{"id":1227777,"date":"2026-08-10T07:07:20","date_gmt":"2026-08-10T07:07:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1227777\/"},"modified":"2026-08-10T07:07:20","modified_gmt":"2026-08-10T07:07:20","slug":"kuka-chef-schell-schliessen-betriebsbedingte-kuendigungen-in-augsburg-ueber-jahre-aus-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1227777\/","title":{"rendered":"Kuka-Chef Schell: \u201eSchlie\u00dfen betriebsbedingte K\u00fcndigungen in Augsburg \u00fcber Jahre aus\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Gut ein Jahr ist Christoph Schell <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/organisationen\/aa-kuka\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Kuka<\/a>-Chef. Nachdem 2025 Stellenabbau-Entscheidungen f\u00fcr Unruhe im Unternehmen und in den Reihen der noch rund 3000 Besch\u00e4ftigten in <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Augsburg<\/a> sorgten, stehen jetzt bei dem Roboter- und Anlagenbauer die Strategien des Nachfolgers von Peter Mohnen im Vordergrund. Der 54-J\u00e4hrige hat ehrgeizige Pl\u00e4ne f\u00fcr den Konzern mit weltweit etwa 14.500 Mitarbeitenden. In einem Gespr\u00e4ch mit unserer Redaktion macht Schell sofort deutlich: \u201eKuka muss sich besser verstehen.\u201c Denn in dem Unternehmen stecke viel, viel mehr, als bisher zum Vorschein tritt. Der Manager sieht den Konzern nicht mehr nur als Maschinen- und Anlagenbauer, sondern als Unternehmen im Zentrum von \u201ePhysical AI\u201c, also der autonomen Steuerung und Programmierung von Robotern in der Fertigung durch k\u00fcnstliche Intelligenz. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/interview-kuka-betriebsrat-kuka-will-638-arbeitsplaetze-abbauen-112805354\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Der Mann aus dem Silicon Valley will den Kuka-Schatz \u00fcber alle Gesch\u00e4ftsbereiche hinweg heben.<\/a>\u00a0\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Schell ist seit fast drei Jahrzehnten im Ausland zu Hause. Mit seiner Familie f\u00fchlt er sich in Palo Alto wohl. Dort sitzt der IT-Riese Hewlett Packard. Die Region, etwa 50 Kilometer s\u00fcdlich von San Francisco, wird durch die ber\u00fchmte Stanford University gepr\u00e4gt. Der im baden-w\u00fcrttembergischen Kirchheim unter Teck geborene Schwabe mit deutschem und amerikanischem Pass ist in der US-Tech-Szene \u00fcber das Valley hinaus verdrahtet. Als er Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk 2017 das erste Mal traf, \u201eerkl\u00e4rte mir der Vision\u00e4r, dass er ohne 3D-Drucker nicht zum Mars kommt und auf keinen Fall zur\u00fcck\u201c.\u00a0Schell betont den vision\u00e4ren Geist von Musk: \u201eEr denkt seit Jahren sehr viel \u00fcber Automatisierung nach.\u201c\u00a0\n  <\/p>\n<p>            Kuka-Chef Schell zieht es von Augsburg in die Welt<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die USA sind f\u00fcr Kuka ein enorm wichtiger Markt. Dort erzielt das Unternehmen mit fast 3500 Besch\u00e4ftigten etwa ein Drittel des weltweiten Umsatzes von zuletzt 3,9 Milliarden Euro. Nicht nur Gr\u00f6\u00dfen der US-Autoindustrie sind Kunden des Automatisierungs-Spezialisten.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eIch bin verantwortlich f\u00fcr Kuka weltweit, nicht nur f\u00fcr das Headquarter\u201c, sagt Schell, der jeden Monat rund um den Globus unterwegs ist und alle paar Wochen \u201el\u00e4ngere Strecken\u201c in Augsburg verbringt. Der Vertriebsspezialist ist ein reisender Chef. Immer wieder zieht es ihn zu Kundenbesuchen nach Asien und quer durch Amerika und Europa. Indien ist f\u00fcr Kuka immer wichtiger. Der Markt wird auch durch das Freihandelsabkommen zwischen der Europ\u00e4ischen Union und Indien zunehmend interessant. Schell denkt dar\u00fcber nach, ob Kuka auch dort produzieren soll, zumal die Verantwortlichen des Landes das von Unternehmen einfordern, die Gesch\u00e4fte in Indien machen wollen.\u00a0\n  <\/p>\n<p>            Kuka-Chef pflegt Netzwerke rund um den Globus<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Drei Kontinente in einer Woche sind keine Seltenheit f\u00fcr Schell. Der Manager meint schmunzelnd, er \u201ek\u00f6nnte keinen Job aus\u00fcben, wo ich jeden Tag am gleichen Ort ins B\u00fcro gehen muss\u201c. Schell baut seine Kontakte rund um den Globus aus. Neben seinem Netzwerk an \u201eSoftware-K\u00f6pfen im Valley\u201c greift er auf \u201e\u00d6kosysteme\u201c in Asien und im Nahen Osten zur\u00fcck, hat der Kuka-Chef doch als f\u00fchrender langj\u00e4hriger Manager von HP, Philips und Intel in Singapur, Dubai, Australien und den USA gelebt. Nat\u00fcrlich reist er auch regelm\u00e4\u00dfig nach China, schlie\u00dflich besch\u00e4ftigt der Konzern dort 2700 Frauen und M\u00e4nner, die Roboter und Anlagen f\u00fcr verschiedene Branchen entwickeln und produzieren. China ist mit \u00fcber 50 Prozent am Weltmarkt der gr\u00f6\u00dfte Robotik-Abnehmer auf dem Globus. Kuka geh\u00f6rt zu 100 Prozent Midea, dem chinesischen Hersteller von elektronischen Haushaltsger\u00e4ten wie K\u00fchlschr\u00e4nken und Klimaanlagen.\u00a0\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    F\u00fcr Schell ist die Bl\u00fctezeit der Globalisierung vorbei, in der aus deutscher Produktion heraus die Weltm\u00e4rkte bedient werden konnten: \u201eHeute m\u00fcssen wir Fertigung und auch Entwicklung st\u00e4rker lokalisieren, in Asien f\u00fcr den asiatischen und in Europa f\u00fcr den europ\u00e4ischen Markt forschen und herstellen.\u201c Der Kuka-Chef stellt klar: \u201eWenn unter meiner Regie Forschung und Entwicklung in andere L\u00e4nder von Deutschland aus verlagert werden, geschieht das nicht, weil ich ein Problem mit dem Standort Augsburg habe, sondern weil ich auf die W\u00fcnsche der Kuka-Kunden reagieren muss.\u201c Diese Entwicklung betreffe den gesamten Konzern, zu dem neben den Industrierobotern unter anderem auch die Automatisierung von Logistik-Warenlagern und Krankenhausapotheken geh\u00f6rt.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/webimage-kuka-groupautomation-20automotive.jpg\" alt=\"Roboter arbeiten im Karosseriebau. Mit der Foto-Montage will der Roboterbauer Kuka illustrieren, wie Daten intensiver genutzt werden k\u00f6nnen, um Automatisierung noch effizienter einzusetzen. Dabei kommt auch k\u00fcnstliche Intelligenz zum Einsatz.\" title=\"Roboter arbeiten im Karosseriebau. Mit der Foto-Montage will der Roboterbauer Kuka illustrieren, wie Daten intensiver genutzt werden k\u00f6nnen, um Automatisierung noch effizienter einzusetzen. Dabei kommt auch k\u00fcnstliche Intelligenz zum Einsatz.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Roboter arbeiten im Karosseriebau. Mit der Foto-Montage will der Roboterbauer Kuka illustrieren, wie Daten intensiver genutzt werden k\u00f6nnen, um Automatisierung noch effizienter einzusetzen. Dabei kommt auch k\u00fcnstliche Intelligenz zum Einsatz.<br \/>\n    Foto: Foto-Montage: Kuka<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Roboter arbeiten im Karosseriebau. Mit der Foto-Montage will der Roboterbauer Kuka illustrieren, wie Daten intensiver genutzt werden k\u00f6nnen, um Automatisierung noch effizienter einzusetzen. Dabei kommt auch k\u00fcnstliche Intelligenz zum Einsatz.<br \/>\n    Foto: Foto-Montage: Kuka<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Dabei laufen die Gesch\u00e4fte f\u00fcr das Unternehmen in diesem Jahr besser. Der Konzern-Chef verr\u00e4t: \u201eWir verzeichnen im ersten Halbjahr gutes Wachstum in China, in den USA, in Indien und auch in Europa bis auf Deutschland.\u201c Wie berichtet, ging das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) im vergangenen Jahr auf 58,7 Millionen Euro zur\u00fcck, w\u00e4hrend Kuka f\u00fcr 2024 noch 76,5 Millionen Euro verbuchen konnte. Am Ende blieb f\u00fcr das vergangene Jahr nur eine magere Umsatzrendite von 1,5 Prozent \u00fcbrig, was den Umbauma\u00dfnahmen im Konzern und dem harten Preiskampf geschuldet ist.\u00a0\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Schell ist dennoch zuversichtlich. Er bringt reichlich Erfahrung im Top-Management von US-Konzernen mit. Nach dem Betriebswirtschaftsstudium in Reutlingen und einer Zeit im schw\u00e4bischen Familienbetrieb zog es den VfB-Stuttgart-Fan, der das private Kicken erst nach Verletzungen schweren Herzens aufgab, raus in die Welt. Der Manager hat einst als Mittelst\u00fcrmer gespielt. Was Kuka betrifft, sieht er M\u00f6glichkeiten, mehr Tore als bislang zu schie\u00dfen. Der Vorstandschef hat sich vorgenommen, die physische Welt, also Roboter, die in Fabriken nach einer festgelegten Programmierung die gleichen T\u00e4tigkeiten verrichten, mit den Errungenschaften der k\u00fcnstlichen Intelligenz, auf Englisch \u201eArtificial Intelligence\u201c, kurz AI, zu verbinden. So beschw\u00f6rt er die Chancen der \u201ePhysical AI\u201c f\u00fcr Kuka, ja f\u00fcr den gesamten deutschen Maschinenbau.\u00a0\n  <\/p>\n<p>            Wie Kuka-Roboter schlauer werden<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wie funktioniert das Zusammenspiel von KI und Robotern? Der in Ulm geborene und in der Schweiz lehrende Wirtschaftsinformatiker, Professor Oliver Bendel, hat das einmal so beschrieben: \u201eEs geht nicht nur darum, teilautonome oder autonome Maschinen mithilfe von KI aufzuwerten und zu erweitern, wie im Falle von Gesichts-, Gestik- und Emotionserkennung, sondern darum, f\u00fcr die KI gleichsam einen K\u00f6rper zu suchen, in dem sie sich entfalten und beweisen kann.\u201c Dank k\u00fcnstlicher Intelligenz k\u00f6nnen Roboter, wie Schell das beschreibt, nicht etwa nur Objekte nach einem vorbestimmten Muster routiniert greifen und absetzen. Sie lernen vielmehr, wie sich der Job besser und effizienter ausf\u00fchren l\u00e4sst, und handeln selbstst\u00e4ndig, sind somit in der Lage, auf unvorhersehbare Situationen zu reagieren, ohne daf\u00fcr aufwendig extra programmiert zu werden.\u00a0\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wenn es deutschen Maschinenbauern gelingt, KI einzubinden, k\u00f6nnten sie sich besser gegen die immer st\u00e4rker werdende weltweite Konkurrenz behaupten. Schell versteht unter \u201ePhysical AI\u201c das Zusammenspiel deutscher Maschinenbau-Tugenden und spezieller Systeme, die \u00fcber die KI-K\u00fcnste aus dem Silicon Valley verf\u00fcgen. Seine Rolle ist die eines Br\u00fcckenbauers, ist er doch in beiden Welten zu Hause.\n  <\/p>\n<p>            Kuka setzt auf rollende Roboter f\u00fcr die Industrie<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Dass Roboter in der Lage sind, von sich aus intelligent Probleme zu l\u00f6sen, also autonom L\u00f6sungen zu finden, ist das Resultat eines Trainings. So bietet etwa die finnische Kuka-Firma Visual Components Software an, mit der sich verschiedene Konstellationen mit einem digitalen Zwilling simulieren lassen. In der physischen Wirklichkeit vergleicht der Roboter Bilder, die er etwa mit montierten Kameras aufnimmt, mit lang durchgespielten digitalen Modellen und f\u00e4llt eine Entscheidung, wie weiter zu verfahren ist. Das mache Automatisierung um ein Vielfaches flexibler, schneller, effizienter und damit auch f\u00fcr die Anwender ungleich kosteng\u00fcnstiger, verspricht Schell.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Sollen solche Roboter wie Menschen aussehen, als humanoide Wesen auftreten? Der Kuka-Chef ist \u00fcberzeugt: \u201eDie \u00e4u\u00dfere Form ist nicht entscheidend. Unsere Roboter brauchen keine Beine, in der Industrie reichen Rollen, das ist auch viel g\u00fcnstiger f\u00fcr die Kunden. Roboter m\u00fcssen nicht menschen\u00e4hnlich sein.\u201c Schlie\u00dflich w\u00e4re der Energieaufwand enorm. Es m\u00fcssten reichlich Batterien in die Beine gepackt werden, feingliedrige Getriebe und Gelenke lie\u00dfen die Herstellkosten nach oben schnellen. F\u00fcr den Kuka-Chef ist es sinnvoller und wirtschaftlicher, Roboter auf eine fahrbare Einheit auf bis zu 16 Rollen zu montieren. Ob solche Gesellen dann zwei, vier oder sechs Arme haben, werde sich zeigen. Am Ende k\u00f6nnte auf dem Torso eine Art Kopf draufgepackt werden: \u201eIrgendwo m\u00fcssen Kameras als Augen des Systems untergebracht werden.\u201c\u00a0\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Will Kuka, wenn schon keine Beine, H\u00e4nde produzieren? Schell winkt ab: \u201eAuch hier bleiben wir flexibel und setzen auf Partner aus unserem Netzwerk, wie wir es bei Greifern schon immer tun.\u201c Er will sich auf die Br\u00fccke konzentrieren, um die alte Maschinenbauwelt, was Hardware und\u00a0Software betrifft, mit der k\u00fcnstlichen Intelligenz zu verbinden. Hierzu hat Kuka erst diesen Sommer die erste eigene KI-Plattform \u201eAMP\u201c pr\u00e4sentiert. Das Ziel des Managers ist, \u201edass Kuka profitabel w\u00e4chst, Angestellten Sicherheit gibt und die Besch\u00e4ftigten stolz auf das Unternehmen sein k\u00f6nnen\u201c.  Wie soll das funktionieren? Im November vergangenen Jahres wurde schlie\u00dflich deutlich, dass bei Kuka in Augsburg 560 Arbeitspl\u00e4tze bis zum Jahresende 2026 wegfallen werden. Im Gegenzug will Schell aber an dem Standort bis zu 110 Millionen Euro in Produktion, Logistik, Vertrieb und Digitalisierung investieren. Das wurde in einer Standortvereinbarung mit Betriebsrat und IG Metall vereinbart. Die Produktion der Roboter wird st\u00e4rker automatisiert. Der Kuka-Chef verspricht: \u201eWir schlie\u00dfen betriebsbedingte K\u00fcndigungen in Augsburg \u00fcber Jahre aus. Und wir werden hier in Augsburg noch sehr viele Besch\u00e4ftigte haben, die Roboter bauen.\u201c\u00a0<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/die-unwiderstehliche-kraft-des-geldes-wie-sich-chinesen-vor-zehn-jahren-kuka-geschnappt-haben-114316037\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Schell r\u00e4umt indes ein, dass sich Kuka in Augsburg vor allem auf die Produktion gro\u00dfer Roboter konzentrieren werde.<\/a>\u00a0\n  <\/p>\n<p>            Kuka-Chef h\u00e4lt an Ungarn-Pl\u00e4nen fest<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Manager h\u00e4lt an Pl\u00e4nen fest, weiter Produktion, aber auch Entwicklungs- und Verwaltungst\u00e4tigkeiten von Deutschland nach Ungarn zu verlagern. Dort arbeiten bereits etwa 1000 Frauen und M\u00e4nner f\u00fcr Kuka. Der Mann aus dem Silicon Valley hat den Roboter- und Anlagenbauer nach gut einem Jahr ver\u00e4ndert. Schell ist ein offener, kommunikativer, entschlossener und gut gelaunt wirkender Mensch. Bei einem Thema gibt sich der sportliche Mann zugekn\u00f6pft. Er kommentiert nicht einen Bericht von Bloomberg, nachdem die chinesischen Kuka-Eigent\u00fcmer \u00fcberlegen, den Roboterbauer wohl 2027 in China zur\u00fcck an die B\u00f6rse zu bringen. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf Informationen aus dem Kreis mit der Angelegenheit vertrauter Personen, die nicht genannt werden wollten.\u00a0Vorbereitungen f\u00fcr einen Gang an den Aktienmarkt, voraussichtlich in Shenzhen, liefen bereits. Auch Hongkong sei als B\u00f6rsenplatz im Gespr\u00e4ch, spekuliert das Medium.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/augsburger-roboterbauer-kuka-ist-in-china-besonders-erfolgreich-01-04-113866444\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Weder von Kuka noch von Midea wird der Bericht best\u00e4tigt oder dementiert.<\/a> Midea ist bereits in China an der B\u00f6rse vertreten, m\u00fcsste demnach mitteilen, wenn es Aktien-Pl\u00e4ne f\u00fcr den Roboterbauer hat. Es bleibt abzuwarten, ob und wann Midea Br\u00fccken zu einem Gang von Kuka an den Aktienmarkt baut.\u00a0\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gut ein Jahr ist Christoph Schell Kuka-Chef. 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