{"id":1222416,"date":"2026-08-07T19:51:21","date_gmt":"2026-08-07T19:51:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1222416\/"},"modified":"2026-08-07T19:51:21","modified_gmt":"2026-08-07T19:51:21","slug":"drohnengefahr-so-schuetzen-sich-nrw-flughaefen-duesseldorf-koeln-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1222416\/","title":{"rendered":"Drohnengefahr: So sch\u00fctzen sich NRW-Flugh\u00e4fen D\u00fcsseldorf &#038; K\u00f6ln\/Bonn"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig\/Halle r\u00fcckt die Sicherheit an deutschen Flugh\u00e4fen erneut in den Fokus. Am Leipziger Airport hatte man in der Nacht auf Mittwoch (5. August) die Bomben-Drohne in der N\u00e4he eines Flugzeugs entdeckt.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kann so etwas auch in NRW passieren? Die beiden gr\u00f6\u00dften Flugh\u00e4fen in Nordrhein-Westfalen, D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln\/Bonn, betonen gegen\u00fcber DER WESTEN nach dem Vorfall in Leipzig ihre engen Sicherheitsstrukturen und die Zusammenarbeit mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\" style=\"padding-right:var(--wp--preset--spacing--60);padding-left:var(--wp--preset--spacing--60)\"><p> \ud83d\udccc <strong>Drohnen und Luftverkehr \u2013 f\u00fcnf wichtige Fakten<\/strong>  <\/p>\n<ul class=\"wp-block-list has-small-font-size\">\n<li><strong>Gro\u00dfe Sperrzone:<\/strong> Rund um Flugh\u00e4fen gelten strenge Flugverbotszonen f\u00fcr Drohnen. Wer dort ohne Genehmigung fliegt, riskiert hohe Bu\u00dfgelder und strafrechtliche Konsequenzen.<\/li>\n<li><strong>Schon eine Sichtung reicht:<\/strong> Bereits eine glaubhafte Drohnensichtung kann ausreichen, damit Starts und Landungen vorsorglich eingeschr\u00e4nkt oder ausgesetzt werden.<\/li>\n<li><strong>Gefahr f\u00fcr Triebwerke:<\/strong> Selbst kleine Freizeitdrohnen k\u00f6nnen beim Zusammensto\u00df mit einem Flugzeug oder einem Triebwerk erhebliche Sch\u00e4den verursachen.<\/li>\n<li><strong>Pflicht zur Kennzeichnung:<\/strong> Viele Drohnen m\u00fcssen registriert sein und eine Fernidentifizierung (Remote ID) senden, damit Beh\u00f6rden sie leichter zuordnen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>KRITIS-Status:<\/strong> Zu den acht deutschen Flugh\u00e4fen, die als Kritische Infrastruktur (KRITIS) eingestuft sind, geh\u00f6rt auch der Flughafen D\u00fcsseldorf. F\u00fcr sie gelten besonders hohe Anforderungen an den Schutz vor St\u00f6rungen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>\t\t Flugh\u00e4fen in NRW sind auf Drohnensichtungen vorbereitet <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eSicherheit hat im Luftverkehr stets oberste Priorit\u00e4t\u201c, erkl\u00e4rt Tankred Stachelhaus, Sprecher des Flughafens D\u00fcsseldorf, auf Anfrage. Sichtet man eine Drohne im Umfeld des Flughafens, greifen festgelegte Meldewege zwischen der Deutschen Flugsicherung (DFS), dem Flughafen und den zust\u00e4ndigen Polizeibeh\u00f6rden. Wenn es die Lage erfordere, werde der Flugbetrieb vor\u00fcbergehend eingestellt.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00dcberwachung des Luftraums liege allerdings nicht in der Verantwortung des Flughafens selbst. Zust\u00e4ndig sei die Deutsche Flugsicherung, w\u00e4hrend m\u00f6gliche Abwehrma\u00dfnahmen als hoheitliche Aufgabe von Bundes- und Landespolizei durchgef\u00fchrt w\u00fcrden.<\/p>\n<p> Flughafen begr\u00fc\u00dft neues Luftsicherheitsgesetz <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Positiv bewertet der Flughafen D\u00fcsseldorf zudem die j\u00fcngste Reform des Luftsicherheitsgesetzes. Nach Angaben von Stachelhaus wurden dadurch die Zust\u00e4ndigkeiten bei der Drohnenabwehr praxistauglicher geregelt und die Eingriffsbefugnisse der Sicherheitsbeh\u00f6rden erweitert. Dies schaffe im Ernstfall klare Verantwortlichkeiten und erm\u00f6gliche schnellere Entscheidungen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als einer von acht KRITIS-Flugh\u00e4fen in Deutschland arbeite der Flughafen D\u00fcsseldorf eng mit dem Bundesministerium des Innern, der Bundespolizei und weiteren Sicherheitsbeh\u00f6rden an der Umsetzung der neuen gesetzlichen Regelungen. Ziel sei es, Drohnen k\u00fcnftig schneller zu erkennen, ihre Gef\u00e4hrdung zuverl\u00e4ssig einzusch\u00e4tzen und die Auswirkungen auf den Flugbetrieb auf das notwendige Ma\u00df zu begrenzen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr Nachrichten:<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der Flughafen K\u00f6ln\/Bonn verweist auf bestehende Sicherheitsstrukturen. \u201eDie Sicherheit des Flugbetriebs hat f\u00fcr den Flughafen K\u00f6ln\/Bonn stets h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Mit Blick auf das Thema Drohnen arbeitet der Flughafen eng und kontinuierlich mit den zust\u00e4ndigen Sicherheitsbeh\u00f6rden und weiteren Partnern wie etwa der Deutschen Flugsicherung (DFS) zusammen\u201c, teilt Flughafen-Sprecher Lukas Weinberger mit. Sicherheitskonzepte und Abl\u00e4ufe w\u00fcrden unabh\u00e4ngig von einzelnen Ereignissen fortlaufend \u00fcberpr\u00fcft und unter anderem in gemeinsamen Arbeitskreisen weiterentwickelt.<\/p>\n<p> Nicht die erste Drohnensichtung in Deutschland <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits vor dem j\u00fcngsten Vorfall am Flughafen Leipzig\/Halle hatten wiederholte Drohnensichtungen an deutschen Flugh\u00e4fen zu Einschr\u00e4nkungen des Flugbetriebs gef\u00fchrt. Doch noch nie war dabei ein Sprengsatz gefunden worden. Darum facht der aktuelle Fall die Diskussion \u00fcber den Schutz kritischer Infrastruktur und wirksamere Ma\u00dfnahmen gegen unerlaubte Drohnenfl\u00fcge weiter an, auch in NRW.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig\/Halle r\u00fcckt die Sicherheit an deutschen Flugh\u00e4fen erneut&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1222417,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,3444,2031,30,1209],"class_list":["post-1222416","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-bonn","tag-bonn","tag-de","tag-deutschland","tag-flughafen-duesseldorf","tag-flughafen-koeln-bonn","tag-germany","tag-nordrhein-westfalen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117055972126274218","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1222416","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1222416"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1222416\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1222417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1222416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1222416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1222416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}