{"id":123596,"date":"2025-05-19T19:21:08","date_gmt":"2025-05-19T19:21:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123596\/"},"modified":"2025-05-19T19:21:08","modified_gmt":"2025-05-19T19:21:08","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2105-thomas-jaeger-putins-kurs-gegenueber-trump-ist-wirklich-erstaunlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123596\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 21:05 Thomas J\u00e4ger: Putins Kurs gegen\u00fcber Trump &#8222;ist wirklich erstaunlich&#8220; +++"},"content":{"rendered":"<p>Weder die USA noch Europa \u00fcben echten Druck auf Russland aus, wie Politikwissenschaftler Thomas J\u00e4ger erkl\u00e4rt. Daher wundere es kaum, dass sich Putin von Trump am Telefon keine Gest\u00e4ndnisse abringen lasse. Doch der offensive Kurs des Kremlchefs gegen\u00fcber dem US-Pr\u00e4sidenten verwundert den Experten dann doch.<\/p>\n<p><b>+++ 20:38 Kreml: USA und Russland planen neuen Gefangenenaustausch +++<br \/><\/b>Russland und die USA wollen in einem neuen Gefangenenaustausch nach Kremlangaben jeweils neun Inhaftierte freilassen. Dar\u00fcber h\u00e4tten der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin und sein US-Kollege Donald Trump bei ihrem Telefonat gesprochen, teilt Kremlberater Juri Uschakow der russischen Agentur Interfax zufolge mit. Washington und Moskau tauschen trotz politischer Spannungen immer wieder Gefangene aus. &#8222;Das ist eine wichtige humanit\u00e4re Aktion&#8220;, sagt der au\u00dfenpolitische Berater Putins. <\/p>\n<p><b>+++ 19:56 Trump stellt Ukraine-Gespr\u00e4che im Vatikan in Aussicht +++<br \/><\/b>Trump stellt sofortige Verhandlungen im Vatikan \u00fcber eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine in Aussicht. Trump schreibt auf Truth Social nach dem Telefonat mit Kremlchef Putin, die Gespr\u00e4che sollten unmittelbar beginnen &#8211; und der Papst habe den Vatikan als Verhandlungsort angeboten. Weitere Details nennt er nicht.<\/p>\n<p><b>+++ 19:51 Trump: Gespr\u00e4che zwischen Russland und Ukraine beginnen sofort +++<br \/><\/b>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich auf seiner Plattform Social Truth zufrieden \u00fcber das Gespr\u00e4ch mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin ge\u00e4u\u00dfert. Russland und die Ukraine w\u00fcrden sofort Verhandlungen beginnen, die zu einer Waffenruhe f\u00fchren sollten. Russland wolle nach einem Kriegsende umfassenden Handel mit den USA. Deutschland, Frankreich, Italien und Finnland seien \u00fcber das Telefonat informiert worden.<\/p>\n<p><b>+++ 19:33 Experte zur Kriegswirtschaft: Viele Russen kommen mit Lohn &#8222;nicht \u00fcber die Runden&#8220; +++<br \/><\/b>Welche Folgen hat die russische Kriegswirtschaft f\u00fcr die B\u00fcrger? Russlandexperte Niko Karasek zeichnet ein d\u00fcsteres Bild der Lebensumst\u00e4nde abseits der Elite und sieht nach einem m\u00f6glichen Kriegsende eine schwere Zeit des Umbruchs auf das Land zukommen.<\/p>\n<p><b>+++ 19:01 Putin \u00e4u\u00dfert sich nach dem Telefonat mit Trump +++<br \/><\/b>Der Kreml ist nach eigenen Angaben bereit, mit der Ukraine an einem Memorandum f\u00fcr einen k\u00fcnftigen Friedensvertrag zu arbeiten. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass nach dem Telefonat von Putin und Trump unter Berufung auf Putin. Das Dokument soll Fragen eines Waffenstillstands und Grunds\u00e4tze zur L\u00f6sung des Konflikts enthalten. &#8222;Russland wird der ukrainischen Seite ein Memorandum \u00fcber einen m\u00f6glichen zuk\u00fcnftigen Friedensvertrag vorschlagen und ist bereit, mit ihr daran zu arbeiten. Darin wird eine Reihe von Positionen festgelegt&#8220;, sagt Putin laut Tass. &#8222;Solche Dinge wie zum Beispiel Grunds\u00e4tze der Regelung, m\u00f6gliche Fristen f\u00fcr den Abschluss eines Friedensabkommens und so weiter, einschlie\u00dflich eines m\u00f6glichen Waffenstillstands f\u00fcr eine bestimmte Zeit im Falle entsprechender Vereinbarungen&#8220;, sagt Putin.<\/p>\n<p><b>+++ 18:43 D\u00e4nemark f\u00fchrt &#8222;offenes Gespr\u00e4ch&#8220; mit China \u00fcber Unterst\u00fctzung f\u00fcr Russland +++<br \/><\/b>In einem &#8222;offenen Gespr\u00e4ch&#8220; spricht der d\u00e4nische Au\u00dfenminister Lars L\u00f6kke Rasmussen seinen chinesischen Amtskollegen nach eigenen Worten auf Chinas &#8222;h\u00f6chst problematische Unterst\u00fctzung f\u00fcr den russischen Angriffskrieg in der Ukraine&#8220; an. Er habe Peking aufgefordert, diese Unterst\u00fctzung einzustellen und stattdessen seinen Einfluss in Moskau zu nutzen, um den Krieg zu beenden, erkl\u00e4rt Rasmussen nach einem Treffen mit Chinas Au\u00dfenminister Wang Yi in Peking. China trage als st\u00e4ndiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats eine &#8222;besondere Verantwortung&#8220;, betont der d\u00e4nische Politiker.<\/p>\n<p><b>+++ 18:12 Expertin erwartet keinen Durchbruch bei Putin-Trump-Telefonat +++<br \/><\/b>Die russische Politologin Tatjana Stanowaja erwartet keinen Durchbruch f\u00fcr einen Frieden in der Ukraine. Am ehesten rechne sie damit, dass die beiden praktische Vorbereitungen ansto\u00dfen f\u00fcr ein Treffen, weil Telefongespr\u00e4che f\u00fcr Putin nicht das beste Format seien, um den Konflikt zu er\u00f6rtern, teilt sie bei Telegram mit. Wom\u00f6glich werde Putin auch eine Fortsetzung der direkten Gespr\u00e4che mit der Ukraine bei einem zweiten Treffen in Istanbul vorschlagen. Stanowaja warnt vor zu gro\u00dfen Erwartungen an das Telefonat. Putin wolle Trump \u00fcberzeugen, weiter Druck auf die Ukraine auszu\u00fcben, um Moskaus Ziele zu erreichen. Putin wolle auch eine Wiederbelebung der wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zu den USA, sagt Stanowaja.<\/p>\n<p><b>+++ 17:27 Video soll neue Ukraine-Drohne beim Testflug zeigen +++<br \/><\/b>Seit 2022 setzt Russland iranische Drohnen des Typs &#8222;Shahed&#8220; ein. Nun kursiert in den sozialen Medien ein Video, das den Start einer ukrainischen Drohne zeigen soll. Das Besondere: Die Eigenproduktion aus der Ukraine \u00e4hnelt den Shahed-Drohnen stark.<\/p>\n<p><b>+++ 16:59 Telefonat von Trump und Putin hat begonnen +++<br \/><\/b>US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin haben nach Angaben aus Washington ihr Telefonat zum Ukraine-Krieg begonnen. Das teilt das Wei\u00dfe Haus in Washington mit. Trump hatte im Vorfeld erkl\u00e4rt, in dem Telefonat solle es darum gehen, wie ein Ausweg aus dem &#8222;Blutbad&#8220; in der Ukraine gefunden werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><b>+++ 16:28 Russland meldet neue Gel\u00e4ndegewinne +++<br \/><\/b>Kurz vor dem geplanten Telefonat von Trump und Putin meldet das Moskauer Verteidigungsministerium weitere Gebietsgewinne in der Ukraine. Die Armee nahm demnach die Siedlungen Marjine in der grenznahen Region Sumy und Nowooleniwka in der Region Donezk ein. Ukrainische Milit\u00e4rbeobachter best\u00e4tigen das russische Vorr\u00fccken bei Marjine nicht, bei Nowooleniwka zum Teil.<\/p>\n<p><b>+++ 16:10 Kreml: Putin will Trump im Telefonat \u00fcber Ukraine-Gespr\u00e4che informieren +++<br \/><\/b>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin will seinen US-Kollegen Donald Trump im geplanten Telefonat auch dar\u00fcber informieren, wie die ersten direkten Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew seit drei Jahren aus Kreml-Sicht gelaufen sind. Das sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow vor dem f\u00fcr 16.00 Uhr MESZ angesetzten Gespr\u00e4ch. Auf die Frage, ob bei dem Telefonat auch \u00fcber ein seit l\u00e4ngerer Zeit geplantes Treffen Putins und Trumps gesprochen werde, sagt er, dass die beiden Pr\u00e4sidenten das selbst festlegen. Putin habe vor Kriegsbeginn 2022 immer wieder Vorschl\u00e4ge gemacht f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung, aber nichts als Ablehnung bekommen \u2013 seitens der Ukraine, seitens der Nato, der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und auf anderen Ebenen, sagt Peskow. Mit Vorschlag f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung d\u00fcrfte Peskow meinen, dass Russland einen Nato-Beitritt der Ukraine verhindern wollte. &#8222;Wenn es auf der politischen und diplomatischen Schiene keine Man\u00f6ver mehr gibt, dann wird eine spezielle milit\u00e4rische Operation begonnen&#8220;, sagt Peskow als Begr\u00fcndung f\u00fcr den russischen Angriffskrieg. &#8222;Aber wenn die Vermittlungsdienste der USA, und wir sch\u00e4tzen diese sehr, sind der amerikanischen Seite dankbar, wenn sie uns wirklich helfen, unsere Ziele mit friedlichen Mitteln zu erreichen, nun, dann ist das nat\u00fcrlich vorzuziehen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 15:36 EU will Preisdeckel auf russisches \u00d6l senken +++<br \/><\/b>Die Europ\u00e4ische Union will sich beim anstehenden G7-Finanzministertreffen in Kanada f\u00fcr einen niedrigeren Preisdeckel auf russisches \u00d6l einsetzen. Das sagt EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis zu Journalisten. Dies k\u00f6nnte Teil eines neuen Sanktionspaketes werden, so Dombrovskis. Derzeit liegt die Obergrenze westlicher Staaten, die damit im Ukraine-Konflikt Druck auf den Kreml aus\u00fcben wollen, bei 60 Dollar pro Fass. Insider sagen, die EU wolle einen neuen Preisdeckel von 50 Dollar pro Fass vorschlagen.<\/p>\n<p><b>+++ 15:06 Selenskyj ordnet Gr\u00fcndung permanenter Verhandlungsgruppe an +++<br \/><\/b>Nach dem ersten Treffen der Kriegsparteien Ukraine und Russland seit 2022 ordnet der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in Kiew die Schaffung einer permanenten nationalen Verhandlungsgruppe an. Ziel der diplomatischen Bem\u00fchungen sei ein echter und nachhaltiger Frieden, teilt Selenskyj auf X mit. Er habe sich von Verteidigungsminister Rustem Umjerow \u00fcber den Verlauf der Gespr\u00e4che mit der russischen Delegation am vergangenen Freitag in Istanbul informieren lassen, sagt Selenskyj. Dabei habe die Ukraine gezeigt, dass es notwendig sei, weiter Druck auf Russland auszu\u00fcben, den Krieg zu beenden. Zugleich berichtet Selenskyj nach dem Gespr\u00e4ch mit Umjerow, dass die Russen in den Verhandlungen Drohungen ausgesto\u00dfen h\u00e4tten. Die ukrainische Seite habe diese zur\u00fcckgewiesen. Details nennt der Pr\u00e4sident nicht. Laut Medien soll die russische Seite gedroht haben, den seit mehr als drei Jahren andauernden Krieg gegen die Ukraine auf unbestimmte Zeit fortsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>+++ 14:31 Finnland bezahlt Munition mit russischem Verm\u00f6gen +++<br \/><\/b>Finnland wird die Ukraine nach eigenen Angaben mit Munition versorgen und diese mit Erl\u00f6sen aus eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerten finanzieren. Die Munition im Wert von 90 Millionen Euro werde von finnischen Unternehmen bereitgestellt, teilt das Verteidigungsministerium mit. Im Westen wurden wegen Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine russische Verm\u00f6genswerte in Milliardenh\u00f6he auf Eis gelegt.<\/p>\n<p><b>+++ 13:59 Amnesty International in Russland verboten +++<br \/><\/b>Russland verbietet die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Der Generalstaatsanwalt habe sie zur &#8222;unerw\u00fcnschten Organisation&#8220; erkl\u00e4rt, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Interfax. Amnesty International hat den von Russland begonnenen Krieg gegen die Ukraine als v\u00f6lkerrechtswidrig kritisiert und seinen Truppen schwerste Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen sowie nach eigenen Angaben Kriegsverbrechen dokumentiert.<\/p>\n<p><b>+++ 13:40 N\u00e4chtlicher Angriff: Milit\u00e4r wehrt zwei Drittel der Drohnen ab +++<\/b><br \/>Die Ukraine ist in der vergangenen Nacht nach Milit\u00e4rangaben von 112 russischen Drohnen attackiert worden. Davon seien 41 Drohnen abgeschossen worden, 35 weitere h\u00e4tten unter anderem aufgrund von elektronischer Kriegsf\u00fchrung keinen Schaden angerichtet, melden die Luftstreitkr\u00e4fte. Demnach konnten etwa zwei Drittel der Drohnen bei der j\u00fcngsten n\u00e4chtlichen Attacke abgewehrt werden. Welche Sch\u00e4den die restlichen Drohnen verursacht haben, sagt das Milit\u00e4r nicht. Aus der Region Sumy, die an Russland grenzt, werden zwei Verletzte gemeldet, sowie Sch\u00e4den an H\u00e4usern. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 13:11 Richter: Putin will wohl bis Donezk-Grenze weiterk\u00e4mpfen +++<\/b><br \/>Donald Trump telefoniert mit Wladimir Putin &#8211; aber &#8222;die Welt wird sich hinterher nicht ver\u00e4ndert haben&#8220;, ist sich Oberst a.D. Wolfgang Richter sicher. Dennoch sei auch Russland an Frieden interessiert. Moskaus R\u00fcstungsindustrie sei zwar &#8222;resilienter, als der Westen dachte&#8220;, doch auch die der Ukraine sei wieder erstarkt.<\/p>\n<p><b>+++ 12:48 Kreml vor &#8222;wichtigem&#8220; Telefonat mit Trump: US-Bem\u00fchungen werden &#8222;sehr gesch\u00e4tzt&#8220; +++<\/b><br \/>Wenige Stunden vor einem angek\u00fcndigten Telefonat zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin teilt der Kreml mit, er ziehe eine diplomatische L\u00f6sung des Ukraine-Konflikts weiteren milit\u00e4rischen Eins\u00e4tzen vor. &#8222;Es ist nat\u00fcrlich besser, unsere Ziele mit politischen und diplomatischen Mitteln zu erreichen&#8220;, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow laut russischen Staatsmedien. Er bezeichnet das f\u00fcr 16 Uhr (MEZ) angesetzte Gespr\u00e4ch zwischen Trump und Putin als &#8222;wichtig&#8220;. Peskow f\u00fcgt hinzu, dass Moskau Washingtons Bem\u00fchungen um ein Ende der K\u00e4mpfe &#8222;sehr sch\u00e4tzt&#8220;. Das Telefonat kn\u00fcpft an die ersten direkten Gespr\u00e4che zwischen einer russischen und einer ukrainischen Delegation seit \u00fcber drei Jahren an, die am Freitag in Istanbul stattfanden.<\/p>\n<p><b>+++ 12:12 Kiews Geheimdienst verk\u00fcndet Erfolg bei Drohnen-Operation im Schwarzen Meer +++<\/b><br \/>Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU berichtet von einer erfolgreich durchgef\u00fchrten Operation im Schwarzen Meer. Diese habe auf russische Radartechnik auf einer Gasf\u00f6rderplattform gezielt, schreibt der SBU bei Telegram. Mit Luft- und \u00dcberwasserdrohnen will der Geheimdienst eine &#8222;Neva&#8220;-Radaranlage, sowie Lager- und Wohnr\u00e4ume auf der Plattform zerst\u00f6rt haben. Russland habe die Radaranlage zur \u00dcberwachung des See- und Luftraums genutzt. Ukrainisches Videomaterial soll die Operation belegen. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich die Angaben nicht.<\/p>\n<p><b>+++ 11:34 J\u00e4ger zu Handelskonflikt-Gefahr: Schattenflotte-Sanktion &#8222;ist sehr scharfes Schwert&#8220; +++<\/b><br \/>Um mehr Druck auf den Kreml auszu\u00fcben, kommt f\u00fcr die Unterst\u00fctzer der Ukraine eine strengere Sanktionierung der russischen Schattenflotte in Betracht. Die birgt allerdings die Gefahr, Handelspartner zu verprellen, wie Politologe Thomas J\u00e4her gegen\u00fcber ntv ausf\u00fchrt.<\/p>\n<p><b>+++ 11:09 Estland erwartet bei Kriegsende steigende Gefahr durch Russland +++<\/b><br \/>Estlands Verteidigungsminister betrachtet Russland auch bei einem m\u00f6glichen Frieden in der Ukraine weiterhin als Gefahr. Wenn der Krieg vorbei ist, werde Russland seine milit\u00e4rischen Kr\u00e4fte umverteilen, sagt Verteidigungsminister Hanno Pevkur der &#8222;Bild&#8220;-Zeitung. Und weiter: &#8222;Die rund 800.000 russischen Soldaten in der Ukraine werden nicht einfach nach Hause gehen, um von 200 Euro im Monat zu leben. Die werden wahrscheinlich weiter von der russischen Armee bezahlt, aktuell bekommen sie 2000 bis 3000 Euro im Monat. Das bedeutet: Die <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russischer-Kampfjet-dringt-in-Estlands-Luftraum-ein-um-Oltanker-zu-helfen-article25768432.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Bedrohung<\/a> f\u00fcr uns wird im Fall eines Endes der K\u00e4mpfe in der Ukraine steigen.&#8220; Das Nato-Mitglied Estland, das an Russland grenzt, hat aus Sorge vor einem russischen Angriff seine Milit\u00e4rausgaben erh\u00f6ht und r\u00fcstet auf. Ende April erhielt Estland bei einem der gr\u00f6\u00dften R\u00fcstungsgesch\u00e4fte seiner Geschichte sechs US-Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars. Neben Estland haben auch Lettland und Litauen mehrere Himars-Raketensysteme bestellt. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Estland-Russische-Soldaten-gehen-nicht-einfach-nach-Hause-article25777234.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 10:22 Russischer Kampfjet verliert Tank \u00fcber Millionenstadt +++<\/b><br \/>Am Himmel \u00fcber Tscheljabinsk im S\u00fcden Russlands kommt es zu einem Zwischenfall. Bei einem \u00dcbungsflug verliert ein Kampfjet einen Reservetank, offenbar aufgrund einer technischen St\u00f6rung. Der Tank st\u00fcrzt schlie\u00dflich in ein Waldst\u00fcck neben der Stadt mit \u00fcber einer Million Einwohnern.<\/p>\n<p><b>+++ 09:51 EU will Verteidigungsabkommen mit Australien +++<\/b><br \/>Vor dem Hintergrund der angespannten geopolitischen Lage in Europa und weltweit strebt die EU ein Verteidigungsabkommen mit Australien an. &#8222;Wir w\u00fcrden uns sehr freuen, eine solche Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft zu entwickeln&#8220;, sagt EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen bei einem Treffen mit dem australischen Regierungschef Anthony Albanese am Sonntag in Rom. Albanese betont: &#8222;Wir haben auch gemeinsame Werte, was in der heutigen unsicheren Welt (&#8230;) so wichtig ist.&#8220; So st\u00fcnden Australien und die EU gemeinsam hinter der Ukraine. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-will-Verteidigungsabkommen-mit-Australien-article25776859.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 09:17 ISW: Kreml bereitet russische \u00d6ffentlichkeit nicht auf baldiges Kriegsende vor +++<\/b><br \/>Auch angesichts der j\u00fcngsten Gespr\u00e4che zum Ukraine-Krieg geht die Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) weiterhin davon aus, dass der Kreml die russische \u00d6ffentlichkeit nicht auf ein Friedensabkommen in naher Zukunft vorbereitet hat und dass die russischen Streitkr\u00e4fte und die Gesellschaft nicht mit einem baldigen Kriegsende rechnen. In seiner t\u00e4glichen Einsch\u00e4tzung zum Ukraine-Krieg <a href=\"https:\/\/www.understandingwar.org\/backgrounder\/russian-offensive-campaign-assessment-may-18-2025\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ISW\">schreibt das ISW<\/a>: &#8222;Der Kreml hat konzertierte Anstrengungen unternommen, um Putins Kriegsziele als existenziell f\u00fcr den russischen Staat zu rechtfertigen und gesellschaftliche Unterst\u00fctzung bis zur Erreichung dieser Ziele zu gewinnen.&#8220; Unter anderem h\u00e4tten Kreml-Vertreter zunehmend \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt, dass Russland bereit sei, den Kampf fortzusetzen, bis die Ukraine die Forderungen Russlands akzeptiere.<\/p>\n<p><b>+++ 08:20 Route f\u00fchrt durch Russland: Polen stoppt Lkw mit Reifen f\u00fcr Boeing-Flugzeuge +++<\/b><br \/>Der polnische Zoll hat Beh\u00f6rdenangaben zufolge f\u00fcnf Tonnen Reifen f\u00fcr Boeing-Verkehrsflugzeuge beschlagnahmt, die entgegen geltender Sanktionen durch Belarus und Russland transportiert werden sollten. Die Waren fielen unter die EU-Sanktionen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg, teilt die Nationale Finanzverwaltung mit. Bei der Kontrolle eines Lastwagens in Koroszczyn h\u00e4tten Zollbeamte festgestellt, dass der Fahrer statt der deklarierten Auto- und Busreifen Reifen f\u00fcr zivile Boeing-Flugzeuge transportiert habe. &#8222;Absender der Waren war ein Unternehmen aus Spanien, Empf\u00e4nger ein Unternehmen aus Aserbaidschan.&#8220; Im Zusammenhang mit dem Zollbetrug sei ein Steuerstrafverfahren eingeleitet worden. Die sanktionierten Waren seien beschlagnahmt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 07:39 Selenskyj schenkt Papst St\u00fcck von Munitionskiste mit Ikone +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj spricht von einer &#8222;besonderen Ikone&#8220;, die er dem Papst \u00fcberreicht hat. Das Motiv der Heiligen Mutter mit dem Kind sei auf ein Fragment einer Kiste aufgemalt worden, in der Artilleriegeschosse aufbewahrt worden seien, erkl\u00e4rt Selenskyj auf X. Die Kiste sei aus der N\u00e4he der ostukrainischen Stadt Isjum. &#8222;Diese Ikone erz\u00e4hlt von unseren Kindern. Von denen, die unter dem Krieg gelitten haben, die von Russland entf\u00fchrt und deportiert wurden und die zu Hause &#8211; in der Ukraine &#8211; sehnlichst erwartet werden&#8220;, schreibt Selenskyj zu Fotos von der \u00dcbergabe. Selenskyj war am Sonntag vom Papst nach der Messe zu dessen offiziellen Amtseinf\u00fchrung zu einer Privataudienz im Vatikan empfangen worden.<\/p>\n<p><b>+++ 07:10 Cherson meldet Opfer nach Angriff auf Wohngebiet +++<\/b><br \/>Die Stadt Cherson berichtet von einem Todesopfer und drei Verletzten. Russland habe letzte Nacht ein Wohngebiet angegriffen, schreibt die Stadtverwaltung. Eine 75-J\u00e4hrige sei gestorben, nachdem eine Granate ihr Haus getroffen habe. Die Verletzten seien zwischen 53 und 76 Jahre alt. <\/p>\n<p><b>+++ 06:41 Pokrowsk bleibt Front-Brennpunkt, Bahatyry doch nicht von Russen erobert? +++<\/b><br \/>Im Osten der Ukraine setzen russische und ukrainische Truppen ihre erbitterten K\u00e4mpfe fort. Bis zum sp\u00e4ten Abend gab es rund 130 Angriffe russischer Einheiten, wie der Generalstab in Kiew in seinem <a href=\"https:\/\/t.me\/GeneralStaffZSU\/24401\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\" title=\"Telegram\">Lagebericht<\/a> mitteilt. Allein rund um den Brennpunkt Pokrowsk am Rande der Region Donezk traten russische Einheiten nach diesen Angaben zu 44 Sturmangriffen an. Auch aus der Umgebung von Nowopawliwka wurden mehrere russische Angriffe gemeldet. Russische Berichte \u00fcber neue Gebietseroberungen in diesen Bereichen wurden weder von ukrainischer Seite noch aus unabh\u00e4ngiger Quelle best\u00e4tigt. So wird die Ortschaft Bahatyry weiterhin im ukrainischen Lagebericht aufgef\u00fchrt. Dabei ist von abgewehrten Angriffen oder anhaltenden Gefechten in mehreren Orten, darunter Bahatyry, in dem Gebiet die Rede. Das russische Verteidigungsministerium hatte am Sonntag mitgeteilt, dass russische Truppen Bahatyry erobert h\u00e4tten. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 06:09 Macron: &#8222;Putin muss zeigen, dass er Frieden will&#8220; +++<\/b><br \/>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin m\u00fcsse &#8222;zeigen, dass er Frieden will, indem er den von Pr\u00e4sident Trump vorgeschlagenen und von der Ukraine und Europa unterst\u00fctzten 30-t\u00e4gigen bedingungslosen Waffenstillstand akzeptiert&#8220;, schreibt der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron am Sonntagabend mit Blick auf das bevorstehende Gespr\u00e4ch von Putin und US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Zuvor hatten die Staats- und Regierungschefs aus Gro\u00dfbritannien, den USA, Deutschland, Frankreich und Italien miteinander telefoniert. Dabei ging es laut britischen Angaben auch um m\u00f6gliche <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Westliche-Staaten-drohen-Moskau-mit-weiteren-Sanktionen-article25776548.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">neue Sanktionen gegen Russland<\/a>. Das Telefonat von Trump und Putin ist f\u00fcr 16 Uhr (MEZ) geplant. Im Anschluss will Trump mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und Vertretern der Nato-Mitgliedstaaten sprechen.<\/p>\n<p><b>+++ 05:20 EU erw\u00e4gt Sanktionen gegen Russland nach US-Vorbild +++<\/b><br \/>Die EU diskutiert h\u00e4rtere Sanktionen und Sekund\u00e4rz\u00f6lle nach US-amerikanischem Vorbild gegen Russland. Das sagt die EU-Au\u00dfenbeauftrage Kaja Kallas im Gespr\u00e4ch mit dem &#8222;Tagesspiegel&#8220;. Vorbild ist der aktuelle Gesetzentwurf des US-Senators Lindsey Graham im amerikanischen Kongress. Dieser sieht unter anderem Z\u00f6lle in H\u00f6he von 500 Prozent f\u00fcr Importe aus L\u00e4ndern vor, die \u00d6l, Gas und andere kritische G\u00fcter aus Russland beziehen. &#8222;Wir diskutieren in der Kommission bereits, wie wir das in der EU nachmachen k\u00f6nnten&#8220;, sagt Kallas. &#8222;F\u00fcr den Frieden braucht es zwei Parteien, f\u00fcr Krieg nur eine. Und Putin will eindeutig Krieg. Einen Durchbruch k\u00f6nnten wir mit deutlich versch\u00e4rften Sanktionen erzielen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 03:27 Union hofft auf ein Einsehen Trumps +++<br \/><\/b>Der au\u00dfenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, J\u00fcrgen Hardt, hofft einem Medienbericht zufolge auf ein Erwachen des US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump in Bezug auf Putins Intentionen. &#8222;Trump wird nun endlich einsehen, dass Putin keinen echten Friedenswillen hat&#8220;, sagt der au\u00dfenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, J\u00fcrgen Hardt, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Unionsfraktionsvize Norbert R\u00f6ttgen sieht es dem Bericht nach \u00e4hnlich: &#8222;Pr\u00e4sident Trump muss klar werden, dass es allein Putin ist, der weder einen Waffenstillstand noch ernsthafte Verhandlungen will.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 02:00 Starmer: Europ\u00e4er und Trump haben sich vor Putin-Telefonat abgesprochen +++<br \/><\/b>Der britische Premierminister Keir Starmer hat mit den Staats- und Regierungschefs der USA, Italiens, Frankreichs und Deutschlands \u00fcber den Krieg in der Ukraine gesprochen. Das teilt ein Sprecher Starmers mit. Man habe auch \u00fcber die Verh\u00e4ngung von Sanktionen diskutiert f\u00fcr den Fall, dass Russland sich nicht ernsthaft auf einen Waffenstillstand und Friedensgespr\u00e4che einlasse. Mit Blick auf das f\u00fcr Montag geplante Telefonat zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin habe man die Notwendigkeit eines bedingungslosen Waffenstillstands er\u00f6rtert. Auch m\u00fcsse Putin Friedensgespr\u00e4che ernst nehmen. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Westliche-Staaten-drohen-Moskau-mit-weiteren-Sanktionen-article25776548.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 01:09 Historikerin Applebaum: Deutschland muss Taurus liefern +++<br \/><\/b>Die amerikanische Historikerin Anne Applebaum fordert angesichts der Bedrohung aus Russland von der neuen Bundesregierung mehr Investitionen in die R\u00fcstungsindustrie. &#8222;Wenn Merz in der Lage ist, das Land aufzur\u00fctteln und es auf diese Weise zu fokussieren und zu einem Akteur auf der Weltb\u00fchne zu werden, dann wird er viel erreichen. Viel f\u00fcr Deutschland, viel f\u00fcr Europa und viel f\u00fcr die Ukraine&#8220;, sagt sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zudem m\u00fcsse die neue Bundesregierung weitreichende Waffen, wie den Marschflugk\u00f6rper Taurus, an die Ukraine liefern: &#8222;Es w\u00e4re immens hilfreich, wenn Deutschland sie zur Verf\u00fcgung stellen w\u00fcrde&#8220;, sagt Applebaum und verwies zugleich auch auf eine Unterst\u00fctzung der ukrainischen Drohnen- und Munitionsindustrie. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Historikerin-Applebaum-Deutschland-muss-Taurus-liefern-article25776645.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 23:54 Selenskyj dankt Papst bei Audienz +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj hat sich mit Papst Leo XIV. getroffen. Das Kirchenoberhaupt habe ihn zu einer Audienz im Anschluss an dessen Amtseinf\u00fchrung empfangen, schreibt Selenskyj auf X. &#8222;F\u00fcr Millionen Menschen weltweit ist der Papst ein Symbol der Hoffnung auf Frieden. Die Autorit\u00e4t und Stimme des Heiligen Stuhls k\u00f6nnen einen wichtigen Beitrag zur Beendigung dieses Krieges leisten&#8220;, so Selenskyj. Er dankt dem Vatikan f\u00fcr die Bereitschaft, als Plattform f\u00fcr direkte Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland zu dienen. &#8222;Wir sch\u00e4tzen die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine und die klare Stimme f\u00fcr einen gerechten und dauerhaften Frieden.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:11 Russland ignoriert offenbar Vereinbarung und h\u00e4lt griechischen Tanker in Ostsee fest +++<br \/><\/b>Nachdem der griechische Tanker unter liberianischer Flagge den estnischen Ostsee-Hafen Sillam\u00e4e verl\u00e4sst, f\u00e4hrt er durch russische Gew\u00e4sser. Russische Kr\u00e4fte fangen das Schiff ab, eskortieren es zu einer anderen Stelle und verh\u00e4ngen eine Geldstrafe. Es gibt jedoch eine Vereinbarung zwischen Russland, Finnland und Estland, die Schiffe in diesen Gew\u00e4ssern erlaubt, um Untiefen zu vermeiden. &#8222;(Es) zeigt, dass Russland sich weiterhin unberechenbar verh\u00e4lt&#8220;, teilt Estlands Au\u00dfenminister Margus Tsahkna mit. Sein Ministerium informiert die Nato \u00fcber den Vorfall. Zuk\u00fcnftig sollen die Schiffe durch estnische Gew\u00e4sser navigieren. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russland-stoppt-griechischen-Oltanker-in-der-Ostsee-article25776537.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 21:36 D\u00e4nemark liefert Ukraine weitere Artillerie und Munition +++<br \/><\/b>Ein Milit\u00e4rhilfe-Paket im Wert von rund 600-Millionen Dollar stellt D\u00e4nemark der Ukraine zur Verf\u00fcgung, teilt das d\u00e4nische Verteidigungsministerium mit. Es umfasst demnach zus\u00e4tzliche Artillerie und Granaten im Rahmen der tschechischen Munitionsinitiative sowie Ausr\u00fcstung f\u00fcr Kampfflugzeuge. Ein Teil des Geldes wird f\u00fcr die Ausbildung von ukrainischen Streitkr\u00e4ften verwendet. D\u00e4nemark investierte in die ukrainische Verteidigungsindustrie und kauft Waffen f\u00fcr Kiew von ukrainischen Herstellern. Kopenhagen hat im Rahmen seines Ukraine-Fonds f\u00fcr die Jahre 2023 bis 2028 rund 9,8 Milliarden US-Dollar an Milit\u00e4rhilfe bereitgestellt.<\/p>\n<p><b>+++ 20:58 Bericht: Russen raubten in &#8222;gr\u00f6\u00dftem Diebstahl seit Zweitem Weltkrieg&#8220; 35.000 Artefakte aus Museen +++<br \/><\/b>Russen haben Angaben des ukrainischen Kulturministeriums zufolge seit Beginn des gro\u00dfangelegten Feldzugs im Nachbarland aus sechs ukrainischen Museen fast 35.000 Artefakte gestohlen &#8211; in etwa so viele, wie im Louvre von Paris ausgestellt sind. Es sei der gr\u00f6\u00dfte Diebstahl dieser Art in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg, schreibt der &#8222;Kyiv Independent&#8220;. <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/investigation-uncovering-fsbs-secret-operation-to-steal-ukraines-valuable-art\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Laut seiner Recherche<\/a> waren an den Raubz\u00fcgen russische Museumsmitarbeiter und Milit\u00e4rs beteiligt. Sie nahmen demnach historischen Goldschmuck, wertvolle Waffen und M\u00fcnzsammlungen sowie viele andere Gegenst\u00e4nde mit. &#8222;Einige von ihnen packten die Kisten, andere nahmen sich, was ihnen gefiel&#8220;, wird ein Museumsw\u00e4rter zitiert. Eine zweij\u00e4hrige Untersuchung der ukrainischen Beh\u00f6rden habe bisher kaum Fortschritte gebracht, schreibt das Medium. Ein Teil der Gegenst\u00e4nde befinde sich nun im Taurida-Zentralmuseum auf der von Russland besetzten Krim.<\/p>\n<p><b>+++ 20:09 Finnischer Pr\u00e4sident: Trump verliert Geduld mit Putin +++<br \/><\/b>Einer der wenigen europ\u00e4ischen Top-Politiker, die einen Draht zu Donald Trump haben, ist Finnlands Pr\u00e4sident Alexander Stubb. &#8222;Trump beginnt, ungeduldig mit Russland zu werden&#8220;, sagt dieser nach einem langen Telefonat mit dem US-Pr\u00e4sidenten, wie der &#8222;Guardian&#8220; berichtet. Stubb erz\u00e4hlt demnach bei einer Sicherheitskonferenz in Estland, dass er Trump versucht habe zu vermitteln, dass Russland rein wirtschaftlich keine Gro\u00dfmacht sei, sondern schw\u00e4cher als Italien und etwas st\u00e4rker als Spanien. Je nachdem, wie das Gespr\u00e4ch zwischen Trump und Putin am Montag verlaufe, k\u00f6nnte der US-Kongress \u00fcber ein neues Sanktionspaket gegen Moskau abstimmen, meint Stubb dem Bericht zufolge. Initiator ist der dortige Senator Lindsey Graham, der die Ma\u00dfnahmen als &#8222;knochenbrechend&#8220; bezeichnet hat. Der Trump-Vertraute spricht regelm\u00e4\u00dfig mit Stubb.<\/p>\n<p><b>+++ 19:29 US-Sonderbeauftragter Witkoff: &#8222;Es gibt viele Emotionen, viel Hass&#8220; +++<br \/><\/b>Vor dem f\u00fcr Montag um 16 Uhr mitteleurop\u00e4ischer Zeit vorgesehenen Telefonat zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin \u00e4u\u00dfert sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff \u00fcber den Stand der Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau. Trump sei &#8222;entschlossen, etwas zu erreichen&#8220;, sagt Witkoff: &#8222;Wir brauchen eine Waffenruhe.&#8220; Er zeigt sich erwartungsfroh, dass bei dem Gespr\u00e4ch zwischen Trump und Putin klar wird, wie die Verhandlungen zu einem Abschluss gebracht werden k\u00f6nnen. Witkoff bezeichnet den Krieg als &#8222;sehr komplizierten Konflikt&#8220;. Es gebe &#8222;viele Emotionen, viel Hass, und das Blutvergie\u00dfen muss ein Ende haben&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 19:01 Ukrainischer Generalstab: Russland in Kursk zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcberlegen +++<br \/><\/b>Der Generalstab der ukrainischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4lt die Verteidigung des eroberten Gebiets im russischen Kursk f\u00fcr strategisch entscheidend. Der Einsatz sei &#8222;nicht einfach&#8220;, schreibt die milit\u00e4rische F\u00fchrung auf Facebook. Das Ziel der ukrainischen Truppen bleibe &#8222;die Sicherung einer Pufferzone in den Grenzgebieten zu Russland, um eine neue Offensive des Feindes in den Richtungen Sumy und Charkiw zu verhindern&#8220;. Seit neun Monaten halten ukrainische Streitkr\u00e4fte russisches Territorium. Der Feind sei dabei zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcberlegen, weshalb die ukrainischen Einheiten nicht n\u00e4her definierte &#8222;asymmetrische Ma\u00dfnahmen und aktive Verteidigungstaktiken&#8220; nutzten.<\/p>\n<p><b>+++ 18:22 Estnischer Premier: Gesch\u00e4tzt 60 Prozent russischer \u00d6l-Einnahmen stammen aus Schattenflotte +++<br \/><\/b>Am Dienstag sollen die neuen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-einigt-sich-auf-neue-Russland-Sanktionen-article25767840.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">EU-Sanktionen gegen die russische Schattenflotte<\/a> in Kraft treten, welche die \u00d6lexporte des Landes an internationale K\u00e4ufer liefert. Der estnische Premierminister Kristen Michel geht davon aus, dass &#8222;alle (Staaten) rund um die Ostsee und auch in den d\u00e4nischen Meerengen die Schiffe der Schattenflotte weiterhin beobachten und kontrollieren werden, da Russland diesbez\u00fcglich etwas nerv\u00f6s wird&#8220;. Er sch\u00e4tzt den Anteil der russischen \u00d6l-Exporteinnahmen durch diese Schiffe auf 60 Prozent. Russland nutze das Geld, &#8222;um Krieg in der Ukraine zu f\u00fchren, Kinder und Frauen und alle anderen zu t\u00f6ten und hybride Operationen gegen europ\u00e4ische NATO-L\u00e4nder, auch in den Vereinigten Staaten oder wo auch immer, durchzuf\u00fchren&#8220;. Laut Sch\u00e4tzungen stammt bis zu einem Drittel aus Russlands Staatshaushalt aus \u00d6leinnahmen der Schattenflotte.<\/p>\n<p><b>+++ 17:48 Selenskyj spricht mit Vance und Rubio \u00fcber Sanktionen gegen Russland +++<br \/><\/b>Ukraines Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj trifft sich nach der Antrittsmesse von Papst Leo XIV. mit dem US-Vizepr\u00e4sidenten JD Vance und Au\u00dfenminister Marco Rubio und spricht mit ihnen \u00fcber Sanktionen gegen Russland sowie die Friedensgespr\u00e4che in Istanbul. Russland habe &#8222;eine Delegation aus Nicht-Entscheidungstr\u00e4gern entsandt&#8220;, schreibt Selenskyj dazu bei X. Er habe die Bedeutung einer vollst\u00e4ndigen und bedingungslosen Waffenruhe unterstrichen. &#8222;Wir haben auch die Notwendigkeit von Sanktionen gegen Russland, den bilateralen Handel, die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich, die Lage an der Front und den bevorstehenden Gefangenenaustausch angesprochen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 17:02 Ukraine: Russland plant Test von Interkontinentalrakete mit Gefechtskopf +++<br \/><\/b>Russland plane in der Nacht zum 19. Mai den &#8222;Teststart&#8220; einer Interkontinentalrakete vom Typ RS-24, teilt der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst HUR mit. Demnach ist die Rakete mit einem &#8222;\u00dcbungsgefechtskopf&#8220; best\u00fcckt. Der Raketentyp hat eine Reichweite von 11.000 Kilometern. Der Start diene dazu, die Ukraine sowie die EU- und NATO-Mitgliedstaaten einzusch\u00fcchtern. Der Start soll laut HUR in der N\u00e4he des Dorfes Swobodny, etwa 100 Kilometer nord\u00f6stlich von Jekaterinburg, stattfinden. Die Informationen k\u00f6nnen nicht \u00fcberpr\u00fcft werden. Der Test w\u00fcrde wenige Stunden vor einem angek\u00fcndigten Telefonat zwischen dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin und dem US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump stattfinden.<\/p>\n<p><b>+++ 16:37 Papst Leo XIV. spricht mit Selenskyj unter vier Augen +++<br \/><\/b>Das Oberhaupt der katholischen Kirche empf\u00e4ngt den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zu einer Privataudienz. Bei der vorherigen Messe zu seiner Amtseinf\u00fchrung spricht Papst Leo XIV. auch \u00fcber den Ukraine-Krieg. &#8222;Die gemarterte Ukraine wartet darauf, dass endlich Verhandlungen f\u00fcr einen gerechten und dauerhaften Frieden stattfinden&#8220;, sagt er. Selenskyj bedankt sich f\u00fcr die \u00c4u\u00dferungen bei Telegram: &#8222;Jedes Land verdient es, in Frieden und Sicherheit zu leben&#8220;, erkl\u00e4rt der Staatschef. Er hoffe, dass &#8222;die Gebete f\u00fcr einen gerechten Frieden und ein w\u00fcrdiges Leben f\u00fcr alle erh\u00f6rt werden&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 16:11 Putin: Verf\u00fcgen \u00fcber gen\u00fcgend Ressourcen f\u00fcr &#8222;logischen Abschluss&#8220; +++<br \/><\/b>Im russischen Fernsehen \u00e4u\u00dfert sich Russlands Staatschef Wladimir Putin \u00fcber den Krieg in der Ukraine. &#8222;Wir verf\u00fcgen \u00fcber gen\u00fcgend Ressourcen, um das, was 2022 begonnen wurde, zu einem logischen Abschluss zu bringen, mit dem Ergebnis, das Russland ben\u00f6tigt&#8220;, sagt er. Es m\u00fcssten &#8222;Bedingungen f\u00fcr einen langfristigen, nachhaltigen Frieden und die Gew\u00e4hrleistung der Sicherheit des russischen Staates, die Wahrung der Interessen unseres Volkes in den Gebieten, wo Menschen leben, die Russisch als ihre Muttersprache betrachten und Russland als ihre Heimat betrachten.&#8220; Moskau spricht der Ukraine immer wieder ihr Existenzrecht als vollst\u00e4ndig souver\u00e4ner Staat ab.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/15-35-Ukraine-meldet-Verletzte-bei-Luftangriff-auf-Kupjansk--article25776392.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weder die USA noch Europa \u00fcben echten Druck auf Russland aus, wie Politikwissenschaftler Thomas J\u00e4ger erkl\u00e4rt. 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