Schaden am historischen Wasserbecken am Lincoln Memorial \u200bin Washington durch mangelhafte Arbeiten des f\u00fcr die Renovierung beauftragten \u2060Bauunternehmens verursacht wurde. Das Ministerium will den Gerichtsunterlagen zufolge seine Anklage gegen \u200bden ehemaligen US-Olympioniken David Hearn \u200bwegen Vandalismus am neu \u200crenovierten Reflecting Pool fallen lassen.<\/p>\n<p>Der \u200chistorische Pool wurde in diesem Jahr als Teil der Pl\u00e4ne des US-Pr\u00e4sidenten \u200bDonald Trump \u200bzur Umgestaltung der US-Hauptstadt im \u200bRahmen eines 14,7 Millionen Dollar schweren Auftrags ohne Ausschreibung trockengelegt und neu gestaltet. Die Entscheidung \u200cTrumps hatte Diskussionen ausgel\u00f6st. Am 6. Juni verk\u00fcndete der US-Pr\u00e4sident, \u200cdass die \u200cArbeiten abgeschlossen seien. Doch weniger als \u200bzwei Wochen darauf bl\u00e4tterte die frische Farbe im \u200bPool vom Grund ab und verteilte \u200csich im Becken. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte wiederholt Vandalismus f\u00fcr die Sch\u00e4den am Pool verantwortlich gemacht, ohne daf\u00fcr Beweise vorzulegen.<\/p>\n<p>Der US-Pr\u00e4sident r\u00fchmt sich damit, etliche Denkm\u00e4ler und Parks in Washington wieder auf Vordermann zu bringen. Wer sie besch\u00e4digt, soll nach seinem Willen die volle H\u00e4rte des Gesetzes zu sp\u00fcren bekommen. Hearn soll vor rund zwei Wochen einen Teil der neuen Grundierung aus dem Becken gerissen haben. Zumindest den Griff in das Becken habe er bereits zugegeben, hatte die zust\u00e4ndige Generalstaatsanw\u00e4ltin mitgeteilt. Der 67-j\u00e4hrige, der die USA dreimal im Kanuslalom bei Olympischen Spielen vertreten hatte, bestreitet die Vorw\u00fcrfe. Er habe in das Becken gegriffen, die Beschichtung jedoch nicht besch\u00e4digt. <\/p>\n<p>Nur kurze Zeit nach dem Ende der Renovierungsarbeiten ist die Algenplage zur\u00fcck, schreibt US-Korrespondent Peter Burghardt:\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Elfenbeink\u00fcste ohne K\u00fcste: USA zeigen falsche Afrika-KarteWo genau liegen eigentlich Nigeria, Uganda und Mosambik? Wenn es nach einer Karte des US-Au\u00dfenministeriums geht, zumindest nicht da, wo die Staaten tats\u00e4chlich zu finden sind. Bei der 26. Internationalen Aids-Konferenz in Rio de Janeiro pr\u00e4sentierte eine Delegation des Ministeriums bei einem Vortrag eine Karte, auf der eine ganze Reihe von afrikanischen L\u00e4ndern falsch verortet waren.\u00a0<\/p>\n<p>In sozialen Medien kursierende Bilder zeigen die g\u00e4nzlich wirre Karte des Kontinents: Nigeria (wo die USA mehrere hundert Soldaten stationiert haben) liegt viel zu weit n\u00f6rdlich und hat keinen Zugang mehr zum Meer, Mosambik (das eigentlich am Indischen Ozean liegt) ist in etwa da eingezeichnet, wo tats\u00e4chlich \u00c4thiopien ist. Die Elfenbeink\u00fcste hat ebenfalls keine K\u00fcste mehr und liegt ungef\u00e4hr dort, wo sich faktisch Tansania, Sambia und Malawi befinden. Ein weiteres auf der Karte eingezeichnetes Land wird entweder gar nicht namentlich gekennzeichnet oder f\u00e4lschlich als Kamerun ausgewiesen, die Grafik l\u00e4sst beide Schl\u00fcsse zu.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentation wurde von \u200bJeff Graham gehalten, dem obersten US-Gesundheitsgesandten, der das als PEPFAR bekannte HIV\/Aids-Nothilfeprogramm des US-Pr\u00e4sidenten leitet. \u200bDas Au\u00dfenministerium teilte mit, die Gespr\u00e4che auf der Konferenz seien trotz \u200cder Panne \u201esubstanziell und konstruktiv\u201c gewesen.\u00a0<\/p>\n<p>Die US-Regierung hatte im vergangenen Jahr die Finanzierung von PEPFAR vor\u00fcbergehend ausgesetzt, was Hilfsprogramme weltweit beeintr\u00e4chtigte. Zwar wurden die Kernaufgaben wie die Bereitstellung von Medikamenten weitgehend wieder aufgenommen, jedoch k\u00fcrzen die USA die Ausgaben \u2060in anderen Bereichen wie Pr\u00e4vention und \u00dcberwachung.\u00a0<\/p>\n<blockquote class=\"tik4-quote__blockquote\">\n<p>\u201eWer auch immer diese Folie erstellt und genehmigt hat, wusste nicht, wo die L\u00e4nder in Afrika \u200cliegen, und hat sich nicht die M\u00fche gemacht, seine Arbeit zu \u00fcberpr\u00fcfen.\u201c<\/p>\n<p>Matt Petit \u200cvom Atlantic Council auf LinkedIn<\/p><\/blockquote>\n<p>Einer Analyse von Reuters zufolge enthielt die Karte ein Wasserzeichen, das darauf hindeutet, dass sie mit Werkzeugen des KI-Anbieters OpenAI erstellt \u200bwurde. \u200bDas US-Au\u00dfenministerium \u00fcbernahm die \u201evolle Verantwortung\u201c und erkl\u00e4rte, ein Mitarbeiter \u200chabe die Pr\u00e4sentation kurz vor der Veranstaltung in \u200cEile ge\u00e4ndert. Der Sprecher bezeichnete die Panne auf Anfrage als \u201eeinen bedauerlichen Fehler\u201c. Ob das Teammitglied dabei blind auf die Hilfe K\u00fcnstlicher Intelligenz vertraute, erkl\u00e4rte er nicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>USA geben blockierte Gelder f\u00fcr globale Impfallianz Gavi freiDie US-Regierung gibt 600 Millionen Dollar f\u00fcr die globale Impfallianz Gavi frei. Die vom Kongress bewilligten Gelder waren wegen unbegr\u00fcndeter Sicherheitsbedenken von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. zur\u00fcckgehalten worden, wie die Regierung mitteilte. Die in Genf ans\u00e4ssige Allianz Gavi unterst\u00fctzt die \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt bei der Beschaffung von Impfstoffen, etwa gegen Masern und Diphtherie.<\/p>\n<p>Kennedy, ein seit Langem bekannter Impfskeptiker, hatte die US-Zahlungen im Juni 2025 mit der Begr\u00fcndung eingestellt, Gavi ignoriere Sicherheitsrisiken durch den quecksilberhaltigen Konservierungsstoff Thiomersal. Impfgegner behaupten seit Jahrzehnten, der Stoff sei mit Autismus verbunden, obwohl zahlreiche Studien dies widerlegt haben. Die USA waren zuvor mit etwa 13 Prozent der Mittel einer der gr\u00f6\u00dften Geldgeber von Gavi. Zur Begr\u00fcndung f\u00fcr die jetzige Freigabe der Mittel erkl\u00e4rte das US-Au\u00dfenministerium, Gavi habe sich verpflichtet, auf quecksilberfreie Impfstoff-Alternativen umzusteigen. Auch Deutschland ist ein wichtiger Geldgeber der Impfallianz.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Musk hilft bei Kongresswahl wieder Trumps RepublikanernTech-Milliard\u00e4r Elon Musk will trotz eines zwischenzeitlichen Zerw\u00fcrfnisses mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump bei der anstehenden Parlamentswahl wieder in gro\u00dfem Stil dessen Republikanische Partei unterst\u00fctzen. Die von Musk gebildete Organisation America PAC werde sich im Wahlkampf unter anderem auf Werbung fokussieren, <a href=\"https:\/\/www.axios.com\/2026\/07\/29\/musk-pac-midterm-election\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">berichtete die Website Axios<\/a> unter Berufung auf informierte Personen. Der ranghohe Trump-Berater James Blair sagte Axios, die R\u00fcckkehr von America PAC werde den Republikanern einen \u201eenormen Schub geben\u201c.<\/p>\n<p>Die Abstimmung Anfang November, bei der das gesamte Repr\u00e4sentantenhaus und rund ein Drittel des Senats zur Wahl stehen, wird die Handlungsf\u00e4higkeit Trumps im Rest seiner Amtszeit stark beeinflussen. Aktuell halten seine Republikaner die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Sollten die Demokraten ihnen auch nur eine davon abnehmen, k\u00f6nnen sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren und sie mit Ermittlungen in Aussch\u00fcssen unter die Lupe nehmen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311118_957_fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Fauci verweigert Aussage zu Rolle in Corona-PandemieNach der Ver\u00f6ffentlichung von Tagebucheintr\u00e4gen des durch die Corona-Pandemie bekannt gewordenen US-Immunologen Anthony Fauci ist in den USA erneut eine Debatte zum Ursprung des Virus entflammt. In einer Anh\u00f6rung des Senatsausschusses f\u00fcr Innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten versuchten vor allem republikanische Senatoren, Fauci Antworten zu entlocken. Fauci hingegen berief sich auf den f\u00fcnften Zusatzartikel der US-Verfassung und machte von seinem Schweigerecht Gebrauch. Dieser sieht vor, dass niemand sich selbst belasten muss.<\/p>\n<p>Fauci war medizinischer Chefberater von Ex-US-Pr\u00e4sident Joe Biden und Direktor des Nationalen Instituts f\u00fcr Infektionskrankheiten. Zuvor war er in den USA zu einer zentralen Figur im Kampf gegen das Coronavirus geworden. Der renommierte Wissenschaftler leitete das Nationale Institut f\u00fcr Infektionskrankheiten fast vier Jahrzehnte lang und arbeitete unter insgesamt sieben US-Pr\u00e4sidenten. F\u00fcr die Republikaner steht Fauci dagegen f\u00fcr die Pandemie \u2013 und alles, was im Kampf gegen das Coronavirus falsch gelaufen ist. Fauci wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der demokratische Senator Richard Blumenthal warf dem Ausschussvorsitzenden Rand Paul in der jetzigen Anh\u00f6rung vor, \u201edass das laufende Verfahren lediglich ein Versuch ist, Dr. Fauci eines strafrechtlichen Fehlverhaltens zu bezichtigen\u201c. Dies sei nicht der legitime Zweck von Ausschussanh\u00f6rungen. \u00a0<\/p>\n<blockquote class=\"tik4-quote__blockquote\">\n<p>\u201eJetzt wissen wir, dass der Markt nicht der Ursprung, sondern der Verst\u00e4rker war.\u201c<\/p>\n<p>Einer der Tagebucheintr\u00e4ge Faucis, die in den USA f\u00fcr Aufregung sorgen<\/p><\/blockquote>\n<p>Kurz vor der Anh\u00f6rung hatte Paul Ausz\u00fcge aus Tagebucheintr\u00e4gen von Fauci ver\u00f6ffentlicht. Laut Wall Street Journal schrieb der Immunologe darin etwa im Januar 2020 \u00fcber chinesische M\u00e4rkte: \u201eJetzt wissen wir, dass der Markt nicht der Ursprung, sondern der Verst\u00e4rker war.\u201c Im Mai 2021 schrieb er dann: \u201eIch habe immer gesagt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass das Virus nat\u00fcrlichen Ursprungs ist und von einem Tier auf den Menschen \u00fcbergesprungen ist. Angesichts der vielen Spekulationen \u00fcber ein m\u00f6gliches Laborleck in den letzten Tagen habe ich jedoch betont, dass niemand, mich eingeschlossen, sich hundertprozentig sicher \u00fcber den Ursprung ist, und fordere daher eine gr\u00fcndliche Untersuchung.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Paul ist seit Jahren davon \u00fcberzeugt, dass Fauci die Theorie eines nat\u00fcrlichen Ursprungs des Virus verbreitet hat und damit versuchen wollte zu verschleiern, dass das Virus eigentlich aus einem Labor in der chinesischen Metropole Wuhan kam. Im vergangenen Jahr hatte die US-Regierung ihre Einsch\u00e4tzungen zum Ursprung des Coronavirus ge\u00e4ndert. Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, geht mittlerweile von einer Laborpanne aus. Die CIA sch\u00e4tze, wenn auch mit geringer Sicherheit, dass ein forschungsbedingter Ursprung der Covid-19-Pandemie wahrscheinlicher sei als ein nat\u00fcrlicher Ursprung. Anfang Dezember hatte bereits ein Unterausschuss des US-Repr\u00e4sentantenhauses einen Bericht vorgelegt, in dem ebenfalls die Labortheorie gest\u00fctzt wird.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. 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