{"id":1238882,"date":"2026-08-15T19:04:17","date_gmt":"2026-08-15T19:04:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1238882\/"},"modified":"2026-08-15T19:04:17","modified_gmt":"2026-08-15T19:04:17","slug":"frankfurt-pro-und-kontra-zur-millionen-skulptur-ueber-konstablerwache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1238882\/","title":{"rendered":"Frankfurt: Pro und Kontra zur Millionen-Skulptur \u00fcber Konstablerwache"},"content":{"rendered":"<p>Ja, die Kunst verschleiert die wahren Probleme<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Das Positive gleich vorneweg: Immerhin hat es die Stadt Frankfurt mit ihrer Aktion geschafft, dass \u00fcber die Konstablerwache gesprochen wird. Mehr Gutes l\u00e4sst sich \u00fcber dieses kostspielige Vorhaben allerdings nicht sagen. Die Kunstinstallation an der &#8222;Konsti&#8220;, wie die Frankfurter die Konstablerwache gern nennen, kann man getrost unter der Kategorie &#8222;Gut gemeint, aber \u00fcberfl\u00fcssig&#8220; verbuchen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><a href=\"https:\/\/frankfurt.t-online.de\/region\/frankfurt-am-main\/id_101348622\/frankfurt-baut-millionen-skulptur-ueber-der-konstablerwache-kritik.html\" class=\"transition-colors cursor-pointer no-underline md:hover:text-magenta md:focus:text-magenta border-b border-solid border-current text-salemsfur md:hover:border-magenta\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;\/region\/frankfurt-am-main\/id_101348622\/frankfurt-baut-millionen-skulptur-ueber-der-konstablerwache-kritik.html&quot;}\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">2,3 Millionen Euro sind zu viel Geld<\/a> f\u00fcr ein paar im Wind baumelnde Netze an vier Streben, die nachts angestrahlt werden. Ein Platz wie die Konstablerwache braucht keine dekorativen Kunstobjekte, sondern echte L\u00f6sungen. F\u00fcr die Menschen, die ihn t\u00e4glich nutzen und mit seinen Problemen leben m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Was haben sich die Macher dabei gedacht? Dass sich alle Herausforderungen verfl\u00fcchtigen, sobald man nach oben auf die Kunst blickt? Das ist naiv. Unten zeugt die zubetonierte Konstablerwache immer noch von Tristesse, der Platz leidet unter Dreck und einem florierenden Drogenhandel, weshalb viele ihn meiden, sobald es dunkel wird.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Aus diesem Kriminalit\u00e4tsbrennpunkt durch bunte W\u00f6lkchen eine Piazza zu machen, ist so, als w\u00fcrde man ein paar Luftballons an die Videokameras der Polizei h\u00e4ngen, die hier seit einigen Jahren alles aufzeichnen, um der Lage \u00fcberhaupt noch Herr zu werden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die Skulptur muss zudem im Winter abgebaut werden, nach drei Jahren ist die Aktion abgelaufen und das Netz verschwindet wieder komplett. Die Probleme des Platzes aber werden bleiben. Das Geld f\u00fcr die Installation h\u00e4tte besser in soziale Projekte und die Infrastruktur investiert werden sollen, insbesondere an einem Standort mit hoher sozialer und wirtschaftlicher Bedeutung. Schon etwas mehr Gr\u00fcn w\u00e4re ein Anfang gewesen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Solange Frankfurt unter Wohnungsnot und steigenden Mieten, Sanierungsstau an Schulen oder grassierender Drogennot am Hauptbahnhof leidet \u2013 um nur ein paar Beispiele zu nennen \u2013, sollte kein Geld f\u00fcr teure Prestigeprojekte ausgegeben werden, nur weil man sich ein Jahr lang &#8222;World Design Capital&#8220; nennen darf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ja, die Kunst verschleiert die wahren Probleme Das Positive gleich vorneweg: Immerhin hat es die Stadt Frankfurt mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1238883,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1829],"tags":[3092,29,2050,2051,120814,30,2052,256912,27477,47182,256913,11838,239621],"class_list":["post-1238882","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-frankfurt-am-main","tag-3092","tag-deutschland","tag-frankfurt","tag-frankfurt-am-main","tag-geldverschwendung","tag-germany","tag-hessen","tag-janet-echelman","tag-konstablerwache","tag-millionenprojekt","tag-netzskulptur","tag-skulptur","tag-symbolpolitik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117101085785118636","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1238882","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1238882"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1238882\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1238883"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1238882"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1238882"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1238882"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}