{"id":1218439,"date":"2026-08-06T02:34:18","date_gmt":"2026-08-06T02:34:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1218439\/"},"modified":"2026-08-06T02:34:18","modified_gmt":"2026-08-06T02:34:18","slug":"toedliche-gefahr-unterschaetzt-badeverbot-im-rhein-staedte-verhaengen-zunehmend-strafen-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1218439\/","title":{"rendered":"T\u00f6dliche Gefahr untersch\u00e4tzt &#8211; Badeverbot im Rhein: St\u00e4dte verh\u00e4ngen zunehmend Strafen &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/D%C3%BCsseldorf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a>\/K\u00f6ln (dpa\/lnw) &#8211; Die Hitzewelle hat am <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Rhein\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rhein<\/a> an einigen Stellen zu vermehrten Verst\u00f6\u00dfen gegen das strikte Badeverbot gef\u00fchrt. Die Kommunen setzen bei ihren Kontrollen in vielen F\u00e4llen auf Ansprachen zu den Gefahren. In etlichen F\u00e4llen sind auch Bu\u00dfgelder eingeleitet worden, wie eine Umfrage der dpa ergeben hat. Der Gro\u00dfteil der Menschen halte sich aber ans Badeverbot, lauten die Erfahrungen. Vielerorts kontrolliert der kommunale Ordnungsdienst.\u00a0<\/p>\n<p>Was ist noch erlaubt?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Kn\u00f6cheltief im <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Wasser\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wasser<\/a> ist erlaubt. Mehr nicht. Die Regelungen in mehr als zehn NRW-Kommunen sind \u00e4hnlich streng. Es drohen bei Verst\u00f6\u00dfen Bu\u00dfgelder von bis zu 1.000 Euro. Seit dem vergangenen Sommer greifen beginnend mit D\u00fcsseldorf immer mehr Kommunen zum strikten Badeverbot im Rhein. So sollen t\u00f6dliche Badeunf\u00e4lle in dem stark von Schiffen befahrenen Strom verhindert werden. Die Zahl der Badetoten war vor den Badeverboten deutlich gestiegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/76d8b488-4c20-4cf4-9b08-613771d3ef1f.jpg\"   alt=\"Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren einen beliebten Rheinstrand in D\u00fcsseldorf. (Archivbild)\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren einen beliebten Rheinstrand in D\u00fcsseldorf. (Archivbild) Christoph Reichwein\/dpaEtliche Bu\u00dfgelder in Metropolen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">D\u00fcsseldorf hat in diesem Jahr 110 Verfahren eingeleitet, die sich teilweise noch in der Anh\u00f6rung bef\u00e4nden. Daher st\u00fcnden die endg\u00fcltigen Bu\u00dfgeldh\u00f6hen noch nicht fest, sagte ein Sprecher. Zudem seien \u00fcber 3.400 Pr\u00e4ventionsgespr\u00e4che gef\u00fchrt worden &#8211; etwa bei Ansammlungen am Ufer. Das Badeverbot bew\u00e4hre sich gerade bei der Hitze. Im Vergleich zu fr\u00fcheren Jahren sehe man deutlich weniger Badende und erheblich weniger leichtsinnig Schwimmende im Rhein.\u00a0<\/p>\n<p>Baden endete im Gewahrsam\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ein Mann mit offenem Haftbefehl ist dem Ordnungsdienst in D\u00fcsseldorf bei einer Kontrolle des Badeverbotes vor wenigen Tagen ins Netz gegangen. Die Einsatzkr\u00e4fte wurden auf ihn aufmerksam, weil er bis zur H\u00fcfte im Wasser gewesen sei. Der Mann soll sich zun\u00e4chst geweigert haben, aus dem Rhein zu kommen und seine Personalien anzugeben. Nach dem Eintreffen der Polizei habe er dann doch das Wasser verlassen. Er wurde in Gewahrsam genommen.\u00a0<\/p>\n<p>Einige Uneinsichtige<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">K\u00f6ln hat 28 Bu\u00dfgeldbescheide erlassen. Dabei gehe es um 60 bis 250 Euro plus Auslagen und Geb\u00fchren. Mitarbeiter des Ordnungsamtes kl\u00e4rten in vielen Gespr\u00e4chen \u00fcber die Gefahren auf, schilderte ein Sprecher. Personen, die das Badeverbot missachteten, seien h\u00e4ufig eher uneinsichtig. Der Gro\u00dfteil halte sich aber an das Badeverbot. Die Hitze habe in j\u00fcngster Zeit dazu gef\u00fchrt, dass sich mehr Menschen am Ufer aufhalten und es mehr Verst\u00f6\u00dfe gegen das Badeverbot gibt.<\/p>\n<p>Auch Verst\u00f6\u00dfe in anderen St\u00e4dten\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In Rheinberg sind 17 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. Darunter sei ein Wiederholungsfall. Eine Sprecherin sagte: \u201eIm Rahmen der Kontrollen wird wiederholt festgestellt, dass angesprochene Personen die Gefahren des Badens im Rhein untersch\u00e4tzen und das Badeverbot teilweise mit Unverst\u00e4ndnis aufnehmen.\u201c Im Juni und Juli seien Verst\u00f6\u00dfen geh\u00e4uft aufgetreten.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch andere Kommunen greifen durch: In Leverkusen sind in diesem Jahr sechs Bu\u00dfgeldverfahren eingeleitet worden. In Voerde sind gegen vier Personen Ordnungswidrigkeitsverfahren anh\u00e4ngig. \u201eEs sind bisher viele Verwarnungen mit Ansprache \u00fcber die Gefahren des Badens im Rhein im Zuge von Schwerpunktkontrollen ausgesprochen worden\u201c, berichtete eine Sprecherin. In Wesel laufen derzeit zwei Ordnungswidrigkeitsverfahren nach Verst\u00f6\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>Steiniges Ufer schreckt ab<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In Neuss gab es m\u00fcndliche Verwarnungen, weil die Betreffenden lediglich mit den F\u00fc\u00dfen im Rhein gestanden h\u00e4tten. Das Niedrigwasser habe in Neuss eher zu weniger Menschen am Rhein gef\u00fchrt. Um an die Wasserkante zu gelangen, m\u00fcsse man weit \u00fcber steiniges Gel\u00e4nde, erkl\u00e4rte eine Sprecherin. In Dinslaken, Kleve und Krefeld haben die Ordnungsdienste keine Verst\u00f6\u00dfe festgestellt.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/df254953-3b75-4903-a98b-fe8506c42809.jpg\"   alt=\"Ein Feuerwehrmann springt bei einer \u00dcbung von einem Boot in den Rhein, um eine Puppe zu \u201eretten\u201c. (Archivbild)\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Ein Feuerwehrmann springt bei einer \u00dcbung von einem Boot in den Rhein, um eine Puppe zu \u201eretten\u201c. (Archivbild) Federico Gambarini\/dpaMehrere Badetote<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch in diesem Jahr gab es schon einige Badetote in dem Fluss. Allein die Feuerwehr D\u00fcsseldorf wurde bis Ende Juli zu insgesamt 52 Eins\u00e4tzen mit dem Stichwort \u201ePerson im Rhein\u201c alarmiert, wie der Stadtsprecher berichtet. Dabei konnten sechs Menschen lediglich tot geborgen werden. In K\u00f6ln gab es bis Mitte Juli 41 Eins\u00e4tze. Ein Todesfall war im Juli dabei. Die Feuerwehr Leverkusen hat eine Person in diesem Jahr tot aus dem Rhein geborgen und eine Person gerettet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260806-930-489938\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf\/K\u00f6ln (dpa\/lnw) &#8211; Die Hitzewelle hat am Rhein an einigen Stellen zu vermehrten Verst\u00f6\u00dfen gegen das strikte Badeverbot&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1218440,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[20373,18843,3364,29,3405,30,5027,1209,1974,5206,149,2624,3094,4106],"class_list":["post-1218439","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-schwimmen","tag-badeverbot","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-germany","tag-kommune","tag-nordrhein-westfalen","tag-panorama","tag-rhein","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-unfaelle","tag-unglueck-und-unfall","tag-wasser"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117046232340886311","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1218439","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1218439"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1218439\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1218440"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1218439"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1218439"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1218439"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}