{"id":1235840,"date":"2026-08-14T10:50:15","date_gmt":"2026-08-14T10:50:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1235840\/"},"modified":"2026-08-14T10:50:15","modified_gmt":"2026-08-14T10:50:15","slug":"dynamo-dresden-erster-klub-ergreift-massnahmen-gegen-vlogger-und-influencer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1235840\/","title":{"rendered":"Dynamo Dresden: Erster Klub ergreift Ma\u00dfnahmen gegen Vlogger und Influencer"},"content":{"rendered":"<p>Seit Monaten besch\u00e4ftigt deutsche Fu\u00dfball-Vereine das Thema Influencer und Vlogger im Stadion. Zweitligist Dynamo Dresden hat nun reagiert und erste Ma\u00dfnahmen gegen den Rechtemissbrauch umgesetzt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Dynamo Dresden hat kommerzielle Stadion-Vlogs bei Heimspielen untersagt. Das teilte der Fu\u00dfball-Zweitligist in einem Schreiben an seine Fans mit. Das Filmen von Spielszenen und das Aufnehmen von Stadionbesuchen zum Zweck der kommerziellen Verwertung sei laut Stadionordnung nicht gestattet.<\/p>\n<p>Zwar sind private Erinnerungsfotos und kurze Videos demnach weiter erlaubt. Insbesondere in den Bl\u00f6cken K1 bis K5, dem sogenannten K-Block, bittet der Verein die Anh\u00e4nger jedoch, die dort geltenden Regeln zu beachten und \u201esensibel sowie verantwortungsvoll\u201c mit Smartphones und Kameras umzugehen. In diesem Bereich stehen auch die Ultras der Sachsen.<\/p>\n<p>Unter der \u00dcberschrift \u201eVloggen? Nicht bei Dynamo\u201c ver\u00f6ffentlichte der Verein ein gemeinsam mit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ultras\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/ultras\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ultras<\/a> und Fanvertretern verfasstes Statement. Darin hei\u00dft es unter anderem: \u201eDas Filmen von Spielszenen und Stadionbesuchen mit dem Ziel einer kommerziellen Verwertung ist gem\u00e4\u00df Stadionordnung nicht gestattet. Dieses Verbot dient insbesondere dem Schutz der Medien- und Verwertungsrechte unserer TV-Partner sowie der Rechte der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden. Werden Inhalte monetarisiert, profitieren davon in erster Linie die jeweiligen Ersteller, w\u00e4hrend unser Verein dabei leer ausgeht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eR\u00fccksichtnahme und gegenseitiger Respekt\u201c, schreibt der Klub<\/p>\n<p>Daneben begr\u00fcndete Dynamo die Einschr\u00e4nkung mit dem Wunsch vieler Fans, das Spiel ohne dauerhafte Kameras oder Aufnahmen in ihrer unmittelbaren Umgebung verfolgen zu k\u00f6nnen. \u201eR\u00fccksichtnahme und gegenseitiger Respekt sind daher wichtige Voraussetzungen f\u00fcr eine positive Atmosph\u00e4re auf den R\u00e4ngen\u201c, hie\u00df es weiter. Der Klub k\u00fcndigte zugleich an, mit den Anh\u00e4ngern \u00fcber das Thema im Austausch bleiben zu wollen.<\/p>\n<p>Die Dresdner bestreiten ihr erstes Heimspiel in der neuen Saison am Sonntag gegen Darmstadt 98 (13.30 Uhr\/Sky). Der Klub kann in dieser Partie mit einem vollen Stadion rechnen, denn er war mit einer Klage beim St\u00e4ndigen Schiedsgericht des Deutschen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/fussball-bundesliga\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/fussball-bundesliga\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fu\u00dfball-Bundes<\/a> (DFB) gegen ein Urteil des DFB-Bundesgerichts erfolgreich. Die Bl\u00f6cke K1 bis K5 d\u00fcrfen ge\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<p><b>Ein Podcast, ein Champion, ein R\u00e4tsel \u2013 wer ist der Gast? Raten Sie mit: Abonnieren Sie WELTMeister bei Spotify oder Apple Podcasts.<\/b><\/p>\n<p>Nach schweren Vorf\u00e4llen im Heimspiel gegen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/hertha-bsc-berlin\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/hertha-bsc-berlin\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hertha BSC<\/a> am 4. April hatte das DFB-Sportgericht beide Vereine mit hohen Geldstrafen belegt und Dresden noch mit einem Teilausschluss der Zuschauer in zwei Heimspielen belegt. Die zweite Partie wurde dabei zur Bew\u00e4hrung bis Sommer 2027 ausgesetzt.<\/p>\n<p>Dresden hat zwei Wochen Zeit, die Einlegung der Schiedsklage zu begr\u00fcnden und wie der DFB auch jeweils einen Schiedsrichter zu benennen. Anschlie\u00dfend wird das St\u00e4ndige Schiedsgericht unabh\u00e4ngig entscheiden. Dresden sah den Teilausschluss der rund 9500 Zuschauer als Kollektivstrafe an und hatte dagegen Einspruch erhoben. Sollte die Schiedsklage dann vollst\u00e4ndig oder teilweise zur\u00fcckgewiesen werden, wird Dresden das Urteil des DFB-Sportgerichts vom 5. Juni 2026 annehmen. Der Teilausschluss der Zuschauer w\u00fcrde dann das auf den Zeitpunkt des Urteils folgende Heimspiel betreffen. Dynamo kann aber trotz der Anerkennung des Urteils weitere Rechtsmittel einlegen.<\/p>\n<p>Mindestens 17 Personen verletzt<\/p>\n<p>Beim Spiel gegen die Berliner in der vergangenen Saison wurden im Dresdner Zuschauerblock insgesamt 27 pyrotechnische Gegenst\u00e4nde entz\u00fcndet. Nachdem es zuvor zu erheblichen Auseinandersetzungen zwischen Anh\u00e4ngern beider Vereine sowie Mitarbeitern des Sicherheits- und Ordnungsdienstes gekommen war, \u00fcberstiegen mindestens 77 Dresdner Anh\u00e4nger aus dem Bereich des K-Blocks die Begrenzung zum Innenraum und rannten \u00fcber das Spielfeld in Richtung des G\u00e4steblocks. Dabei wurden gezielt bengalische Feuer und Feuerwerksraketen auf Berliner Anh\u00e4nger sowie in Richtung des G\u00e4steblocks abgefeuert. Das Spiel musste f\u00fcr 19 Minuten unterbrochen werden. Insgesamt wurden mindestens 17 Personen verletzt.<\/p>\n<p>LaGa mit dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit Monaten besch\u00e4ftigt deutsche Fu\u00dfball-Vereine das Thema Influencer und Vlogger im Stadion. 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