{"id":122225,"date":"2025-05-19T06:55:09","date_gmt":"2025-05-19T06:55:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/122225\/"},"modified":"2025-05-19T06:55:09","modified_gmt":"2025-05-19T06:55:09","slug":"opfer-von-trumps-zollpolitik-walmart-gibt-druck-der-us-regierung-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/122225\/","title":{"rendered":"Opfer von Trumps Zollpolitik: Walmart gibt Druck der US-Regierung nach"},"content":{"rendered":"<p>                    Opfer von Trumps Zollpolitik<br \/>\n                Walmart gibt Druck der US-Regierung nach<\/p>\n<p>\t\t\t\t              19.05.2025, 08:13 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Walmart \u00fcberlegt, die Preise zu erh\u00f6hen, weil Trumps heftige Importz\u00f6lle das Gesch\u00e4ft vermiesen. Der US-Pr\u00e4sident echauffiert sich daraufhin lauthals im Netz, und sein Finanzminister spricht mit dem Walmart-Chef pers\u00f6nlich. Am Ende steht fest: Der Einzelh\u00e4ndler \u00fcbernimmt wohl einen Teil der Z\u00f6lle.<\/strong><\/p>\n<p>Die US-Regierung geht weiter gegen amerikanische Gro\u00dfkonzerne vor, die US-Verbraucher auf negative Auswirkungen der Zollpolitik von Pr\u00e4sident Donald Trump hinweisen. Finanzminister Scott Bessent sagte dem Sender NBC, er habe am Samstag mit dem Chef des weltgr\u00f6\u00dften Einzelh\u00e4ndlers Walmart, Doug McMillon, gesprochen. &#8222;Walmart wird tats\u00e4chlich einen Teil der Z\u00f6lle \u00fcbernehmen&#8220;, sagte Bessent. &#8222;Ich habe keinen Druck ausge\u00fcbt.&#8220; Walmart lehnte eine Stellungnahme dazu ab.<\/p>\n<p>Am Samstag hatte Trump selbst auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Walmart-geraet-ins-Visier-von-Trump-article25774991.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Walmart solle aufh\u00f6ren, die Z\u00f6lle als Grund f\u00fcr Preiserh\u00f6hungen zu nennen<\/a>. Das Unternehmen habe im letzten Jahr Milliarden Dollar verdient, weit mehr als erwartet. Im Handel mit China solle Walmart die Zollbelastungen nicht weitergeben (&#8222;eat the tariffs&#8220;) &#8222;und den gesch\u00e4tzten Kunden NICHTS berechnen&#8220;.<\/p>\n<p>Walmart hatte am Donnerstag vor einem m\u00f6glichen Preisanstieg wegen Trumps Zollpolitik gewarnt. &#8222;Wir werden unser Bestes tun, um unsere Preise so niedrig wie m\u00f6glich zu halten&#8220;, hatte Chef McMillon erkl\u00e4rt. Angesichts der Z\u00f6lle sei Walmart als gr\u00f6\u00dfter Importeur von Containerwaren aber nicht in der Lage, den gesamten Druck aufzufangen, weil die Gewinnspannen im Einzelhandel sehr gering seien. <\/p>\n<p>Walmart will Preise &#8222;niedrig halten, so lange wir k\u00f6nnen&#8220;<\/p>\n<p>In einer Reaktion auf Trumps Kritik hatte Walmart am Samstag weiter erkl\u00e4rt, der Konzern habe &#8222;immer daran gearbeitet, seine Preise so niedrig wie m\u00f6glich zu halten&#8220;. Dies werde fortgesetzt. &#8222;Wir werden die Preise so niedrig halten, wie wir k\u00f6nnen, so lange wir k\u00f6nnen, angesichts der Realit\u00e4t der geringen Margen im Einzelhandel.&#8220;<\/p>\n<p>  <a title=\"WALMART INC. REGISTERED SHARES DL -,10\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/wal mart-US9311421039\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1747637709_268_chartNG.gfn\" alt=\"Walmart\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Walmart<\/strong>  86,68  <\/a>  <\/p>\n<p>Der US-Konzern hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von rund 648 Milliarden Dollar einen Gewinn von rund 15,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet, ist in zahlreichen L\u00e4ndern aktiv und hat insgesamt mehr als zwei Millionen Mitarbeiter. Volkswirte hatten wiederholt erkl\u00e4rt, es sei wahrscheinlich, dass Trumps h\u00f6here Z\u00f6lle f\u00fcr Einfuhren in die USA auch Produkte f\u00fcr US-Verbraucher verteuern werden.<\/p>\n<p>Ende April war bereits der Online-H\u00e4ndler Amazon f\u00fcr seine Zoll-\u00dcberlegungen scharf vom Wei\u00dfen Haus kritisiert worden. Das Portal &#8222;Punchbowl&#8220; hatte berichtet, Amazon wolle bei jedem Artikel auff\u00fchren, welchen Anteil am Preis die von Trump eingef\u00fchrten Z\u00f6lle h\u00e4tten. <\/p>\n<p>Trump-Sprecherin Karoline Leavitt hatte daraufhin erkl\u00e4rt, Trump sehe das als &#8222;feindlichen politischen Akt&#8220;. Aus US-Regierungskreisen verlautete danach, Trump habe Amazon-Chef Jeff Bezos angerufen, um sich zu beschweren. Trump selbst sagte sp\u00e4ter, Bezos habe &#8222;das Problem&#8220; sehr schnell gel\u00f6st und &#8222;das Richtige&#8220; getan.<\/p>\n<p>Amazon selbst hatte nach der Kritik den Punchbowl-Bericht dementiert. Die Abteilung Amazon Haul f\u00fcr besonders g\u00fcnstige Produkte habe zwar mit dem Gedanken einer Kenntlichmachung der Zoll-Kosten gespielt, hatte es gehei\u00dfen. F\u00fcr die Haupt-Webseite habe es aber nie solche \u00dcberlegungen gegeben. In einer zweiten Erkl\u00e4rung kurz darauf hie\u00df es, die Idee sei nicht genehmigt worden und das w\u00e4re auch nie passiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Opfer von Trumps Zollpolitik Walmart gibt Druck der US-Regierung nach 19.05.2025, 08:13 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":122226,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,106,1072,30,3986,213,212,171,174,173,172,64,46200,55,211],"class_list":{"0":"post-122225","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-donald-trump","13":"tag-einzelhandel","14":"tag-germany","15":"tag-handel","16":"tag-handelsbeziehungen","17":"tag-handelskonflikte","18":"tag-markets","19":"tag-maerkte","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-usa","23":"tag-wal-mart","24":"tag-wirtschaft","25":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114533192436334288","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122225","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122225"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122225\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122226"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=122225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=122225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}