{"id":1235892,"date":"2026-08-14T11:22:25","date_gmt":"2026-08-14T11:22:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1235892\/"},"modified":"2026-08-14T11:22:25","modified_gmt":"2026-08-14T11:22:25","slug":"ukraine-news-luftalarm-in-lettland-kampfjets-schiessen-drohne-ab-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1235892\/","title":{"rendered":"Ukraine News: Luftalarm in Lettland &#8211; Kampfjets schie\u00dfen Drohne ab &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Lawrow schlie\u00dft sofortigen Stopp der K\u00e4mpfe aus<\/p>\n<p>Drohnen besch\u00e4digen russischen Ostseehafen Ust-Luga<\/p>\n<p>Ukraine: Mutter und Sohn bei russischen Angriffen get\u00f6tet\u00a0<\/p>\n<p>Schwerer russischer Bombenangriff auf Kramatorsk<\/p>\n<p>Selenskij bittet USA um f\u00fcnf Prozent ihrer \u201ePatriot\u201c-Raketen<\/p>\n<p>Luftalarm in Lettland: Kampfjets schie\u00dfen Drohne abEine Drohne ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und von Kampfjets eines Nato-Partnerstaats abgeschossen worden. Nach Milit\u00e4rangaben haben italienische Eurofighter das Flugobjekt vom Himmel geholt. Die Entscheidung zum Abschuss sei getroffen worden, um eine Gef\u00e4hrdung der Bev\u00f6lkerung Lettlands abzuwenden, sagte Verteidigungsminister Raivis Melnis. Das Milit\u00e4r hatte zuvor Luftalarm ausgel\u00f6st und die Menschen in dem Baltenstaat aufgerufen, sich nicht im Freien aufzuhalten und sich in Sicherheit zu bringen.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Angaben einer Sprecherin des lettischen Milit\u00e4rs wurde die Drohne \u00fcber einem Waldgebiet abgeschossen. Verletzte oder Sachsch\u00e4den gebe es nicht. Die zust\u00e4ndigen Einsatzkr\u00e4fte seien an der Absturzstelle vor Ort im Einsatz, sagte sie im lettischen Fernsehen.<\/p>\n<p>Das Milit\u00e4r machte bisher keine genauen Angaben zur Herkunft des unbemannten Flugger\u00e4ts \u00fcber der Region Balvi. Die Armee sprach aber von einer ausl\u00e4ndischen Drohne, die infolge von Russlands elektronischer Kampff\u00fchrung in den lettischen Luftraum geraten sei. Damit lag der Schluss nahe, dass es sich um eine abgewehrte ukrainische Drohne gehandelt haben k\u00f6nnte. Melnis sagte, dass es derzeit nicht m\u00f6glich sei, Herkunft und Typ der abgeschossenen Drohne zu bestimmen. Dazu m\u00fcssten erst Drohnentr\u00fcmmer gefunden und untersucht werden.<\/p>\n<p>Kiew hatte nach Angaben des lettischen Rundfunks in der Nacht Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen. Bereits Anfang Juni hatten Nato-Kampfjets \u00fcber Lettland eine fehlgeleitete Drohne abgeschossen.<\/p>\n<p>Lettland grenzt im Osten an Russland. W\u00e4hrend des Ukraine-Krieges hat es bereits mehrere Vorf\u00e4lle mit Drohnen gegeben. Bei ukrainischen Angriffen waren mehrfach fehlgeleitete unbemannte Flugk\u00f6rper, mit denen Kiew Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen hatte, in den lettischen Luftraum eingedrungen und abgest\u00fcrzt. Gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den oder Verletzte gab es dabei nicht. Die Vorf\u00e4lle l\u00f6sten aber eine politische Krise in Lettland aus und f\u00fchrten zu einem Regierungswechsel. Die neue Regierung hatte kurz nach ihrem Amtsantritt Ende Mai ein Abkommen mit der Ukraine zu einer st\u00e4rkeren Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr geschlossen.\u00a0<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfere Nato-Staaten \u00fcbernehmen im Baltikum abwechselnd die Luftraum\u00fcberwachung der Mitgliedsstaaten Estland, Litauen und Lettland, die keine eigenen Kampfjets besitzen. Die italienischen Kampfjets sind auf dem Milit\u00e4rflughafen Siauliai (Litauen) stationiert.\u00a0<\/p>\n<p>Lawrow schlie\u00dft sofortigen Stopp der K\u00e4mpfe ausDer russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow hat erneut einen sofortigen Stopp der K\u00e4mpfe in der Ukraine ausgeschlossen: \u201eWir werden erst dann aufh\u00f6ren, wenn eine langfristige, zuverl\u00e4ssige und nachhaltige Einigung vorliegt\u201c, sagte er im Staatsfernsehen. Zudem erkl\u00e4rte er: \u201eWir werden unsere Methoden deutlich versch\u00e4rfen, um all das zu zerst\u00f6ren, was Kiews Kriegsmaschinerie aus dem Westen speist. Und wir tun dies bereits.\u201c<\/p>\n<p>Unterdessen wies Russland auch die Idee einer Waffenruhe mit der Ukraine im Schwarzen Meer zur\u00fcck. Es gebe keine Grundlage f\u00fcr \u201eHalbheiten\u201c, die der Gegenseite nur eine Atempause verschaffen w\u00fcrden, sagte die Sprecherin des Au\u00dfenministeriums, Maria Sacharowa.<\/p>\n<p>Zuvor berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, dass die Ukraine einem Insider zufolge Russland \u00fcber einen Dritten ein Angebot \u00fcbermittelt habe, die Angriffe auf zivile Ziele im Schwarzen Meer auf beiden Seiten einzustellen.<\/p>\n<p>Sowohl Russland als auch die Ukraine hatten in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer verst\u00e4rkt. Dies trieb die weltweiten Getreidepreise in die H\u00f6he.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Drohnen besch\u00e4digen russischen Ostseehafen Ust-Luga<\/p>\n<p>Nach offiziellen Angaben Russlands ist das Gebiet um den russischen Ostseehafen Ust-Luga nach Drohnenangriffen besch\u00e4digt worden. Insgesamt seien \u00fcber der Region Leningrad 51 Drohnen abgewehrt worden. Das teilte Alexander Drosdenko, der Gouverneur der Region, mit. Der Ostseehafen Ust-Luga ist wichtig etwa f\u00fcr den Export von Fl\u00fcssiggas, D\u00fcngemitteln und Kohle. Er war schon mehrfach Ziel ukrainischer Angriffe. Auch in der nordwestlich von Moskau gelegenen Region Twer berichteten Beh\u00f6rden von Sch\u00e4den. Herabst\u00fcrzende Drohnentr\u00fcmmer besch\u00e4digten demnach die Wand eines Lagerhauses des Versandh\u00e4ndlers Wildberries. Verletzt wurde demnach niemand.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ukraine: Mutter und Sohn bei russischen Angriffen get\u00f6tet\u00a0Nach Angaben aus der Ukraine sind durch russische Drohnenangriffe in der ukrainischen Grenzregion Sumy zwei Menschen get\u00f6tet worden. Ein Privathaus sei von zwei Drohnen in Brand gesetzt und zerst\u00f6rt worden, schrieb der Chef der Milit\u00e4rverwaltung von Sumy, Oleh Hryhorow, auf Telegram. Eine 29-j\u00e4hrige Frau und ihr neun Jahre alter Sohn seien dabei ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden demnach verletzt. Darunter seien der Vater und die Gro\u00dfmutter des Jungen, die mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht worden seien.<\/p>\n<p>In der Stadt Smila in der Zentralukraine wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Region Tscherkassy f\u00fcnf Menschen bei einem russischen Drohnenangriff verletzt. Die Beh\u00f6rde sprach von einer massiven Attacke auf zivile Infrastruktur.<\/p>\n<p>Schwerer russischer Bombenangriff auf Kramatorsk<\/p>\n<p>Durch einen russischen Bombenangriff auf die frontnahe Stadt Kramatorsk in der Ostukraine sind nach Beh\u00f6rdenangaben mindestens 15 Menschen verletzt worden. Es gebe bislang einen Toten, teilte der Milit\u00e4rverwalter des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram mit.\u00a0<\/p>\n<p>Seinen Angaben zufolge wurde die Stadt achtmal aus der Luft angegriffen, mutma\u00dflich mit Gleitbomben. In einem gro\u00dfen Wohnblock sei ein Brand ausgebrochen. Filaschkin riet den Einwohnern von Kramatorsk, in weniger gef\u00e4hrdete Gebiete der Ukraine umzusiedeln.\u00a0<\/p>\n<p>Die Industriestadt hatte vor dem Krieg etwa 58 000 Einwohner. Die vordersten russischen Stellungen sind derzeit etwa 20 Kilometer entfernt.\u00a0<\/p>\n<p>Selenskij bittet USA um f\u00fcnf Prozent ihrer \u201ePatriot\u201c-RaketenDie Ukraine br\u00e4uchte zum Schutz vor russischen Angriffen nach den Worten ihres Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij f\u00fcnf Prozent der US-Best\u00e4nde an Abwehrraketen f\u00fcr das System Patriot. \u201eWenn die Amerikaner uns f\u00fcnf Prozent verkaufen \u2013 PAC-3-Abfangraketen, nichts anderes \u2013, werden wir den Winter \u00fcberstehen und Menschenleben retten\u201c, teilte Selenskij auf Telegram mit. Derzeit habe die Ukraine nur ein Prozent. Die Raketen gelten als besonders effektiv bei der Abwehr russischer Raketenschl\u00e4ge.<\/p>\n<p>\u201eWenn sie uns zehn Prozent verkaufen k\u00f6nnen, werden wir alle ballistischen Raketen der Russen zerst\u00f6ren\u201c, sagte Selenskij. Zuvor hatte er auch in einem Interview des US-Fernsehsenders CNN die USA darum gebeten, ihm die Abfangraketen zu verkaufen. Der Staatschef beklagt beinahe t\u00e4glich, dass das Land sich nicht mehr vor den zunehmenden russischen Angriffen mit ballistischen Raketen sch\u00fctzen k\u00f6nne. Er wirft auch den Verb\u00fcndeten vor, ihren Lieferversprechen nicht nachzukommen.<\/p>\n<p>\u201eIn diesem Jahr verf\u00fcgen wir \u00fcber zweieinhalbmal weniger Abfangraketen als im Jahr 2025\u201c, sagte Selenskij. Russland hingegen habe seine Produktion an ballistischen Raketen hochgefahren. Moskau nutzt die Schw\u00e4che der Ukraine bei der Luftverteidigung aus und setzt verst\u00e4rkt ballistische Raketen ein.<\/p>\n<p>Selenskij hatte nach seinem Besuch bei US-Pr\u00e4sident Donald Trump Ende Juli die Hoffnung ge\u00e4u\u00dfert, eine Lizenz zur Produktion der Patriot-Raketen in der Ukraine zu bekommen. Trump versprach zun\u00e4chst eine solche Lizenz, \u00e4u\u00dferte sich danach aber zur\u00fcckhaltend. Es sei eine schwierige Entscheidung, eine solche Technologie aus der Hand zu geben, sagte er.<\/p>\n<p>Die Best\u00e4nde der USA sind durch Trumps Krieg in Iran deutlich zur\u00fcckgegangen. Experten des Zentrums f\u00fcr strategische und internationale Studien CSIS (Center for Strategic &amp; International Studies) gingen Ende Juli davon aus, dass die USA noch 800 Abwehrraketen auf Lager haben. Demnach seien es vor dem Iran-Krieg noch ungef\u00e4hr 3100 gewesen. 600 Abwehrraketen soll die Ukraine erhalten haben.<\/p>\n<p>UN: Juli war t\u00f6dlichster Monat f\u00fcr Zivilisten in der Ukraine seit JahrenIm russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind nach Angaben von Beobachtern der Vereinten Nationen (UN) im Juli so viele Zivilisten ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr in einem Monat. Es seien mindestens 437 Menschen in der Ukraine get\u00f6tet und 2610 weitere Zivilisten verletzt worden, gab die UN-Menschenrechtsbeobachtermission bekannt. Das sei im Vergleich zum Juni ein Anstieg um 30 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli sogar eine Erh\u00f6hung um 70 Prozent. \u201eDie Zahl der Get\u00f6teten ist die h\u00f6chste, die seit Mai 2022 erfasst wurde\u201c, <a href=\"https:\/\/ukraine.ohchr.org\/en\/Protection-of-Civilians-in-Armed-Conflict-July-2026?utm_source=pressrelease&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=PoC-July2026\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">teilte die Mission mit<\/a>.<\/p>\n<p>Die tats\u00e4chliche Zahl der Opfer sei wahrscheinlich h\u00f6her, hie\u00df es. Die \u00dcberpr\u00fcfung von Todesmeldungen dauere an. In diesem Jahr habe sich die Zahl der Opfer von Monat zu Monat erh\u00f6ht. Dabei habe es die ukrainische Hauptstadt Kiew im Juli besonders hart getroffen. Demnach wurden dort 54 Menschen get\u00f6tet und mehr als 200 weitere verletzt. Grund sei die Eskalation der Gewalt durch die massiven russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Marschflugk\u00f6rpern, hie\u00df es. Aber auch Drohnenschl\u00e4ge und Gleitbomben seien weiter eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr die Menschen.<\/p>\n<p>Auch auf russischer Seite habe die Zahl der get\u00f6teten Zivilisten im Juli zugenommen, teilten die UN-Beobachter mit. Russische Beh\u00f6rden h\u00e4tten demnach 79 Tote und mehr als 600 Verletzte gemeldet. Nach Angaben der Mission sind die Zahlen schwer \u00fcberpr\u00fcfbar, weil der Zugang zu Informationen in Russland eingeschr\u00e4nkt sei.<\/p>\n<p>Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 haben die Vereinten Nationen nach eigenen Angaben mindestens 16 874 get\u00f6tete Zivilisten erfasst, darunter 820 Kinder. Die Zahl der Verletzten liege insgesamt bei 51 273, darunter mehr als 3000 Kinder, hie\u00df es.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-daniel-1.4350386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361219_479_profilepic-5e5796cd0e1be9f73a547fa8-656d72d4a717a707cfe1a679.webp\"  alt=\"Julia Daniel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Russland: Raffinerie Orsk nach Angriff wohl sechs Monate au\u00dfer Betrieb\u00a0<\/p>\n<p>Nach einem ukrainischen Drohnenangriff stellt eine \u00d6lraffinerie in der russischen Stadt Orsk den Betrieb vollst\u00e4ndig ein. Die Reparatur der besch\u00e4digten importierten Anlagen k\u00f6nne wegen der Sanktionen bis zu sechs Monate dauern, teilt der Gouverneur der Region Orenburg, Jewgeni Solnzew, mit. Er warnt vor Kraftstoffengp\u00e4ssen f\u00fcr Autofahrer. Die Ukraine nimmt verst\u00e4rkt russische Raffinerien ins Visier, um die Treibstoffversorgung zu st\u00f6ren. Die Anlage in Orsk hat eine Jahreskapazit\u00e4t von sechs Millionen Tonnen Roh\u00f6l.<\/p>\n<p>Ukraine: Zwei Tote bei russischem Angriff auf PassagierzugBei einem russischen Angriff auf einen Passagierzug in der Region Odessa im S\u00fcden der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben der Lokf\u00fchrer und sein Assistent get\u00f6tet worden. Die 340 Passagiere w\u00fcrden in Sicherheit gebracht, teilte die ukrainische Eisenbahn mit. Es habe sich um einen Drohnenangriff gehandelt.<\/p>\n<p>Der Drohnenpilot m\u00fcsse gewusst haben, dass es sich um einen zivilen Zug handelte, schrieb der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij in sozialen Medien. Dazu ver\u00f6ffentlichte er ein Video, das Feuer und Zerst\u00f6rung an einem Teil des Zugs zeigt.\u00a0<\/p>\n<p>Selenskij sprach von n\u00e4chtlichen russischen Angriffen in elf Regionen des Landes. Einmal mehr forderte er mehr Hilfe bei der Flugabwehr und mehr Druck auf Russland.\u00a0<\/p>\n<p>Ukrainische Drohnen treffen \u00d6lraffinerie und Logistikzentrum in RusslandDie ukrainischen Streitkr\u00e4fte haben bei neuen Drohnenangriffen tief im russischen Hinterland eine weitere \u00d6lraffinerie und ein Lager des gr\u00f6\u00dften russischen Versandh\u00e4ndlers Wildberries in Brand gesetzt. Zwei Menschen seien in der Stadt Salawat verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der Chef der Republik Baschkortostan, Radij Chabirow, mit. Medien berichteten zudem von einem Drohnenangriff und einem Brand in einer \u00d6lraffinerie des Energieriesen Gazprom.<\/p>\n<p>Die russische Flugabwehr habe 16 von insgesamt 21 Drohnen abgeschossen, sagte Chabirow. Ziel des Angriffs sei ein Logistikzentrum gewesen. Die Firma Wildberries, deren Lager die Ukraine seit Wochen attackiert, best\u00e4tigte den Angriff und den Brand. Das Geb\u00e4ude sei evakuiert worden. Das zentrale Ermittlungskomitee warf der Ukraine einen weiteren \u201eTerroranschlag\u201c gegen zivile Infrastruktur vor.<\/p>\n<p>Die Ukraine selbst behauptet, dass Wildberries russischen Kriegszwecken diene. Das Unternehmen und der Kreml weisen das kategorisch zur\u00fcck und sprechen von ziviler Infrastruktur. Kommentatoren sehen in den Angriffen den Versuch Kiews, die Lage in Russland durch zunehmende wirtschaftliche Probleme zu destabilisieren.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-bergmann-1.4893599\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415043_356_profilepic-60a2451d2a1a51699f87a662-60eff0ad425b2caa8cb5ef57.webp\"  alt=\"Julia Bergmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Angriff auf ukrainischen Donau-Hafen an Grenze zu Rum\u00e4nien\u00a0Russland hat nach ukrainischen Angaben in der Nacht das Gebiet um den gr\u00f6\u00dften ukrainischen Donau-Hafen Ismajil angegriffen. Dabei seien Sch\u00e4den entstanden und ein Feuer ausgebrochen, teilen die Beh\u00f6rden in der Region Odessa auf Telegram mit.\u00a0<\/p>\n<p>Ismajil liegt nahe der Grenze zum EU- und Nato-Land Rum\u00e4nien, das zwei Kampfjets aufsteigen lie\u00df. Ismajil ist ein wichtiger Umschlagplatz f\u00fcr Getreide und andere Rohstoffe. Am Mittwoch hatte die Ukraine die russische Stadt Noworossijsk attackiert, die ihrerseits \u00fcber einen bedeutenden Getreideexporthafen am Schwarzen Meer verf\u00fcgt.\u00a0<\/p>\n<p>Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff<\/p>\n<p>Die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist nach n\u00e4chtlichen Drohnenangriffen der Ukraine erneut ohne Strom. Die Stadt sei wegen eines massiven ukrainischen Angriffs von der Stromversorgung abgeschnitten, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass mit. Die Armee wehre einen ukrainischen Angriff ab. Derzeit begutachteten Experten die Sch\u00e4den.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/carina-seeburg-1.4814739\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6150b4499e06852090774fb7-6150c6bb9e06855cad777c41.webp\"  alt=\"Carina Seeburg\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Nato-Botschafter beraten \u00fcber LuftraumverletzungenDie Botschafter der Nato-Staaten haben \u00fcber die j\u00fcngsten Luftraumverletzungen in Polen und Rum\u00e4nien sowie \u00fcber Drohnen-Zwischenf\u00e4lle beraten. Dies teilt das B\u00fcndnis mit. Den betroffenen Verb\u00fcndeten sichern die Nato-Mitgliedsstaaten ihre volle Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung zu. Russland trage die volle Verantwortung f\u00fcr die Luftraumverletzungen. Diese seien gef\u00e4hrlich und inakzeptabel und zeigten eine zunehmende Risikobereitschaft Russlands.\u00a0<\/p>\n<p>Die Nato baue ihre integrierte Luft- und Raketenabwehr im gesamten B\u00fcndnisgebiet weiter aus. Die Alliierten unterstreichen zudem ihre Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Verteidigung an der Ostflanke von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer, um Aggressionen abzuschrecken und abzuwehren.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-daniel-1.4350386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361219_479_profilepic-5e5796cd0e1be9f73a547fa8-656d72d4a717a707cfe1a679.webp\"  alt=\"Julia Daniel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ukraine greift russische Schwarzmeerk\u00fcste an, Russland attackiert Saporischschja und OdessaDie russische Schwarzmeerk\u00fcste ist nach Beh\u00f6rdenangaben in der Nacht massiv von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Hauptziel war dabei die Hafenstadt <strong>Noworossijsk<\/strong>, wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, auf Telegram mitteilte.<br \/>Berichten russischer wie ukrainischer Telegramkan\u00e4le zufolge wurden in der Stadt der Marinehafen, der Handelshafen und das \u00d6lverladeterminal getroffen. An diesen Stellen zeigte auch das Brandmeldesystem Firms der US-Raumfahrtbeh\u00f6rde Nasa Feuer.\u00a0 Der ukrainische Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij best\u00e4tigte den Angriff. Es seien Drohnen, Raketen und unbemannte Boote zum Einsatz gekommen, teilt Selenskij auf Telegram mit.\u00a0 <\/p>\n<p>Kondratjew sprach von Sch\u00e4den an 21 Wohnh\u00e4usern und in vier Betrieben in Noworossijsk. Ein achtj\u00e4hriges Kind sei get\u00f6tet worden, es gebe au\u00dferdem acht Verletzte. Im K\u00fcstenort Temrjuk wurde demnach ein Mann get\u00f6tet. Aus Anapa und Gelendschik wurden Sch\u00e4den gemeldet.<\/p>\n<p>Zuvor hatte die US-Regierung die Ukraine ersucht, ihre Angriffe auf \u00d6ltanker einzustellen, die den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk nutzen. Ende Juli habe US-Vizepr\u00e4sident J. D. Vance die Regierung in Kiew darum gebeten, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Regierungskreise in Kiew. Die US-Regierung sei alarmiert gewesen, dass die Ukraine durch den Beschuss die \u00d6lm\u00e4rkte weiter destabilisiere und US-Firmen sch\u00e4dige.\u00a0 <\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es seien \u00fcber Nacht 502 ukrainische Kampfdrohnen abgefangen worden \u2013 eine im Vergleich hohe Zahl. Heftige Angriffe wurden auch aus der Hafenstadt <strong>Sewastopol<\/strong> auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel <strong>Krim<\/strong> gemeldet.<\/p>\n<p>Russische Luftangriffe trafen in der Nacht unter anderem die s\u00fcdukrainische Stadt <strong>Saporischschja<\/strong>. Dort brach nach Angaben der regionalen Beh\u00f6rden ein Gro\u00dfbrand in einem Baumarkt aus. Es kam zu Stromausf\u00e4llen. Auch der Hafen von <strong>Odessa<\/strong> im S\u00fcden der Ukraine wurde russischen Angaben nach angegriffen. Dort sei ein Treibstofflager getroffen worden, das der Versorgung der ukrainischen Armee gedient habe, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen nicht.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-daniel-1.4350386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361219_479_profilepic-5e5796cd0e1be9f73a547fa8-656d72d4a717a707cfe1a679.webp\"  alt=\"Julia Daniel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ukraine legt USA neuen Friedensplan vor\u00a0Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij hat den USA nach eigenen Angaben Vorschl\u00e4ge f\u00fcr einen Plan zur Beendigung des Krieges mit Moskau \u00fcbergeben.\u00a0Zuletzt hatte es Andeutungen gegeben, dass US-Unterh\u00e4ndler bald nach Russland und in die Ukraine reisen, um die weitgehend ins Stocken geratenen Friedensgespr\u00e4che voranzubringen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben unsere Vorschl\u00e4ge der amerikanischen Seite \u00fcbermittelt\u201c, sagte Selenskij in seiner n\u00e4chtlichen Videoansprache. Die USA k\u00f6nnten helfen, die Verteidigung der Ukraine zu st\u00e4rken, vor allem bei der Flugabwehr. Zudem k\u00f6nnten sie Druck auf Russland aus\u00fcben, damit dessen Pl\u00e4ne auf ein Ende des Krieges statt auf eine Verl\u00e4ngerung abzielten. Details zu den Vorschl\u00e4gen nannte Selenskij nicht.<\/p>\n<p>Die Friedensgespr\u00e4che liegen weitgehend auf Eis. Russland fordert f\u00fcr eine Einigung unter anderem die vollst\u00e4ndige Abtretung von vier Regionen, die Moskau f\u00fcr sich beansprucht und teilweise nicht einmal besetzt h\u00e4lt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1235893,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4012],"tags":[331,332,147,14979,10068,13,6471,717,1435,148,3188,14,1159,15,16,6472,307,12,149,317],"class_list":["post-1235892","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-ukraine","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-baltikum","tag-drohnen","tag-headlines","tag-hilfe-fuer-die-ukraine","tag-kampfflugzeuge","tag-krieg-in-der-ukraine","tag-leserdiskussion","tag-lettland","tag-nachrichten","tag-nato","tag-news","tag-politik","tag-politik-russland","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-ukraine"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117093608456389224","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1235892","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1235892"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1235892\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1235893"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1235892"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1235892"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1235892"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}