{"id":1229072,"date":"2026-08-11T04:34:16","date_gmt":"2026-08-11T04:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1229072\/"},"modified":"2026-08-11T04:34:16","modified_gmt":"2026-08-11T04:34:16","slug":"hamburgs-stoerche-ziehen-wieder-in-den-sueden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1229072\/","title":{"rendered":"Hamburgs St\u00f6rche ziehen wieder in den S\u00fcden"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Nach der Rekordbrutsaison der Hamburger St\u00f6rche beginnt f\u00fcr die Tiere nun der beschwerliche Weg in den S\u00fcden. \u201eNoch sind unsere Altst\u00f6rche bei uns. Aber sie sammeln sich schon zu gr\u00f6\u00dferen Trupps. Die innere Uhr sagt ihnen, dass es bald soweit ist, sich auf den Weg zu machen in die \u00dcberwinterungsgebiete\u201c, sagt Storchenbetreuer J\u00fcrgen Pelch vom Naturschutzbund (Nabu) Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. Das h\u00e4nge auch mit den k\u00fcrzer werdenden Tagen zusammen.\n            <\/p>\n<p>            Jungst\u00f6rche bereits unterwegs, Alttiere folgen sp\u00e4ter<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die meisten jungen St\u00f6rche sind indes bereits unterwegs. \u201eSie sind schon zwei bis drei Wochen nach dem Fl\u00fcggewerden ganz alleine abgezogen.\u201c Aber warum machen sich die Tiere nicht gemeinsam auf den Weg? Die Antwort ist einfach: \u201eDie Altst\u00f6rche m\u00fcssen sich noch von der anstrengenden Aufzucht ihrer Jungen erholen.\u201c Sobald sie wieder gen\u00fcgend Kraft haben, machen auch sie sich auf die gro\u00dfe Reise. Bis Ende August d\u00fcrften Pelch zufolge alle Altst\u00f6rche aus Hamburg auf dem Weg sein.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eUnsere Westzieher \u00fcberwintern zum Teil in Frankreich, Spanien und Portugal. Die anderen fliegen \u00fcber die Meerenge von Gibraltar nach Marokko oder fliegen weiter nach Westafrika.\u201c Es gebe aber auch St\u00f6rche, die Richtung Osten unterwegs sind. Sie fliegen \u00fcber den Balkan bis zum Bosporus. Dann weiter \u00fcber den Sinai, Israel, Syrien und \u00c4gypten bis nach Zentralafrika um dort zu \u00fcberwintern. \u201eEs fliegen sogar St\u00f6rche bis nach S\u00fcdafrika.\u201c\n            <\/p>\n<p>            Senderst\u00f6rche funken ihre Daten<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Dass J\u00fcrgen Pelch und der Nabu die Routen der Hamburger St\u00f6rche so genau kennen, liegt daran, dass einige der Wei\u00dfst\u00f6rche kleine GPS-Sender tragen. Auf diese Weise kann jeder im Internet sehen, wo die Tiere gerade sind.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    In diesem Jahr sind entlang der Elbe so viele St\u00f6rche aufgezogen worden, wie seit 100 Jahren nicht mehr. \u201e49 Storchenpaare haben 129 Junge aufgezogen\u201c, sagte Pelch weiter. Der bisherige Rekord lag bei 113 Jungst\u00f6rchen im Jahr 2024. 2025 hatte der Nabu 100 Storchenk\u00fcken gez\u00e4hlt.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Hamburg gilt seit vielen Jahren als Hochburg f\u00fcr St\u00f6rche. Sie ist laut Nabu, der die Zahlen deutschlandweit registriert, die Gro\u00dfstadt mit den meisten Wei\u00dfst\u00f6rchen. Auf der nieders\u00e4chsischen Seite der Elbe im Landkreis Harburg leben Pelch zufolge \u00e4hnlich viele Tiere.\n            <\/p>\n<p>            Mehr als 50 Storchenpaare leben in Hamburg &#8211; 1976 waren es acht<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die meisten Hamburger Wei\u00dfst\u00f6rche leben in den Vier- und Marschlanden, also im Bezirk Bergedorf. Vor 50 Jahren lebten auf Hamburger Grund lediglich acht Paare. Dass sich die St\u00f6rche vor allem entlang der Elbe im Westen der Stadt so wohlf\u00fchlen und immer wieder kommen, liegt auch an den vielen Teichen, kurzen Wiesen, Feuchtwiesen und Gr\u00e4ben.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    St\u00f6rche ern\u00e4hren sich vor allem von Kleintieren wie Fr\u00f6schen, Lurchen, M\u00e4usen und Maulw\u00fcrfen. Jungst\u00f6rche werden zu Beginn beispielsweise mit Regenw\u00fcrmern gef\u00fcttert. An einem normalen Tag futtert eine Storchenfamilie<br \/>etwa vier Kilogramm.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der Rekordbrutsaison der Hamburger St\u00f6rche beginnt f\u00fcr die Tiere nun der beschwerliche Weg in den S\u00fcden. \u201eNoch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1229073,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1826],"tags":[5252,29,30,692,1886,61393],"class_list":["post-1229072","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hamburg","tag-artenschutz","tag-deutschland","tag-germany","tag-hamburg","tag-tiere","tag-tierverhalten"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117075015352279751","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1229072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1229072"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1229072\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1229073"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1229072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1229072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1229072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}