{"id":1229108,"date":"2026-08-11T04:55:18","date_gmt":"2026-08-11T04:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1229108\/"},"modified":"2026-08-11T04:55:18","modified_gmt":"2026-08-11T04:55:18","slug":"mecklenburg-vorpommern-wahlkampf-ohne-die-zwerge-cdu-und-linke-werfen-schwesig-vor-sie-aus-tv-debatte-gedraengt-zu-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1229108\/","title":{"rendered":"Mecklenburg-Vorpommern: Wahlkampf ohne \u201edie Zwerge\u201c? CDU und Linke werfen Schwesig vor, sie aus TV-Debatte gedr\u00e4ngt zu haben"},"content":{"rendered":"<p>Im Streit um eine geplatzte TV-Viererrunde mit SPD und AfD erheben CDU und Linke Vorw\u00fcrfe gegen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin. Schwesigs Umfeld soll auf ein Duell mit der AfD und die Ausladung der beiden anderen Parteien gedr\u00e4ngt haben. SPD und der Sender bestreiten das.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im Wahlkampf zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern in sechs Wochen sorgt eine Entscheidung von RTL\/ntv f\u00fcr \u00c4rger unter den Parteien: Die Sendergruppe hat CDU und Linkspartei aus einer geplanten TV-Debatte wieder ausgeladen, wie die <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/taz.de\/Wahlkampf-in-Mecklenburg-Vorpommern\/!6202894\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/taz.de\/Wahlkampf-in-Mecklenburg-Vorpommern\/!6202894\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">taz<\/a> berichtet. <\/p>\n<p>Statt einer Runde mit vier Parteien soll es im September nur noch ein Duell zwischen Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) und AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm geben. CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters spricht von einem \u201einakzeptablen Vorgang\u201c. Linken-Landeschef Hennis Herbst stimmt zu: \u201eDa werde ich grunds\u00e4tzlich. Das geht gar nicht.\u201c<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich waren Anfang Juni CDU-Spitzenkandidat Peters und Linken-Spitzenkandidatin Simone Oldenburg von der Sendergruppe RTL\/ntv und dem kooperierenden Radiokanal Ostseewelle zu der Fernsehdebatte schriftlich eingeladen worden. Zwei Monate sp\u00e4ter folgte nun die Ausladung an beide Kandidaten \u2013 ebenfalls schriftlich und ohne Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p>Besonders brisant ist ein Vorwurf von CDU und Linken: Das unmittelbare Umfeld von Schwesig soll laut taz in ihrem Auftrag nachdr\u00fccklich bei dem Sender interveniert haben, um die geplante Viererrunde zu verhindern. Schwesig habe demnach nur an einem direkten Duell mit Holm teilnehmen wollen \u2013 oder gar nicht. <\/p>\n<p>Die kolportierte Drohung, so der Vorwurf: Wenn die Regierungschefin mit dabei sein soll, dann nur ohne \u201edie Zwerge\u201c von Linkspartei und CDU. Peters und Linken-Landeschef Herbst berufen sich dabei laut der Zeitung unabh\u00e4ngig voneinander auf Informationen von Personen, die mit der Planung der Sendung bei den Sendern befasst gewesen sein sollen. Schriftliche Belege f\u00fcr den Vorwurf gibt es nach Angaben der beiden Politiker nicht.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a799658e22753e756e9b7e2\/rente-das-ist-eine-drohkulisse-schwesig-wirft-bundesregierung-faktische-rentenkuerzung-vor.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a799658e22753e756e9b7e2\/rente-das-ist-eine-drohkulisse-schwesig-wirft-bundesregierung-faktische-rentenkuerzung-vor.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schwesigs Wahlkampf<\/a> setzt seit L\u00e4ngerem stark auf die Auseinandersetzung mit der AfD. Dabei stellt die SPD-Ministerpr\u00e4sidentin ihre Partei als Gegenpol zur extremen Rechten dar. F\u00fcr die CDU ist diese Strategie problematisch: Die Partei, die Mecklenburg-Vorpommern viele Jahre mitregierte, liegt in einer aktuellen Umfrage nur noch bei neun Prozent. <\/p>\n<p>Peters sieht auch die Konzentration der \u00f6ffentlichen Debatte auf einen Zweikampf zwischen SPD und AfD als einen Grund f\u00fcr die Schw\u00e4che seiner Partei. Der Ministerpr\u00e4sidentin gehe es dabei allein um den Machterhalt. \u201eManuela Schwesig will nicht die Demokratie retten, Manuela Schwesig will Manuela Schwesig retten\u201c, sagt Peters zur taz. Dabei biete die Regierungschefin \u201eder AfD ganz bewusst gro\u00dfen medialen Raum\u201c. Mehr noch: \u201eSie st\u00e4rkt damit die AfD.\u201c<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht es der Linken-Landeschef. \u201eIndem man daf\u00fcr sorgt, dass Linke und CDU ausgeladen werden, gibt man letztlich nur der AfD mehr Sendezeit\u201c, so Herbst. Das m\u00f6ge im Interesse der Zuspitzung sein. Der demokratischen Auseinandersetzung bringe das aber nichts.<\/p>\n<p>SPD und Sender weisen Einflussnahme zur\u00fcck<\/p>\n<p>Die SPD weist gegen\u00fcber der taz eine Einflussnahme auf die Sender zur\u00fcck. Schwesigs Wahlkampfkommunikation verweist darauf, dass die Sender selbst \u00fcber ihre Formate entschieden. Schwesig habe lediglich einem Kandidatenduell zugesagt.<\/p>\n<p>Auch RTL\/ntv bestreitet eine Einflussnahme durch Landesregierung oder SPD gegen\u00fcber der Zeitung. Die Sendergruppe erkl\u00e4rt, man habe zun\u00e4chst verschiedene Konstellationen gepr\u00fcft, darunter eine gr\u00f6\u00dfere Runde mit den Spitzenkandidaten von SPD, AfD, CDU und Linken. Nach redaktioneller Abw\u00e4gung habe man sich jedoch f\u00fcr das Duell zwischen Schwesig und Holm entschieden. Ausschlaggebend seien die aktuellen Umfragewerte sowie die bundesweite Ausrichtung der Berichterstattung von RTL und ntv gewesen.<\/p>\n<p>Ein Blick nach Sachsen-Anhalt wirft allerdings Fragen zur Begr\u00fcndung der Sender auf. Dort findet die Landtagswahl am 6. September statt. RTL und ntv veranstalten bereits am 2. September eine 90-min\u00fctige Wahlarena mit den Spitzenkandidaten von CDU, SPD, FDP, AfD, Linken, Gr\u00fcnen und BSW.<\/p>\n<p>AfD in Mecklenburg-Vorpommern deutlich vor SPD<\/p>\n<p>Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern findet am 20. September statt. Laut einer aktuellen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) liegt die AfD <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a4f3212bb0cf80de56a2f17\/umfrage-gruene-und-spd-legen-in-mecklenburg-vorpommern-zu-rot-rot-gruen-haette-mehrheit.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a4f3212bb0cf80de56a2f17\/umfrage-gruene-und-spd-legen-in-mecklenburg-vorpommern-zu-rot-rot-gruen-haette-mehrheit.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">unver\u00e4ndert bei 36 Prozent<\/a>. Sie k\u00f6nnte aber das Nachsehen hinter einem rot-rot-gr\u00fcnen B\u00fcndnis haben. <\/p>\n<p>Die SPD von Ministerpr\u00e4sidentin Schwesig verbesserte sich im Vergleich zur letzten Umfrage des Instituts aus dem Mai um zwei Prozentpunkte auf 29 Prozent. Die CDU k\u00f6nnte der Umfrage zufolge noch mit 9 Prozent rechnen \u2013 ein Punkt weniger als noch im Mai. Das BSW w\u00fcrde wie die FDP und alle anderen Parteien voraussichtlich an der F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde scheitern. Die Gr\u00fcnen \u2013 die in den Umfragen bisher mit 4 Prozent unter der F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde lagen \u2013 w\u00fcrden nach der neuen Erhebung um einen Punkt zulegen und w\u00e4ren damit im n\u00e4chsten Landtag vertreten.<\/p>\n<p>Da neben der SPD auch die Gr\u00fcnen leicht zulegen, d\u00fcrfen beide Parteien zusammen mit den Linken rechnerisch auf eine hauchd\u00fcnne Mehrheit der Sitze im neuen Parlament hoffen.<\/p>\n<p>saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Streit um eine geplatzte TV-Viererrunde mit SPD und AfD erheben CDU und Linke Vorw\u00fcrfe gegen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1229109,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[186,31,29,30,13,72005,163287,234148,31324,1351,14,15,250153,110,12,10514,45,10,8,9,11],"class_list":["post-1229108","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-afd","tag-cdu","tag-deutschland","tag-germany","tag-headlines","tag-holm","tag-landtagswahl-mecklenburg-vorpommern","tag-leif-erik","tag-manuela","tag-mecklenburg-vorpommern","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsos-import-welt","tag-newsteam","tag-schlagzeilen","tag-schwesig","tag-texttospeech","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1229108","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1229108"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1229108\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1229109"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1229108"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1229108"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1229108"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}