{"id":1219672,"date":"2026-08-06T14:58:15","date_gmt":"2026-08-06T14:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1219672\/"},"modified":"2026-08-06T14:58:15","modified_gmt":"2026-08-06T14:58:15","slug":"im-dialog-zu-kreislaufwirtschaft-und-ressourceneffizienz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1219672\/","title":{"rendered":"Im Dialog zu Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz"},"content":{"rendered":"<p>Die Kunststoffkreislaufwirtschaft voranzubringen ist eine wichtige industrie- und umweltpolitische Aufgabe. Daher macht die EU-Verpackungsverordnung ab 2030 Vorgaben zu Mindestanteilen an Rezyklaten. Zwar sind Recyclingtechnologien zunehmend verf\u00fcgbar oder in der Entwicklung. Trotzdem zeigen aktuelle Untersuchungen, dass Recyclingkapazit\u00e4ten verloren gehen und der Einsatz von Kunststoffrezyklaten nur langsam w\u00e4chst. Gleichzeitig droht eine &#8222;Rezyklatl\u00fccke&#8220; angesichts der vorgeschriebenen Mindestrezyklatanteile und der verf\u00fcgbaren, hochwertigen Rezyklatmengen.<\/p>\n<p>Am 15. September 2026 pr\u00e4sentieren Expert*innen zentrale Erkenntnisse aus aktueller Forschung und europ\u00e4ischer Marktanalyse \u2013 f\u00fcr einen offenen Dialog \u00fcber Hemmnisse, Hebel und konkrete Umsetzungsperspektiven auf dem Weg zu einer funktionierenden Kunststoffkreislaufwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Wie kann ein tragf\u00e4higer Markt f\u00fcr Kunststoffrezyklate entwickelt werden? Welche Rolle k\u00f6nnen hierbei wichtige Kreislauf-Hebel wie \u00f6ffentliche Beschaffung, zirkul\u00e4re Gesch\u00e4ftsmodelle, technologieneutrale F\u00f6rderpolitik und globale Standards spielen? Und wie l\u00e4sst sich eine solche Transformation koordiniert umsetzen?<\/p>\n<p>Antworten liefert unter anderem das Positionspapier &#8222;Optionen f\u00fcr einen funktionsf\u00e4higen Markt f\u00fcr Kunststoffrezyklate&#8220;, das im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt entstanden ist. Der Autor Prof. Dr. Henning Wilts, Co-Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, stellt sein Papier um 10:45 Uhr vor. Danach haben die Teilnehmenden Gelegenheit, Fragen zu stellen. Anschlie\u00dfend nimmt Wilts an einer Panel-Diskussion zu &#8222;Ans\u00e4tzen und Umsetzungsperspektiven f\u00fcr eine wirksame Kunststoffkreislaufwirtschaft&#8220; teil. Nach einem kurzen Ausblick mit Dr. Maximilian Hempel von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), endet die Veranstaltung mit einem Netzwerk-Lunch ab 12:30 Uhr.<\/p>\n<p>Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums f\u00fcr Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) l\u00e4dt das Netzwerk Ressourceneffizienz (NeRess) in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zu der Veranstaltung ein. Sie findet in der Reihe &#8222;Im Dialog zu Kreislaufwirtschaft und Ressoureneffizienz&#8220; statt und beginnt um 10 Uhr. Weitere Informationen zum Programm sowie die M\u00f6glichkeit zur Anmeldung sind \u00fcber den unten stehenden Link verf\u00fcgbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Kunststoffkreislaufwirtschaft voranzubringen ist eine wichtige industrie- und umweltpolitische Aufgabe. 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