{"id":1230767,"date":"2026-08-12T03:40:13","date_gmt":"2026-08-12T03:40:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1230767\/"},"modified":"2026-08-12T03:40:13","modified_gmt":"2026-08-12T03:40:13","slug":"patch-seit-mai-verfuegbar-ransomware-attackiert-microsoft-sharepoint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1230767\/","title":{"rendered":"Patch seit Mai verf\u00fcgbar: Ransomware attackiert Microsoft Sharepoint"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Ransomware-attacks-unpatched-SharePoint-instances-11410728.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Administratoren, die Microsoft SharePoint Server in ihrer Infrastruktur betreiben, sollten pr\u00fcfen, ob sie die Mai-Updates installiert haben. Denn die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Microsoft-patcht-hochriskante-SharePoint-Luecke-11309053.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hochriskante SharePoint-L\u00fccke CVE-2026-45659<\/a> (CVSS 8.8, Risiko \u201ehoch\u201c), die Angreifern das Einschleusen und Ausf\u00fchren von Schadcode erm\u00f6glicht, wird jetzt aktiv f\u00fcr Ransomware-Kampagnen ausgenutzt.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das geht aus einem Update im <a href=\"https:\/\/www.cisa.gov\/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-45659#\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Known Exploited Vulnerabilities Catalogue<\/a> der US-Beh\u00f6rde CISA (Cybersecurity &amp; Infrastructure Security Agency) vom Dienstag hervor. N\u00e4here Informationen zu den Einbr\u00fcchen liegen heise security derzeit nicht vor. Der SharePoint-Anbieter hat Ende Mai entsprechende Sicherheitsupdates f\u00fcr SharePoint Enterprise Server 2016 (das auch f\u00fcr Sharepoint Server 2016 anzuwenden ist), SharePoint Server 2019 sowie die Server Subscription Edition bereitgestellt.<\/p>\n<p>    Update<\/p>\n<p>    11.08.2026,<\/p>\n<p>  23:09<\/p>\n<p>      Uhr<\/p>\n<p>Microsoft hat die aktive Ausnutzung in freier Wildbahn gegen\u00fcber heise security weder best\u00e4tigt noch in Abrede gestellt. Kunden, die die Updates nicht automatisch einspielen, sollen sie manuell installieren, um gesch\u00fctzt zu sein, sagt der Datenkonzern.<\/p>\n<p>Doch haben Scans <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Shadowserver-Foundation-Gemeinnuetziges-IT-Security-Team-benoetigt-Spenden-4686211.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der Shadowserver Foundation<\/a> am Montag mehr als 200 IP-Adressen gefunden, unter denen \u00fcber das Internet zug\u00e4ngliche und ungepatchte SharePoint-Server erreichbar sind. Etwa die H\u00e4lfte davon ist den USA zugeordnet, zirka ein Viertel Europa. F\u00fcr Deutschland weist die Statistik aktuell rund ein Dutzend solcher ungesicherten SharePoint-Server aus, f\u00fcr \u00d6sterreich und die Schweiz niedrige einstellige Zahlen. Es k\u00f6nnte zus\u00e4tzliche F\u00e4lle geben, die bei den Scans nicht gefunden oder erkannt worden sind. Anfang Juni sah Shadowserver noch gut 1.100 ungepatchte Sharepoint-Instanzen online.<\/p>\n<p>Schadsoftware l\u00e4sst sich einbringen und ausf\u00fchren<\/p>\n<p>Das Sicherheitsproblem besteht aufgrund Deserialisierung nicht vertrauensw\u00fcrdiger Daten, also deren Entpacken und Verarbeiten bis hin zu deren Ausf\u00fchrung. Als Deserialisierung bezeichnet man den Prozess, mit dem ein Programm Daten aus einer sequenziellen Darstellungsform (etwa einer Text- oder Bin\u00e4rdatei) einliest und in Objekte umwandelt, mit denen es interaktiv arbeiten kann; die Daten liegen dann in einer Speicherform mit Random Access vor, etwa dem Arbeitsspeicher. Angreifer, die an einem ungepatchten SharePoint angemeldet sind, k\u00f6nnen \u00fcber das Netzwerk Softwarecode einschleusen. Daf\u00fcr sind keine erh\u00f6hten Rechte n\u00f6tig, und die Attacke funktioniert auch aus dem Internet.<\/p>\n<p>Da Angreifer vorab keine detaillierten Kenntnisse \u00fcber verwundbare Systeme ben\u00f6tigen, um diese erfolgreich anzugreifen, gilt so ein Angriff als wenig komplex. Dennoch sch\u00e4tzte Microsoft im Mai, dass der Missbrauch dieser Schwachstelle weniger wahrscheinlich sei (\u201c<a href=\"https:\/\/msrc.microsoft.com\/update-guide\/vulnerability\/CVE-2026-45659\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Exploitation less likely<\/a>\u201c). Der CVSS Temporal Score wurde damals bei 7.7 bestimmt.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:ds@ct.de\" title=\"Daniel AJ Sokolov\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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