{"id":123420,"date":"2025-05-19T17:45:10","date_gmt":"2025-05-19T17:45:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123420\/"},"modified":"2025-05-19T17:45:10","modified_gmt":"2025-05-19T17:45:10","slug":"stadt-willich-bleibt-beim-deutschlandticket-modell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123420\/","title":{"rendered":"Stadt Willich bleibt beim Deutschlandticket-Modell"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">  Die Stadt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/willich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Willich<\/a> macht auch im kommenden Schuljahr 2025\/26 vom Deutschlandticket-Modell Gebrauch. Sie soll nun mit den Verkehrsunternehmen entsprechende Vertr\u00e4ge schlie\u00dfen. Das Modell wird auf alle vier weiterf\u00fchrenden Schulen angewendet, also auch auf das St.-Bernhard-Gymnasium in Tr\u00e4gerschaft der Malteser. Die damit zus\u00e4tzlich entstehenden Kosten \u00fcbernimmt die Stadt. Das hat der Stadtrat in seiner j\u00fcngsten Sitzung mehrheitlich mit Stimmen von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/cdu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CDU<\/a> und SPD beschlossen. Die Gr\u00fcnen enthielten sich, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/fdp\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FDP<\/a> und \u201eF\u00fcr Willich\u201c stimmten dagegen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie die Stadtverwaltung in ihrer entsprechenden Sitzungsvorlage erl\u00e4utert, sollen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler vom Deutschlandticket profitieren, um sie dauerhaft an den \u00f6ffentlichen Personennahverkehr zu binden. Zu diesem Zweck hat die Landesregierung <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nordrhein-westfalen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nordrhein-Westfalen<\/a> im M\u00e4rz den Runderlass \u201eHinweise zum Deutschlandticket f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2025\/2026\u201c ver\u00f6ffentlicht. Auf Basis des Erlasses wird in Erg\u00e4nzung zum Schoko-Ticket-Modell ein zus\u00e4tzliches Sch\u00fclerticket-Vertragsmodell angeboten. Die Teilnahme an dem Modell ist optional.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Schultr\u00e4ger verpflichtet sich, den Verkehrsunternehmen f\u00fcr die anspruchsberechtigten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler weiterhin den Preis des bisherigen Schoko-Tickets zu erstatten. Ist das Deutschlandticket teurer als das Schoko-Ticket, ist f\u00fcr die anspruchsberechtigten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der h\u00f6here Preis des Deutschlandtickets zu zahlen. Damit verbunden ist die M\u00f6glichkeit f\u00fcr nicht anspruchsberechtigte Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, also Selbstzahlerinnen und Selbstzahler mit Schulbescheinigung, das \u201eDeutschlandticket Schule\u201c zum verg\u00fcnstigten Preis von aktuell 38 Euro zu erwerben. Die Kosten f\u00fcr das Schoko-Ticket liegen f\u00fcr den Eigenanteil bei 14 Euro und f\u00fcr Selbstzahler grunds\u00e4tzlich bei 45,45 Euro, f\u00fchrt die Verwaltung aus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stadt rechnet mit einer finanziellen Mehrbelastung f\u00fcr das kommende Schuljahr in H\u00f6he von rund 40.000 Euro \u2013 27.000 Euro f\u00fcr die st\u00e4dtischen Schulen, 13.000 Euro f\u00fcr das St.-Bernhard-Gymnasium. Dabei geht sie davon aus, dass der Preis des Deutschlandtickets auch \u00fcber den 31. Dezember 2025 hinaus bis zum Ende des Schuljahres 2025\/2026 regul\u00e4r bei 58 Euro bleibt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage hatte die Verwaltung dem Stadtrat empfohlen, das Deutschlandticket-Modell nicht weiterzuf\u00fchren. Bereits mit dem Schoko-Ticket des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) best\u00fcnde eine weite Fahrberechtigung, das Gebiet reiche (grob) von Kleve \u00fcber <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/dortmund\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dortmund<\/a>, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hagen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hagen<\/a>, D\u00fcsseldorf, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/neuss\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neuss<\/a> bis M\u00f6nchengladbach und d\u00fcrfte den allgemeinen Radius von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern f\u00fcr die allermeisten F\u00e4lle abdecken, argumentierte sie. Ellen Roidl-Hock (FDP) sprach sich ebenfalls dagegen aus, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern Fahrten durch ganz Deutschland zu finanzieren. \u00c4hnlich sah es Christian Winterbach (Gr\u00fcne), zumal ihm Belege daf\u00fcr fehlten, dass das Ticket von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern oft au\u00dferhalb des VRR-Gebiets genutzt werde. \u201eEs gibt aber auch keine Belege dagegen\u201c, konterte Lukas Maa\u00dfen (SPD). Paul Schr\u00f6mbges (CDU) hielt es f\u00fcr sinnvoll, das Modell nun erst mal f\u00fcr ein Jahr zu verl\u00e4ngern und dann weiterzuschauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt Willich macht auch im kommenden Schuljahr 2025\/26 vom Deutschlandticket-Modell Gebrauch. 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