{"id":1220728,"date":"2026-08-07T02:02:16","date_gmt":"2026-08-07T02:02:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1220728\/"},"modified":"2026-08-07T02:02:16","modified_gmt":"2026-08-07T02:02:16","slug":"leipzig-halle-deutschland-im-fadenkreuz-strack-zimmermann-vermutet-russland-hinter-sprengstoff-drohne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1220728\/","title":{"rendered":"Leipzig-Halle: Deutschland \u201eim Fadenkreuz\u201c \u2013 Strack-Zimmermann vermutet Russland hinter Sprengstoff-Drohne"},"content":{"rendered":"<p>Russland habe ein Interesse daran, dass \u201eWiderstand in der deutschen \u00d6ffentlichkeit erzeugt wird\u201c, sagt die FDP-Politikerin. Insbesondere vor den anstehenden Wahlen solle die \u00f6ffentliche Meinung beeinflusst werden, indem man den Menschen Angst mache.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht Russland hinter dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig-Halle und ruft zu einem besseren Schutz wichtiger Infrastruktur in Deutschland auf. \u201eWir sind ein Unterst\u00fctzer der Ukraine, und Russland hat riesiges Interesse daran, dass sich das \u00e4ndert, indem Widerstand in der deutschen \u00d6ffentlichkeit erzeugt wird\u201c, sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament dem \u201eK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u201c (Freitagsausgabe). Deutschland stehe \u201enicht erst seit heute im Fadenkreuz der russischen Aggression\u201c.<\/p>\n<p>Besonders vor Wahlen solle die \u00f6ffentliche Meinung beeinflusst werden, indem man den Menschen Angst mache. Im September w\u00e4hlen Sachsen-Anhalt und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/mecklenburg-vorpommern-politik\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/mecklenburg-vorpommern-politik\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a> einen neuen Landtag. Deutschland m\u00fcsse sich dar\u00fcber im Klaren sein, dass wichtige Infrastruktur wie Flugh\u00e4fen \u201enoch einmal anders gesehen\u201c werden m\u00fcsse, so Strack-Zimmermann. \u201eWir m\u00fcssen auch diese Gefahren sofort mitdenken.\u201c<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas R\u00f6wekamp (CDU), forderte eine Zentralisierung der Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Drohnen-Abwehr beim Bundesinnenministerium. Die bisher zu Leipzig vorliegenden Erkenntnisse \u201ebest\u00e4tigen die Dringlichkeit, auf die Bedrohung ziviler Infrastruktur durch Drohnen schnell neue Antworten zu finden\u201c, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben). \u201eWir brauchen eine zentrale Zust\u00e4ndigkeit statt einer Vielzahl f\u00f6deraler Luftsicherheitsbeh\u00f6rden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAm Ende ist es nur dem Zufall und der Umsicht eines Busfahrers zu verdanken, dass ein gro\u00dfes Schadenereignis verhindert werden konnte\u201c, sagte R\u00f6wekamp. Neben einer zentralen Zust\u00e4ndigkeit werde auch eine materielle Ausr\u00fcstung ben\u00f6tigt, \u201edie die Vielseitigkeit der Bedrohung zuverl\u00e4ssig bek\u00e4mpfen kann\u201c. Die zentrale Zust\u00e4ndigkeit sollte \u201ebeim Bundesinnenministerium beziehungsweise der Bundespolizei liegen\u201c.<\/p>\n<p>Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen \u00fcbernommen<\/p>\n<p>F\u00fcr die Drohnen-Abwehr an Flugh\u00e4fen ist in Deutschland den Angaben zufolge derzeit die Bundespolizei zust\u00e4ndig. Daneben gebe es aber auch das Ende vergangenen Jahres eingerichtete Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) von Bund und L\u00e4ndern. Die Bundeswehr solle wiederum eingreifen, wenn alle anderen Institutionen technisch \u00fcberfordert seien. Eine zentrale Zust\u00e4ndigkeit gibt es derzeit also nicht.<\/p>\n<p>Im Fall der in der Nacht zum Mittwoch von einem Flughafenmitarbeiter in der N\u00e4he einer ukrainischen Frachtmaschine entdeckten Drohne in Leipzig hat inzwischen die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen \u00fcbernommen. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeif\u00fchrens einer Sprengstoffexplosion und des gef\u00e4hrlichen Eingriffs in den Luftverkehr, erkl\u00e4rte sie am Donnerstagabend. Die Beh\u00f6rde habe die Ermittlungen \u201ewegen der besonderen Bedeutung des Falles\u201c von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>luwi mit AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland habe ein Interesse daran, dass \u201eWiderstand in der deutschen \u00d6ffentlichkeit erzeugt wird\u201c, sagt die FDP-Politikerin. 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