{"id":1221401,"date":"2026-08-07T09:12:26","date_gmt":"2026-08-07T09:12:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1221401\/"},"modified":"2026-08-07T09:12:26","modified_gmt":"2026-08-07T09:12:26","slug":"bis-zu-15-000-euro-strafe-sportwagen-verbot-in-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1221401\/","title":{"rendered":"Bis zu 15.000 Euro Strafe: Sportwagen-Verbot in Frankreich"},"content":{"rendered":"<p>Das sieht das neue RIPOST-Gesetz vor, das das Parlament Ende Juli verabschiedet hat. Ziel ist es, die Zahl schwerer Verkehrsunf\u00e4lle mit unerfahrenen Fahrern zu senken. Welche Fahrzeuge konkret betroffen sein werden, steht allerdings noch nicht fest. Die zul\u00e4ssige Motorleistung soll erst in einer sp\u00e4teren Verordnung festgelegt werden.<\/p>\n<p>Mit der neuen Regelung schafft Frankreich erstmals eine gesetzliche Grundlage f\u00fcr eine Leistungsbegrenzung bei Fahranf\u00e4ngern. Im Gesetz selbst wird lediglich festgelegt, dass Inhaber eines Probef\u00fchrerscheins keine Fahrzeuge oberhalb eines noch festzulegenden Leistungswertes f\u00fchren d\u00fcrfen. Erst nach Erlass der Verordnung wird feststehen, welche Modelle k\u00fcnftig nicht mehr gefahren werden d\u00fcrfen und wann die Vorschrift in Kraft tritt.<\/p>\n<p>Probezeit und Strafen sind bereits festgelegt<\/p>\n<p>Die geplante Beschr\u00e4nkung gilt f\u00fcr den gesamten Zeitraum des franz\u00f6sischen <strong>Probef\u00fchrerscheins<\/strong>. Dieser dauert in der Regel <strong>drei Jahre<\/strong>, nach begleitetem Fahren zwei Jahre. Erfasst werden sollen sowohl eigene Fahrzeuge als auch geliehene oder gemietete Autos.<\/p>\n<p>Wer sich nicht an das Verbot h\u00e4lt, muss mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Das Gesetz sieht eine <strong>Geldstrafe<\/strong> von bis zu <strong>15.000 Euro<\/strong> sowie eine <strong>Freiheitsstrafe <\/strong>von bis zu <strong>einem Jahr<\/strong> vor. Wird dabei die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gef\u00e4hrdet oder die \u00f6ffentliche Ordnung beeintr\u00e4chtigt, kann das Strafma\u00df auf <strong>bis zu 30.000 Euro<\/strong> und <strong>zwei Jahre Freiheitsstrafe<\/strong> steigen. Zus\u00e4tzlich kann das <strong>Fahrzeug beschlagnahmt<\/strong> und sp\u00e4ter eingezogen werden. Auch Vermieter, die einem Fahranf\u00e4nger ein nicht zul\u00e4ssiges Fahrzeug \u00fcberlassen, m\u00fcssen mit Sanktionen rechnen.<\/p>\n<p>Teil eines umfangreichen Sicherheitspakets<\/p>\n<p>Neben der geplanten Leistungsbegrenzung f\u00fcr Fahranf\u00e4nger versch\u00e4rft das RIPOST-Gesetz auch die Sanktionen gegen sogenannte &#8222;Rod\u00e9os urbains&#8220;. Darunter fallen unter anderem <strong>illegale Stra\u00dfenrennen<\/strong>, spontane <strong>Beschleunigungsrennen <\/strong>sowie nicht genehmigte <strong>Treffen mit gef\u00e4hrlichen Fahrman\u00f6vern<\/strong>. K\u00fcnftig sollen die Beh\u00f6rden solche Verst\u00f6\u00dfe schneller ahnden k\u00f6nnen. Vorgesehen sind unter anderem die Sicherstellung des F\u00fchrerscheins sowie die Stilllegung, das Abschleppen und Einziehung des Fahrzeugs.<\/p>\n<p class=\"ape-ir-info-panel ape-ir-info-panel-type-info\">In Italien gelten f\u00fcr Fahranf\u00e4nger seit einer Reform Ende 2024 strengere Vorgaben. Wer seinen F\u00fchrerschein neu erworben hat, darf in den ersten drei Jahren nur Pkw mit einer Motorleistung von maximal <strong>105 kW (143 PS)<\/strong> und einem Leistungsgewicht von h\u00f6chstens <strong>75 kW pro Tonne<\/strong> fahren.<\/p>\n<p>Auch gegen den Missbrauch von Distickstoffmonoxid, besser bekannt als <strong>Lachgas<\/strong>, geht Frankreich k\u00fcnftig sch\u00e4rfer vor. Ab dem <strong>1.2.2027<\/strong> soll der Verkauf an Privatpersonen <strong>grunds\u00e4tzlich verboten<\/strong> werden. Gleichzeitig wird das missbr\u00e4uchliche Inhalieren au\u00dferhalb medizinischer Anwendungen unter Strafe gestellt. F\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe ist unter anderem eine pauschale Geldbu\u00dfe vorgesehen. Die Neuregelung richtet sich auch gegen Autofahrer, die unter dem Einfluss der Substanz am Stra\u00dfenverkehr teilnehmen.<\/p>\n<p>Verfassungsrat pr\u00fcft das Gesetz<\/p>\n<p>Das Gesetz wurde nach seiner Verabschiedung dem franz\u00f6sischen Verfassungsrat vorgelegt. Dieser pr\u00fcft, ob einzelne Regelungen mit der Verfassung vereinbar sind. Erst nach dieser Entscheidung und der anschlie\u00dfenden Ver\u00f6ffentlichung im Amtsblatt k\u00f6nnen die neuen Vorschriften in Kraft treten.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das sieht das neue RIPOST-Gesetz vor, das das Parlament Ende Juli verabschiedet hat. 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