{"id":1219773,"date":"2026-08-06T15:56:15","date_gmt":"2026-08-06T15:56:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1219773\/"},"modified":"2026-08-06T15:56:15","modified_gmt":"2026-08-06T15:56:15","slug":"night-of-the-living-dead-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1219773\/","title":{"rendered":"Night of the Living Dead (2026)"},"content":{"rendered":"<p><b>Inhalt \/ Kritik<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ellie\u00a0(<strong>Vivica A. Fox<\/strong>) ist gerade mit ihrem Bruder in einem Diner, als um sie herum das Chaos ausbricht. Die Leute drehen auf einmal komplett durch und fangen an, sich gegenseitig anzugreifen. Wie wilde Tiere fallen sie \u00fcbereinander her und bei\u00dfen sich. W\u00e4hrend ihr Bruder den Monstern zum Opfer f\u00e4llt, gelingt Ellie die Flucht. Erst einmal gilt es nun, sich in Sicherheit zu bringen. Dabei trifft sie auf Barbara (<strong>Brittany Underwood<\/strong>), die ebenfalls auf der Flucht vor den Bestien ist. Das Zusammentreffen der beiden ist nicht ganz einfach, da die zwei Frauen sehr unterschiedlich sind und erst einmal nicht viel miteinander anfangen k\u00f6nnen. Aber in der Not hei\u00dft es sich zusammenzuraufen und irgendwie die Nacht zu \u00fcberstehen \u2026<\/p>\n<p>Low-Budget-Neuauflage des Klassikers<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zeit, in der Zombies gro\u00dfe Leinwandattraktionen waren, liegt zwar schon l\u00e4nger zur\u00fcck. Nur selten finden solche Filme noch ihren Weg in die Kinos. Und wenn, dann werden sie eher ignoriert \u2013 siehe zuletzt <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2026\/01\/28-years-later-the-bone-temple\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">28 Years Later: The Bone Temple<\/a>. Im Direct-to-Video-Bereich sind die Untoten aber noch sehr lebendig, regelm\u00e4\u00dfig werden neue Streifen produziert. Dieses Jahr war da beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2026\/04\/z-zone\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Z Zone<\/a>, wo ein Umerziehungslager in der Mongolei zum Schauplatz einer Zombie-Epidemie wird. Die gro\u00dfe Zahl an Neuerscheinungen zeigt, dass es durchaus noch Bedarf gibt. Es bedeutet aber auch, dass man schon irgendetwas braucht, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Im Idealfall geschieht das durch originelle Einf\u00e4lle, etwa beim Szenario oder dem Setting. Bei Night of the Living Dead\u00a0machte man es sich einfach und setzt auf den gro\u00dfen Namen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorlage ist nat\u00fcrlich der gro\u00dfe Klassiker von <strong>George A. Romero<\/strong>, der hierzulande unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2022\/11\/die-nacht-der-lebenden-toten\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Nacht der lebenden Toten<\/a> ver\u00f6ffentlicht wurde und so etwas wie die Blaupause f\u00fcr Zombiefilme ist. Romero selbst drehte im Anschluss noch mehrere Filme, dazu gab es eine Reihe von Remakes, da das Original keinen Copyright-Schutz hat und somit alle eine eigene Fassung drehen d\u00fcrfen. Entsprechend misstrauisch durfte man dann auch sein, als Night of the Living Dead in den Ank\u00fcndigungslisten auftauchte. Braucht es ernsthaft noch eine weitere Fassung des Stoffs? Zumal klar war, dass hier kein gro\u00dfes Budget zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrde. Ein besonders genreaffines Publikum wird in der Besetzungsliste zwar den einen oder anderen bekannten Namen finden. Tats\u00e4chliche Stars sollte man aber nicht erwarten, daf\u00fcr reichte das Geld einfach nicht aus.<\/p>\n<p>Leblos und \u00fcberfl\u00fcssig<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun muss ein Zombiefilm nicht unbedingt mit Hollywood-Koryph\u00e4en ankommen, damit er funktioniert. Es gab gen\u00fcgend kleine Produktionen, die mit Nobodys packende Geschichten erz\u00e4hlen konnten. Sehenswert war beispielsweise der mexikanische Beitrag <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2024\/09\/parvulos\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">P\u00e1rvulos<\/a>, der aus der Sicht dreier minderj\u00e4hriger Br\u00fcder erz\u00e4hlt wird, die allein im Wald leben. Von Vorteil ist aber, wenn das Ensemble \u00fcberzeugt. Und das ist in Night of the Living Dead nicht so wirklich der Fall, das ist alles schon recht holprig gespielt. Gerade die Szenen, in denen es emotional werden soll, etwa wenn es um den Verlust geliebter Menschen geht, wirken seltsam leblos. Da h\u00e4tte schon deutlich mehr kommen m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu erz\u00e4hlen hat der Film sowieso nicht viel. Zwar h\u00e4lt er sich relativ eng an den Klassiker, weshalb da schon der eine oder andere Moment dabei ist, der tats\u00e4chlich Inhalt hat. Night of the Living Dead ist aber eine st\u00e4rker actionreich ausgelegte Interpretation. Das kommt zwar dem Ensemble entgegen, hat dann jedoch mit dem besagten geringen Budget zu k\u00e4mpfen. Die absolute Katastrophe ist das Ergebnis zwar nicht, da gibt es in diesem Segment einiges, das noch \u00fcbler ist. Nur wird nie klar, warum man sich denn ausgerechnet diesen Zombiefilm anschauen sollte, wenn es so viele gibt, die besser sind \u2013 darunter eben die Vorlage. Insofern kann man sich die Zeit zum Anschauen gleich ganz sparen.<\/p>\n<p><b>Credits<\/b><\/p>\n<p><strong>OT:<\/strong>\u00a0\u201eNight of the Living Dead\u201c<br \/><strong>Land:<\/strong>\u00a0USA<br \/><strong>Jahr:<\/strong>\u00a02026<br \/><strong>Regie:<\/strong>\u00a0Christopher Ray<br \/><strong>Drehbuch:<\/strong> Jared Cohn<br \/><strong>Musik:<\/strong> John Jesensky<br \/><strong>Kamera:<\/strong> Michael Su<br \/><strong>Besetzung:<\/strong> Vivica A. Fox, Brittany Underwood, Rob Van Dam, Jared Cohn<\/p>\n<p><b>Kaufen \/ Streamen<\/b><\/p>\n<p>Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf \u00fcber diesen Link erhalten wir eine Provision, ohne dass f\u00fcr euch Mehrkosten entstehen. Auf diese Weise k\u00f6nnt ihr unsere Seite unterst\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhalt \/ Kritik Ellie\u00a0(Vivica A. 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