{"id":1217416,"date":"2026-08-05T15:53:17","date_gmt":"2026-08-05T15:53:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1217416\/"},"modified":"2026-08-05T15:53:17","modified_gmt":"2026-08-05T15:53:17","slug":"webcam-der-stadt-duesseldorf-eine-wurde-abgeschaltet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1217416\/","title":{"rendered":"Webcam der Stadt D\u00fcsseldorf: Eine wurde abgeschaltet"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Webcams bieten die sch\u00f6ne M\u00f6glichkeit, sich einem fernen Ort ganz nahe zu f\u00fchlen. Auch die Stadt D\u00fcsseldorf hat Kameras an verschiedenen Orten installiert, die das allt\u00e4gliche Treiben filmen \u2013 oder gefilmt haben. Denn die Kamera am Marktplatz musste jetzt abgeschaltet werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hintergrund ist wohl eine Beschwerde einer Person bei der Landesdatenschutzbeauftragten, wie die Stadt D\u00fcsseldorf auf ihrer Website mitteilt. \u201eAuf Grundlage einer aktuellen datenschutzrechtlichen Bewertung\u201c dieser habe es bei den \u201ebisherigen Positionen der Webcams Anpassungsbedarf\u201c gegeben, wie eine Stadtsprecherin erkl\u00e4rt. Diese seien Anfang Juli bereits umgesetzt worden. Mit der Folge, dass die Marktplatz-Webcam abgeschaltet wurde. F\u00fcr diese \u201elie\u00df sich kein Bildausschnitt finden, bei dem Einzelpersonen nicht deutlich wahrnehmbar und gegebenenfalls identifizierbar gewesen w\u00e4ren\u201c, so die Sprecherin.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nur wenn das nicht m\u00f6glich ist, sei der Einsatz von Webcams aber zul\u00e4ssig, n\u00e4mlich dann, \u201ewenn die Aufnahmen keinen eindeutigen Bezug zu bestimmten Personen erm\u00f6glichen. Personen und Fahrzeuge d\u00fcrfen daher lediglich schemenhaft erkennbar sein. R\u00fcckschl\u00fcsse etwa auf Geschlecht, Kleidung, Aussehen, Verhalten, Aufenthaltsdauer oder Interaktionen m\u00fcssen ausgeschlossen sein\u201c, so die Sprecherin. Eine \u201enachtr\u00e4gliche Unsch\u00e4rfe des Bildes kam aus st\u00e4dtischer Sicht nicht infrage\u201c, erkl\u00e4rt die Sprecherin weiter und f\u00fcgt hinzu: \u201eGerade f\u00fcr ehemalige D\u00fcsseldorferinnen und D\u00fcsseldorfer, die das Geschehen in ihrer Heimat aus der Ferne verfolgen, ist dies bedauerlich.\u201c 500 bis 2500 Personen h\u00e4tten durchschnittlich am Tag auf die Webcam-Seite geklickt, besonders w\u00e4hrend gro\u00dfer Veranstaltungen sei diese beliebt gewesen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei anderen von der Stadt installierten Kameras sei allerdings ein datenschutzkonformer Blickwinkel gefunden worden. Die mit Blick zum Rheinufer zeigt nun einen Bildausschnitt, der oberhalb der Promenade beginnt. Die Kamera in Richtung Burgplatz ist jetzt auf das Schifffahrtsmuseum und den <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/rhein\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rhein<\/a> ausgerichtet. Nun sieht man zwar noch den Verkehr, der \u00fcber die Rheinbr\u00fccken f\u00e4hrt \u2013 aber Menschen sind keine mehr zu sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Webcams bieten die sch\u00f6ne M\u00f6glichkeit, sich einem fernen Ort ganz nahe zu f\u00fchlen. 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