{"id":1231916,"date":"2026-08-12T16:48:18","date_gmt":"2026-08-12T16:48:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1231916\/"},"modified":"2026-08-12T16:48:18","modified_gmt":"2026-08-12T16:48:18","slug":"dressur-team-deutschland-gewinnt-gold-bei-wm-in-aachen-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1231916\/","title":{"rendered":"Dressur-Team Deutschland gewinnt Gold bei WM in Aachen &#8211; Sport"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Isabell Werth zeigte die Siegerfaust und winkte eifrig in Richtung Aachener Publikum, ihre Wendy lobte sie ausgiebig. Auf das Endergebnis musste Deutschlands Rekord-Olympiasiegerin trotz einiger Wackler nach ihrem Ritt zum Team-Gold bei den Weltmeisterschaften vor heimischer Kulisse nicht mehr warten: Die gro\u00dfen Rechnereien, sie waren am Mittwochabend nach einem starken Auftritt der deutschen Dressur-Equipe schlichtweg nicht mehr n\u00f6tig. Mit insgesamt 235,063 Prozentpunkten feierten die Dressurreiter bei ihrer emotionalen R\u00fcckkehr nach Aachen, 20 Jahre nach der letzten WM an selber Stelle, einen deutlichen Sieg vor Gro\u00dfbritannien (231,445) und D\u00e4nemark (229,426). Vor vier Jahren in Herning war die Reihenfolge noch genau umgekehrt gewesen. Mit Wendy tanzte Werth als Schlussreiterin zu 79,876 Prozent, leistete sich jedoch \u00fcberraschend auch einige Patzer.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Spannend wurde es bei ihrem Ritt zum Teamtitel Nummer 13 bei Weltmeisterschaften aber nicht mehr. Mit dem Gold von Paris und dem EM-Triumph im Vorjahr vereint die deutsche Equipe nun die drei gr\u00f6\u00dften Titel des Sports &#8211; dass ihr Auftritt auf dem Viereck im Aachener Hauptstadion nun so entspannt verlaufen w\u00fcrde? Damit hatte wohl auch Werth, die ihrer eigenen Karriere mit dem Gold nun einen zehnten WM-Titel hinzugef\u00fcgt hat, nicht gerechnet. \u201eDa braucht man jetzt heute kein Mathe-Genie f\u00fcr sein\u201c, sagte WM-Deb\u00fctantin Katharina Hemmer schon vor dem Finale, mit Denoix hatte sie am Mittag bereits die Vorentscheidung auf dem Viereck eingeleitet: \u201eWenn die Punkte da auf die Tafel kommen, kriegt man schon eine G\u00e4nsehaut.\u201c Denn als Hemmer mit ihrem Pferd auf die letzte Mittellinie zuschwebte, wurde auch das Raunen im Publikum immer lauter. Als sie schlie\u00dflich nach dem Gru\u00df an die Richter wie entfesselt die Faust in den Himmel stie\u00df, kannten die Zuschauer dann kein Halten mehr: Vier Prozentpunkte Vorsprung? L\u00e4sst sich eine Werth nicht nehmen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Den ersten Teil zum \u00fcberragenden Mannschaftserfolg hatten am Dienstag bereits Frederic Wandres und WM-Neuling Raphael Netz geliefert, die mit starken Ritten f\u00fcr die ersten gro\u00dfen Emotionen sorgten. \u201eDer Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, ist riesengro\u00df und liegt jetzt irgendwo bei B\u201c, scherzte Wandres. Zum Stolpern brachte dieser seine Teamkolleginnen am Folgetag nicht &#8211; stattdessen durften die vier Reiter nach dem emotionalen Sieg gemeinsam feiern. Wie sich so ein Titel in Aachen anf\u00fchlt, das wusste zuvor immerhin nur die Dressur-Ikone Werth. Vor 20 Jahren war sie mit Satchmo in der Soers zum emotionalen Doppelgold geritten &#8211; nun ist die triumphale R\u00fcckkehr gegl\u00fcckt, die Erinnerungen kann sie nun mit einer neuen Generation teilen. Und vielleicht kommen noch einige dazu &#8211; am Freitag (ab 10.50 Uhr) geht es im Spezial weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Isabell Werth zeigte die Siegerfaust und winkte eifrig in Richtung Aachener Publikum, ihre Wendy lobte sie ausgiebig. 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