{"id":123594,"date":"2025-05-19T19:20:09","date_gmt":"2025-05-19T19:20:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123594\/"},"modified":"2025-05-19T19:20:09","modified_gmt":"2025-05-19T19:20:09","slug":"telefonat-mit-putin-trump-spricht-von-gespraechen-im-vatikan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123594\/","title":{"rendered":"Telefonat mit Putin: Trump spricht von &#8222;Gespr\u00e4chen im Vatikan&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 19.05.2025 21:08 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach ihrem Telefonat \u00e4u\u00dferten sich Trump und Putin zufrieden &#8211; aber vage: Der US-Pr\u00e4sident spricht von &#8222;Verhandlungen im Vatikan&#8220;, die Version des Kremls klingt anders. Die Europ\u00e4er wollen den Druck auf Putin erh\u00f6hen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hat nach dem Telefonat mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin von sofortigen Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine im Vatikan gesprochen. Trump schrieb auf der Plattform Truth Social, die Gespr\u00e4che sollten unmittelbar beginnen &#8211; und Papst Leo XIV. habe den Vatikan als Verhandlungsort angeboten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeitere Details nannte er nicht &#8211; etwa dazu, wer dort verhandeln solle. Vom Vatikan und aus Russland gibt es dazu noch keine Reaktion.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine werden unverz\u00fcglich aufgenommen&#8220;, schrieb Trump und betonte, er habe den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und europ\u00e4ische Partner entsprechend informiert. &#8222;Der Prozess kann beginnen&#8220;, schrieb Trump weiter.<\/p>\n<p>    Putin nennt Gespr\u00e4ch n\u00fctzlich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch der russische Pr\u00e4sident \u00e4u\u00dferte sich im Anschluss positiv \u00fcber das Gespr\u00e4ch und nannte es gehaltvoll und n\u00fctzlich. Russland sei bereit, an einem Memorandum mit der Ukraine zu arbeiten, das eine Waffenruhe beinhalten w\u00fcrde, sagte Putin weiter. Moskau wolle die Kampfhandlungen beenden, es m\u00fcsse aber der effektivste Weg zum Frieden gefunden werden. Daf\u00fcr m\u00fcssten Kiew und Moskau Kompromisse eingehen, die allen Seiten gerecht werden. Wie diese seiner Meinung nach aussehen sollen, sagte er nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDem Pr\u00e4sidialamt in Moskau zufolge ging es in dem Telefonat nicht um einen Zeitplan f\u00fcr eine Feuerpause in der Ukraine.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas heutige Telefonat zwischen Trump und Putin dauerte nach Angaben Trumps zwei Stunden. Es war bereits das dritte Gespr\u00e4ch zwischen ihm und Putin seit Trumps Amtsantritt im Januar. Der Republikaner betonte, dass die Unterhaltung &#8222;sehr gut&#8220; gelaufen sei. &#8222;Der Ton und der Geist des Gespr\u00e4chs waren ausgezeichnet. Wenn das nicht so w\u00e4re, w\u00fcrde ich das lieber jetzt als sp\u00e4ter sagen.&#8220;<\/p>\n<p>    Putin nennt Telefonat &#8222;gehaltvoll und n\u00fctzlich&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDirekte Gespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine hatte es zuletzt schon in der T\u00fcrkei gegeben &#8211; wenn auch nicht auf h\u00f6chster Ebene. Am Freitag setzten sich erstmals seit drei Jahren ukrainische und russische Unterh\u00e4ndler in Istanbul zusammen, um \u00fcber eine Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu verhandeln.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeide Seiten vereinbarten dabei einen gro\u00dfen Gefangenenaustausch, doch der gro\u00dfe Wurf gelang nicht &#8211; auch weil Putin bei dem von ihm selbst vorgeschlagenen Treffen fehlte. Beim Thema Waffenruhe gab es keine Einigung.<\/p>\n<p>    Trump lobt wirtschaftliches Potenzial Russlands<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump betonte jetzt, dass Russland mit den USA &#8222;im gro\u00dfen Umfang&#8220; Handel betreiben wolle. Er betonte, dass der Krieg in der Ukraine daf\u00fcr enden m\u00fcsse. &#8222;F\u00fcr Russland bietet sich eine enorme Chance zur Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen und Wohlstand in gro\u00dfem Umfang.&#8220; Das wirtschaftliche Potenzial Russlands sei unbegrenzt. Gleichzeitig k\u00f6nne die Ukraine bei ihrem Wiederaufbau davon profitieren.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer US-Pr\u00e4sident hat das Ziel ausgerufen, den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu beenden. Das Land wehrt sich seit mehr als drei Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriff.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuletzt ist die Ukraine an etlichen Frontabschnitten in die Defensive geraten &#8211; auch nachdem die US-Regierung ihre milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine unter Trump deutlich zur\u00fcckgefahren hat.<\/p>\n<p>    Europ\u00e4er wollen Druck auf Russland erh\u00f6hen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Telefonat habe Trump Bundeskanzler Friedrich Merz sowie die Pr\u00e4sidenten Finnlands, Frankreichs und der Ukraine sowie die italienische Ministerpr\u00e4sidentin und die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von seinem Telefonat unterrichtet, teilt Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Man habe sich darauf verst\u00e4ndigt, den abgesprochenen Verhandlungsprozess &#8222;eng zu koordinieren&#8220;. Man wolle die Ukraine auf dem Weg zu einem Waffenstillstand &#8222;eng begleiten&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDann hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung: &#8222;Die europ\u00e4ischen Teilnehmer k\u00fcndigten an, den Druck auf die russische Seite durch Sanktionen zu erh\u00f6hen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen best\u00e4tigt ein Telefonat mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump und europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs. Auf dem Kurznachrichtendienst X schrieb sie: &#8222;Ich danke Pr\u00e4sident Trump f\u00fcr seine unerm\u00fcdlichen Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe in der Ukraine. Es ist wichtig, dass die USA engagiert bleiben.&#8220;<\/p>\n<p>    Vance: &#8222;Ein bisschen in einer Sackgasse&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKurz vor Trumps Gespr\u00e4ch mit Putin hatte US-Vizepr\u00e4sident JD Vance noch einmal klar gemacht, dass die USA mit ihrer Geduld langsam am Ende seien. &#8222;Wir merken, dass wir uns hier ein bisschen in einer Sackgasse befinden&#8220;, sagte er. Wenn Russland nicht dazu bereit sei, sich zu bewegen, m\u00fcsse die US-Regierung irgendwann sagen: &#8222;Das ist nicht unser Krieg.&#8220;<\/p>\n<p>    Selenskyj: Russen drohten in Verhandlungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ordnete unterdessen die Schaffung einer permanenten nationalen Verhandlungsgruppe an. Ziel der diplomatischen Bem\u00fchungen sei ein echter und nachhaltiger Frieden. Er habe sich von Verteidigungsminister Rustem Umjerow \u00fcber den Verlauf der Gespr\u00e4che mit der russischen Delegation am vergangenen Freitag in Istanbul informieren lassen, sagte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSelenskyj berichtete, dass die Russen in den Verhandlungen Drohungen ausgesto\u00dfen h\u00e4tten. Die ukrainische Seite habe diese zur\u00fcckgewiesen. Details nannte der Pr\u00e4sident nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut Medien soll die russische Seite gedroht haben, den seit mehr als drei Jahren andauernden Krieg gegen die Ukraine auf unbestimmte Zeit fortsetzen zu k\u00f6nnen. Selenskyj betonte, dass die Ukraine bei den Gespr\u00e4chen am Ziel einer bedingungslosen Waffenruhe f\u00fcr mindestens 30 Tage festhalte. Er bekr\u00e4ftigte auch weiter die Bereitschaft zu einem Treffen mit Putin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUkrainer und Europ\u00e4er dringen darauf, dass Russland, das die Ukraine 2022 \u00fcberfallen hatte, eine bedingungslose Waffenruhe akzeptiert, damit Friedensgespr\u00e4che beginnen k\u00f6nnen. F\u00fcr den Fall, dass Putin nicht einlenkt, hatten die Europ\u00e4er mit neuen harten Sanktionen gegen Moskau gedroht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 19.05.2025 21:08 Uhr Nach ihrem Telefonat \u00e4u\u00dferten sich Trump und Putin zufrieden &#8211; aber vage: Der US-Pr\u00e4sident&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":123595,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,111,4043,4044,850,307,12,113,317,64],"class_list":{"0":"post-123594","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-putin","14":"tag-russia","15":"tag-russian-federation","16":"tag-russische-foederation","17":"tag-russland","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-trump","20":"tag-ukraine","21":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114536122064256629","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123594"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123594\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/123595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=123594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=123594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}