{"id":1235882,"date":"2026-08-14T11:16:16","date_gmt":"2026-08-14T11:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1235882\/"},"modified":"2026-08-14T11:16:16","modified_gmt":"2026-08-14T11:16:16","slug":"berlin-gesundheitsinfluencer-wer-ist-serioes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1235882\/","title":{"rendered":"Berlin | Gesundheitsinfluencer &#8211; wer ist seri\u00f6s?"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Wer regelm\u00e4\u00dfig in sozialen Medien unterwegs ist, begegnet h\u00e4ufig auch Accounts, die sich mit Ratschl\u00e4gen zum Thema Ern\u00e4hrung, Fitness oder anderen Gesundheitsthemen positionieren &#8211; von Haut- bis Darmgesundheit. Hinter diesen sogenannten Medfluencer-Accounts stehen teils Fachkr\u00e4fte, also ausgebildete \u00c4rztinnen, Psychotherapeuten oder Pflegekr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Wie die Stiftung Gesundheitswissen erkl\u00e4rt, kann aber grunds\u00e4tzlich jeder und jede als Gesundheitsinfluencer auftreten. Zum Teil gehen Kan\u00e4le mit hohen Klickzahlen und unterhaltsamer Aufmachung also auch auf medizinische Laien, Unternehmer, Agenturen oder Dienstleister zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>Fachliche Korrektheit und Unabh\u00e4ngigkeit ist hier l\u00e4ngst nicht immer garantiert. Der Stiftung zufolge verbreiten diverse Medfluencer-Accounts auf Tiktok, Instagram und Co. zum Beispiel immer wieder riskante Br\u00e4unungsmethoden oder teilen Informationen mit Bezug auf Sonnenschutz, die dem medizinischen Forschungsstand widersprechen.<\/p>\n<p>Wer ist Experte?\u00a0<\/p>\n<p>Woran also lassen sich vertrauensw\u00fcrdige Accounts, die verl\u00e4ssliche Gesundheitsinformationen anbieten, erkennen? Medfluencer zu einer bestimmten Erkrankung oder einem Gesundheitsthema seien dann Experten, wenn sie echtes Expertenwissen besitzen, so die Stiftung.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr spricht zum Beispiel eine bestimmte Berufsausbildung und -erfahrung im medizinischen Bereich. Patienten mit einer seltenen Erkrankung k\u00f6nnen ebenfalls eine Expertenmeinung besitzen. Man sollte sich jedoch bewusst machen, dass es um eine Einzelwahrnehmung geht, die nicht auf jeden zutreffen muss.\u00a0<\/p>\n<p>Vertrauensw\u00fcrdige Accounts: Auf diese Punkte achten<\/p>\n<p>Die Experten der Stiftung raten, auf folgende Punkte zu achten, um zu kl\u00e4ren, ob ein Account vertrauensw\u00fcrdig ist:\u00a0<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Klare Identit\u00e4t: Der Influencer nennt seinen vollen Namen, die Person hinter dem Kanal ist eindeutig erkennbar.<\/li>\n<li>Nachweisbare Expertise: Es liegt fundiertes Fachwissen zum Thema vor (etwa durch Ausbildung).<\/li>\n<li>Werbefreiheit: Die Beitr\u00e4ge enthalten keine Produkt- oder Medikamentenwerbung und verzichten auf unwahre Heilungsversprechen.<\/li>\n<li>Quellenangaben: F\u00fcr benannte Fakten werden medizinische Quellen angef\u00fchrt.<\/li>\n<li>Meinungskennzeichnung: Eigene Meinungen werden transparent als solche angek\u00fcndigt (\u00abMeine Einsch\u00e4tzung dazu ist, &#8230;).<\/li>\n<li>Ausgewogenheit: Bei Behandlungen werden Vor- und Nachteile sowie Alternativen genannt. Es gibt keine Aufforderung, \u00e4rztliche Therapien abzubrechen oder zu verweigern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hellh\u00f6rig sollte man hingegen unter anderem werden, wenn gar nicht klar wird, wer genau hinter einem Account steckt, die Expertise nur vage beschrieben wird (etwa mit Coach oder Trainer), Beitr\u00e4ge haupts\u00e4chlich dazu dienen, Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben oder Influencer gar Heilungsversprechen machen (\u00abNie wieder \u00dcbergewicht\u00bb).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Wer regelm\u00e4\u00dfig in sozialen Medien unterwegs ist, begegnet h\u00e4ufig auch Accounts, die sich mit Ratschl\u00e4gen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1235883,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1841],"tags":[1605,2632,3364,29,30,141,153,1209,38348,13663,194,242649],"class_list":["post-1235882","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-bielefeld","tag-bielefeld","tag-brcmj","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-gesundheit","tag-influencer","tag-nordrhein-westfalen","tag-sonnenschutz","tag-soziale-medien","tag-technik","tag-tmn0335"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117093583213846379","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1235882","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1235882"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1235882\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1235883"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1235882"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1235882"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1235882"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}