{"id":1226716,"date":"2026-08-09T18:02:40","date_gmt":"2026-08-09T18:02:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1226716\/"},"modified":"2026-08-09T18:02:40","modified_gmt":"2026-08-09T18:02:40","slug":"dramatische-eskalation-im-konflikt-zwischen-russland-und-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1226716\/","title":{"rendered":"Dramatische Eskalation im Konflikt zwischen Russland und Ukraine"},"content":{"rendered":"<p>Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine versch\u00e4rft sich erneut: Odessa, Charkiw, Belgorod und weitere St\u00e4dte wurden angegriffen, unter den Opfern sind auch Zivilisten. W\u00e4hrend die diplomatischen Bem\u00fchungen kaum vorankommen, setzt die internationale Gemeinschaft weiter vor allem auf Sanktionen gegen Moskau.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-08\/ukraine-apostolischer-nuntius-bericht-steigenden-zivilen-opfer.html\" title=\"Ukraine: Nuntius berichtet von steigenden zivilen Opferzahlen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2026\/08\/05\/14\/1785931837574.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Ukraine: Nuntius berichtet von steigenden zivilen Opferzahlen\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Der Apostolische Nuntius in der Ukraine, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, hat sich zur aktuellen Lage der Bev\u00f6lkerung ge\u00e4u\u00dfert und auf die Folgen der anhaltenden Luftangriffe auf &#8230;\n     <\/p>\n<p><b>Giovanni Zavatta &#8211; Vatikanstadt<\/b><\/p>\n<p>Odessa, die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt der Ukraine am Schwarzen Meer, ist in der Nacht erneut von Russland angegriffen worden. Drohnen und ballistische Raketen verletzten sechs Menschen und besch\u00e4digten Wohngeb\u00e4ude sowie die Strominfrastruktur. In einem Bezirk von Charkiw wurden zwei Menschen get\u00f6tet und 13 weitere verletzt. Auch ein Friedhof wurde getroffen. Zugleich w\u00e4chst der Druck der russischen Streitkr\u00e4fte auf Slowjansk und Kramatorsk, zwei strategisch wichtige St\u00e4dte in dem Teil der Region Donezk, der noch von der Ukraine kontrolliert wird.<\/p>\n<p>Die Ukraine reagierte mit Angriffen auf Belgorod. Auch dort gab es Tote und Verletzte. Ziel war unter anderem ein Hauptquartier des gegnerischen Geheimdienstes. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine nimmt damit erneut dramatisch an Sch\u00e4rfe zu, w\u00e4hrend eine Friedensperspektive in weitere Ferne r\u00fcckt. Unter den j\u00fcngsten Opfern sind ausschlie\u00dflich Zivilisten, darunter vier Kinder, die bei einem Angriff auf ein Einkaufszentrum in Pawlohrad verletzt wurden.<\/p>\n<p><b>Pr\u00e4sident Selenskyj schl\u00e4gt Alarm<\/b> <\/p>\n<p>\u201eWir brauchen mehr Druck, mehr Sanktionen gegen Russland und mehr Luftabwehr f\u00fcr die Ukraine\u201c, erkl\u00e4rte Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. Mit Blick auf die j\u00fcngsten \u201ebrutalen\u201c Angriffe sagte er, Russland setze weiterhin auf \u201eballistischen Terror\u201c, der sich nicht auf eine einzelne Stadt oder Gemeinde beschr\u00e4nke.<\/p>\n<p>Allein in dieser Woche seien 61 Raketen verschiedener Typen gegen die Ukraine eingesetzt worden, au\u00dferdem mehr als 1.560 Angriffsdrohnen und 1.540 Fliegerbomben. Bef\u00fcrchtet wird eine weitere dramatische Eskalation und eine Ausweitung des Krieges.<\/p>\n<p>Selenskyj sagte in einem Interview zudem, der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin plane m\u00f6glicherweise eine \u201enicht erkl\u00e4rte Massenmobilisierung\u201c. Au\u00dferdem werde die Milit\u00e4rallianz zwischen Moskau und Nordkorea immer enger. Man habe vor, 30.000 bis 50.000 Nordkoreaner auf russischem Territorium zu stationieren. Dies sei \u201eeine Bedrohung f\u00fcr andere asiatische L\u00e4nder, weil Nordkorea unter der F\u00fchrung Russlands Erfahrungen im modernen Krieg sammeln wird\u201c.<\/p>\n<p>Bei einem Gipfeltreffen mit dem serbischen Pr\u00e4sidenten Aleksandar Vu\u010di\u0107 in Belgrad warnte Selenskyj zudem vor den Folgen f\u00fcr den kommenden Winter in der Ukraine, insbesondere f\u00fcr den Fall, dass der Krieg weitergeht. Nach der zunehmenden Zahl russischer Drohnen- und Raketenangriffe seien auf ukrainischem Gebiet \u201epraktisch keine W\u00e4rmekraftwerke mehr intakt\u201c. Putin \u201ewill das Leben der Ukrainer unertr\u00e4glich machen\u201c, sagte Selenskyj abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Weitere Sanktionen gegen Moskau geplant <\/p>\n<p>W\u00e4hrend auf eine Wiederaufnahme diplomatischer Bem\u00fchungen gewartet wird, die zumindest eine Waffenruhe herbeif\u00fchren sollen, beschr\u00e4nkt sich die Reaktion derzeit einzig auf Sanktionen gegen Moskau.<\/p>\n<p>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen begr\u00fc\u00dfte in einem Beitrag auf X die Verabschiedung des nach dem verstorbenen Senator Lindsey Graham benannten Gesetzentwurfs f\u00fcr sch\u00e4rfere Russland-Sanktionen durch den US-Senat. Das Gesetz ziele darauf ab, \u201eRusslands Kriegsmaschinerie zu schw\u00e4chen\u201c.<\/p>\n<p>\u201eVon russischen Oligarchen \u00fcber Energieexporte bis hin zur Schattenflotte \u2013 jede Einnahmequelle, die die Aggression des Kremls finanziert, muss von allen Seiten ins Visier genommen werden\u201c, schrieb von der Leyen. Gemeinsam m\u00fcsse man Russlands M\u00f6glichkeiten austrocknen, einen Krieg fortzusetzen, \u201eden es nicht gewinnen kann\u201c. Mit gezielten und aufeinander abgestimmten Sanktionen k\u00f6nnten Europa und die USA erneut zeigen, \u201ewas historische Partner erreichen k\u00f6nnen, wenn sie gemeinsam handeln\u201c.<\/p>\n<p>T\u00fcrkei fordert Moratorium f\u00fcr Handelsschiffe im Schwarzen Meer <\/p>\n<p>Bislang unbeantwortet ist dagegen der t\u00fcrkische Vorsto\u00df f\u00fcr eine Waffenruhe im Schwarzen Meer. Ankara hatte Kiew und Moskau nach einer Reihe von Angriffen auf Handelsschiffe in der Region zu einer Feuerpause aufgefordert.<\/p>\n<p>Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan verlangte die \u201eEinrichtung eines Mechanismus, der die Ausrufung eines Moratoriums erm\u00f6glicht\u201c. Der Konflikt habe sich auf das gesamte Schwarze Meer ausgeweitet, sagte Fidan. \u201eZun\u00e4chst wurden H\u00e4fen und Kriegsschiffe angegriffen. Jetzt werden alle Handelsschiffe unterschiedslos attackiert.\u201c<\/p>\n<p>Ankara hatte bereits von Drohnenangriffen auf zwei von t\u00fcrkischen Unternehmen betriebene Schiffe berichtet. Dabei waren mehrere Besatzungsmitglieder verletzt worden.<\/p>\n<p>(vaticannews \u2013 skr)<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine versch\u00e4rft sich erneut: Odessa, Charkiw, Belgorod und weitere St\u00e4dte wurden angegriffen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1226717,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4012],"tags":[331,332,508,663,15578,13,4046,14,15,307,12,317],"class_list":["post-1226716","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-ukraine","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-diplomatie","tag-europa","tag-frieden","tag-headlines","tag-krieg","tag-nachrichten","tag-news","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-ukraine"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117066868169837278","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1226716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1226716"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1226716\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1226717"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1226716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1226716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1226716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}