{"id":123555,"date":"2025-05-19T18:59:09","date_gmt":"2025-05-19T18:59:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123555\/"},"modified":"2025-05-19T18:59:09","modified_gmt":"2025-05-19T18:59:09","slug":"trump-und-putin-aeussern-sich-nach-telefonat-positiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123555\/","title":{"rendered":"Trump und Putin \u00e4u\u00dfern sich nach Telefonat positiv"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 19.05.2025 20:11 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Trotz Einladungen waren beide nicht zu Ukraine-Gespr\u00e4chen in Istanbul erschienen. Jetzt aber haben US-Pr\u00e4sident Trump und Kremlchef Putin am Telefon \u00fcber die Situation gesprochen. Beide \u00e4u\u00dferten sich danach zufrieden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin haben erneut miteinander telefoniert. Der russische Pr\u00e4sident bezeichnete das inzwischen dritte Telefonat der beiden als &#8222;gehaltvoll&#8220;, &#8222;n\u00fctzlich&#8220; und &#8222;sehr ehrlich&#8220;. Das Gespr\u00e4ch habe mehr als zwei Stunden gedauert, sagte er vor Vertretern russischer Staatsmedien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDemnach rief Putin die Ukraine dazu auf, Kompromisse zu finden, &#8222;die allen Seiten passen&#8220;. Seine Regierung sei dazu bereit, gemeinsam mit der ukrainischen Regierung ein &#8222;Memorandum&#8220; zur Vorbereitung eines &#8222;m\u00f6glichen k\u00fcnftigen Friedensabkommens&#8220; zwischen beiden Staaten auszuarbeiten. Einen entsprechenden Vorschlag werde Russland machen. Das Memorandum k\u00f6nne &#8222;die Prinzipien einer Regelung, den Zeitrahmen eines m\u00f6glichen Friedensabkommens&#8220; beinhalten. &#8222;Einschlie\u00dflich einer m\u00f6glichen Waffenruhe sofern angemessene Vereinbarungen getroffen werden&#8220;, sagte der russische Staatschef.<\/p>\n<p>    Trump spricht von Verhandlungen im Vatikan<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf seiner Plattform Social Truth \u00e4u\u00dferte auch Trump sich zufrieden. Russland und die Ukraine w\u00fcrden sofort Verhandlungen im Vatikan beginnen, die zu einer Waffenruhe f\u00fchren sollten. Die Gespr\u00e4che sollten unmittelbar beginnen &#8211; und der Papst habe den Vatikan als Verhandlungsort angeboten. Weitere Details nannte er jedoch nicht &#8211; etwa dazu, wer dort verhandeln soll.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch wolle Russland nach einem Kriegsende umfassenden Handel mit den USA. Deutschland, Frankreich, Italien und Finnland seien \u00fcber das Telefonat informiert worden, so Trump.<\/p>\n<p>    Nach Gespr\u00e4chen in Istanbul<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuvor hatte Trump &#8211; nach Antritt seiner zweiten Amtszeit &#8211; bereits Mitte Februar und Mitte M\u00e4rz mit Putin telefoniert. Unter Trumps Amtsvorg\u00e4nger Joe Biden hatte es zwischen Washington und Moskau \u00fcber l\u00e4ngere Zeit keinen Kontakt gegeben. Trump hat das Ziel ausgerufen, den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu beenden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBisher sind die Verhandlungen f\u00fcr ein Ende des Krieges kaum vorangekommen. Putin zeigte auf die Bem\u00fchungen der USA wenig Entgegenkommen, einziges Zugest\u00e4ndnis war bisher die Entsendung einer rangniedrigen Delegation zu Verhandlungen mit einer ukrainischen Vertretung in Istanbul am Freitag. Dies waren die ersten direkten Gespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine seit mehr als drei Jahren. Einzig konkretes Ergebnis dieses Treffens unter t\u00fcrkischer Vermittlung war die Vereinbarung zu einem baldigen Austausch von jeweils 1.000 Kriegsgefangenen.<\/p>\n<p>    Vance: &#8222;Ein bisschen in einer Sackgasse&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKurz vor Trumps Gespr\u00e4ch mit Putin hatte US-Vizepr\u00e4sident JD Vance noch einmal klar gemacht, dass die USA mit ihrer Geduld langsam am Ende seien. &#8222;Wir merken, dass wir uns hier ein bisschen in einer Sackgasse befinden&#8220;, sagte er. Wenn Russland nicht dazu bereit sei, sich zu bewegen, m\u00fcsse die US-Regierung irgendwann sagen: &#8222;Das ist nicht unser Krieg.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie USA h\u00e4tten aber immer deutlich gemacht, dass es viele wirtschaftliche Vorteile g\u00e4be, wenn sich die Beziehungen zwischen Russland und dem Rest der Welt verbessern w\u00fcrden, sagte Vance weiter. Russland werde diese Vorteile aber nicht bekommen, wenn es weiterhin &#8222;viele unschuldige Menschen&#8220; umbringe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte vor dem Telefonat gesagt, dass er mit dem Kremlchef auch \u00fcber Handelsfragen sprechen wolle.<\/p>\n<p>    Selenskyj: Russen drohten in Verhandlungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ordnete unterdessen die Schaffung einer permanenten nationalen Verhandlungsgruppe an. Ziel der diplomatischen Bem\u00fchungen sei ein echter und nachhaltiger Frieden. Er habe sich von Verteidigungsminister Rustem Umjerow \u00fcber den Verlauf der Gespr\u00e4che mit der russischen Delegation am vergangenen Freitag in Istanbul informieren lassen, sagte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSelenskyj berichtete, dass die Russen in den Verhandlungen Drohungen ausgesto\u00dfen h\u00e4tten. Die ukrainische Seite habe diese zur\u00fcckgewiesen. Details nannte der Pr\u00e4sident nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut Medien soll die russische Seite gedroht haben, den seit mehr als drei Jahren andauernden Krieg gegen die Ukraine auf unbestimmte Zeit fortsetzen zu k\u00f6nnen. Selenskyj betonte, dass die Ukraine bei den Gespr\u00e4chen am Ziel einer bedingungslosen Waffenruhe f\u00fcr mindestens 30 Tage festhalte. Er bekr\u00e4ftigte auch weiter die Bereitschaft zu einem Treffen mit Putin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUkrainer und Europ\u00e4er dringen darauf, dass Russland, das die Ukraine 2022 \u00fcberfallen hatte, eine bedingungslose Waffenruhe akzeptiert, damit Friedensgespr\u00e4che beginnen k\u00f6nnen. F\u00fcr den Fall, dass Putin nicht einlenkt, hatten die Europ\u00e4er mit neuen harten Sanktionen gegen Moskau gedroht.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-216844.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Bj\u00f6rn Blaschke, ARD Tiflis, tagesschau, 19.05.2025 19:57 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 19.05.2025 20:11 Uhr Trotz Einladungen waren beide nicht zu Ukraine-Gespr\u00e4chen in Istanbul erschienen. 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