{"id":1226113,"date":"2026-08-09T11:50:17","date_gmt":"2026-08-09T11:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1226113\/"},"modified":"2026-08-09T11:50:17","modified_gmt":"2026-08-09T11:50:17","slug":"berlin-familiennachzug-spd-kritisiert-regelung-als-zu-streng","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1226113\/","title":{"rendered":"Berlin | Familiennachzug: SPD kritisiert Regelung als zu streng"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Gut ein Jahr nach dem vorl\u00e4ufigen Stopp des Familiennachzugs f\u00fcr Gefl\u00fcchtete mit eingeschr\u00e4nktem Status hat die SPD-Fraktion die Regelung als zu streng kritisiert. \u00abDass nur so wenige Antr\u00e4ge erfolgreich waren, bedeutet nicht, dass sie grundlos gestellt wurden. Es liegt an den restriktiven Regelungen: Die zul\u00e4ssigen Trennungszeiten f\u00fcr Kinder und Eltern sind nicht familienfreundlich, sondern unzumutbar\u00bb, sagte die migrationspolitische Sprecherin Rasha Nasr dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).\u00a0<\/p>\n<p>Die H\u00e4rte sei unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig. \u00abKlar ist: Die Regelung kann nicht \u00fcber zwei Jahre hinaus verl\u00e4ngert werden. Schon jetzt muss damit begonnen werden, die liegen gebliebenen Antr\u00e4ge so vorzubereiten, dass nach Auslaufen der Regelung im Sommer 2027 keine weiteren Wartezeiten entstehen\u00bb, forderte Nasr. Es sei belegt, dass Gefl\u00fcchtete sich besser integrierten, wenn sie ihre Familien bei sich und in Sicherheit w\u00fcssten.<\/p>\n<p>Der Kinderbeauftragte der SPD-Fraktion, Truels Reichardt, forderte ebenfalls im RND, dass der Familiennachzug umfassend wiederhergestellt wird. Es sei fraglich, ob die Regelung verfassungsrechtlich haltbar ist. \u00abDenn der besondere Schutz der Familie steht im Grundgesetz\u00bb, sagte er. Es gehe lediglich darum, die Kernfamilie zusammenzuf\u00fchren, also Eltern mit ihren minderj\u00e4hrigen Kindern.<\/p>\n<p>Nur wenige Visa seit Stopp des Familiennachzugs<\/p>\n<p>Bei der Regelung geht es um die Familien von sogenannten subsidi\u00e4r Schutzberechtigten. Das sind Menschen, die keinen Anspruch auf Asyl oder Fl\u00fcchtlingsschutz haben, aber dennoch wegen Bedrohung in ihrer Heimat vorerst in Deutschland bleiben d\u00fcrfen. Ihre Verwandten d\u00fcrfen nur noch in H\u00e4rtef\u00e4llen nachziehen.\u00a0<\/p>\n<p>Die fr\u00fchere Kontingentl\u00f6sung von bis zu monatlich 1.000 Visa f\u00fcr den Familiennachzug ist vom 24. Juli 2025 bis zum 23. Juli 2027 ausgesetzt. Im ersten Jahr seit dem vorl\u00e4ufigen Stopp wurden nur wenige Visa f\u00fcr H\u00e4rtef\u00e4lle erteilt. Die Zahl lag bei 13, wie die Deutsche Presse-Agentur Ende Juli aus dem Ausw\u00e4rtigen Amt erfuhr.\u00a0<\/p>\n<p>Das H\u00e4rtefall-Verfahren l\u00e4uft nach Angaben der Bundesregierung so: H\u00e4rtef\u00e4lle werden bei der Internationalen Organisation f\u00fcr Migration angezeigt, mit deren Hilfe dann der Sachverhalt gepr\u00fcft wird. Im Anschluss geht das Dossier ans Ausw\u00e4rtige Amt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Gut ein Jahr nach dem vorl\u00e4ufigen Stopp des Familiennachzugs f\u00fcr Gefl\u00fcchtete mit eingeschr\u00e4nktem Status hat&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1226114,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1841],"tags":[1605,1173,3364,29,3919,30,382,1209],"class_list":["post-1226113","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-bielefeld","tag-bielefeld","tag-bundesregierung","tag-de","tag-deutschland","tag-fluechtling","tag-germany","tag-migration","tag-nordrhein-westfalen"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1226113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1226113"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1226113\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1226114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1226113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1226113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1226113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}