{"id":1235268,"date":"2026-08-14T04:51:17","date_gmt":"2026-08-14T04:51:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1235268\/"},"modified":"2026-08-14T04:51:17","modified_gmt":"2026-08-14T04:51:17","slug":"nach-klagen-ueber-missstaende-flugzeugtraeger-uss-abraham-lincoln-wird-abgeloest-trump-ordnet-rueckkehr-zu-dampfkatapulten-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1235268\/","title":{"rendered":"Nach Klagen \u00fcber Missst\u00e4nde: Flugzeugtr\u00e4ger USS Abraham Lincoln wird abgel\u00f6st \u2013 Trump ordnet R\u00fcckkehr zu Dampfkatapulten an"},"content":{"rendered":"<p>Kurz zuvor hatten Mitglieder des US-Senats Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Zust\u00e4nde auf dem Flugzeugtr\u00e4ger gefordert. Das US-Milit\u00e4r spricht von \u201eFalschberichterstattung\u201c. Unterdessen l\u00e4sst Trump das moderne Startsystem f\u00fcr Kampfjets auf ihren Flugzeugtr\u00e4gern \u2060entfernen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach alarmierenden Beschwerden \u00fcber Missst\u00e4nde auf der \u201eUSS Abraham Lincoln\u201c soll der in Nahost eingesetzte Flugzeugtr\u00e4ger laut Medienberichten abgel\u00f6st werden. Ersetzt wird er durch die \u201eUSS George Washington\u201c, wie das \u201eWall Street Journal\u201c sowie die US-Sender CNN und NBC News unter Berufung auf Insider melden. Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits zuvor geplant.<\/p>\n<p>Unklar war beiden Sendern zufolge hingegen, wie lange das Ganze dauert. NBC News zufolge dauert ein solcher Wechsel f\u00fcr gew\u00f6hnlich mehrere Wochen.<\/p>\n<p>Das Pentagon und das US-Regionalkommando im Nahen Osten (Centcom) lehnten einen Kommentar auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Verweis auf den Schutz der operativen Sicherheit ab.<\/p>\n<p>Nach fr\u00fcheren Angaben der US Navy war die \u201eUSS George Washington\u201c Ende Juli im vietnamesischen Da Nang eingelaufen. Am Mittwoch war dann bekannt geworden, dass der Flugzeugtr\u00e4ger die Hafenstadt in der Mitte des s\u00fcdostasiatischen Landes bereits am 5. August verlassen hat. Wohin er samt Verbund hinsteuerte, war zu dem Zeitpunkt unklar.<\/p>\n<p>US-Senator verlangte Aufkl\u00e4rung<\/p>\n<p>Kurz zuvor hatten Mitglieder des US-Senats Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Zust\u00e4nde auf der \u201eUSS Abraham Lincoln\u201c gefordert. Die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump solle erkl\u00e4ren, was sie tue, um die Streitkr\u00e4fte auf dem schwimmenden Luftwaffenst\u00fctzpunkt zu unterst\u00fctzen, schrieb der Senator aus dem Bundesstaat Connecticut, Richard Blumenthal, auf X. \u201eWeitverbreitete Berichte \u00fcber Versorgungsengp\u00e4sse, Probleme bei den Sanit\u00e4ranlagen, eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit und mehr erfordern sofortiges Handeln.\u201c<\/p>\n<p>Der Demokrat richtete eine offizielle Anfrage als Mitglied des Senatskomitees f\u00fcr die US-Streitkr\u00e4fte an Verteidigungsminister Pete Hegseth und Marine-Staatssekret\u00e4r Hung Cao. Darin hei\u00dft es, die \u201eUSS Abraham Lincoln\u201c habe seit nunmehr fast sieben Monaten am St\u00fcck keinen Hafen mehr angelaufen \u2013 eine Rekorddauer, die f\u00fcr die Besatzung offenbar sp\u00fcrbar zur Belastung wird. Es gebe zahlreiche Berichte \u00fcber Probleme etwa bei der Grundversorgung und den Sanit\u00e4ranlagen auf dem Schiff, so Blumenthal.<\/p>\n<p>Fehlende Seife und verstopfte Klos sind demnach nicht einmal das schlimmste Problem: Bei Soldaten sei eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit festzustellen, hie\u00df es in der offiziellen Anfrage. Es seien \u201eSicherheitsbedenken hinsichtlich der Au\u00dfendecks\u201c ge\u00e4u\u00dfert worden und, ebenfalls unsch\u00f6n f\u00fcr die Besatzung: St\u00f6rungen im Postverkehr h\u00e4tten dazu gef\u00fchrt, dass viele an das Schiff adressierte Versorgungspakete \u00fcber Monate auf dem Transportweg verloren gegangen seien.<\/p>\n<p>Derweil forderte der Minderheitsf\u00fchrer der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, auf der Plattform X den sofortigen Rauswurf von Verteidigungsminister Pete Hegseth. Als dieser nominiert worden sei, habe jeder gewusst, dass er v\u00f6llig inkompetent sei. \u201eJetzt zahlen unsere tapferen Matrosen daf\u00fcr auf schreckliche und unfassbare Weise den Preis.\u201c<\/p>\n<p>Mit der aus dem S\u00fcdchinesischen Meer abgezogenen \u201eUSS Abraham Lincoln\u201c und ihren Begleitschiffen hatte das US-Milit\u00e4r bereits Anfang Januar seine Pr\u00e4senz in Nahost ausgebaut. Am 28. Februar hatten die USA und Israel Milit\u00e4rschl\u00e4ge gegen den Iran begonnen. Seither ist der Flugzeugtr\u00e4ger im Arabischen Meer im Einsatz, um die US-Seeblockade gegen Schiffe durchzusetzen, die versuchen, iranische H\u00e4fen anzulaufen oder zu verlassen.<\/p>\n<p>US-Milit\u00e4r kontert Klagen \u00fcber Missst\u00e4nde auf Flugzeugtr\u00e4ger<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r hat die Berichte \u00fcber Missst\u00e4nde auf der \u201eUSS Abraham Lincoln\u201c unterdessen zur\u00fcckgewiesen. Der Flugzeugtr\u00e4ger weise unter allen der US Navy eine der h\u00f6chsten Wiederverpflichtungsraten der Besatzung mit 84,4 Prozent auf, teilte das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Eine solche Rate beschreibt den Anteil der Soldaten, die freiwillig weiter im Milit\u00e4r bleiben, nachdem ihre Vertragszeit abgelaufen ist.<\/p>\n<p>Von Centcom hie\u00df es weiter, die Matrosen und Marines blieben widerstandsf\u00e4hig und entschlossen, nachdem sie mehr als 260 Tage auf See verbracht h\u00e4tten. Anders als berichtet sei kein Besatzungsmitglied an Bord des Flugzeugtr\u00e4gers ums Leben gekommen. Ein Matrose, der am 3. August \u00fcber Bord gegangen sei, sei schnell und sicher geborgen worden, hie\u00df es weiter. Centcom sprach von Falschberichterstattung.<\/p>\n<p>Iranische Medien hatten berichtet, bei gewaltsamen Auseinandersetzungen an Bord des Flugzeugtr\u00e4gers seien sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Stimmung an Bord sei angespannt.<\/p>\n<p>Trump ordnet R\u00fcckkehr zu Dampfkatapulten auf US-Flugzeugtr\u00e4gern an<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump hat unterdessen die Marine angewiesen, \u200bdas komplexe Startsystem f\u00fcr Kampfjets auf ihren Flugzeugtr\u00e4gern \u2060zu entfernen und stattdessen wieder Dampfkatapulte zu verwenden, wie das Wei\u00dfe Haus am Donnerstag mitteilte. Trump habe ein entsprechendes Memorandum unterzeichnet, berichtete ebenfalls das \u201eWall Street \u2060Journal\u201c. \u200b<\/p>\n<p>Die Umr\u00fcstung \u200cbetreffe die Flugzeugtr\u00e4ger der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69f2dfd0622ae392e46e3821\/iran-krieg-usa-ziehen-groessten-flugzeugtraeger-uss-gerald-r-ford-nach-brand-aus-dem-nahen-osten-ab.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69f2dfd0622ae392e46e3821\/iran-krieg-usa-ziehen-groessten-flugzeugtraeger-uss-gerald-r-ford-nach-brand-aus-dem-nahen-osten-ab.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eGerald R. Ford\u201c-Klasse<\/a> und d\u00fcrfte Milliarden Dollar kosten. Trump hatte das elektromagnetische Startsystem der Marine in der Vergangenheit h\u00e4ufig kritisiert. Es sei teurer und weniger effektiv als die \u200ctraditionellen Dampfkatapulte. <\/p>\n<p>\u201eSie haben Milliarden \u2060Dollar \u200bmehr f\u00fcr elektrische Katapulte ausgegeben, und sie sind \u2060nicht gut\u201c, sagte Trump im vergangenen Monat auf einem Verteidigungsgipfel in Pennsylvania. \u201eSie sind \u200cbei Weitem \u2060nicht so \u200cgut, \u200bzu komplex.\u201c<\/p>\n<p>rtr\/dpa\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kurz zuvor hatten Mitglieder des US-Senats Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Zust\u00e4nde auf dem Flugzeugtr\u00e4ger gefordert. 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