{"id":1234846,"date":"2026-08-14T00:25:48","date_gmt":"2026-08-14T00:25:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1234846\/"},"modified":"2026-08-14T00:25:48","modified_gmt":"2026-08-14T00:25:48","slug":"institut-europa-baut-hilfe-fuer-die-ukraine-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1234846\/","title":{"rendered":"Institut: Europa baut Hilfe f\u00fcr die Ukraine aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Europa hat seine Hilfe f\u00fcr die von Russland angegriffene Ukraine zuletzt ausgebaut. Im Mai und Juni belief sich die Unterst\u00fctzung auf rund elf Milliarden Euro, wie der Ukraine-Support-Tracker des Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) in Kiel zeigt. In den Vormonaten M\u00e4rz und April beliefen sich die Hilfen insgesamt auf knapp 6,7 Milliarden Euro.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Von der nun bereitgestellten Unterst\u00fctzung flossen dem Institut nach etwa 4,3 Milliarden Euro in milit\u00e4rische Hilfe und 6,7 Milliarden Euro in finanzielle sowie humanit\u00e4re Unterst\u00fctzung. Die USA leisteten in diesem Zeitraum laut den Daten keine Hilfen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Den Gro\u00dfteil der Gelder stellte die EU \u00fcber den neuen \u201eUkraine Support Loan\u201c bereit. Dieses Darlehen von 90 Milliarden Euro soll den ukrainischen Haushalt und die Verteidigungsausgaben in den Jahren 2026 und 2027 sichern. Deutschland steuerte 700 Millionen Euro an Milit\u00e4rhilfen bei, so die Angaben.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    W\u00e4hrend das Volumen der Milit\u00e4rhilfe im ersten Halbjahr 2026 fast das Niveau des Vorjahres erreichte, ging die finanzielle und humanit\u00e4re Unterst\u00fctzung der Ukraine allerdings deutlich zur\u00fcck. Die monatlichen Durchschnittszahlungen in diesem Bereich lagen 41 Prozent unter dem Wert von 2025.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Das IfW Kiel erfasst milit\u00e4rische, finanzielle und humanit\u00e4re Hilfe. Die Erhebung begann am 24. Januar 2022, also einen Monat vor Beginn des v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffs Russlands. In den Daten ber\u00fccksichtigt sind mehr als 40 L\u00e4nder, darunter die EU-Staaten, die USA und Japan, sowie die Europ\u00e4ische Union. Datenquellen sind Regierungsstellen und Medienberichte.\n            <\/p>\n<p>            Europa bleibt bei Waffen auf die USA angewiesen<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Europa f\u00fchrt weiterhin bei der milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung, doch Waffen aus den USA spielen eine Schl\u00fcsselrolle. Der US-Anteil an der europ\u00e4ischen Milit\u00e4rhilfe stieg dem IfW zufolge weiter &#8211; sowohl bei K\u00e4ufen von R\u00fcstungsfirmen als auch bei Lieferungen aus amerikanischen Best\u00e4nden.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Zwischen Januar und Juni 2026 kauften europ\u00e4ische Geber Waffen im Wert von mindestens drei Milliarden Euro bei US-R\u00fcstungsunternehmen. Das entspreche etwa 30 Prozent der \u00fcber die Industrie bereitgestellten europ\u00e4ischen Milit\u00e4rhilfe. \u201eEuropa ist weiterhin auf den Zugang zu US-Waffensystemen angewiesen, um die milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Ukraine aufrechtzuerhalten\u201c, sagte Federico Mellace, leitender Analyst des Ukraine-Support-Trackers.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europa hat seine Hilfe f\u00fcr die von Russland angegriffene Ukraine zuletzt ausgebaut. 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