{"id":123151,"date":"2025-05-19T15:23:09","date_gmt":"2025-05-19T15:23:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123151\/"},"modified":"2025-05-19T15:23:09","modified_gmt":"2025-05-19T15:23:09","slug":"was-die-eu-und-grossbritannien-vereinbart-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123151\/","title":{"rendered":"Was die EU und Gro\u00dfbritannien vereinbart haben"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>hintergrund<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 19.05.2025 13:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>F\u00fcnf Jahre nach dem Brexit n\u00e4hern sich Gro\u00dfbritannien und die EU in bestimmten Bereichen wieder an. Was sieht das neue Abkommen zwischen den beiden Seiten vor? Und wo gibt es noch Streit? Eine \u00dcbersicht.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer britische Premierminister Keir Starmer hat die EU-Spitzen in London empfangen, um die bilateralen Beziehungen auf eine neue Grundlage zu stellen. Mit einem Abkommen streben beide Seiten Fortschritte in spezifischen Bereichen wie Handel, Migration, Sicherheit und Verteidigung an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGro\u00dfbritannien und die EU sind bereit, einen Verteidigungs- und Sicherheitspakt abzuschlie\u00dfen. Fr\u00fchere konservative Regierungen hatten das bei den urspr\u00fcnglichen Brexit-Verhandlungen nicht angestrebt. Starmer erw\u00e4gt eine britische Teilnahme am zivilen und milit\u00e4rischen Krisenmanagement der EU.<\/p>\n<p>Zudem k\u00f6nnte sich Gro\u00dfbritannien an gemeinsamen Beschaffungen des Staatenbundes beteiligen. Der Zugang britischer Unternehmen zu einem 150 Milliarden Euro schweren Programm zur Wiederbewaffnung Europas unterliegt jedoch weiteren Verhandlungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin weiterer Schwerpunkt ist ein Jugendmobilit\u00e4tsprogramm f\u00fcr Menschen unter 30. Es soll das Reisen und Arbeiten zwischen Gro\u00dfbritannien und der EU erleichtern. Die Regierung Starmer betont, dass dies keine R\u00fcckkehr zur Freiz\u00fcgigkeit bedeutet. Stattdessen wird eine kontrollierte Anzahl von Personen mit begrenzter Teilnehmerzahl und Aufenthaltsdauer angestrebt &#8211; \u00e4hnlich zu Programmen zwischen Gro\u00dfbritannien, Australien und Neuseeland. <\/p>\n<p>Einen konkreten Beschluss f\u00fcr das Programm, das in Gro\u00dfbritannien umstritten ist, gibt es aber noch nicht. Beide Seiten vereinbarten lediglich, auf ein solches Abkommen hinarbeiten zu wollen. Auch die genaue Teilnehmerzahl wird noch diskutiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Fischerei verl\u00e4ngern Gro\u00dfbritannien und die EU den gegenseitigen Zugang zu Gew\u00e4ssern bis zum 30. Juni 2038. Damit werden die urspr\u00fcnglich 2026 auslaufenden Bestimmungen um zw\u00f6lf Jahre verl\u00e4ngert. Die Fischerei war lange ein zentrales Spannungsfeld. Die EU hat Gro\u00dfbritannien wegen des Verbots des Sandaalfangs in britischen Gew\u00e4ssern verklagt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeide Seiten pr\u00fcfen die britische Teilnahme am internen Strommarkt der EU, den Gro\u00dfbritannien nach dem Brexit verlassen hatte. Die britische Energiebranche dr\u00e4ngt jedoch auf effizientere Stromhandelsvereinbarungen mit der EU. Im Jahr 2024 importierte Gro\u00dfbritannien rund 14 Prozent seines Stroms \u00fcber Verbindungen mit Belgien, D\u00e4nemark, Frankreich und Norwegen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGro\u00dfbritannien und die EU arbeiten an einer Verbindung ihrer Emissionshandelssysteme. Viele Unternehmen auf beiden Seiten fordern eine Verkn\u00fcpfung der Kohlenstoffm\u00e4rkte. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass dies wahrscheinlich die britischen Kohlenstoffpreise auf das EU-Niveau anheben w\u00fcrde. <\/p>\n<p>Energieunternehmen argumentieren jedoch, dass dies Kosten f\u00fcr Verbraucher senken und die Marktliquidit\u00e4t verbessern k\u00f6nnte. Zudem w\u00fcrde es Gro\u00dfbritannien helfen, Geb\u00fchren unter dem europ\u00e4ischen CO2-Grenzausgleichsmechanismus zu vermeiden, der ab 2026 auf bestimmte Importe erhoben wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGro\u00dfbritannien und die EU werden auf gemeinsame Lebensmittel- und Pflanzenschutzstandards hinarbeiten. Dies soll den b\u00fcrokratischen Aufwand verringern und den Handelsfluss verbessern. Diese Initiative zielt darauf ab, unn\u00f6tige Grenzkontrollen zu vermeiden. Ein Veterin\u00e4rabkommen wird dabei als zentrales Element positioniert. Jede Vereinbarung w\u00fcrde hohe Lebensmittelstandards beibehalten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-216808.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Franziska Hoppen, ARD London, tagesschau, 19.05.2025 13:31 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"hintergrund Stand: 19.05.2025 13:58 Uhr F\u00fcnf Jahre nach dem Brexit n\u00e4hern sich Gro\u00dfbritannien und die EU in bestimmten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":123152,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,13935,548,551,13,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-123151","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-brexit","11":"tag-eu","12":"tag-grossbritannien","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-uk","18":"tag-united-kingdom","19":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","20":"tag-vereinigtes-koenigreich","21":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","22":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114535189993781079","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123151"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123151\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/123152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=123151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=123151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}