{"id":1233831,"date":"2026-08-13T13:48:13","date_gmt":"2026-08-13T13:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1233831\/"},"modified":"2026-08-13T13:48:13","modified_gmt":"2026-08-13T13:48:13","slug":"a3kultur-position-fuer-die-zukunft-fotografieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1233831\/","title":{"rendered":"a3kultur Position | F\u00fcr die Zukunft fotografieren"},"content":{"rendered":"<p>Im Juli startete die gro\u00dfe Sommerausstellung mit K\u00fcnstlerportraits des Fotografen Daniel Biskup im Schaezlerpalais.<\/p>\n<p><strong>Er z\u00e4hlt zu den prominentesten Vertretern seines Fachs in Deutschland. Seine Aufnahmen der Zeitenwende in der DDR, Russland oder Jugoslawien sind Zeichen seiner Kunstfertigkeit wie historische Dokumente. Gleiches gilt f\u00fcr viele seiner Portr\u00e4taufnahmen. Einige, wie seine Fotos von Angela Merkel, sind ikonografische Momentaufnahmen. Gegenw\u00e4rtig sind Arbeiten von Daniel Biskup gleich in zwei beeindruckenden Ausstellungen in Augsburg zu sehen. Das tim zeigt im Foyer eine Serie teils gro\u00dfformatiger Arbeiten, aufgenommen bei der Loveparade in Berlin zwischen den Jahren 1995 und 2005. Die Kunstsammlungen Augsburg pr\u00e4sentieren in den historischen R\u00e4umen im Schaezlerpalais mehr als 80 eindrucksvolle Portr\u00e4ts von K\u00fcnstler*innen. Wir sind f\u00fcr das Interview im Caf\u00e9 des Schaezlerpalais verabredet, wechseln aber rasch in die zweite Etage des B\u00fcrgerpalastes. Dort herrscht wenige Stunden vor der Vernissage emsiges Treiben des Museumsteams um Kuratorin Julia Quandt. Biskup sieht seine Arbeiten zum ersten Mal an den farbigen W\u00e4nden arrangiert, und er ist begeistert. Immer wieder lobt er die Arbeit des Teams. Zu jeder Aufnahme hat er eine Geschichte parat. Er ist ein leidenschaftlicher Erz\u00e4hler. Zu viele f\u00fcr dieses Interview. Aber in den kommenden Wochen wird ein Katalog zur Ausstellung bei Salz und Silber erscheinen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>a3kultur: In diesem Sommer sind zwei Ausstellungen mit ihren Fotografien in den besten H\u00e4usern der Stadt zu sehen. Dazu kommt eine kleinere Pop-up-Schau in Kooperation mit der Uni. Ist eine Vernissage f\u00fcr Sie eigentlich noch ein besonderer Anlass?<\/strong><\/p>\n<p>Daniel Biskup: Ja, nat\u00fcrlich, das ist ein besonderer Anlass. Eine Vernissage ist immer ein bisschen wie ein Geburtstag. Da kommen viele Freunde, man feiert und erf\u00e4hrt das Gl\u00fcck, wertgesch\u00e4tzt zu werden. Das ist f\u00fcr mich jedes Mal spannend und auch aufregend. Das Besondere bei den K\u00fcnstlerportr\u00e4ts hier ist, dass sie bisher noch nie im Rahmen einer Ausstellung gezeigt wurden. Und au\u00dferdem hat das Thema seinen Ursprung in Augsburg. Peter Lochm\u00fcller war der erste K\u00fcnstler, den ich portr\u00e4tiert habe. Ich verehre seine Arbeit bis heute. Vielleicht w\u00fcrde es ohne ihn das alles hier gar nicht geben.\u00a0<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>In der Schau begegnen uns Dutzende gro\u00dfer, international bekannter Namen. Sind Sie durch die Arbeit mit den K\u00fcnstler*innen zum Sammler geworden?<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin wohl schon zum Sammler geworden, bevor ich K\u00fcnstler portr\u00e4tiert habe. Vielleicht, weil ich auch einmal ein Semester Kunstgeschichte studiert habe.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>K\u00f6nnen Sie sich an ihre erste Arbeit erinnern, die Sie erworben haben?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, das war im Februar 1990 , kurz nach dem Mauerfall. Meine ersten Bilder waren von Hans Ticha. Er war in der DDR ein bekannter Grafiker und hat auch interessante Buchcover gemacht, trat aber nicht als politischer Maler in Erscheinung. In der Rosenthaler Stra\u00dfe, einer ehemaligen Galerie des staatlichen Kunsthandels, war dann eine Ausstellung mit Bildern von ihm zu sehen, die er in der DDR-Zeit gemalt hat, die damals jedoch nicht gezeigt werden konnten. Im Laufe der Jahre hab ich immer wieder auch Bilder aus den Regionen gekauft, in denen ich als Fotograf unterwegs war. So kamen Arbeiten von Malern aus Russland, China oder dem ehemaligen Jugoslawien dazu.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Sie haben bei unserem Rundgang erz\u00e4hlt, dass Sie viele dieser Arbeiten hier bisher nur in digitaler Version kannten.<\/strong><\/p>\n<p>Das stimmt. Nur maximal ein Viertel davon ist ver\u00f6ffentlicht worden. Die meisten schlummerten quasi im Archiv und haben darauf gewartet, dass der Tag kommt, wie er nun gekommen ist. Ich habe so etwas wie meinen eigenen Steinbruch. Nur dass meine Steine Fotos sind. Dort werfe ich regelm\u00e4\u00dfig Steine rein, und irgendwann ziehe ich sie dann wieder raus.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Sie haben dem Team vom Schaezlerpalais also Zugang zu ihrem Steinbruch aus Bildern erm\u00f6glicht. Wie wurde daraus dann die Ausstellung?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe rund 200 Bilder in den Ring geworfen. Julia Quandt und ich haben dann \u00fcberlegt, was davon f\u00fcr hier passen kann. Im n\u00e4chsten Schritt wurden die Bilder auf DIN A 4 ausgedruckt. Und dann sa\u00dfen wir zusammen und haben entschieden, welche davon in die Schau kommen. Aber das Arrangement, also die H\u00e4ngung, das ist das Werk von Julia Quandt. Ich finde diese Petersburger H\u00e4ngung extrem spannend. Das Ergebnis ist rund.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Sie sind einer der bekanntesten deutschen Fotografen. Bieten Sie den Museen eigentlich Themen an, die Sie gerne in einer Ausstellung pr\u00e4sentieren wollen, oder werden Sie angefragt?<\/strong><\/p>\n<p>Es geschieht beides. Ich bin ja kein klassischer K\u00fcnstler und arbeite nicht mit Galerien zusammen, die mich vertreten. Wenn man sich jetzt einmal die Chronologie meiner Ausstellungen ansieht, dann ist diese, sag ich mal, recht unkonventionell. Oft waren die Fotob\u00fccher der Schl\u00fcssel hin zur Ausstellung. Ich habe ja im Laufe der Jahre \u2013 oft mit der Unterst\u00fctzung von Sponsoren und M\u00e4zenen \u2013 einige sehr sch\u00f6ne B\u00fccher machen d\u00fcrfen. Da war zum Beispiel 2003 der Generalkonsul von St. Petersburg. Der stellte mich seinem Kulturattach\u00e9 wegen meines Buches \u00fcber diese Stadt vor. Der nahm das Buch und ist damit zum Direktor des Russischen Museum gegangen. So kam ich dort zu meiner ersten Ausstellung. Beim Deutschen Historischen Museum in Berlin habe ich mich mit meinen B\u00fcchern \u00fcber den Krieg in Jugoslawien, die UdSSR oder die DDR selbst ins Spiel gebracht.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Sie warten also nicht nur ab, was an Anfragen auf Sie zukommt, sondern sind selbst recht r\u00fchrig?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ja, das geh\u00f6rt ja zu meiner Pers\u00f6nlichkeit. Ich bin keiner, der gerne darauf wartet, dass etwas passiert.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Vor dem Durchbruch der Digitalkameras war Fotografieren nicht ganz billig.<\/strong><\/p>\n<p>Allerdings. Heute ist Fotografieren im Vergleich zu fr\u00fcher wirklich g\u00fcnstig. Man braucht eine Speicherkarte. Die kostet 150 \u20ac. Damit kann man unendlich fotografieren. Aber damals musste man 6 Mark f\u00fcr den Film ausgeben und die Entwicklung kostete nochmal so viel \u2013 f\u00fcr 36 Fotos, wohlgemerkt. Es hat erst einmal richtig Geld gekostet, bis man \u00fcberhaupt etwas gesehen hat.\u00a0<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Ihr Werk basiert \u2013 abgesehen davon, dass Sie ein gefeierter Fotograf sind \u2013 also im Wesentlichen auch auf ihrer Bereitschaft, unternehmerisches Risiko einzugehen?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man so will, ja. Einen Aspekt darf man dabei allerdings nicht au\u00dfer Acht lassen. Bei der Fotografie ist Kommunikation eigentlich das, was wirklich z\u00e4hlt. 60 Prozent meiner Arbeit ist reine Kommunikation.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Ihr Talent kommt ihnen als Herausgeber der Edition Schwaben wohl auch zugute.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ich bin nebenbei seit vier Jahren auch mit Christian Hutter Herausgeber dieses Magazins, das mir sehr ans Herz gewachsen ist. Sein Gr\u00fcnder und vorheriger Herausgeber Wolfgang Oberressl wollte aus Altersgr\u00fcnden aufh\u00f6ren. Ich wollte, dass dieses sch\u00f6ne Format weiter existiert. Um das zu machen, bin ich nun f\u00fcnfmal im Jahr auch Anzeigenverk\u00e4ufer. Wenn man Anzeigenverk\u00e4ufer ist, geh\u00f6rt es dazu, r\u00fchrig zu sein.\u00a0<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Viele Kulturschaffende tun sich oft schwer damit, \u00fcber finanzielle Dinge zu sprechen.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich spielt Geld eine wichtige Rolle. Das war mir von Beginn meiner Laufbahn sehr klar. Schon fr\u00fch habe ich es als Student bei der Augsburger Allgemeinen oder im Weltbild-Verlag mit journalistischer Arbeit frei erwirtschaftet habe, in meine Themen investiert wie den Umbruch in Osteuropa 1989. Um heute meine Projekte zu realisieren, mache ich auch viele Termine f\u00fcr Unternehmen und bin dankbar daf\u00fcr, dass ich auch so die M\u00f6glichkeit habe, Geld zu verdienen. F\u00fcr die Ausstellung im Schaezlerpalais habe ich noch aktuell Cornelia Schleime, Neo Rauch und andere in diesem Jahr fotografiert. Das muss finanziert werden. Und die Honorare, die ich durch die Corporate Jobs erhalte, helfen dabei. Und Sie gleichen die r\u00fcckl\u00e4ufigen Einnahmen aus der journalistischen Arbeit bedingt durch die Auflagenverluste der Printmedien aus. Heute habe ich auch das gro\u00dfe Gl\u00fcck, dass es Unternehmen und private Sammler gibt, die meine Bilder kaufen.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Ihr Portfolio geht weit \u00fcber Portraitaufnahmen und die Dokumentation gesellschaftlicher Umbr\u00fcche hinaus.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Also viele Themen, die ich heute bearbeite, fotografiere ich seit 20 Jahren oder mehr. Dazu geh\u00f6ren auch Aufkleber, die ich an Ampeln oder Stra\u00dfenlaternen entdecke. Ich habe die Corona-Zeit fotografisch festgehalten und f\u00fchre auf Instagram ein Tagebuch, das sich seit dem ersten Tag des Ukraine-Kriegs mit den Auswirkungen auf Deutschland besch\u00e4ftigt. Das nehmen die meisten Leute gar nicht wahr.\u00a0<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Das klingt nach k\u00fcnstlerischem Alltag.<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin nicht als K\u00fcnstler auf die Welt gekommen. Es war auch nie mein Anspruch, K\u00fcnstler zu sein. Es hat sich eben alles mit der Zeit so entwickelt, wie es ist. Ich bin eigentlich Historiker ohne Abschluss, sage ich immer, weil ich die Magisterarbeit nicht geschrieben habe.\u00a0<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Sie fotografieren seit den 70er Jahren. Altern ihre Themen eigentlich gemeinsam mit?<\/strong><\/p>\n<p>Das Spannende ist, dass es Motive gibt, die mit der Zeit interessanter werden. Manche halten ihren Status, und einige haben f\u00fcr mich kaum mehr Relevanz. Aber ich habe das Gl\u00fcck, oft Themen fotografiert zu haben, die ihre Zeitlosigkeit durch ihre historische Relevanz behalten. Da bin ich \u2013 das ist ja das Verr\u00fcckte \u2013 wohl der Einzige in Deutschland, der diese Bandbreite hat. Der am 9. November auf der Mauer stand, der dann in Moskau war, der Helmut Kohl begleitet hat, Angela Merkel fotografierte und so weiter.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Wie wichtig ist Instinkt in diesem Prozess?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Arbeit hat viel mit Instinkt zu tun, aber eben auch mit Gl\u00fcck. Nicht zuletzt auch mit Menschen in meiner Umgebung, die mir zum richtigen Zeitpunkt dazu geraten haben, dieses oder jenes Thema zu beachten, oder die mir T\u00fcren ge\u00f6ffnet haben und meinten: \u00bbDie oder den musst du unbedingt kennenlernen, du musst den jetzt fotografieren.\u00ab<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Ihre Fotos hier in der Ausstellung zeigten irgendwann einmal die Gegenwart. Heute zeigen sie Vergangenes. Einige der K\u00fcnstler*innen leben nicht mehr. Was macht es mit ihnen als Dokumentarist der Zeit, die Verg\u00e4nglichkeit so zu erleben?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn ich vom Tod eines Menschen erfahre, den ich portr\u00e4tiert habe, trifft mich das nat\u00fcrlich. Aber ja, auch das ist Teil meines Berufes. Viel st\u00e4rker als bei Kolleg*innen, die wirklich bildnerisch arbeiten, ist mein Herangehen so angelegt, dass ich f\u00fcr die Zukunft fotografiere.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>\u00c4ndert sich die Sicht nach Jahrzehnten als Fotograf?<\/strong><\/p>\n<p>Na ja, mit dem Alter \u2013 ich bin jetzt 63 Jahre alt \u2013 sieht man die Dinge wohl anders als mit 20. Man erkennt st\u00e4rker Perspektiven und Bedeutung. Da spielt nat\u00fcrlich die Erfahrung eine gro\u00dfe Rolle. F\u00fcr mich war immer wichtig, dass mich auch wirklich interessiert, was ich mache.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Wird f\u00fcr die Generationen, die nach uns kommen, der Job des Fotografen nicht durch eine Art Schwarmintelligenz auf Instagram gepr\u00e4gt und von der KI \u2026?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, Biografien wie meine wird es kaum mehr geben. Also wie soll das auch funktionieren? In Augsburg haben wir das Gl\u00fcck, noch eine richtige Tageszeitung zu haben. Die ist zwar gerade im Format geschrumpft, hat aber noch Inhalte und Qualit\u00e4t. Die Augsburg Allgemeine ist eine der besten Regionalzeitungen, die es in Deutschland noch gibt, und darauf k\u00f6nnen wir auch Stolz sein. Aber um auf die Fotografie und die KI zur\u00fcckzukommen: \u00a0Ich wei\u00df selbst oft nicht mehr: Ist das jetzt echt, ist das falsch, was ich sehe? Und diese Systeme werden ja immer besser. Ich habe in meinem Leben vielleicht einige Dutzend wirklich guter Bilder gemacht. So perfekt, dass man heute denken k\u00f6nnte, das hat die KI gemacht. Auf Instagram bekomme ich Filme eingespielt, bei denen die Grenze zwischen Fake und Echt nicht mehr zu erkennen ist. Das ist schon eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung. Ich wei\u00df nicht, wie es in zehn Jahren aussehen wird. Aber man muss ja nur in der Werbebranche schauen, um einen Eindruck von der Zukunft zu gewinnen. Es gibt dort oft keine Models mehr. Man spart den Fotografen und Visagisten, die Nachbearbeitung. Diese ganze Kette f\u00e4llt langsam aber sicher weg.<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Nur der Konsument bleibt erhalten.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, der muss da sein. Aber die Fotografie selber, die wird es in 20 Jahren in der Form, wie wir sie heute noch kennen, vielleicht gar nicht mehr geben.\u00a0<\/p>\n<p style=\"color:#db4338;\"><strong>Wir sprechen in 20 Jahren nocheinmal.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, sehr gerne.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Juli startete die gro\u00dfe Sommerausstellung mit K\u00fcnstlerportraits des Fotografen Daniel Biskup im Schaezlerpalais. 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