{"id":1236973,"date":"2026-08-14T22:54:17","date_gmt":"2026-08-14T22:54:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1236973\/"},"modified":"2026-08-14T22:54:17","modified_gmt":"2026-08-14T22:54:17","slug":"eroeffnung-drachenhaus-im-zoo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1236973\/","title":{"rendered":"Er\u00f6ffnung Drachenhaus im Zoo"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gleich nebenan hat das 14-j\u00e4hrige Weibchen vom Zoo in Leipzig weit weniger Probleme mit den interessierten Besuchern sowie den Fotografen und Kameraleuten. Genau scheint die Warandame jeden Gast an der Scheibe zu betrachten, um dann stilecht f\u00fcr die vielen Kameras zu posieren. Die beiden Komodowarane sind die neuen Stars im K\u00f6lner Zoo und haben ihr Zuhause am Rhein gerade im neuen Drachenhaus gefunden. Der Name r\u00fchrt daher, dass die mit einer L\u00e4nge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 80 Kilogramm gr\u00f6\u00dften Warane der Erde in ihrer Heimat von den Einheimischen als \u201eDrachen\u201c bezeichnet werden. <\/p>\n<p>9.8 Millionen Euro wurden in <br \/>das Drachenhaus investiert      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das ehemalige Tropenhaus mit seiner Mehrzweckhalle musste nach dem Brand im Jahr 2022 umfangreich saniert werden. Dabei nutzte der Zoo die Chance, das Geb\u00e4ude komplett neu zu gestalten. Dort leben jetzt die Tiere und die Pflanzen des s\u00fcdostasiatischen Regenwaldes, wie er in Indonesien und Papua-Neuguinea vorkommt. Dazu z\u00e4hlen Bewohner wie Baumk\u00e4ngurus, Paradiesv\u00f6gel, eine Tigerpython, Zwergotter oder der hoch gef\u00e4hrdete Balistar. Bei den Komodowaranen ist der K\u00f6lner Zoo der erste in NRW, der diese Tiere h\u00e4lt und k\u00fcnftig auch z\u00fcchten m\u00f6chte. Sonst gibt es die imposanten \u201eDrachen\u201c deutschlandweit nur noch in den Zoos in Leipzig und Frankfurt am Main.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die 200 Quadratmeter gro\u00dfe Anlage, die in drei Teile abgetrennt werden kann, z\u00e4hlt nach Angaben des K\u00f6lner Zoos zu den gr\u00f6\u00dften der Welt. Insgesamt gibt es im neuen Drachenhaus einen 3000 Quadratmeter gro\u00dfen Schaubereich mit Pflanzen, die zu 90 Prozent noch aus dem alten Tropenhaus stammen. Durch das Haus mit einem Wasserfall, Teichen und Nebelschwaden f\u00fchren neu angelegte Wege und Br\u00fccken, die dem Besucher das Gef\u00fchl geben, sich auf einer Expedition durch den Regenwald zu begeben. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vergr\u00f6\u00dfert wurden auch die Volieren im Eingangsbereich mit asiatischen H\u00fchner- und Entenv\u00f6geln. Dort wurde auch die Wand des Geb\u00e4udes k\u00fcnstlerisch neu gestaltet und zeigt den G\u00e4sten die spannendsten Tiere des Hauses auf einen Blick. Neue Au\u00dfenanlagen haben auch die Asiatischen Zwergotter und die K\u00e4ngurus bekommen. Im Innenbereich finden sich auch Schildkr\u00f6ten und bald in den Gew\u00e4ssern auch Fische. Auch der Durchgang bei den Leoparden wurde neu gestaltet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir sind sehr froh, an dieser Stelle auf so gro\u00dfem Raum so viele neue Highlights bieten zu k\u00f6nnen. Das Drachenhaus ist mit seinem Facettenreichtum eines der interessantesten Erlebnisangebote bei uns\u201d, sagt Zoochef Theo Pagel, der im Jahr 2000, damals noch als Kurator, das Tropenhaus in Riehl er\u00f6ffnet hatte und der nun im Januar in den Ruhestand gehen wird. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch im \u201eBackstage\u201c-Bereich des Hauses hat sich durch dem Umbau viel ver\u00e4ndert. So entstanden unterhalb des Schaubereichs eine Nachzuchtstation f\u00fcr vom Aussterben bedrohte asiatische Singv\u00f6gel sowie ein Raum f\u00fcr die Zoobibliothek nebst einem Schulungsraum f\u00fcr Lehr- und Universit\u00e4tskurse. Insgesamt hat der Umbau anderthalb Jahre gedauert und 9,8 Millionen Euro gekostet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Parallel zur nun entstanden K\u00f6lner Zuchtstation unterst\u00fctzt der Zoo den Bau einer Zuchtstation auf der indonesischen Insel Java mit 20.000 Euro. Zuvor hatte der Zoo zusammen mit der Weltnaturschutzunion bereits das \u201eCenter for Species Survival\u201c gegr\u00fcndet, das sich ebenfalls um den Erhalt dieser Arten in der Wildnis k\u00fcmmert. Auch an die Umweltbildung ist gedacht. In zwei noch entstehenden Informationsr\u00e4umen im Drachenhaus wird der Zoo die Bedrohung der Singv\u00f6gel anschaulich skizzieren und auch die Arbeit seines Artenschutzzentrums erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Service:<\/strong> K\u00f6lner Zoo, Riehler Stra\u00dfe 173, \u00d6ffnungszeiten: t\u00e4glich von 9 bis 18 Uhr, Eintritt: ab 22,50 Euro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gleich nebenan hat das 14-j\u00e4hrige Weibchen vom Zoo in Leipzig weit weniger Probleme mit den interessierten Besuchern sowie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1236974,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1828],"tags":[29,71065,256598,30,5213,256599,23611,1420,116684,71,1209,5206,1886,256600,6500],"class_list":["post-1236973","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-koeln","tag-deutschland","tag-drachen","tag-drachenhaus","tag-germany","tag-haus","tag-indonesischen","tag-insel","tag-koeln","tag-komodowarane","tag-leipzig","tag-nordrhein-westfalen","tag-rhein","tag-tiere","tag-warane","tag-zoo"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117096327949448120","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1236973","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1236973"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1236973\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1236974"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1236973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1236973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1236973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}