{"id":1219048,"date":"2026-08-06T08:52:24","date_gmt":"2026-08-06T08:52:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1219048\/"},"modified":"2026-08-06T08:52:24","modified_gmt":"2026-08-06T08:52:24","slug":"prognosen-deutlich-uebertroffen-deutsche-industrie-kann-sich-vor-neuen-auftraegen-kaum-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1219048\/","title":{"rendered":"Prognosen deutlich \u00fcbertroffen: Deutsche Industrie kann sich vor neuen Auftr\u00e4gen kaum retten"},"content":{"rendered":"<p>Prognosen deutlich \u00fcbertroffenDeutsche Industrie kann sich vor neuen Auftr\u00e4gen kaum retten<\/p>\n<p>06.08.2026, 09:53 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(03:19 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Oleksandr-Gryb-haelt-am-Stammsitz-der-Everllence-SE-im-Kurbelwellengehaeuse-einen-Schraubenschluesse.webp\" alt=\"Oleksandr-Gryb-haelt-am-Stammsitz-der-Everllence-SE-im-Kurbelwellengehaeuse-einen-Schraubenschluessel-Das-Unternehmen-produziert-Grossmotoren\"\/>Im deutschen Maschinenbau &#8211; hier der Gro\u00dfmotorenhersteller Everllence SE &#8211; geht es kr\u00e4ftig bergauf. (Foto: picture alliance\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Iran-Krieg, Niedrigwasser und eine ohnehin strauchelnde deutsche Wirtschaft: Derzeit gibt es wenig Anlass f\u00fcr Optimismus. Den kann allerdings die deutsche Industrie verstr\u00f6men. Denn im Juni verzeichnet sie ein dickes Auftragsplus &#8211; mit einem Wermutstropfen.  <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die deutsche Industrie hat im Juni \u00fcberraschend viele Auftr\u00e4ge erhalten. Das Neugesch\u00e4ft wuchs wegen vieler Gro\u00dfauftr\u00e4ge um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. \u00d6konomen hatten nur mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Das ist der zweite Zuwachs in Folge: Im Mai hatte es bereits ein Plus von revidiert 0,3 Prozent gegeben, das damit deutlich kleiner ausfiel als zun\u00e4chst mit 1,9 Prozent gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Alles in allem zeigt sich, dass die Konjunktur etwas besser l\u00e4uft als noch vor Kurzem gedacht&#8220;, sagte der \u00d6konom der Landesbank Baden-W\u00fcrttemberg (LBBW), Jens-Oliver Niklasch. &#8222;Freilich schwebt das \u00d6lpreis-Risiko latent \u00fcber allem, und mit den Pegelst\u00e4nden der gro\u00dfen Fl\u00fcsse ist ein neues Abw\u00e4rtsrisiko dazugekommen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die positive Entwicklung im Juni geht vor allem auf die deutlichen Anstiege im Maschinenbau (plus 12,7 Prozent) und bei den Herstellern von Datenverarbeitungsger\u00e4ten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (plus 22,7 Prozent) zur\u00fcck. &#8222;In beiden Bereichen meldete eine Reihe von Betrieben Gro\u00dfauftr\u00e4ge&#8220;, erkl\u00e4rten die Statistiker. Auch der Zuwachs in der Autoindustrie (plus 3,8 Prozent) wirkte sich positiv aus. Im sonstigen Fahrzeugbau &#8211; dazu geh\u00f6ren Flugzeuge, Schiffe, Z\u00fcge und Milit\u00e4rfahrzeuge &#8211; fielen die Bestellungen um 41,7 Prozent im Vergleich zum hohen Niveau des Vormonats. Zu Gro\u00dfauftr\u00e4gen in diesem Bereich liegen den Statistikern zufolge bislang nur unvollst\u00e4ndige Daten vor.<\/p>\n<p>Nachfrage in Euro-Zone schw\u00e4chelt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Auslandsauftr\u00e4ge legten im Juni um 0,2 Prozent zu. Dabei brachen die Bestellungen aus der Euro-Zone um 14 Prozent ein, w\u00e4hrend die aus dem \u00fcbrigen Ausland um 10,2 Prozent zulegten. Die Inlandsauftr\u00e4ge stiegen um 7,8 Prozent. Werden Gro\u00dfauftr\u00e4ge ausgeklammert, sanken die gesamten Bestellungen jedoch um 0,5 Prozent. Im weniger schwankenden Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im zweiten Quartal um 1,3 Prozent h\u00f6her als in den drei Monaten zuvor, ohne Gro\u00dfauftr\u00e4ge blieb er unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Gesunken sind im Juni die Einnahmen: Der inflationsbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag 1,3 Prozent niedriger als im Vormonat. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, als\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Prognosen deutlich \u00fcbertroffenDeutsche Industrie kann sich vor neuen Auftr\u00e4gen kaum retten 06.08.2026, 09:53 Uhr Artikel anh\u00f6ren(03:19 min) Im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1219049,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[371,175,170,169,29,30,54,171,174,946,173,172,55],"class_list":["post-1219048","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-autoindustrie","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-germany","tag-industrie","tag-markets","tag-maerkte","tag-maschinenbau","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117047721412521260","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1219048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1219048"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1219048\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1219049"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1219048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1219048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1219048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}