{"id":1225509,"date":"2026-08-09T05:16:17","date_gmt":"2026-08-09T05:16:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1225509\/"},"modified":"2026-08-09T05:16:17","modified_gmt":"2026-08-09T05:16:17","slug":"fifa-gezielte-bemuehungen-weltverband-wittert-kampagne-gegen-infantino","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1225509\/","title":{"rendered":"Fifa: \u201eGezielte Bem\u00fchungen\u201c \u2013 Weltverband wittert Kampagne gegen Infantino"},"content":{"rendered":"<p>Nach der zunehmenden Kritik an Gianni Infantino schl\u00e4gt die Fifa erneut zur\u00fcck. Der Weltverband erkennt zunehmende Bem\u00fchungen \u201edie Fifa und ihren Pr\u00e4sidenten zu untergraben\u201c. In Medienberichten seien falsche Informationen verbreitet worden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Fifa hat in einem neuen Statement scharf mit ihren Kritikern abgerechnet sowie die j\u00fcngste Berichterstattung rund um den Weltverband und ihren umstrittenen Pr\u00e4sidenten Gianni Infantino attackiert. In der Stellungnahme, die in der Nacht zu Sonntag ver\u00f6ffentlicht wurde, machte die Fifa auch klar, dass Infantino \u201edemokratisch gew\u00e4hlt wurde\u201c und \u201esein Amt weiterhin im Auftrag der Verb\u00e4nde\u201c aus\u00fcbe. <\/p>\n<p>Der Weltverband witterte in dem Statement eine Kampagne. Es gebe \u201egezielte und anhaltende Bem\u00fchungen einiger Akteure, die Fifa und ihren Pr\u00e4sidenten zu untergraben\u201c. Welche Akteure gemeint sein k\u00f6nnten, blieb unklar. Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/fifa\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/fifa\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fifa<\/a> sprach dennoch einen Appell aus: \u201eDiejenigen, die nicht die Unterst\u00fctzung der Fifa-Mitgliedsverb\u00e4nde haben, sollten nicht versuchen, durch Anschuldigungen, Unterstellungen oder Falschinformationen das zu erreichen, was sie durch die etablierten demokratischen Prozesse der Fifa nicht erreichen k\u00f6nnen.\u201c <\/p>\n<p>Vage blieb das aus sechs Abs\u00e4tzen bestehende Statement auch, als es um die j\u00fcngste Berichterstattung rund um den Weltverband ging. \u201eIn j\u00fcngsten Berichten wurden unbegr\u00fcndete Behauptungen und nachweislich falsche Angaben bez\u00fcglich der Fifa und ihres Pr\u00e4sidenten ver\u00f6ffentlicht\u201c, hie\u00df es. Beispiele wurden nicht angef\u00fchrt. Dennoch hie\u00df es weiter: \u201eSpekulationen und Andeutungen sollten nicht als Tatsachen dargestellt werden, und die blo\u00dfe Wiederholung einer Behauptung macht diese noch lange nicht wahr.\u201c<\/p>\n<p>Die Fifa begr\u00fc\u00dfe eine \u201eberechtigte \u00dcberpr\u00fcfung\u201c. Diese sei \u201ejedoch kein Freibrief daf\u00fcr, Fakten zu verzerren, unbegr\u00fcndete Vorw\u00fcrfe aufzubauschen oder Ablenkungsman\u00f6ver zu inszenieren, die darauf abzielen, Fortschritte zu untergraben\u201c, hie\u00df es. Die Fifa k\u00fcndigte an, ungenaue oder irref\u00fchrende Berichterstattung anzufechten.<\/p>\n<p>Kritik an Investorenplan und Unruhe wegen Vorfall zu Uefa-Zeit<\/p>\n<p>Zuletzt war der Weltverband f\u00fcr seine Investorenpl\u00e4ne in die Kritik geraten. Geplant war, rund 20 Prozent der Anteile an einem neu zu gr\u00fcndenden Tochterunternehmen Fifa Forward Enterprise (FFE) zu ver\u00e4u\u00dfern, dessen Wert zun\u00e4chst auf insgesamt 20 Milliarden Dollar festgelegt war. Die FFE h\u00e4tte die kommerziellen Rechte an den Fifa-Wettbewerben wie der M\u00e4nner- und Frauen-WM sowie der Klub-WM geb\u00fcndelt. Die Pl\u00e4ne wurden nach wenigen Tagen zur\u00fcckgenommen, hatten jedoch zu einer Welle der Kritik und zu R\u00fccktrittsforderungen an Infantino gef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Der \u201eTelegraph\u201c, der wie WELT zum Axel Springer Global Reporters Network geh\u00f6rt, hatte am Samstag zudem von einem Vorfall zu Infantinos Zeit als Uefa-Generalsekret\u00e4r (2009 bis 2016) berichtet. Demnach hat eine enge Mitarbeiterin Infantinos an dessen Seite einen steilen Karrieresprung hingelegt, der schon damals Fragen innerhalb des europ\u00e4ischen Verbandes ausgel\u00f6st hatte und Infantino offenbar fast die Karriere kostete. Der Mitarbeiterin wurde nach ihrem Ausscheiden eine sechsstellige Abfindung und ein MBA-Studium von der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/uefa\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/uefa\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Uefa<\/a> bezahlt.<\/p>\n<p>Die Fifa stellte sich sowohl im FFE-Fall als auch im \u201eTelegraph\u201c-Bericht hinter ihren Pr\u00e4sidenten. Das bekr\u00e4ftigte der Weltverband in dem neuen Statement erneut. \u201eDer Fifa-Pr\u00e4sident hat mehr als 30 Jahre seines Berufslebens dem europ\u00e4ischen und dem weltweiten Fu\u00dfball gewidmet und damit zu bedeutenden Ver\u00e4nderungen in diesem Sport beigetragen\u201c, schrieb die Fifa.<\/p>\n<p>Infantino ist seit 2016 Fifa-Chef und bislang der einzige Kandidat bei der Wahl eines neuen Pr\u00e4sidenten im M\u00e4rz. Um wiedergew\u00e4hlt zu werden, muss er eine Mehrheit der 211 Stimmen der Mitgliedsverb\u00e4nde auf sich vereinen \u2013 im ersten Wahlgang eine Zwei-Drittel-Mehrheit, im zweiten eine einfache Mehrheit. Die Uefa stellte sich mit ihrer WM-Boykottdrohung zuletzt klar gegen Infantino. Auch die f\u00fcr Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zust\u00e4ndige Concacaf hatte mit Ausnahme von Mexiko eher Ablehnung f\u00fcr Infantino signalisiert. Afrikas Dachverband Caf hat seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Pr\u00e4sidenten hingegen bekr\u00e4ftigt, auch S\u00fcdamerika ist tendenziell eher f\u00fcr Infantino.<\/p>\n<p>mit dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der zunehmenden Kritik an Gianni Infantino schl\u00e4gt die Fifa erneut zur\u00fcck. 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