{"id":1230605,"date":"2026-08-12T01:47:47","date_gmt":"2026-08-12T01:47:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1230605\/"},"modified":"2026-08-12T01:47:47","modified_gmt":"2026-08-12T01:47:47","slug":"stacheldraht-stachelmatten-und-beton-der-mauerbau-in-bildern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1230605\/","title":{"rendered":"Stacheldraht, Stachelmatten und Beton &#8211; der Mauerbau in Bildern"},"content":{"rendered":"<p>Stacheldraht, Stachelmatten und Beton &#8211; der Mauerbau in Bildern<\/p>\n<p>            Stand: 11.08.2026 13:04:01<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Am fr\u00fchen Morgen des 13. August 1961 riegeln rund 10.000 Volks- und Grenzpolizisten Berlin ab. Sie rei\u00dfen Stra\u00dfen auf und errichten aus Steinen und Asphalt erste Barrikaden. Einen Tag sp\u00e4ter folgen die ersten Stacheldrahtabsperrungen \u2013 der Mauerbau beginnt. \" title=\"Am fr\u00fchen Morgen des 13. August 1961 riegeln rund 10.000 Volks- und Grenzpolizisten Berlin ab. Sie rei\u00dfen Stra\u00dfen auf und errichten aus Steinen und Asphalt erste Barrikaden. Einen Tag sp\u00e4ter folgen die ersten Stacheldrahtabsperrungen \u2013 der Mauerbau beginnt. \"\/><\/p>\n<p>        Am fr\u00fchen Morgen des 13. August 1961 riegeln rund 10.000 Volks- und Grenzpolizisten Berlin ab. Sie rei\u00dfen Stra\u00dfen auf und errichten aus Steinen und Asphalt erste Barrikaden. Einen Tag sp\u00e4ter folgen die ersten Stacheldrahtabsperrungen \u2013 der Mauerbau beginnt. Die geheime Milit\u00e4roperation mit dem Codenamen &#8222;Aktion Rose&#8220; hatte das Ziel, die massenhafte Flucht von DDR-B\u00fcrgern in den Westen sofort zu stoppen.<br \/>\n        picture alliance\/akg-images<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499238_921_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Bewohner der Bernauer Stra\u00dfe fl\u00fcchten mit wenigen Habseligkeiten nach West-Berlin.\" title=\"Bewohner der Bernauer Stra\u00dfe fl\u00fcchten mit wenigen Habseligkeiten nach West-Berlin.\"\/><\/p>\n<p>        In Stra\u00dfen direkt an der Sektorengrenze nutzen Anwohner das Chaos der ersten Stunden, um noch zu Fu\u00df in den Westen zu kommen. Hier in der Bernauer Stra\u00dfe liegt die H\u00e4userfront im Osten, der B\u00fcrgersteig davor aber schon im Westen. Diese Anwohnerinnen und Anwohner nehmen mit was sie tragen k\u00f6nnen und rennen r\u00fcber. Allein am 13. August 1961 gelingt noch 800 Menschen die Flucht nach West-Berlin.<br \/>\n        picture alliance\/dpa<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499239_688_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Zahlreiche Westberliner schauen der Errichtung der Grenzbefestigung am 13.08.1961 zu, w\u00e4hrend sich Kinder auf den Streifen Niemandsland zwischen Ost und West gewagt haben. (Quelle: Picture Alliance\/Konrad Giehr)\" title=\"Zahlreiche Westberliner schauen der Errichtung der Grenzbefestigung am 13.08.1961 zu, w\u00e4hrend sich Kinder auf den Streifen Niemandsland zwischen Ost und West gewagt haben. (Quelle: Picture Alliance\/Konrad Giehr)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        West-Berlinerinnen und West-Berliner beobachten den Bau der Grenzanlagen an der Harzer Stra\u00dfe. Hier entsteht eines der kompliziertesten und gef\u00e4hrlichsten Grenzgebiete Berlins, denn die offizielle Sektorengrenze zwischen Treptow (Ost-Sektor) und Neuk\u00f6lln (West-Sektor) verl\u00e4uft exakt an der Au\u00dfenwand der \u00f6stlichen H\u00e4userzeile. Deshalb werden die H\u00e4user im Osten ab September 1961 zwangsger\u00e4umt, die Fenster und T\u00fcren zur Harzer Stra\u00dfe hin komplett zugemauert. Ab 1963\/64 werden die H\u00e4user abgerissen.<br \/>\n        Picture Alliance\/Konrad Giehr<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499240_903_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Unbemerkt von den Volkspolizisten reicht eine West- einer Ostberlinerin ein Paket mit Lebensmitteln \u00fcber den Grenzzaun. (Quelle: picture alliance\/ullstein bild)\" title=\"Unbemerkt von den Volkspolizisten reicht eine West- einer Ostberlinerin ein Paket mit Lebensmitteln \u00fcber den Grenzzaun. (Quelle: picture alliance\/ullstein bild)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Das Ende der West-Eink\u00e4ufe: Viele Ost-Berliner haben vor dem Mauerbau oft in West-Berlin eingekauft. Das war g\u00fcnstiger, au\u00dferdem gab es S\u00fcdfr\u00fcchte und Sonderwaren. Mit dem Mauerbau f\u00e4llt dieser Annehmlichkeit auf einen Schlag weg. Auf diesem Bild reicht eine Westberlinerin einer Ostberlinerin noch ein Paket mit Lebensmitteln \u00fcber den Grenzzaun &#8211; unbemerkt von den Volkspolizisten.<br \/>\n        picture alliance\/ullstein bild<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499241_179_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Volkspolizei und NVA riegeln am 13. August 1961 die Sektorengrenzen zwischen Ost- und West-Berlin ab. Die SED schlie\u00dft die Grenze f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge. Die &quot;Frankfurter Rundschau&quot; berichtet am 14. August 1961 auf ihrer Titelseite dar\u00fcber. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" title=\"Volkspolizei und NVA riegeln am 13. August 1961 die Sektorengrenzen zwischen Ost- und West-Berlin ab. Die SED schlie\u00dft die Grenze f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge. Die &quot;Frankfurter Rundschau&quot; berichtet am 14. August 1961 auf ihrer Titelseite dar\u00fcber. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        14. August 1961: Die Schlagzeile &#8222;SED riegelt West-Berlin f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge ab&#8220; in der Frankfurter Rundschau dokumentiert die Schlie\u00dfung der Sektorengrenze in Berlin in Westdeutschland. Die Berichterstattung am Tag nach dem Mauerbau macht deutlich, dass die Aktion der SED dem Stoppen des Fl\u00fcchtlingsstroms dient und kritisiert die zur\u00fcckhaltende Reaktion der West-M\u00e4chte.<br \/>\n        picture alliance\/akg-images<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499242_435_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Am 14. August 1961 warten Menschen im Notaufnahmelager Marienfelde auf ihre Registrierung \u2013 darunter Gefl\u00fcchtete vom Wochenende des Mauerbaus und Ost-Berliner, die sich in West-Berlin aufgehalten hatten. (Quelle: picture alliance\/dpa)\" title=\"Am 14. August 1961 warten Menschen im Notaufnahmelager Marienfelde auf ihre Registrierung \u2013 darunter Gefl\u00fcchtete vom Wochenende des Mauerbaus und Ost-Berliner, die sich in West-Berlin aufgehalten hatten. (Quelle: picture alliance\/dpa)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        14. August 1961: Am ersten Montag nach Beginn des Mauerbaus, kommt das Zentrale Notaufnahmelager in Marienfelde an seine Grenzen. Gefl\u00fcchtete vom Wochenende des Mauerbaus und Ost-Berliner, die sich in West-Berlin aufgehalten haben, warten stundenlang ersch\u00f6pft auf ihre Registrierung. Das Lager war durch den massiven Fl\u00fcchtlingsstrom der Wochen zuvor ohnehin \u00fcberlastet.<br \/>\n        picture alliance\/dpa<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499243_330_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Undatierte Aufnahme: Zwei Frauen winken \u00fcber die noch nicht fertiggestellte, halbhohe Berliner Mauer den Anwohnern auf der anderen Seite zu. Auf dem Boden liegt Stacheldraht. (Quelle: Picture Alliance\/SZ Photo\/Jacoby)\" title=\"Undatierte Aufnahme: Zwei Frauen winken \u00fcber die noch nicht fertiggestellte, halbhohe Berliner Mauer den Anwohnern auf der anderen Seite zu. Auf dem Boden liegt Stacheldraht. (Quelle: Picture Alliance\/SZ Photo\/Jacoby)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Familien, Freundinnen und Nachbarn werden durch die Berliner Mauer voneinander getrennt. Zwei Frauen winken \u00fcber die noch nicht fertiggestellte, halbhohe Berliner Mauer den Menschen auf der anderen Seite zu, die sie bis vor Kurzem noch regelm\u00e4\u00dfig treffen konnten.<br \/>\n        Picture Alliance\/SZ Photo\/Jacoby<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499244_215_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Drei Tage nach der Abriegelung Ost-Berlins versammeln sich rund 500.000 West-Berliner vor dem Rathaus Sch\u00f6neberg. Viele f\u00fchlen sich im Stich gelassen. (Quelle: picture alliance\/brandstaetter images\/Votava)\" title=\"Drei Tage nach der Abriegelung Ost-Berlins versammeln sich rund 500.000 West-Berliner vor dem Rathaus Sch\u00f6neberg. Viele f\u00fchlen sich im Stich gelassen. (Quelle: picture alliance\/brandstaetter images\/Votava)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        16. August 1961: Der gr\u00f6\u00dfte und bedeutendste Protest der West-Berliner gegen den Mauerbau vor dem Rathaus Sch\u00f6neberg. Rund 500.000 West-Berliner versammeln sich vor dem politischem Mittelpunkt West-Berlins und Sitz des Regierenden B\u00fcrgermeisters Willy Brandt (SPD). Der h\u00e4lt eine seiner bekanntesten Reden und kritisiert die verhaltene Reaktion der westlichen Schutzm\u00e4chte (USA, Gro\u00dfbritannien, Frankreich) gegen\u00fcber der UdSSR. An die Grenzsoldaten appelliert er, Menschlichkeit zu zeigen und nicht auf die eigenen Landsleute zu schie\u00dfen.<br \/>\n        picture alliance brandstaetter images\/Votava<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499245_874_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Eine Ost-Berlinerin flieht am 25. September 1961 aus einem Haus nach West-Berlin. (Quelle: picture alliance\/dpa)\" title=\"Eine Ost-Berlinerin flieht am 25. September 1961 aus einem Haus nach West-Berlin. (Quelle: picture alliance\/dpa)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Am 25. September 1961 versucht eine \u00e4ltere Frau aus einem Haus im Ostsektor \u00fcber ein Sprungtuch in den Westteil Berlins zu fliehen. W\u00e4hrend M\u00e4nner sie am Fenster festhalten und zur\u00fcckziehen wollen, versuchen Helfer auf West-Berliner Seite, sie nach unten zu retten. Zuvor hatte die Frau bereits ihren Hund und ihre Handtasche in das Sprungtuch geworfen. Schlie\u00dflich gelingt es den Helfern, sie loszurei\u00dfen.<br \/>\n         picture alliance\/dpa<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499246_127_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Im August 1961 wird am Sektoren\u00fcbergang Heinrich-Heine-Stra\u00dfe in Kreuzberg die Mauer errichtet. (Quelle: picture alliance\/akg-images\/Gert Sch\u00fctz)\" title=\"Im August 1961 wird am Sektoren\u00fcbergang Heinrich-Heine-Stra\u00dfe in Kreuzberg die Mauer errichtet. (Quelle: picture alliance\/akg-images\/Gert Sch\u00fctz)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Die Berliner Sebastianstra\u00dfe (zwischen den heutigen Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg im Westen und Mitte im Osten) gilt als eines der drastischsten Symbole der Berliner Teilung. Denn hier wird die Mauer mitten durch die Stra\u00dfe und direkt an den H\u00e4userfronten entlang gebaut. Die H\u00e4user auf der Nordseite geh\u00f6ren zu Ostberlin, die H\u00e4user auf der S\u00fcdseite zum Westen der Stadt. Besonders kurios: Der B\u00fcrgersteig vor den West-Berliner H\u00e4user geh\u00f6rt offiziell zu Ost-Berlin.<br \/>\n        picture alliance\/akg-images\/Gert Sch\u00fctz<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499247_169_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Unter Bewachung errichten Bautrupps am 9. Oktober 1961 Fallgruben und Panzersperren. (Quelle: picture alliance\/akg-images\/Gert Schuetz).\" title=\"Unter Bewachung errichten Bautrupps am 9. Oktober 1961 Fallgruben und Panzersperren. (Quelle: picture alliance\/akg-images\/Gert Schuetz).\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        9. Oktober 1961: Nach und nach wird der provisorische Stacheldrahtzaun in eine dauerhafte Steinmauer umgebaut. Die daf\u00fcr zust\u00e4ndigen Bautrupps bestehen aus regul\u00e4ren Ost-Berliner Bauarbeitern, die die DDR-F\u00fchrung daf\u00fcr von regul\u00e4ren Wohnungsbaustellen abzieht. Sie arbeiten unter permanenter Bewachung, um sie einerseits vor Protesten aus West-Berlin zu sch\u00fctzen und andererseits ihre Flucht in den Westen zu verhindern. In den ersten Tagen des Mauerbaus gelingt manchen Arbeitern noch die Flucht von der Baustelle in den Westen.<br \/>\n        picture alliance\/akg-images\/Gert Schuetz<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499248_222_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Am 28. Oktober 1961 stehen sich am US-Army-Checkpoint in der Friedrichstra\u00dfe amerikanische und sowjetische Panzer gegen\u00fcber. Die Konfrontation dauert fast 16 Stunden \u2013 ohne einen Schuss. (Quelle: picture-alliance\/dpa)\" title=\"Am 28. Oktober 1961 stehen sich am US-Army-Checkpoint in der Friedrichstra\u00dfe amerikanische und sowjetische Panzer gegen\u00fcber. Die Konfrontation dauert fast 16 Stunden \u2013 ohne einen Schuss. (Quelle: picture-alliance\/dpa)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        28. Oktober 1961: In der Friedrichsta\u00dfe stehen sich am US-Army-Checkpoint in der amerikanische und sowjetische Panzer gegen\u00fcber. Ausl\u00f6ser der Konfrontation war der Streit um die Ausweispflicht von einem US-Diplomaten. Die Konfrontation dauert 16 Stunden und z\u00e4hlt zu einem der gef\u00e4hrlichsten Momente des Kalten Krieges. Am Ende machen US-Pr\u00e4sident John F. Kennedy und der sowjetische Premier Chruschtschow einen Deal und es f\u00e4llt kein einziger Schuss. Die USA akzeptieren fortan die Existenz der Mauer, w\u00e4hrend die Sowjets den West-Alliierten den freien Zugang nach Ost-Berlin garantieren.<br \/>\n        picture-alliance\/dpa<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499249_817_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Im Oktober 1961 winkt eine Frau weinend \u00fcber die Sektorengrenze.. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" title=\"Im Oktober 1961 winkt eine Frau weinend \u00fcber die Sektorengrenze.. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Im Oktober 1961 sind emotionale Szenen an der Mauer h\u00e4ufiger zu sehen. Denn w\u00e4hrend direkt nach dem 13. August manche Menschen noch einen Funken Hoffnung hatten, dass der Mauerbau durch diplomatische Verhandlungen wieder beendet wird, wird den Menschen im Herbst 1961 bewusst, dass die Trennung von Familien und Freunden dauerhaft sein w\u00fcrde. Au\u00dferdem gehen die DDR-Grenzposten im Laufe des Oktobers zunehmend radikaler gegen das blo\u00dfe Winken \u00fcber die Grenze vor &#8211; bis zur Festnahme wegen &#8222;Verbindung zur Westseite&#8220;.<br \/>\n        picture alliance\/akg-images<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499250_601_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Am 20. November 1961 wird zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgeb\u00e4ude die Mauer errichtet. (Quelle: picture alliance\/akg-images\/Gert Schuetz)\" title=\"Am 20. November 1961 wird zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgeb\u00e4ude die Mauer errichtet. (Quelle: picture alliance\/akg-images\/Gert Schuetz)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        20. November 1961: Die provisorischen Stacheldrahtsperren zwischen dem Brandenburger Tor und dem Reichstagsgeb\u00e4ude werden an der Ebertstra\u00dfe durch eine zwei Meter hohe und zwei Meter dicke Mauer aus Betonplatten ersetzt. An diesem Tag \u2013 genau 100 Tage nach dem Beginn des Mauerbaus \u2013 zementiert die DDR-F\u00fchrung die Teilung an diesem prominenten Abschnitt mitten in Berlin endg\u00fcltig. Am Abend desselben Tages gibt es Proteste von mehr als 4.000 West-Berliner Jugendlichen und Studierenden.<br \/>\n        picture alliance\/akg-images\/Gert Schuetz<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499251_223_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Plakatwand an der Sektorengrenze zu Ostberlin mit Plakat zur Rede Walter Ulbrichts auf der Internationalen Pressekonferenz am 15. Juni 1961. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" title=\"Plakatwand an der Sektorengrenze zu Ostberlin mit Plakat zur Rede Walter Ulbrichts auf der Internationalen Pressekonferenz am 15. Juni 1961. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        West-Berlin, Oktober 1961: An der Sektorengrenze h\u00e4ngt ein Plakat mit einem Artikel aus dem SED-Zentralorgan &#8222;Neues Deutschland&#8220; \u00fcber Walter Ulbrichts Rede vom 15. Juni 1961: &#8222;Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!&#8220; Die Plakate und riesigen Schautafeln wurden im Westen so dicht wie m\u00f6glich an den Grenzz\u00e4unen und Mauern aufgestellt, dass die DDR-Grenzsoldaten sie auf ihren Wacht\u00fcrmen ununterbrochen lesen sollten.<br \/>\n        picture alliance\/akg-images<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499252_234_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"T\u00e4glich f\u00e4hrt der VW Lautsprecherwagen (hier am 23. November 1961) des Berliner Senats nach Mauerbau an der Mauer entlang. (Quelle: picture alliance\/United Archive)\" title=\"T\u00e4glich f\u00e4hrt der VW Lautsprecherwagen (hier am 23. November 1961) des Berliner Senats nach Mauerbau an der Mauer entlang. (Quelle: picture alliance\/United Archive)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        1961: Ein VW-Lautsprecherwagen des West-Berliner Senats f\u00e4hrt t\u00e4glich an der Mauer entlang, um die Menschen im Osten aufzukl\u00e4ren. Es werden Nachrichten aus West-Zeitungen vorgelesen, die aktuellen Fl\u00fcchtlingszahlen vermeldet, gezielt Falschmeldungen der DDR-Medien korrigiert und West-Musik gespielt. Die Durchsagen richten sich an die Bewohner der Ost-Berliner Grenzbereiche und die Grenzsoldaten. Von der DDR-Seite aus ert\u00f6nen regelm\u00e4\u00dfig Propaganda-Parolen aus ostdeutschen Lautsprecherwagen \u2013 hier in der Zimmerstra\u00dfe in Kreuzberg.<br \/>\n        picture alliance\/United Archive<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499253_190_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Extrablatt der Leipziger Volkszeitung am Tag des Mauerbaus. (Quelle: picture alliance\/ZB-Archiv)\" title=\"Extrablatt der Leipziger Volkszeitung am Tag des Mauerbaus. (Quelle: picture alliance\/ZB-Archiv)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Ein Extrablatt der &#8222;Leipziger Volkszeitung&#8220; vom 13. August 1961 bezeichnet den Mauerbau als Ma\u00dfnahme der DDR-Regierung zur &#8222;Sicherung des Friedens&#8220;. West-Berlin wurde als Zentrum f\u00fcr Spionage, Sabotage und Menschenhandel dargestellt. Die Mauer als Schutzma\u00dfnahme, um einen angeblich drohenden milit\u00e4rischen \u00dcberfall der NATO abzuwehren. Im offiziellen Sprachgebrauch der DDR war das Wort &#8222;Mauer&#8220; \u00fcber Jahrzehnte tabu. Stattdessen wurde sie als Friedensma\u00dfnahme und sp\u00e4ter als &#8222;Antifaschistischer Schutzwall&#8220; bezeichnet.<br \/>\n        Picture Alliance\/ZB-Archiv<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499254_22_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Die Mauer - \u00f6stlicher Bauer bestellt sein Feld bis dicht an die tote Zone in Sch\u00f6nefeld, Berlin, Deutschland 1961. (Quelle: picture alliance\/United Archives)\" title=\"Die Mauer - \u00f6stlicher Bauer bestellt sein Feld bis dicht an die tote Zone in Sch\u00f6nefeld, Berlin, Deutschland 1961. (Quelle: picture alliance\/United Archives)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        1961: Ein Bauer aus Ost-Berlin bestellt sein Feld bis dicht an die Sperranlagen der Mauer in Sch\u00f6nefeld. Die Mauer wurde hier am Sch\u00f6nefelder Feldweg zum Teil mitten durch gewachsene Agrarfl\u00e4chen und \u00c4cker gezogen. Damit beginnt f\u00fcr die Landwirte in den Randbezirken und im Umland ein extrem gef\u00e4hrlicher Arbeitsalltag unter permanenter Beobachtung durch Grenzsoldaten. Die sollten verhindern, dass ein Bauer die Feldarbeit nutzt, um seine Maschine pl\u00f6tzlich zu wenden und durch den Stacheldraht in den Westen durchzubrechen.<br \/>\n        picture alliance\/United Archives<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499256_429_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Ein Volkspolizist erl\u00e4utert in Ost-Berlin vor einem Stadtplan von Berlin die milit\u00e4rische Notwendigkeit des Mauerbaus. Foto um 1962. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" title=\"Ein Volkspolizist erl\u00e4utert in Ost-Berlin vor einem Stadtplan von Berlin die milit\u00e4rische Notwendigkeit des Mauerbaus. Foto um 1962. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Ost-Berlin, 1962: Ein Volkspolizist veranschaulicht mit einem Stadtplan die milit\u00e4rische Notwendigkeit des Mauerbaus. Er zeigt auf dem Plan, wie West-Berlin wie eine &#8222;Insel&#8220; mitten im DDR-Territorium liegt und eine permanente milit\u00e4rische Bedrohung durch die NATO mit sich bringt. Diese propagandistischen Aufkl\u00e4rungsgespr\u00e4che zum Alltag in der DDR, um der Unzufriedenheit der eigenen Bev\u00f6lkerung entgegenzuwirken. Sie sind ein Versuch des Regimes, die Grenzanlagen moralisch und milit\u00e4risch zu legitimieren.<br \/>\n        picture alliance\/akg-images<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499256_344_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Trotz der Erh\u00f6hung der Mauern an der Sektorengrenze winkt eine Westberlinerin ihren Verwandten im Ostsektor zu. (Quelle: picture alliance\/United Archives)\" title=\"Trotz der Erh\u00f6hung der Mauern an der Sektorengrenze winkt eine Westberlinerin ihren Verwandten im Ostsektor zu. (Quelle: picture alliance\/United Archives)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Trotz der erh\u00f6hten Mauer winken West-Berlinerinnen und West-Berliner weiter ihren Verwandten im Ostsektor zu. In der Bernauer Stra\u00dfe stehen Mutter und Kind auf einer Leiter und winken hin\u00fcber nach Ost-Berlin.<br \/>\n        picture alliance\/United Archives<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499258_673_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Mauerabschnitt an der Bernauer Stra\u00dfe, Ecke Schwedter Stra\u00dfe, um 1962. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" title=\"Mauerabschnitt an der Bernauer Stra\u00dfe, Ecke Schwedter Stra\u00dfe, um 1962. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Mauerabschnitt an der Bernauer Stra\u00dfe Ecke Schwedter Stra\u00dfe um 1962. An diesem Punkt war die Schnittstelle zwischen den Bezirken Wedding (West) und Mitte bzw. Prenzlauer Berg (Ost).<br \/>\n        picture alliance\/akg-images<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499259_73_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Am 17. August 1962 wird der 18-j\u00e4hrige Peter Fechter bei seinem Fluchtversuch von DDR-Grenzposten angeschossen. Schwer verletzt bleibt er im Grenzstreifen liegen und verblutet vor den Augen der Menschen auf beiden Seiten der Mauer. (Quelle: picture-alliance\/dpa)\" title=\"Am 17. August 1962 wird der 18-j\u00e4hrige Peter Fechter bei seinem Fluchtversuch von DDR-Grenzposten angeschossen. Schwer verletzt bleibt er im Grenzstreifen liegen und verblutet vor den Augen der Menschen auf beiden Seiten der Mauer. (Quelle: picture-alliance\/dpa)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Am 17. August 1962 wird der 18-j\u00e4hrige Peter Fechter bei seinem Fluchtversuch von DDR-Grenzposten angeschossen. Schwer verletzt bleibt er im Grenzstreifen liegen und verblutet vor den Augen der Menschen auf beiden Seiten der Mauer. Das Sterben des Jugendlichen l\u00f6st im Westen eine Welle der Entr\u00fcstung aus.<br \/>\n        picture-alliance\/dpa<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499260_234_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Tausende West-Berliner bringen drei Tage lang ihre Wut und Trauer zum Ausdruck. B\u00fcrgermeister Willy Brandt zeigt Verst\u00e4ndnis und versucht, die aufgebrachte Menge zu beruhigen. (Quelle: picture-alliance\/dpa)\" title=\"Tausende West-Berliner bringen drei Tage lang ihre Wut und Trauer zum Ausdruck. B\u00fcrgermeister Willy Brandt zeigt Verst\u00e4ndnis und versucht, die aufgebrachte Menge zu beruhigen. (Quelle: picture-alliance\/dpa)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Tausende West-Berliner bringen nach dem Tod von Peter Fechter drei Tage lang ihre Wut und Trauer zum Ausdruck. B\u00fcrgermeister Willy Brandt zeigt Verst\u00e4ndnis und versucht, die aufgebrachte Menge zu beruhigen. Diese Proteste markierten eine schwere innenpolitische Krise West-Berlins. Der Wut der Bev\u00f6lkerung richtet sich nicht nur gegen das DDR-Regime, sondern auch gegen die westlichen Schutzm\u00e4chte.<br \/>\n        picture-alliance\/dpa<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499261_864_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Nach zahlreichen Fahrzeugdurchbr\u00fcchen wird die bisherige Mauer durch eine stabilere Betonmauer ersetzt. Am 21. August 1963 tauschen Volkspolizisten an der Bernauer Stra\u00dfe Ecke Ackerstra\u00dfe die Schwammsteine gegen Betonplatten aus.. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" title=\"Nach zahlreichen Fahrzeugdurchbr\u00fcchen wird die bisherige Mauer durch eine stabilere Betonmauer ersetzt. Am 21. August 1963 tauschen Volkspolizisten an der Bernauer Stra\u00dfe Ecke Ackerstra\u00dfe die Schwammsteine gegen Betonplatten aus.. (Quelle: picture alliance\/akg-images)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        21. August 1963: Der \u00dcbergang von der ersten, schnell hochgezogenen Mauergeneration aus Schwammsteinen zur systematischen, un\u00fcberwindbaren Festung aus Betonplatten. Nach zahlreichen Fahrzeugdurchbr\u00fcchen wird die bisherige Mauer durch eine stabilere Betonmauer ersetzt.<br \/>\n        picture alliance\/akg-images<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499261_724_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Am 13. September 1964 wird der 21-j\u00e4hrige Mauerfl\u00fcchtling Michael Meyer im Urban-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg behandelt. Bei seinem Fluchtversuch aus Ost-Berlin wird er von DDR-Grenzposten beschossen und an Arm und Oberschenkel getroffen. Ein amerikanischer Soldat zieht ihn schlie\u00dflich mit einem Seil \u00fcber die Mauer nach West-Berlin.(Quelle: picture alliance\/dpa)\" title=\"Am 13. September 1964 wird der 21-j\u00e4hrige Mauerfl\u00fcchtling Michael Meyer im Urban-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg behandelt. Bei seinem Fluchtversuch aus Ost-Berlin wird er von DDR-Grenzposten beschossen und an Arm und Oberschenkel getroffen. Ein amerikanischer Soldat zieht ihn schlie\u00dflich mit einem Seil \u00fcber die Mauer nach West-Berlin.(Quelle: picture alliance\/dpa)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        13. September 1964: Der 21-j\u00e4hrige Mauerfl\u00fcchtling Michael Meyer wird im Urban-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg behandelt. Bei seinem Fluchtversuch aus Ost-Berlin wird er von DDR-Grenzposten beschossen und an Arm und Oberschenkel getroffen. Ein amerikanischer Soldat zieht ihn schlie\u00dflich mit einem Seil \u00fcber die Mauer nach West-Berlin. Er wird 16 Wochen lang im Urban-Krankenhaus behandelt.<br \/>\n        picture-alliance\/dpa<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499262_12_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Am Karfreitag, dem 16. April 1965, besuchen zahlreiche West-Berliner ihre Verwandten in Ost-Berlin. Bis zum Mittag reisen bereits mehr als 82.000 Menschen ein. Zwischen 1963 und 1971 erm\u00f6glichen Passierscheinabkommen Besuche von West-Berlinern im Ostteil der Stadt. (Quelle: picture alliance\/dpa-Zentralbild)\" title=\"Am Karfreitag, dem 16. April 1965, besuchen zahlreiche West-Berliner ihre Verwandten in Ost-Berlin. Bis zum Mittag reisen bereits mehr als 82.000 Menschen ein. Zwischen 1963 und 1971 erm\u00f6glichen Passierscheinabkommen Besuche von West-Berlinern im Ostteil der Stadt. (Quelle: picture alliance\/dpa-Zentralbild)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        Am Karfreitag, dem 16. April 1965, besuchen zahlreiche West-Berliner ihre Verwandten in Ost-Berlin. Bis zum Mittag reisen bereits mehr als 82.000 Menschen ein. Zwischen 1963 und 1971 erm\u00f6glichen Passierscheinabkommen Besuche von West-Berlinern im Ostteil der Stadt.<br \/>\n        picture alliance\/dpa-Zentralbild<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499263_397_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Eine Gruppe Kinder tummelt sich im M\u00e4rz 1972 an und auf der Mauer am Legiendamm im Westberliner Stadtteil Kreuzberg. (Quelle: Picture Alliance\/Bernd M\u00fcller)\" title=\"Eine Gruppe Kinder tummelt sich im M\u00e4rz 1972 an und auf der Mauer am Legiendamm im Westberliner Stadtteil Kreuzberg. (Quelle: Picture Alliance\/Bernd M\u00fcller)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        M\u00e4rz 1972: Eine Gruppe Kinder spielt an und auf der Mauer am Legiendamm im Westberliner Stadtteil Kreuzberg. Auf der Mauer sind mit wei\u00dfer Farbe die Worte &#8222;Einigkeit und Freiheit f\u00fcr Berlin&#8220; aufgemalt, in Anlehnung an die deutsche Nationalhymne. Eigentlich ist das Klettern auf die Mauer verboten. Bei spielenden West-Kindern dr\u00fcckten die DDR-Grenzposten jedoch meist ein Auge zu, um internationale Proteste zu vermeiden.<br \/>\n        Picture Alliance\/Bernd M\u00fcller<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499264_843_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Touristen str\u00f6men auf eine Aussichtsplattform am 18.Jahrestags des Baus der Berliner Mauer am 11.08.1979 in der Bernauer Stra\u00dfe in Berlin. (Quelle: picture-alliance\/dpa)\" title=\"Touristen str\u00f6men auf eine Aussichtsplattform am 18.Jahrestags des Baus der Berliner Mauer am 11.08.1979 in der Bernauer Stra\u00dfe in Berlin. (Quelle: picture-alliance\/dpa)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        11. August 1979. Zum 18. Jahrestag des Mauerbaus str\u00f6men Touristen auf eine Aussichtsplattform an der Bernauer Stra\u00dfe in Berlin. Zu diesem Zeitpunkt hat sich der Tourismus an der Berliner Mauer zu einem festen, vom West-Berliner Senat gef\u00f6rderten Ritual entwickelt.<br \/>\n        picture-alliance\/dpa<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499265_87_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"In Berlin sterben insgesamt 140 Menschen beim Versuch, die Mauer zu \u00fcberwinden. DDR-Grenzer verst\u00e4rken die Grenzanlagen mit neuem Stacheldraht und Stachelmatten an den H\u00e4usern zwischen Neuk\u00f6lln und Treptow, um Fluchten aus den Fenstern nach West-Berlin zu verhindern. (Quelle: picture alliance\/dpa-Zentralbild)\" title=\"In Berlin sterben insgesamt 140 Menschen beim Versuch, die Mauer zu \u00fcberwinden. DDR-Grenzer verst\u00e4rken die Grenzanlagen mit neuem Stacheldraht und Stachelmatten an den H\u00e4usern zwischen Neuk\u00f6lln und Treptow, um Fluchten aus den Fenstern nach West-Berlin zu verhindern. (Quelle: picture alliance\/dpa-Zentralbild)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        In Berlin sterben insgesamt 140 Menschen beim Versuch, die Mauer zu \u00fcberwinden. DDR-Grenzer verst\u00e4rken die Grenzanlagen mit neuem Stacheldraht und Stachelmatten an den H\u00e4usern zwischen Neuk\u00f6lln und Treptow, um Fluchten aus den Fenstern nach West-Berlin zu verhindern.<br \/>\n        picture alliance\/dpa-Zentralbild<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499266_809_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"Am 28. Januar 1985 wird der Turm der Vers\u00f6hnungskirche in Ost-Berlin gesprengt. Die DDR-F\u00fchrung l\u00e4sst das im Todesstreifen gelegene Gotteshaus abrei\u00dfen, da es die Grenzposten behindert. (Quuelle: picture alliance\/dpa) \" title=\"Am 28. Januar 1985 wird der Turm der Vers\u00f6hnungskirche in Ost-Berlin gesprengt. Die DDR-F\u00fchrung l\u00e4sst das im Todesstreifen gelegene Gotteshaus abrei\u00dfen, da es die Grenzposten behindert. (Quuelle: picture alliance\/dpa) \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        28. Januar 1985: Der Turm der Vers\u00f6hnungskirche in Ost-Berlin wird gesprengt. Die DDR-F\u00fchrung l\u00e4sst das im Todesstreifen gelegene Gotteshaus abrei\u00dfen, da es die Grenzposten behindert. Denn f\u00fcr sie stellte die Kirche ein Sicherheitsrisiko dar. Das Kirchenschiff bildet einen toten Winkel im Todesstreifen. Wer fl\u00fcchten wollte, h\u00e4tte die Kirche als Deckung nutzen k\u00f6nnen.<br \/>\n        picture alliance\/dpa<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786499267_377_size=780x439.jpg\" width=\"780\" height=\"439\" alt=\"In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 dr\u00e4ngen sich nach der \u00d6ffnung des Grenz\u00fcbergangs Menschen und Autos auf der Bornholmer Br\u00fccke zwischen Ost- und West-Berlin. (Quelle: picture alliance\/SZ Photo)\" title=\"In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 dr\u00e4ngen sich nach der \u00d6ffnung des Grenz\u00fcbergangs Menschen und Autos auf der Bornholmer Br\u00fccke zwischen Ost- und West-Berlin. (Quelle: picture alliance\/SZ Photo)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 dr\u00e4ngen sich nach der \u00d6ffnung des Grenz\u00fcbergangs Menschen und Autos auf der Bornholmer Br\u00fccke zwischen Ost- und West-Berlin. Der Grenz\u00fcbergang Bornholmer Stra\u00dfe war der erste \u00dcbergang in Berlin, der unter dem enormen Druck der Massen ge\u00f6ffnet wurde.<br \/>\n        picture alliance\/SZ Photo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stacheldraht, Stachelmatten und Beton &#8211; der Mauerbau in Bildern Stand: 11.08.2026 13:04:01 Am fr\u00fchen Morgen des 13. 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