{"id":1231004,"date":"2026-08-12T06:24:17","date_gmt":"2026-08-12T06:24:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1231004\/"},"modified":"2026-08-12T06:24:17","modified_gmt":"2026-08-12T06:24:17","slug":"perseiden-2026-wo-in-duesseldorf-die-sternschnuppen-am-besten-zu-sehen-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1231004\/","title":{"rendered":"Perseiden 2026: Wo in D\u00fcsseldorf die Sternschnuppen am besten zu sehen sind"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Allj\u00e4hrlich im August tauchen am Himmel die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/perseiden\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Perseiden<\/a> auf und sorgen f\u00fcr ein kosmisches Spektakel: Bis zu 100 Sternschnuppen k\u00f6nnen dann pro Stunde beobachtet werden. Doch bereits im letzten Julidrittel tauchen die ersten Vorboten am Firmament auf. Von wo aus in D\u00fcsseldorf man gut schauen kann und wie gute Fotos der himmlischen Erscheinungen gelingen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Maximum des Meteorstroms ist in diesem Jahr vom 9. bis 13. August zu erwarten. Der H\u00f6hepunkt der Sternschnuppenaktivit\u00e4t ist in der Nacht vom 12. auf den 13. vorausgesagt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In diesem Jahr st\u00f6rt kein Mondlicht die Beobachtungen, denn das Maximum erfolgt zur Neumondzeit. Die besten Beobachtungszeiten sind die Stunden von 23 Uhr bis 4 Uhr morgens.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Mond scheidet also als St\u00f6rfaktor aus, bleibt eine gro\u00dfe Unbekannte: das Wetter. Ist der Himmel in den Perseidenn\u00e4chten mit Wolken verhangen, wird es nichts mit dem Ausblick auf die vergl\u00fchenden Himmelsk\u00f6rper. Da es noch rund drei Wochen dauert, bis das Maximum der Perseiden eintritt, ist eine Vorhersage aktuell nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ist der Himmel klar, gilt es, einen m\u00f6glichst dunklen Ort f\u00fcr die Beobachtungen zu finden. Doch genau da beginnt f\u00fcr die im Licht ertrinkenden Landeshauptst\u00e4dter das Problem. Der Flughafen im Norden, die City, die Industrie rund um Reisholz und Holthausen: All das verschlechtert die Chancen, etwas von der besonderen Magie des Meteorstroms mitzubekommen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In D\u00fcsseldorf empfehlen sich das Gel\u00e4nde hinter dem Gerresheimer Friedhof, die Urdenbacher K\u00e4mpe an der Grenze zu Monheim und die Felder in Hamm und Volmerswerth.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wer die Sternschnuppen fotografieren will, braucht daf\u00fcr gar keine teure Ausr\u00fcstung. Ein wenig Geduld reicht &#8211; egal ob mit Fotokamera oder mit dem <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/smartphone\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Smartphone<\/a>.<\/p>\n<p>Kamera-Tipps f\u00fcr gelungene Perseiden-Fotos      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wer ein Perseiden-Foto aufnehmen m\u00f6chte, kann sich zun\u00e4chst ein Motiv f\u00fcr den Vordergrund suchen, etwa ein Haus oder einen gro\u00dfen Baum. Um die Kamera zu stabilisieren, sollte ein Stativ oder ein anderer fester Gegenstand verwendet werden. Automatische Einstellungen und der Blitz sollten ausgeschaltet werden. Empfehlenswert ist eine kurze Brennweite, im Extremfall sogar ein Fischaugen-Objektiv, damit m\u00f6glichst viel vom Himmel zu sehen ist.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Je lichtst\u00e4rker das Objektiv, desto besser. Erkennbar ist das an der F-Zahl auf dem Objektiv: Je geringer sie ist, umso besser. Als ISO-Wert eignet sich eine mittlere Einstellung zwischen 200 und 400. Au\u00dferdem sollte eine lange Belichtungszeit von 30 Sekunden oder l\u00e4nger gew\u00e4hlt werden. Wer einen Fernausl\u00f6ser besitzt, sollte diesen verwenden. Alternativ kann der Selbstausl\u00f6semodus vieler Kameras genutzt werden.<\/p>\n<p>Smartphone: Astromodus oder Spezial-Apps      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Man braucht keine teure Systemkamera. Auch mit dem Smartphone lassen sich tolle Himmelsfotos machen, sagt Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/heidelberg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Heidelberg<\/a>. Praktisch ist, dass die meisten Smartphone-Objektive ohnehin \u00fcber recht kurze Brennweiten oder eigene Weitwinkellinsen verf\u00fcgen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">iPhone-Nutzer k\u00f6nnen den Nachtmodus verwenden. Diese Einstellung erscheint bei wenig Licht automatisch oben links im Display, wenn der Blitz abgeschaltet wurde. Das entsprechende gelbe Icon zeigt bei Dunkelheit auch die Dauer der Belichtung an, beispielsweise zwei, drei oder f\u00fcnf Sekunden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Android-Nutzer sollten in den Kameraeinstellungen pr\u00fcfen, ob der Nachtmodus dort aktiviert werden muss. Bei einigen Modellen l\u00e4sst er sich auch \u00fcber die Auswahl der Fotomodi oberhalb des Ausl\u00f6ser-Symbols im normalen Kameramodus anw\u00e4hlen. Andere Ger\u00e4te schlagen den Nachtmodus bei Dunkelheit automatisch vor. Googles Pixel-Smartphones verf\u00fcgen \u00fcber einen eigenen Astrofotografiemodus f\u00fcr Langzeitbelichtungen. Apps wie ProCam f\u00fcr <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ios\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">iOS<\/a> oder ProCam X f\u00fcr <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/android\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android<\/a> erm\u00f6glichen zudem die manuelle Einstellung der Belichtungsdauer.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch das Smartphone sollte in einer Halterung oder auf einem Stativ befestigt werden, damit es w\u00e4hrend der Aufnahme sicher steht. Notfalls kann es gegen einen festen Gegenstand gelehnt werden.<\/p>\n<p>216.000 Kilometer pro Stunde      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Meteore des Perseidenstromes sind schnelle Objekte. Sie dringen mit rund 60 Kilometer pro Sekunde, dies entspricht 216.000 Kilometern pro Stunde, in die Erdatmosph\u00e4re ein. Ihren Ursprung haben die Perseiden beim Kometen 109 P\/Swift-Tuttle. Die Erde kreuzt ihn auf ihrer Bahn um die Sonne und trifft dabei auf die von ihm verstreuten Teilchen. Diese vergl\u00fchen dann als leuchtende Sternschnuppen, wenn sie in die Erdatmosph\u00e4re eintreten. \u00dcblicherweise bleibt von den vergl\u00fchenden Staubteilchen am Ende nichts \u00fcbrig.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Komet 109 P\/Swift-Tuttle selbst kommt nur alle 133 Jahre auf seiner Umlaufbahn wieder in unsere Region \u2013 das soll 2126 erneut der Fall sein. Seine Entfernung zur Erde soll dann laut der europ\u00e4ischen Raumfahrtbeh\u00f6rde Esa immer noch 22,9 Millionen Kilometer betragen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Swift-Tuttle wurde 1862 entdeckt und hat einen Kern von 26 Kilometern Durchmesser. Er ist nach Esa-Angaben damit zweieinhalbmal so gro\u00df wie der Asteroid, der die Dinosaurier ausl\u00f6schte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Experten empfehlen \u00fcbrigens, auf jeden Fall einen Liegestuhl mitzunehmen. Wer zu lange in den Himmel starrt, bekommt sonst Nackenschmerzen. (Mit Material von dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Allj\u00e4hrlich im August tauchen am Himmel die Perseiden auf und sorgen f\u00fcr ein kosmisches Spektakel: Bis zu 100&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1184901,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,72,109656,30,1209,89166,18624,89167,6416,28782,247629,241809],"class_list":["post-1231004","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-fotos","tag-gelingen","tag-germany","tag-nordrhein-westfalen","tag-perseiden","tag-spektakel","tag-sternschnuppen","tag-swift","tag-tauchen","tag-tuttle","tag-vorboten"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117081110708890306","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1231004","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1231004"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1231004\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1184901"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1231004"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1231004"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1231004"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}