{"id":122286,"date":"2025-05-19T07:27:09","date_gmt":"2025-05-19T07:27:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/122286\/"},"modified":"2025-05-19T07:27:09","modified_gmt":"2025-05-19T07:27:09","slug":"marktbericht-nur-kleine-verluste-im-dax","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/122286\/","title":{"rendered":"Marktbericht: Nur kleine Verluste im DAX"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 19.05.2025 09:21 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der DAX ist mit leichten Verlusten in die neue B\u00f6rsenwoche gestartet. An der Wall Street d\u00fcrfte es heute dagegen nach der j\u00fcngsten Herabstufung der US-Kreditw\u00fcrdigkeit deutlich bergab gehen. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Herabstufung der Kreditw\u00fcrdigkeit der USA sorgt an den globalen Finanzm\u00e4rkten f\u00fcr Verunsicherung. W\u00e4hrend sich f\u00fcr die US-B\u00f6rsen derzeit ein schwacher Start abzeichnet, reagieren die Anleger am deutschen Aktienmarkt recht gelassen. Der DAX gibt in den ersten Handelsminuten um 0,3 Prozent auf 23.708 Punkte nach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit Moody&#8217;s hatte die letzte der drei gro\u00dfen Ratingagenturen die Kreditw\u00fcrdigkeit der USA herabgestuft und den Vereinigten Staaten damit die Top-Bonit\u00e4t entzogen. Damit d\u00fcrfte es f\u00fcr die Vereinigten Staaten nun teurer werden, sich Geld auf dem Kapitalmarkt \u00fcber Staatsanleihen zu besorgen. Der Druck auf US-Staatsanleihen, -Aktien und den Dollar steigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus technischer Sicht gilt der DAX nach den rasanten Kursgewinnen seit Anfang April als &#8222;\u00fcberkauft&#8220;: Eine Korrektur k\u00e4me vor diesem Hintergrund nicht \u00fcberraschend &#8211; lie\u00df aber bislang noch auf sich warten. Zuletzt standen bei kleineren R\u00fccksetzern stets gen\u00fcgend Anleger an der Seitenlinie parat, die die gefallenen Kurse zum Einstieg nutzten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit Blick auf den DAX-Chart mahnt nun aber ein m\u00f6gliches Doppel-Top die Anleger zur Vorsicht. So stieg der deutsche Leitindex zum Wochenschluss bis auf 23.887 Punkte, machte dann aber knapp unter seinem Rekordhoch vom Wochenbeginn bei 23.912 Z\u00e4hlern wieder kehrt. Ein Doppel-Hoch gilt als valides charttechnisches Wendesignal und Vorbote fallender Kurse.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus fundamentaler Perspektive k\u00f6nnten derweil auch die gestiegenen Bewertungen im DAX den Anlegern zu denken geben. Die Experten von Index-Radar bezeichnen diese bereits als &#8222;ambitioniert&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den aktuellen Kursen sei bereits ein Szenario robusten globalen Wachstums eingepreist &#8211; inklusive baldiger Zollkompromisse, solider Unternehmenszahlen und einer weiter fallenden Inflation. &#8222;Die Luft nach oben wird damit d\u00fcnner&#8220;, res\u00fcmierten die Fachleute. F\u00fcr Entt\u00e4uschungen bleibe wenig Spielraum.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNegative Signale f\u00fcr den DAX kommen \u00fcberdies von den US-Futures-M\u00e4rkten. So liegt der Future auf den Dow-Jones-Index nach der Herabstufung der US-Kreditw\u00fcrdigkeit 0,8 Prozent tiefer. Der Future auf den technologielastigen Nasdaq 100 gibt sogar um 1,3 Prozent nach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor dem Wochenende hatten die gro\u00dfen US-Indizes <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-boerse-dax-geldanlage-trump-gold-oel-aktien-100.html\" title=\"Marktbericht: Wall Street bleibt auf Klettertour\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">allesamt noch Gewinne eingefahren<\/a>. Der Dow Jones verabschiedete sich am Freitag mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 42.654 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&amp;P 500 gewann 0,7 Prozent auf 5.958 Z\u00e4hler, und der technologielastige Nasdaq zog um 0,5 Prozent auf 19.211 Stellen an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch in Asien reagieren die Anleger verunsichert auf die Herabstufung der US-Kreditw\u00fcrdigkeit. Nach Meinung von Shuutarou Yasuda, Marktanalyst am Tokai Tokyo Intelligence Laboratory war der Zeitpunkt der Herabstufung ung\u00fcnstig: &#8222;Sie erfolgte zu einem Zeitpunkt, als die heimischen Aktienm\u00e4rkte ihre Verluste aus der Zollank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump wieder wettmachten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie japanische B\u00f6rse verabschiedete sich mit Verlusten aus dem Handel. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,7 Prozent auf 37.498 Punkte nach. Auch in China \u00fcberwogen die Verluste; der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,3 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Euro hat sich zum Wochenauftakt wieder etwas von der Schw\u00e4che am Freitag erholt. Die Gemeinschaftsw\u00e4hrung kostete zuletzt 1,1201 Dollar und damit wieder etwas mehr als am Freitag. Zum Abschluss der vergangenen Woche sackte der Euro wegen gestiegener US-Inflationserwartungen bis auf 1,1131 Dollar ab. Heute stehen weder in Europa noch in den Vereinigten Staaten wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Rohstoffmarkt verzeichnen die \u00d6lpreise zum Start in die Woche Verluste. Der Preis f\u00fcr ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent f\u00e4llt um 0,8 Prozent auf 64,85 Dollar. Nach den j\u00fcngsten deutlichen Preiszuw\u00e4chsen macht sich nun die wieder steigende Risikoaversion der Anleger bemerkbar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGold kann von der steigenden Risikoaversion der Anleger zun\u00e4chst nicht profitieren. Die Feinunze Gold kostet am Morgen 3.217 Dollar und damit 0,5 Prozent weniger.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der DAX-Familie sind nach der Dividendenaussch\u00fcttung bei einigen Unternehmen die entsprechenden Papiere optisch g\u00fcnstiger. So werden die Anteilsscheine von Volkswagen, TAG Immobilien, Hella und D\u00fcrr heute mit einem Dividendenabschlag gehandelt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm SDAX sind Aktien von Borussia Dortmund gefragt. Der BVB hatte sich nach einer beeindruckende Aufholjagd in der Fu\u00dfball-Bundesliga am letzten Spieltag mit dem 3:0 Sieg gegen das bereits abgestiegene Holstein Kiel auf den letzten Dr\u00fccker einen Platz in der sehr lukrativen Champions League gesichert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie irische Billig-Airline Ryanair hat wegen niedriger Ticketpreise einen Gewinneinbruch verbucht. Der Nettogewinn fiel im Ende M\u00e4rz auslaufenden Gesch\u00e4ftsjahr 2024\/25 um 16 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Im neuen Gesch\u00e4ftsjahr rechnet der Chef der Ryanair-Gruppe, Michael O&#8217;Leary, mit 206 Millionen Flugg\u00e4sten. Auch sollten die Ticketpreise leicht anziehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Debatte \u00fcber seine Zollpolitik hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump den Einzelhandelsriesen Walmart scharf kritisiert. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, Walmart solle die Zollbelastungen nicht weitergeben (&#8222;eat the tariffs&#8220;) &#8222;und den gesch\u00e4tzten Kunden &#8222;NICHTS berechnen&#8220;. Zuvor hatte Walmart-Finanzchef John David Rainey ank\u00fcndigt, die Preissteigerungen durch die Z\u00f6lle w\u00fcrden sp\u00e4testens im Mai in den Regalen bemerkbar werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie US-Regierung erw\u00e4gt, Boeing mit einer neuen Vereinbarung einen Prozess zu den zwei t\u00f6dlichen Abst\u00fcrzen von Flugzeugen des Typs 737 MAX zu ersparen. Es sei aber noch keine Entscheidung dazu getroffen worden, teilte das Justizministerium in Gerichtsunterlagen mit. Vertreter von Opferfamilien sind gegen eine Einigung und wollen, dass am 23. Juni die Gerichtsverhandlung beginnt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNachdem ein Kleinaktion\u00e4r vor Gericht ein milliardenschweres Aktienpaket f\u00fcr Tesla-Chef Elon Musk torpedieren konnte, stellt der Autobauer eine H\u00fcrde f\u00fcr Klagen von Anteilseignern auf. Nach einer \u00c4nderung der Satzung d\u00fcrfen nur Aktion\u00e4re mit einer Beteiligung von mindestens drei Prozent Klagen gegen Manager oder Verwaltungsratsmitglieder im Interesse des Unternehmens einreichen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Gesch\u00e4ft mit Tankstellen der Marke Jet in Deutschland und \u00d6sterreich geht an Finanzinvestoren. Der US-Konzern Phillips 66 verkauft unter dem Druck der Investmentfirma Elliott einen Mehrheitsanteil von 65 Prozent f\u00fcr rund 1,5 Milliarden Euro. K\u00e4ufer ist ein Konsortium, hinter dem die Investmentfirmen Energy Equation Partners und Stonepeak stehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Angela G\u00f6pfert, ARD-Finanzredaktion. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 19.05.2025 09:21 Uhr Der DAX ist mit leichten Verlusten in die neue B\u00f6rsenwoche gestartet. An der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":122287,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,665,1384,3364,29,444,30,668,13,44313,5800,14,15,46224,12,760,113,64],"class_list":{"0":"post-122286","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-boerse","11":"tag-dax","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-elon-musk","15":"tag-germany","16":"tag-gold","17":"tag-headlines","18":"tag-kreditwuerdigkeit","19":"tag-marktbericht","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-rating","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-tesla","25":"tag-trump","26":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114533318220475194","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122286"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122286\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=122286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=122286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}