{"id":1223034,"date":"2026-08-08T02:27:15","date_gmt":"2026-08-08T02:27:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1223034\/"},"modified":"2026-08-08T02:27:15","modified_gmt":"2026-08-08T02:27:15","slug":"koelns-oberbuergermeister-will-drogenhandel-in-geringen-mengen-noch-ermoeglichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1223034\/","title":{"rendered":"K\u00f6lns Oberb\u00fcrgermeister will Drogenhandel in geringen Mengen noch erm\u00f6glichen"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">08.08.2026 \u2013 01:00<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von K\u00f6lner Stadt-Anzeiger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/66749\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00f6lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/K%F6ln.\" title=\"News aus K\u00f6ln. \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00f6ln.<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Torsten Burmester fordert &#8222;Experimentierklauseln&#8220; f\u00fcr die Kommunen \/ Entt\u00e4uschung \u00fcber hinhaltendes Agieren der NRW-Landesregierung<\/p>\n<p>SPD-Politiker stellt h\u00e4rteres Vorgehen gegen organisierte Bettelei in Aussicht<\/p>\n<p>Der K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeister Torsten Burmester will den Handel mit Drogen in geringen Mengen in einem geplanten Suchthilfezentrum der Stadt zu erm\u00f6glichen. Im &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#8220; (Samstag-Ausgabe) k\u00fcndigte der SPD-Politiker dazu einen neuen Versuch an. &#8222;Ich erwarte, dass wir in einem gemeinsamen Gespr\u00e4ch noch L\u00f6sungen finden f\u00fcr den Mikrohandel, f\u00fcr die Erforschung des Crackkonsums, f\u00fcr Ersatzstoffe, f\u00fcr Beratung&#8220;, sagte Burmester. &#8222;F\u00fcr all das brauchen wir die M\u00f6glichkeit von Experimentiertierklauseln in den Kommunen.&#8220;<\/p>\n<p>Burmester zeigte sich entt\u00e4uscht, dass die Landesregierung einen ersten Vorsto\u00df von K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf zur\u00fcckgewiesen habe. &#8222;Der D\u00fcsseldorfer Oberb\u00fcrgermeister Keller und ich haben an die Landesregierung geschrieben &#8211; und leider eine ern\u00fcchternde Antwort der Minister Reul und Laumann erhalten: Alles nicht m\u00f6glich!&#8220; berichtete er.<\/p>\n<p>Die Voraussetzungen f\u00fcr das geplante Suchthilfezentrum seien jetzt geschaffen. &#8222;Damit holen wir die Drogenkranken von den Stra\u00dfen in eine betreute Einrichtung&#8220;, sagte er. Zu kl\u00e4ren seien noch Detailfragen, unter anderem der Umgang mit dem Mikrohandel von Drogen.<\/p>\n<p>Mit Blick auf aggressives, organisiertes Betteln im \u00f6ffentlichen Raum k\u00fcndigte der SPD-Politiker eine \u00dcberpr\u00fcfung der bereits ergriffenen Ma\u00dfnahmen im Hinblick auf eine m\u00f6gliche Versch\u00e4rfung an. Es gebe Regeln gegen organisiertes und aggressives Betteln, und es gebe ein R\u00fcckkehrmanagement, erkl\u00e4rte Burmester. &#8222;Wir sind im Austausch mit St\u00e4dten wie Gelsenkirchen und Hamm und schauen, ob wir unsere Ma\u00dfnahmen anpassen.&#8220;<\/p>\n<p><b>Das Interview im Wortlaut:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.ksta.de\/1343506\">www.ksta.de\/1343506<\/a><\/b><\/p>\n<p><b>Die zitierte Passage:<\/b><\/p>\n<p>Zu den Schattenseiten der Stadt geh\u00f6rt die offene Drogenszene. Welchen Ehrgeiz haben Sie da?<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass es ein Suchthilfezentrum gibt. Damit holen wir die Drogrenkranken von den Stra\u00dfen in eine betreute Einrichtung. Wir haben jetzt die Voraussetzungen daf\u00fcr geschaffen. Detailfragen sind noch zu kl\u00e4ren, unter anderem der Umgang mit dem Mikrohandel von Drogen: Unter welchen Rahmenbedingungen k\u00f6nnte der Handel mit geringen Mengen erlaubt werden, um S\u00fcchtige aus der Kriminalit\u00e4t zu holen? Der D\u00fcsseldorfer Oberb\u00fcrgermeister Stephan Keller (CDU) und ich haben an die Landesregierung geschrieben &#8211; und leider eine ern\u00fcchternde Antwort der Minister Herbert Reul und Karl-Josef Laumann (beide CDU) erhalten: Alles nicht m\u00f6glich!<\/p>\n<p>Und nun?<\/p>\n<p>Ich erwarte, dass wir in einem gemeinsamen Gespr\u00e4ch noch L\u00f6sungen finden f\u00fcr den Mikrohandel, f\u00fcr die Erforschung des Crackkonsums, f\u00fcr Ersatzstoffe, f\u00fcr Beratung. F\u00fcr all das brauchen wir die M\u00f6glichkeit von Experimentiertierklauseln in den Kommunen.<\/p>\n<p>Die Obdachlosigkeit in K\u00f6ln w\u00e4chst &#8211; oder t\u00e4uscht der Eindruck?<\/p>\n<p>Viele Menschen erleben, dass sich der \u00f6ffentliche Raum ver\u00e4ndert hat. Das nehme ich sehr ernst, denn auch ich nehme wahr, dass sich der Zustand vieler Menschen, die auf der Stra\u00dfe leben, in den vergangenen Jahren verschlechtert hat. Das betrifft vor allem Menschen, die gleichzeitig suchtkrank sind. Zus\u00e4tzlich gibt es noch die organisierte und aggressive Bettelei, die in den Augen vieler Menschen zugenommen hat.<\/p>\n<p>Ist die Stadt da machtlos? In der Zeughausstra\u00dfe lebt eine ganze Bettlerfamilie &#8230;<\/p>\n<p>Wir haben Regeln gegen organisiertes und aggressives Betteln. Und wir haben ein R\u00fcckkehrmanagement. Der Geist der Freiz\u00fcgigkeit in der EU ist grunds\u00e4tzlich an eine Erwerbsabsicht gebunden. Auch Sozialbetrug darf nicht geduldet werden. Wir sind im Austausch mit St\u00e4dten wie Gelsenkirchen und Hamm und schauen, ob wir unsere Ma\u00dfnahmen anpassen.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">K\u00f6lner Stadt-Anzeiger<br \/>Newsdesk<br \/>Telefon: 0221 224 2080<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: K\u00f6lner Stadt-Anzeiger, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"08.08.2026 \u2013 01:00 K\u00f6lner Stadt-Anzeiger K\u00f6ln. 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