{"id":1232902,"date":"2026-08-13T03:57:38","date_gmt":"2026-08-13T03:57:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1232902\/"},"modified":"2026-08-13T03:57:38","modified_gmt":"2026-08-13T03:57:38","slug":"warum-am-13-august-1961-in-berlin-keine-mauer-gebaut-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1232902\/","title":{"rendered":"Warum am 13. August 1961 in Berlin keine Mauer gebaut wurde"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/wasserwerfer-110.webp\" alt=\"Wasserwerfer der Volkspolizei w\u00e4hrend der Grenzschlie\u00dfung am 13. August 1961 am Brandenburger Tor in Berlin.\" title=\"Wasserwerfer der Volkspolizei w\u00e4hrend der Grenzschlie\u00dfung am 13. August 1961 am Brandenburger Tor in Berlin. | IMAGO \/ UIG\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Kein Mauerbau am 13. August 1961 (1 Min)<\/p>\n<p class=\"topline\">Abriegelung der Sektorengrenze<\/p>\n<p>\n                Stand: 13.08.2026 03:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Der 13. August 1961 gilt gemeinhin als &#8222;Tag des Mauerbaus&#8220;. Tats\u00e4chlich l\u00e4sst die DDR-Regierung unter Walter Ulbricht an diesem Tag die Sektorengrenze zu West-Berlin abriegeln. Doch eine wirkliche Mauer wird anfangs gar nicht gebaut. Und sie ist zun\u00e4chst auch gar nicht erw\u00fcnscht.<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von Dr. Daniel Niemetz, MDR GESCHICHTE<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/images.mdr.de\/image\/176e0e91-97a4-406b-804b-8ae5b81530e1\/AAABn-FpAzw\/AAABnSSvrFg\/16x9-big\/grenzzaun-130.webp?width=576\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/grenzzaun-130.webp\" alt=\"DDR-Grenzpolizisten errichten Maschendrahtzaun mit Stacheldraht an Sektorengrenze in Berlin, August 1961.\" title=\"Grenzpolizisten errichten am 13. August 1961 an der Sektorengrenze zu West-Berlin einen Zaun aus Betonpfosten, Maschen- und Stacheldraht. | IMAGO \/ UIG\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Grenzpolizisten errichten am 13. August 1961 an der Sektorengrenze zu West-Berlin einen Zaun aus Betonpfosten, Maschen- und Stacheldraht.<\/p>\n<p class=\"\">Die Menschen in Berlin trauen in den Morgenstunden des 13. August 1961 ihren Augen kaum. Mitten in der Stadt riegeln Angeh\u00f6rige der Volkspolizei und der paramilit\u00e4rischen Kampfgruppen der DDR die Sektorengrenze zwischen Ost- und West-Berlin ab. Sie rei\u00dfen Stra\u00dfenpflaster und Asphalt auf, errichten provisorische Sperren und ziehen kilometerlange Stacheldraht-Hindernisse. Auf der Ebertstra\u00dfe vor dem Brandenburger Tor werden mit Presslufth\u00e4mmern halbmetertiefe Gruben ausgehoben. Betonpfosten werden versenkt, wie sie sonst auf ostdeutschen W\u00e4schepl\u00e4tzen stehen. Die Pfosten werden einbetoniert und mit Stacheldraht verspannt. Andernorts werden die Sektoren\u00fcberg\u00e4nge kurzerhand mit aufgezogenen Stacheldrahtrollen versperrt, vor denen ostdeutsche Grenz- und Bereitschaftspolizisten patrouillieren. Nur 13 Kontrollpunkte bleiben offen. Auch der Durchgangsverkehr der S- und U-Bahnlinien zwischen Ost- und West-Berlin wird dauerhaft unterbrochen.<\/p>\n<p>    Keine Mauer am &#8222;Tag des Mauerbaus&#8220;<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/images.mdr.de\/image\/33cf98ad-a819-4696-80b1-5e79c7e311bc\/AAABn-zsAsc\/AAABnSSvrFg\/16x9-big\/joerg-moser-metius-100.webp?width=576\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/joerg-moser-metius-100.webp\" alt=\"J\u00f6rg Moser-Metius, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Mauer-Museums am Leipziger Platz.\" title=\"J\u00f6rg Moser-Metius, Chef des Mauer-Museums am Leipziger Platz: &quot;Am 13. August 1961 wurde keine Mauer gebaut.&quot; | Daniel Niemetz\/MDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    J\u00f6rg Moser-Metius, Chef des Mauer-Museums am Leipziger Platz: &#8222;Am 13. August 1961 wurde keine Mauer gebaut.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Der 13. August 1961 gilt bis heute als &#8222;Tag des Mauerbaus&#8220;. Doch von einer Mauer ist an jenem Sonntag vor 65 Jahren bei der Grenzschlie\u00dfung in Berlin nichts zu sehen. &#8222;Keine Baumaterialien, keine Bauarbeiter, keine Lkw und Kr\u00e4ne. Definitiv wird da keine Mauer gebaut&#8220;, erkl\u00e4rt J\u00f6rg Moser-Metius die Szenerie auf einem seltenen Foto, dass in seinem <a href=\"https:\/\/diemauerthewall.de\/\" title=\"DIE MAUER | THE WALL \u2013 Das Museum am Leipziger Platz\" class=\"extlink-preface\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mauer-Museum am Leipziger Platz<\/a> h\u00e4ngt. Es zeigt den Blick vom Dach des Reichstags auf das Brandenburger Tor und das Umfeld dahinter am Morgen des 13. August. Tats\u00e4chlich ist von einem Mauerbau nichts zu sehen, daf\u00fcr der eingangs beschriebene Bau eines Drahtzauns auf der sich in einem Halbkreis vor dem Brandenburger Tor windenden Ebertstra\u00dfe. Auch andere Fotos vom 13. August liefern keinen Hinweis, dass an diesem Tag irgendwo in Berlin eine feste Mauer aus Stein und Beton errichtet wird. Die Abriegelung der Sektorengrenze zu West-Berlin findet zun\u00e4chst ohne &#8222;Mauerbau&#8220; statt.<\/p>\n<p>    &#8222;Splitter&#8220; im Herzen des sozialistischen Europas<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/images.mdr.de\/image\/1f237bfa-dce0-4b7a-9006-b1cf667bf22b\/AAABn-pjwU8\/AAABnSSvrFg\/16x9-big\/bernauer-strasse-100.webp?width=576\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/bernauer-strasse-100.webp\" alt=\"Volkspolizisten stehen am 13. August 1961 hinter einer Stacheldraht-Absperrung in der Bernauer Stra\u00dfe in Berlin.\" title=\"Volkspolizisten am 13. August 1961 hinter einer Stacheldraht-Absperrung in der Bernauer Stra\u00dfe. | picture alliance \/ dpa | Konrad Giehr\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Volkspolizisten am 13. August 1961 hinter einer Stacheldraht-Absperrung in der Bernauer Stra\u00dfe.<\/p>\n<p class=\"\">Das Vorspiel zur Grenzschlie\u00dfung reicht ein paar Jahre zur\u00fcck. Das von den westlichen Besatzungsm\u00e4chten seit 1945 verwaltete West-Berlin ist der in Ost-Berlin sitzenden DDR-Regierung und ihrer sowjetischen F\u00fchrungsmacht schon lange ein Dorn im Auge. F\u00fcr den sowjetischen Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschow ist West-Berlin ein &#8222;Splitter&#8220; im Herzen des sozialistischen Europas. Er fordert die Westm\u00e4chte USA, Gro\u00dfbritannien und Frankreich 1958 in einem <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/kalter-krieg\/berlin-ultimatum-100.html\" title=\"Chruschtschows Berlin-Ultimatum\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin-Ultimatum<\/a> auf, innerhalb eines halben Jahres \u00fcber einen Friedensvertrag mit Deutschland zu verhandeln. Zudem soll West-Berlin in eine entmilitarisierte, politisch selbst\u00e4ndige &#8222;Freie Stadt&#8220; umgewandelt werden. Dies w\u00fcrde das Ende des Vierm\u00e4chtestatus von Berlin und den Abzug der Westalliierten bedeuten. Andernfalls, so droht Chruschtschow, w\u00fcrde man einen Friedensvertrag mit der DDR abschlie\u00dfen und dieser auch die sowjetischen Kontrollrechte \u00fcber die Verbindungen nach West-Berlin \u00fcbertragen. Doch die Westm\u00e4chte zeigen sich kampfbereit und Chruschtschow scheut das Risiko einer bewaffneten Konfrontation. Er setzt das Ultimatum bis 1961 immer wieder aus.<\/p>\n<p>    Republikflucht und Grenz-Recherchen<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/images.mdr.de\/image\/5a8caab1-d08b-4f6c-a099-80dcbba01a2f\/AAABn-0fyIw\/AAABnSSvrFg\/16x9-big\/marienfelde-100.webp?width=576\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/marienfelde-100.webp\" alt=\"DDR-Fl\u00fcchtlinge im Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde, 19. Juli 1961.\" title=\"DDR-Fl\u00fcchtlinge im Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde, 19. Juli 1961. | IMAGO \/ Vereinigtes Archiv\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    DDR-Fl\u00fcchtlinge im Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde, 19. Juli 1961.<\/p>\n<p class=\"\">Unterdessen laufen der DDR die B\u00fcrger davon. Zwischen 1949 und 1961 fliehen mehr als 2,7 Millionen Ostdeutsche in den Westen, die meisten \u00fcber West-Berlin. Chruschtschow z\u00f6gert noch immer, der DDR die Kontrolle \u00fcber die Zugangswege nach West-Berlin zu \u00fcbertragen. DDR-Staats- und Parteichef <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/kalter-krieg\/ulbricht-adenauer-provokation-brief-102.html\" title=\"1960: Ulbrichts provokanter Brief an Adenauer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Walter Ulbricht<\/a> sucht deshalb nach anderen L\u00f6sungen. Ab Mai 1961 denkt er \u00fcber eine Schlie\u00dfung der Sektorengrenze zu West-Berlin nach. Wie Mauer-Museumschef Moser-Metius berichtet, ermitteln &#8222;konspirative Mitarbeiter&#8220; von Ulbrichts Adlatus <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/politik-gesellschaft\/aufstieg-erich-honecker-sed-chef-100.html\" title=\"Erich Honecker \u2013 Sein Aufstieg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Erich Honecker<\/a> \u2013 damals Sekret\u00e4r des Nationalen Verteidigungsrates \u2013 in West- und Ostberliner Kataster\u00e4mtern die genauen Stadtbezirksgrenzen von 1920\/22. Sie bilden 1961 die Demarkationslinien zwischen dem Sowjet-Sektor und den westlichen Sektoren Berlins. In Pl\u00e4nen wird eingezeichnet, wie man Stra\u00dfenverbindungen mit Stacheldrahtrollen, Panzersperren oder spanischen Reitern schlie\u00dfen kann. Der Gedanke einer Mauer sei aber auch hier kein einziges Mal aufgetaucht, betont Moser-Metius: &#8222;Also, niemand denkt daran, eine Mauer zu bauen. Von daher hat Ulbricht auf seiner Pressekonferenz im Juni 1961 auch nicht gelogen.&#8220;<\/p>\n<p>                    Walter Ulbrichts &#8222;Mauer&#8220;-Rede<\/p>\n<p>Der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht antwortet am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz in Ost-Berlin auf die Frage einer westdeutschen Journalistin, ob die Bildung einer &#8222;Freien Stadt&#8220; West-Berlin bedeute, &#8222;dass die Staatsgrenze am Brandenburger Tor errichtet wird&#8220;, mit dem ber\u00fchmten Satz: &#8222;Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.&#8220; Warum Ulbricht den Begriff &#8222;Mauer&#8220; ungefragt erw\u00e4hnt, bleibt ein R\u00e4tsel. Die Vorbereitungen der SED f\u00fcr eine Grenzschlie\u00dfung beinhalten im Juni 1961 jedenfalls nicht die Errichtung einer festen Mauer.<\/p>\n<p>    Chruschtschow genehmigt Grenzschlie\u00dfung<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/images.mdr.de\/image\/a273c37a-a8fe-4bed-a36e-29335ce9285d\/AAABn-y0Zio\/AAABnSSvrFg\/16x9-big\/chruschtschow-ulbricht-100.webp?width=576\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/chruschtschow-ulbricht-100.webp\" alt=\"Nikita Chruschtschow und Walter Ulbricht bei einem Treffen am 20. Juni 1963.\" title=\"Die ma\u00dfgeblichen Protagonisten der Grenzschlie\u00dfung: Nikita Chruschtschow (links) und Walter Ulbricht (rechts). | IMAGO \/ ITAR-TASS\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Die ma\u00dfgeblichen Protagonisten der Grenzschlie\u00dfung: Nikita Chruschtschow (links) und Walter Ulbricht (rechts).<\/p>\n<p class=\"\">Derweil erreicht die <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/mauer-grenze\/flucht-notaufnahmelager-marienfelde-berlin-fluechtlinge-mauerbau-102.html\" title=\"Notaufnahmelager Marienfelde: Unterkunft, Papiere und Hoffnung auf ein besseres Leben\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Massenflucht \u00fcber West-Berlin<\/a> im Hochsommer 1961 mit t\u00e4glich mehr als tausend &#8222;Republikfl\u00fcchtlingen&#8220; ihren H\u00f6hepunkt. Sp\u00e4testens Anfang Juli warnt Ulbricht Chruschtschow, dass ein Zusammenbruch der DDR unvermeidlich sei, &#8222;wenn die gegenw\u00e4rtige Situation der offenen Grenze weiter bestehen bleibe&#8220;. Da die Westm\u00e4chte an West-Berlin festhalten und die Existenz der DDR mittlerweile akut gef\u00e4hrdet ist, stimmt Chruschtschow zwischen dem 20. und 24. Juli der Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin zu. \u00dcber den sowjetischen Botschafter weist er Ulbricht an, die Schlie\u00dfung der &#8222;Grenze zu West-Berlin&#8220; vorzubereiten. Laut den Erinnerungen eines Botschaftsmitarbeiters verbl\u00fcfft der SED-Chef mit erstaunlichen Detailkenntnissen: Etwa, dass man f\u00fcr die Abriegelung der gesamten West-Berlin-Grenze eine ganze Menge Stacheldraht und Pf\u00e4hle ben\u00f6tige, die alle &#8222;insgeheim nach Berlin gebracht werden&#8220; m\u00fcssten. Ulbricht wei\u00df auch zu berichten, dass man an einem Sonntag handeln sollte. Der 13. August 1961 ist ein Sonntag.<\/p>\n<p>    Beschluss nach Kaffee, Kuchen und Abendbrot<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/images.mdr.de\/image\/8cfc412d-c423-4411-996a-9f9224d72750\/AAABn_HlsSs\/AAABnSSvrFg\/16x9-big\/bernauer-strasse-102.webp?width=576\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/bernauer-strasse-102.webp\" alt=\"Flucht einer Ost-Berliner Familie aus einem Haus an der Bernauer Stra\u00dfe, vermutlich am 13. August 1961.\" title=\"Flucht einer Ost-Berliner Familie aus einem Haus an der Bernauer Stra\u00dfe, August 1961. | IMAGO \/ Vereinigtes Archiv\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Flucht einer Ost-Berliner Familie aus einem Haus an der Bernauer Stra\u00dfe, August 1961.<\/p>\n<p class=\"\">\u00dcber die Vorbereitungen zur &#8222;Operation Rose&#8220;, so der Deckname der Sperrung der Sektorengrenze, stehen Ulbricht und Chruschtschow fortan in st\u00e4ndigem Austausch. Am 1. August f\u00fchren die beiden ein \u00fcber zweist\u00fcndiges Gespr\u00e4ch. Dabei geht es auch um die &#8222;Schlie\u00dfung der Grenze&#8220;. Auf Nachfrage erkl\u00e4rt Ulbricht, dass Hauseing\u00e4nge, die nach West-Berlin f\u00fchren, zugemauert werden sollen. An anderen Orten w\u00fcrden Sperren aus Stacheldraht errichtet. Eine Gipfelkonferenz der Warschauer Pakt-Staaten vom 3. bis 5. August in Moskau m\u00fcndet in dem Vorschlag an Volkskammer und Regierung der DDR, dass &#8222;um das ganze Gebiet West-Berlins [\u2026] eine verl\u00e4ssliche Bewachung und eine wirksame Kontrolle gew\u00e4hrleistet wird&#8220;. Das Protokoll der SED-Politb\u00fcrositzung vom 7. August erw\u00e4hnt zwar nicht direkt &#8222;Grenzsperren&#8220;, jedoch den &#8222;Beginn der vorgesehenen Ma\u00dfnahmen von Sonnabend auf Sonntag aufgrund des Beschlusses des Ministerrats&#8220;. Tats\u00e4chlich <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/mauer-grenze\/bau-der-berliner-mauer-grenze-mauerbau-honecker-100.html\" title=\"13. August 1961: Der Bau der Berliner Mauer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">beschlie\u00dft die DDR-Regierung<\/a> an einem Sonnabend, den 12. August, nach einem Sommerfest in Ulbrichts Landhaus am D\u00f6llnsee mit Kaffee, Kuchen und Abendbrot die Grenzschlie\u00dfung zu West-Berlin.<\/p>\n<p>    Nur &#8222;zeitweilige&#8220; Grenzschlie\u00dfung geplant<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/potsdamer-platz-100.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/potsdamer-platz-100.webp\" alt=\"West-Berliner Polizisten schauen im Sommer 1961 auf den Grenzzaun am Potsdamer Platz.\" title=\"West-Berliner Polizisten schauen im August 1961 auf den Grenzzaun am Potsdamer Platz. | IMAGO \/ Sabine Gudath\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    West-Berliner Polizisten schauen im August 1961 auf den Grenzzaun am Potsdamer Platz.<\/p>\n<p class=\"\">Laut dem Historiker Gerhard Wettig geht es Chruschtschow zun\u00e4chst nur um eine &#8222;zeitweilige Schlie\u00dfung der innerst\u00e4dtischen Grenze&#8220;. Nach einem Friedensvertrag samt DDR-Kontrolle \u00fcber die West-Berliner Zugangswege \u2013 was unweigerlich das Ende der ostdeutschen Massenflucht bedeutet h\u00e4tte \u2013 sollen die Grenzsperren wieder beseitigt werden. Dass die Abriegelungsma\u00dfnahmen nur zeitweiligen Charakter haben sollen, wird Wettig zufolge auch durch die von Chruschtschow genehmigten Anlagen deutlich: &#8222;Zu Anfang wurde keine feste Mauer, sondern ein leicht wieder zu beseitigendes Stacheldrahthindernis mit Teilabschnitten aus Leichtmauerwerk errichtet.&#8220; Auch der f\u00fcr die Grenzschlie\u00dfung seit Ende Juli arbeitende Einsatzstab unter Leitung von Erich Honecker plant nur mit Drahtsperren, erg\u00e4nzt durch einzelne Leichtmauern. Der Bau einer festen Mauer ist nicht vorgesehen.<\/p>\n<p>    Provisorische Sperren und Drahtz\u00e4une<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/images.mdr.de\/image\/ae9a959d-16e1-4fb7-9314-e9b17544be7a\/AAABn-zV9KA\/AAABnSSvrFg\/16x9-big\/potsdamer-platz-102.webp?width=576\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/potsdamer-platz-102.webp\" alt=\"Volkspolizisten beim Errichten von Stacheldrahtsperren am Potsdamer Platz.\" title=\"Volkspolizisten beim Errichten von Stacheldrahtsperren am Potsdamer Platz. | picture-alliance \/ dpa | Giehr\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Volkspolizisten beim Errichten von Stacheldrahtsperren am Potsdamer Platz.<\/p>\n<p class=\"\">So geschieht es auch. In den fr\u00fchen Morgenstunden des 13. August 1961 riegeln 5.000 Grenzpolizisten, 5.000 Bereitschafts- und Schutzpolizisten sowie 4.500 Angeh\u00f6rige der Kampfgruppen der DDR die Sektorengrenze nach West-Berlin ab. Sie schlie\u00dfen die meisten \u00dcberg\u00e4nge und errichten provisorische Sperren und Drahtz\u00e4une. In der Bernauer Stra\u00dfe stehen die H\u00e4user einer Seite im Osten, der angrenzende Fu\u00dfweg liegt im Westen. Hier werden die Ausg\u00e4nge zugemauert, die Fenster mit Stacheldraht versperrt. Die eigentliche Grenzschlie\u00dfung obliegt Kr\u00e4ften des Innenministeriums. Die milit\u00e4rische Absicherung in der zweiten Staffel \u00fcbernehmen 7.000 NVA-Soldaten, die einen Kilometer entfernt stehen. Sowjetische Truppen bilden eine dritte Sicherungsstaffel um Berlin. Aus Sicht von Ulbricht und Chruschtschow ist die Schlie\u00dfung der Sektorengrenze ein Erfolg. Sie trifft den Westen unvorbereitet. Eine milit\u00e4rische Eskalation bleibt aus.<\/p>\n<p>    Demarkationslinien nicht immer eingehalten<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/leipziger-strasse-104.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/leipziger-strasse-104.webp\" alt=\"Stacheldrahtzaun und Panzersperren in der Leipziger Stra\u00dfe von Berlin, Sommer 1961.\" title=\"Stacheldrahtzaun und Panzersperren in der Leipziger Stra\u00dfe. | IMAGO \/ Sabine Gudath\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Stacheldrahtzaun und Panzersperren in der Leipziger Stra\u00dfe.<\/p>\n<p class=\"\">An der Grenze selbst l\u00e4uft anfangs nicht alles glatt. Mancherorts fehlt es an Sperrmitteln. Man behilft sich mit rausgerissenen Pflastersteinen oder von Baustellen entwendeten Hohlblocksteinen. Auch die von Honeckers &#8222;konspirativen Mitarbeitern&#8220; in Kataster\u00e4mtern ermittelten Demarkationslinien k\u00f6nnen nicht immer eingehalten werden. Mauer-Museumschef Moser-Metius erinnert sich an eine Episode, die ihm der damalige Grenzsicherungskommandeur G\u00fcnter Gan\u00dfauge sp\u00e4ter schildert: Dessen Leute sollen am 13. August ihren Zaun entlang eines alten Reitweges im Tiergarten bauen, der aber mittlerweile zugewachsen ist. Gan\u00dfauge beschlie\u00dft daraufhin, den Grenzzaun auf die Bortsteinkante an der Ebertstra\u00dfe zur\u00fcckzuverlegen.<\/p>\n<p>    Grenzdurchbr\u00fcche bef\u00f6rdern Mauerbau<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/conrad-schumann-104.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/conrad-schumann-104.webp\" alt=\"VP-Oberwachtmeister Conrad Schumann springt am 15. August 1961 \u00fcber Stacheldraht nach West-Berlin.\" title=\"Der Bereitschaftspolizist Conrad Schumann springt am 15. August 1961 \u00fcber ein Stacheldraht-Hindernis in den Westen. | IMAGO \/ Weltgeschichtsarchiv\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Der Bereitschaftspolizist Conrad Schumann springt am 15. August 1961 \u00fcber ein Stacheldraht-Hindernis in den Westen.<\/p>\n<p class=\"\">Im Umgang mit protestierenden Menschen reagieren viele Sicherheitskr\u00e4fte unsicher und nerv\u00f6s. Das gilt auch gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen. Im Laufe des 13. Oktober versammeln sich viele Ost-Berliner an den Grenzabsperrungen, um die Gelegenheit zur Flucht zu nutzen. Trotz der Absperrma\u00dfnahmen k\u00f6nnen bis 16 Uhr 800 Menschen in den Westen entkommen. Auch Volkspolizisten, die die Grenzanlagen bewachen sollen, setzen sich nach West-Berlin ab. Der bekannteste ist der aus Sachsen stammende Bereitschaftspolizist Conrad Schumann. Er flieht am 15. August 1961 durch einen Sprung \u00fcber eine Rolle Stacheldraht in den Westen. Erst die unerwartet vielen Grenzdurchbr\u00fcche lassen den Bau einer festen Mauer notwendig erscheinen. Am selben Tag, an dem Schumann seinen &#8222;Sprung in die Freiheit&#8220; vollzieht, beschlie\u00dft das SED-Politb\u00fcro die Ausarbeitung von Pl\u00e4nen zum &#8222;Ausbau der Grenzsicherung&#8220; und den &#8222;\u00dcbergang in eine regul\u00e4re Grenzsicherung&#8220;. Das ist der Startschuss zum wirklichen Mauerbau am 17. August 1961.<\/p>\n<p>    Vom M\u00e4uerchen zur massiven Beton-Mauer<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/images.mdr.de\/image\/ec7060b8-f5cb-492b-b7b9-4fc4885007bb\/AAABn-y8tYE\/AAABnSSvrFg\/16x9-big\/mauer-potsdamer-platz-100.webp?width=576\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/mauer-potsdamer-platz-100.webp\" alt=\"Maurerkolonne errichtet am 18. August 1961 unter Aufsicht von Volkspolizisten am Potsdamer Platz eine Mauer.\" title=\"Eine Maurer-Kolonne errichtet am 18. August 1961 unter Aufsicht von Volkspolizisten am Potsdamer Platz eine Mauer. | picture alliance\/dpa | UPI\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Eine Maurer-Kolonne errichtet am 18. August 1961 unter Aufsicht von Volkspolizisten am Potsdamer Platz eine Mauer.<\/p>\n<p class=\"\">Eine der ersten brusthohen Mauern wird nach Angaben von Mauer-Museumschef J\u00f6rg Moser-Metius am Morgen des 17. August an der Sandkrugbr\u00fccke errichtet. Diese ersten M\u00e4uerchen fallen um, weil sie nicht genug Standfl\u00e4che haben. Obendrein sind sie viel zu klein, weswegen man Betonriegel draufsetzt. &#8222;Das war die erste Mauer.&#8220; Sp\u00e4ter werden Fensterst\u00fcrze mit Abweisern auf die Mauern gebaut. Der zweite Mauer-Typ ist damit geboren. Schlie\u00dflich werden Betonplatten aus dem Stra\u00dfenbau gegen die Mauern gestapelt, um ihnen mehr Standfestigkeit zu geben. Tonnen von Material und eine riesige Logistik werden in der Folge ben\u00f6tigt, erkl\u00e4rt Moser-Metius: &#8222;Damit war das Wohnungsbauprogramm der DDR auf viele Jahre hinaus tot. Alles floss in den Mauerbau.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Daf\u00fcr, dass die Berliner Mauer urspr\u00fcnglich gar nicht gebaut werden sollte, hat sie ziemlich viel Material und Geld verschlungen \u2013 und auch sehr lange existiert. Der sowjetische Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschow soll \u2013 nach der Erinnerung seines Sohnes \u2013 bei seinem Entschluss 1961 gar nicht an die &#8222;Errichtung einer undurchdringlichen Beton-Mauer gedacht haben. Das sei eine rein [ost-]deutsche Erfindung&#8220; gewesen. Mit Beton konnten die Deutschen eben schon immer ganz gut.<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/betonbarriere-102.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/betonbarriere-102.webp\" alt=\"Verst\u00e4rkung der Mauer am Brandenburger Tor, vermutlich 1962.\" title=\"Verst\u00e4rkung der Berliner Mauer am Brandenburger Tor, vermutlich 1962. | IMAGO \/ UIG\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Verst\u00e4rkung der Berliner Mauer am Brandenburger Tor, vermutlich 1962.<\/p>\n<ul>\n<li>Harrison, Hope M.: Ulbrichts Mauer. Wie die SED Chruschtschows Widerstand gegen den Mauerbau brach. Aus dem Amerikanischen von Klaus-Dieter Schmidt, Berlin 2011.<\/li>\n<li>Hertle, Hans-Hermann: Die Berliner Mauer. Biografie eines Bauwerks, Berlin 2015.<\/li>\n<li>Wettig, Gerhard: Chruschtschows Berlin-Krise 1958 bis 1963. Drohpolitik und Mauerbau, M\u00fcnchen 2006.<\/li>\n<li>Wilke, Manfred: Der Weg zur Mauer. Stationen der Teilungsgeschichte, Berlin 2011.<\/li>\n<\/ul>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/berliner-mauer-mauerbau-innerdeutsche-grenze-ddr-mdr-100.html\" aria-label=\"Die DDR baut eine Mauer durch Berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/berliner-mauer-mauerbau-grenze-104.webp\" alt=\"Bewaffnete M\u00e4nner in einer Reihe. Dar\u00fcber der Schriftzug Mauerbau 1961.\" title=\"Bewaffnete M\u00e4nner in einer Reihe. Dar\u00fcber der Schriftzug Mauerbau 1961. | picture alliance \/ ZB | dpa\/ZB-Archiv\/ MDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <\/a><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/app-ostwest-mauerjahre-in-ard-100.webp\" alt=\"Ein Junge und ein M\u00e4dchen stehen sich - getrennt durch eine virtuelle Mauer - gegen\u00fcber. Beschriftung: &quot;OstWest Zeitzeugen, Mauerjahre in AR&quot;. Logo: ARD\" title=\"Ein Junge und ein M\u00e4dchen stehen sich - getrennt durch eine virtuelle Mauer - gegen\u00fcber. Beschriftung: &quot;OstWest Zeitzeugen, Mauerjahre in AR&quot;. Logo: ARD | WDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Jugendliche fragen, Zeitzeugen antworten<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/diemauerthewall.de\/\" class=\"extlink-preface\" data-url=\"https:\/\/diemauerthewall.de\/\" aria-label=\"Link: DIE MAUER | THE WALL \u2013 Das Museum am Leipziger Platz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/mauer-museum-100.webp\" alt=\"Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00f6rg Moser-Metius vor dem Mauer-Museum am Leipziger Platz in Berlin.\" title=\"Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00f6rg Moser-Metius vor dem Mauer-Museum am Leipziger Platz in Berlin. | Daniel Niemetz\/MDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Kein Mauerbau am 13. 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