{"id":1227681,"date":"2026-08-10T06:08:11","date_gmt":"2026-08-10T06:08:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1227681\/"},"modified":"2026-08-10T06:08:11","modified_gmt":"2026-08-10T06:08:11","slug":"msv-duisburg-kalte-wurst-und-warmes-bier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1227681\/","title":{"rendered":"MSV Duisburg: Kalte Wurst und warmes Bier"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es war die Feuertaufe f\u00fcr den neuen Caterer im Duisburger Wedaustadion. Mehr als 25.000 Fans verfolgten am Samstag die Partie der 3. Liga zwischen dem MSV <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duisburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Duisburg<\/a> und dem SV Meppen. W\u00e4hrend die Sportler auf dem Platz eine \u00fcberzeugende Vorstellung ablieferten, ist die Performance hinter den Tresen noch ausbauf\u00e4hig. Zahlreiche Beschwerden fluten die Sozialen Medien und der Tenor ist eindeutig: Da ist noch viel Luft nach oben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In den vergangenen Jahren schon gab es immer wieder Beschwerden \u00fcber die Qualit\u00e4t der Speisen und die Organisation an den Verkaufsst\u00e4nden im Duisburger Wedaustadion. Die Stadt reagierte und tauschte in diesem Sommer den Caterer aus. Es sollte alles besser werden, doch davon scheint das Unternehmen noch einen gewaltigen Schritt weit entfernt zu sein. Dass am Anfang noch nicht alles reibungslos funktionieren w\u00fcrde und sich Abl\u00e4ufe erst einspielen m\u00fcssen, war allen klar. Trotzdem ist die ge\u00e4u\u00dferte Kritik der Fans besorgniserregend.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als gro\u00dfe Neuerung wurde der bargeldlose Verkauf angepriesen. \u201eMit Bargeld waren die Schlangen deutlich schneller abgearbeitet&#8220;, kommentiert ein Fan unter dem Spieltagspost der Zebras. \u201eDas Spiel war super, aber die neue Gastro eine Katastrophe&#8220;, erg\u00e4nzt ein anderer und nennt auch einen Kritikpunkt. Demnach sei die Wartezeit f\u00fcr ein Bier extrem lang gewesen. Hier ist besonders der Standort wichtig zur Einordnung. Besagter Anh\u00e4nger sa\u00df im Block zwei auf der Haupttrib\u00fcne, wo also per se schon etwas weniger los ist, als an den St\u00e4nden in der Fankurve. Nach seinem Eindruck sei das Personal hinter der Theke \u201e\u00fcberfordert&#8220; gewesen. \u201eDas Catering ist eine gro\u00dfe Katastrophe gewesen. F\u00fcnf Personen die zusehen, wie die Pommes frittiert werden und in der Zeit nichts tun &#8211; Hut ab&#8220;, hei\u00dft es von einem weiteren Fan.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein anderer Zuschauer kritisiert die langen Wartezeiten. Er habe sich in der 37. Spielminute angestellt und wurde erst zu Beginn der zweiten Halbzeit bedient &#8211; in Summe ist das fast eine halbe Stunde. Rekordverd\u00e4chtig war das aber noch nicht. Bis zu 40 Minuten sollen Fans angestanden haben. Warum bei dem Zuschauerandrang nicht alle Bedienkassen ge\u00f6ffnet waren, ist eine zurecht gestellte Frage.<\/p>\n<p>Qualit\u00e4t und hohe Preise \u00e4rgern Fans      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">W\u00e4hrend die Preise f\u00fcr Bier und Wurst im Vergleich zu den Vorjahren nicht erh\u00f6ht wurden, hat der neue Caterer bei anderen Waren jedoch einen sehr hohen Kurs aufgerufen. Der Taxiteller, also eine Portion Pommes, eine Currywurst, etwas Gyros mit Zwiebeln und Tzatziki, waren f\u00fcr 14 Euro zu haben. Bei der Vorstellung des neuen Caterers am Media Day war daf\u00fcr noch eine gro\u00dfe Schale verwendet worden, am Spieltag selbst war die Portion deutlich kleiner und der Preis damit extrem hoch. Auch eine kleine Schale Pommes f\u00fcr vier Euro stie\u00df bei vielen Anh\u00e4ngern sauer auf.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch die Qualit\u00e4t der Speisen wurde bem\u00e4ngelt. \u201eBratwurst eine Katastrophe&#8220;, lautete noch eine der gem\u00e4\u00dfigten Kritiken. Au\u00dferdem sei mehrfach das Bezahlsystem ausgefallen, wodurch nichts mehr ging &#8211; Bargeld ist ja keine Option mehr. Zudem seien die Speisen h\u00e4ufig kalt serviert worden, die Getr\u00e4nke hingegen warm. Neue Fans hat der Caterer am ersten Spieltag wohl nicht gefunden und bei den zahlreichen Kritikpunkten wird jetzt einiges nachzubessern sein. Umso schwieriger wird es werden, die Duisburger Zuschauer wieder f\u00fcr sich zu gewinnen, denn vor und nach dem Spiel gibt es gute Alternativen im direkten Stadionumfeld. Positiv sei zum Abschluss erw\u00e4hnt, dass das Personal als freundlich beschrieben wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es war die Feuertaufe f\u00fcr den neuen Caterer im Duisburger Wedaustadion. 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