{"id":122820,"date":"2025-05-19T12:28:14","date_gmt":"2025-05-19T12:28:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/122820\/"},"modified":"2025-05-19T12:28:14","modified_gmt":"2025-05-19T12:28:14","slug":"juedisches-museum-augsburg-das-geheimnis-der-toravorhaenge-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/122820\/","title":{"rendered":"J\u00fcdisches Museum Augsburg: Das Geheimnis der Toravorh\u00e4nge &#8211; Bayern"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Wei\u00dfe und lachsfarbene Bl\u00fcten, gr\u00fcne Bl\u00e4tter, es m\u00fcssen, sagt Theresia von Waldburg, einmal kr\u00e4ftige, leuchtende Farben gewesen sein. Inzwischen sind sie verblasst. Auf ungef\u00e4hr 1770 datieren Forscher den Stoff, vermutlich war es urspr\u00fcnglich ein Kleid aus Seide, vermutlich aus Frankreich, zumindest legen dies Vergleichsst\u00fccke nahe. Etwa 30 Jahre sp\u00e4ter, davon geht Textilrestauratorin von Waldburg aus, hat die Eigent\u00fcmerin den Stoff zu einem Toravorhang umn\u00e4hen lassen, eingewebt sind kostbare Metallf\u00e4den, wahrscheinlich aus Silber \u2013 alles in Handarbeit. \u201eWollte man so etwas heute nachweben, es w\u00fcrde ein Verm\u00f6gen kosten.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Aber nachweben soll von Waldburg den Vorhang gar nicht, sie soll ihn auch nicht ausbessern. Ihr Auftrag lautet zu konservieren, sie reinigt die Oberfl\u00e4che, sie sichert Sch\u00e4den im Stoff, indem sie das Material in Nylont\u00fcll einn\u00e4ht. So verschlei\u00dft der Vorhang nicht weiter, so kann ihn das J\u00fcdische Museum <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Augsburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Augsburg<\/a> <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Schwaben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schwaben<\/a> k\u00fcnftig sicher im Depot lagern.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Seit 2021 erforscht Historiker Christian Porzelt am Museum Silber- und Textilobjekte des \u00e4ltesten, von einer Stiftung getragenen J\u00fcdischen Museums in Deutschland. Die Provenienz ist bei einigen Exponaten ungekl\u00e4rt, die Nachforschungen sind schwierig, weil die Nationalsozialisten die Archive vieler j\u00fcdischer Gemeinden zerst\u00f6rt haben. \u201eViele denken vielleicht, wenn die Objekte im J\u00fcdischen Museum sind, dann sind sie bereits an der richtigen Stelle. Nichtsdestotrotz ist es wichtig zu kl\u00e4ren, wie diese Objekte ihren Weg ins Museum gefunden haben\u201c, sagt Porzelt. Und das ist oft m\u00fchselige Puzzle- und Detektivarbeit \u2013 bei der manchmal der Zufall hilft.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bayern-whatsapp-kanal-sueddeutsche-zeitung-anmeldung-abonniere-lux.53Kn45a8k7kuCphD9cvyfg\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;nachrichten_aus_der_bayern_redaktion_jetzt_auf_whatsapp_abonnieren&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;bayern&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;lux.53Kn45a8k7kuCphD9cvyfg&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;metered&quot;,&quot;section&quot;:&quot;bayern&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedebayernbayern-whatsapp-kanal-sueddeutsche-zeitung-anmeldung-abonniere-lux53Kn45a8k7kuCphD9cvyfg\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1747657693_865_9eb3992c-8ccd-422c-b33d-55d59e50937d.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>SZ Bayern auf Whatsapp<\/p>\n<p>:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion \u2013 jetzt auf Whatsapp abonnieren<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat f\u00fcr Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergr\u00fcnde direkt aufs Handy bekommen m\u00f6chten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Sammlungsschwerpunkte des Museums sind Alltagsgegenst\u00e4nde, die die soziokulturelle Entwicklung der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung erz\u00e4hlen, sowie Zeremonialgegenst\u00e4nde aus Silber und Textil. Silber wie Tora-Schmuck steht oft im Fokus der Forschung, die Herkunft l\u00e4sst sich meist leichter nachvollziehen, den Materialwert und kunsthistorischen Wert erkannten auch die Nazis. Textilien wie Toravorh\u00e4nge, die in der Synagoge vor dem Toraschrein angebracht sind, in dem sich die Torarollen befinden, werden dagegen als Exponate weniger beachtet. Auch deshalb nimmt Historiker Porzelt die f\u00fcnf historischen Toravorh\u00e4nge im Bestand des Museums genau unter die Lupe.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Bei dem auf 1770 datierten Vorhang etwa ist es schwer, seine Herkunft noch detaillierter zu entschl\u00fcsseln, auch weil es keine Inschriften gibt. Bei einem anderen St\u00fcck, gefertigt ungef\u00e4hr um 1900 aus dunklem Seidensamt, durchzogen von Goldf\u00e4den, gab es schon mehr Anhaltspunkte. \u201eGestiftet von den Hinterbliebenen der seligen Frau Regina Billigheimer, geb. Hirsch. Familie Eugen Billigheimer\u201c, steht darauf, dar\u00fcber ein hebr\u00e4ischer Text. \u201eMit den Namen kann man eine Suche gut eingrenzen\u201c, sagt Porzelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Historiker Christian Porzelt forscht an der Herkunft zahlreicher Exponate.\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/d3c12fd2-365b-4f7c-abc5-06879a92dd9e.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Historiker Christian Porzelt forscht an der Herkunft zahlreicher Exponate. (Foto: J\u00fcdisches Museum Augsburg Schwaben)<img decoding=\"async\" alt=\"Gestiftet von der Familie Billigheimer \u2013 davon ausgehend hat Historiker Christian Porzelt seine Nachforschungen begonnen.\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/052a5930-fff5-4ef4-aa8b-47a09723aa48.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Gestiftet von der Familie Billigheimer \u2013 davon ausgehend hat Historiker Christian Porzelt seine Nachforschungen begonnen. (Foto: J\u00fcdisches Museum Augsburg Schwaben)<img decoding=\"async\" alt=\"Schadhafte und gef\u00e4hrdete Stellen bearbeitet die Restauratorin konservatorisch, unter anderem mithilfe von Nylont\u00fcll.\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1558b03b-af73-4383-b779-d10d4309fd28.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Schadhafte und gef\u00e4hrdete Stellen bearbeitet die Restauratorin konservatorisch, unter anderem mithilfe von Nylont\u00fcll. (Foto: J\u00fcdisches Museum Augsburg Schwaben)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Historiker fand heraus, dass Regina Billigheimer aus Altenstadt an der Iller stammte und dort auch heiratete, mit ihrem Mann aber zun\u00e4chst in W\u00fcrzburg und dann in Frankfurt am Main gelebt hat. Unterlagen von Einwohnermelde\u00e4mtern und \u00fcber Trauungen sind hilfreiche Dokumente bei der Provenienzforschung.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eMan hat manchmal das Gef\u00fchl, man kennt die Menschen jetzt\u201c, sagt Porzelt \u00fcber seine Arbeit. Aber nat\u00fcrlich waren alle Informationen, die er bis dahin zusammengetragen hatte, nur Indizien daf\u00fcr, woher der Vorhang stammt, wo er eingesetzt war. Ein Testament w\u00e4re sch\u00f6n gewesen, ein Zeitungsbericht, aber das fand Porzelt nicht. Also forschte er zun\u00e4chst an anderen St\u00fccken weiter \u2013 bis er im Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg auf einen Brief stie\u00df.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Eigentlich war er gerade auf der Suche nach anderen Dokumenten, aber es geh\u00f6rt zu Porzelts Arbeit, mal hier und dort zu st\u00f6bern, also liest er in Archiven gerne quer und auch immer mal wieder in Dokumente hinein, die er gerade gar nicht sucht. \u201eMan scannt Texte nach Begriffen, zum Beispiel auf \u201aVorhang&#8217;\u201c, sagt Porzelt. Ein \u201eGl\u00fccksfund\u201c, so nennt er den Brief eines Mannes mit dem Namen Leopold Rose, der 1965 aus Israel schreibt und sich nach Kunstgegenst\u00e4nden aus der inzwischen nicht mehr existierenden Synagoge in Altenstadt erkundigt. Er wuchs dort auf, sein Vater arbeitete dort als Lehrer. Und Leopold Rose schreibt von einem Toravorhang der Familie Billigheimer. Porzelt darf damit nahezu sicher davon ausgehen, dass der Vorhang tats\u00e4chlich lange in Altenstadt in Gebrauch war.<\/p>\n<p>Offenbar haben in Altenstadt mehr Objekte die NS-Zeit \u00fcberdauert<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Historiker hat sogar noch zwei Fotos gefunden, wie der Vorhang einmal im kleinen Betsaal in Augsburg h\u00e4ngt, 1956 war das. Und wie er bei der Museumser\u00f6ffnung im Jahr 1985 im Hintergrund eines Motivs zu sehen ist. In Augsburg ist die einzige j\u00fcdische Gemeinde beheimatet, die nach dem Krieg in Schwaben wiedergegr\u00fcndet wurde. Viele kleinere Landgemeinden wurden noch vor 1933 aufgel\u00f6st, andere Objekte kamen 1945 in den Besitz der Augsburger Kultusgemeinde als Rechtsnachfolgerin der von den Nationalsozialisten zerst\u00f6rten j\u00fcdischen Gemeinden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Altenstadt an der Iller, das hat Porzelt inzwischen auch herausgefunden, h\u00e4lt eine Sonderposition innerhalb all dieser kleineren, schw\u00e4bischen Landgemeinden. Aus unbekanntem Grund transportieren die Nazis im Zuge der Novemberpogrome 1938 Kunst- und Wertgegenst\u00e4nde der Synagoge nur teilweise aus Altenstadt ab. Das geht aus einem Brief des damaligen Landrates an den Generaldirektor der staatlichen Archive Bayerns aus dem Jahr 1939 hervor. Darin erkl\u00e4rt der Landrat, dass es in Altenstadt noch \u201eAltarvorh\u00e4nge\u201c, \u201eToraschmuck\u201c sowie zahlreiche Dokumente und Archivalien gebe.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Textilien aber interessieren in M\u00fcnchen nicht, sie gehen nach Neuburg an der Donau. Nach der Befreiung 1945 werden sie zusammen mit anderen Objekten in drei Kartons nach Augsburg transportiert. \u201eOffenbar haben aus Altenstadt mehr Objekte die NS-Zeit \u00fcberlebt als aus anderen Gemeinden\u201c, sagt Porzelt. Auch mehr Textilien, die der Historiker bisher nicht zuordnen kann.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Aber dass ein Fall so sch\u00f6n aufgeht, ist eben nicht die Regel. Sein Projekt der Provenienzforschung an ausgew\u00e4hlten Silber-\u00a0 sowie Textil-Judaica des J\u00fcdischen Museums in Augsburg w\u00fcrde Porzelt deshalb gerne verl\u00e4ngern. Es gibt noch einige der insgesamt 160 zu untersuchenden Objekte, die er genauer erforschen will. \u201eWir w\u00fcrden gerne noch weitere L\u00fccken schlie\u00dfen.\u201c Die Erkenntnisse sollen anschlie\u00dfend in die neu zu konzipierende Dauerausstellung einflie\u00dfen, die nach Abschluss der Sanierung der Augsburger Synagoge er\u00f6ffnet werden wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wei\u00dfe und lachsfarbene Bl\u00fcten, gr\u00fcne Bl\u00e4tter, es m\u00fcssen, sagt Theresia von Waldburg, einmal kr\u00e4ftige, leuchtende Farben gewesen sein.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":122821,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,3364,29,548,663,3934,30,2989,24208,13,2119,20530,46351,14,57,15,16,12,7727,149],"class_list":{"0":"post-122820","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-geschichte","17":"tag-geschichte-bayerns","18":"tag-headlines","19":"tag-judentum","20":"tag-kultur-in-bayern","21":"tag-museen-in-bayern","22":"tag-nachrichten","23":"tag-nationalsozialismus","24":"tag-news","25":"tag-politik","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-schwaben","28":"tag-sueddeutsche-zeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114534501902871616","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122820"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122820\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122821"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=122820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=122820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}