{"id":1221651,"date":"2026-08-07T11:50:13","date_gmt":"2026-08-07T11:50:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1221651\/"},"modified":"2026-08-07T11:50:13","modified_gmt":"2026-08-07T11:50:13","slug":"kiel-braunschweig-wie-reagiere-ich-richtig-bei-drohnensichtungen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1221651\/","title":{"rendered":"Kiel\/Braunschweig | Wie reagiere ich richtig bei Drohnensichtungen?"},"content":{"rendered":"<p>Kiel\/Braunschweig (dpa\/tmn) &#8211; Pl\u00f6tzlich surrt es \u00fcber dem Kopf: Es ist keine Seltenheit, dass einem im Alltag Drohnen begegnen. Viele nutzen sie privat als Hobby, ob einfach nur zum Spa\u00df am Fliegen oder um Bilder aus der Vogelperspektive aufzunehmen.<\/p>\n<p>Doch was ist, wenn man sich durch die Drohne gest\u00f6rt f\u00fchlt oder einfach ein ungutes Gef\u00fchl hat &#8211; beispielsweise, weil man sie in der N\u00e4he eines Flughafens schwirren sieht?\u00a0<\/p>\n<p>Drohnensichtungen st\u00f6ren immer wieder den Flugbetrieb von Airports und sorgen f\u00fcr Millionenkosten. Der j\u00fcngste Vorfall am Leipziger Flughafen, wo eine Sprengstoff-Drohne gefunden wurde, besch\u00e4ftigt inzwischen die Bundesanwaltschaft.<\/p>\n<p>Klare Regeln f\u00fcr Drohnen &#8211; wohin bei Sorge wenden?<\/p>\n<p>Zwar ist die Benutzung des Luftraums durch Drohnen in Deutschland grunds\u00e4tzlich frei. Doch es gibt im \u00f6ffentlichen Raum viele Zonen, wo sie nur mit Erlaubnis oder unter besonderen Voraussetzungen aufsteigen d\u00fcrfen &#8211; das ist klar geregelt. So gibt es Mindestabst\u00e4nde zu vielen Einrichtungen.<\/p>\n<p>Bei Flugh\u00e4fen gilt das beispielsweise \u00ab\u00fcber und innerhalb eines seitlichen Abstands von 1.000 Metern von der Begrenzung\u00bb sowie innerhalb einer seitlichen Entfernung von weniger als 1.000 Metern aller in beide An- und Abflugrichtungen um jeweils f\u00fcnf Kilometer verl\u00e4ngerten Mittellinien von Start- und Landebahnen, hei\u00dft es in der <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/luftvo_2015\/__21h.html\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Luftverkehrs-Ordnung<\/a>.<\/p>\n<p>Alle diese Zonen, wo Drohnen nur unter bestimmten Voraussetzungen fliegen d\u00fcrfen, werden als geografische Gebiete bezeichnet. F\u00fcr genaue Informationen dazu verweist das Luftfahrt-Bundesamt auf die \u00abDigitale Plattform Unbemannte Luftfahrt\u00bb unter <a href=\"https:\/\/www.dipul.de\/homepage\/de\/informationen\/geografische-gebiete\/rechtsgrundlagen\/#\/accordion-1-6\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">dipul.de<\/a>. Dort gibt es auch eine <a href=\"https:\/\/maptool-dipul.dfs.de\/?language=de&amp;basemap=grayLabels&amp;layers=guhefvDdbalHmwrcnztsGABxjiypEoCqk\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Karte<\/a>, in denen diese Gebiete eingezeichnet sind &#8211; etwa um Flugh\u00e4fen herum.<\/p>\n<p>\u00abDrohnensichtungen in der N\u00e4he von Flugh\u00e4fen oder in Kontrollzonen sollten umgehend bei der Polizei oder der Sicherheitszentrale des Flughafens gemeldet werden\u00bb, schreibt die <a href=\"https:\/\/www.dfs.de\/homepage\/de\/drohnenflug\/faq-zum-drohnenflug\/#accordion-1-6\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Deutsche Flugsicherung auf Ihrer Website<\/a>. Sichtungen in Gebieten, in denen Drohnenfl\u00fcge nicht erlaubt sind, k\u00f6nnten grunds\u00e4tzlich bei der \u00f6rtlichen Polizeidienststelle, dem Ordnungsamt oder der Landesluftfahrtbeh\u00f6rde gemeldet werden.<\/p>\n<p>Auch bei \u00dcberflug von Wohngrundst\u00fccken klare Regeln<\/p>\n<p>Auch zum \u00dcberflug von Wohngrundst\u00fccken gibt es enge Grenzen. Ohne Zustimmung des Eigent\u00fcmers d\u00fcrfen laut der Luftverkehrs-Verordnung nur leichte Drohnen mit einer Startmasse bis zu 0,25 Kilogramm dar\u00fcber fliegen, die weder T\u00f6ne, Bilder oder Videos noch Funksignale Dritter aufzeichnen und \u00fcbertragen k\u00f6nnen. F\u00fcr schwerere Drohnen und solche etwa mit Kameras gilt: Sie d\u00fcrfen ohne Zustimmung nur unter bestimmten Voraussetzungen in mindestens 100 Meter Flugh\u00f6he \u00fcber Wohngrundst\u00fccken fliegen, und das auch nur ab 6.00 und bis 22.00 Uhr.<\/p>\n<p>Surrt eine Drohne \u00fcber dem eigenen Haus oder vor dem Balkon und f\u00fchlt man sich bel\u00e4stigt, macht man zun\u00e4chst idealerweise den Piloten oder die Pilotin ausfindig &#8211; damit ist die Situation vielleicht schnell zu kl\u00e4ren. Klappt das nicht, und bewertet man die schwirrende Drohne weiterhin als bel\u00e4stigend oder gef\u00e4hrlich, kann man die Polizei rufen.<\/p>\n<p>Im Zweifel Video machen und 110 w\u00e4hlen<\/p>\n<p>Sollten Zweifel an der Zul\u00e4ssigkeit von Drohnenfl\u00fcgen zum Beispiel \u00fcber dem eigenen Grundst\u00fcck bestehen, sollte die Polizei \u00fcber 110 informiert und der Vorfall m\u00f6glichst detailliert mit Fotos oder Videos dokumentiert werden, teilt Matthias Arends vom Landespolizeiamt Schleswig-Holstein auf dpa-Anfrage mit. Gleiches gilt auch, wenn solche unbemannten Flugger\u00e4te \u00fcber kritischer Infrastruktur oder milit\u00e4rischen Einrichtungen gesichtet werden.<\/p>\n<p>Bei Verst\u00f6\u00dfen gegen Flugbeschr\u00e4nkungszonen drohen Drohnenpiloten Bu\u00dfgelder oder je nach Schwere auch strafrechtliche Konsequenzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kiel\/Braunschweig (dpa\/tmn) &#8211; Pl\u00f6tzlich surrt es \u00fcber dem Kopf: Es ist keine Seltenheit, dass einem im Alltag Drohnen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1221652,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1850],"tags":[6429,3364,29,10068,548,663,3934,30,13,6760,14,15,1411,121,624,1009,4286,12,11947,194,73445,8665],"class_list":["post-1221651","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-braunschweig","tag-braunschweig","tag-de","tag-deutschland","tag-drohnen","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-germany","tag-headlines","tag-luftverkehr","tag-nachrichten","tag-news","tag-niedersachsen","tag-polizei","tag-ratgeber","tag-recht","tag-regeln","tag-schlagzeilen","tag-sichtung","tag-technik","tag-tmn2500","tag-tpds"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117054080821565559","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1221651","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1221651"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1221651\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1221652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1221651"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1221651"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1221651"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}