{"id":123944,"date":"2025-05-19T22:30:13","date_gmt":"2025-05-19T22:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123944\/"},"modified":"2025-05-19T22:30:13","modified_gmt":"2025-05-19T22:30:13","slug":"neue-flusslandschaft-region-will-die-bundesgartenschau-2043-am-neckar-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/123944\/","title":{"rendered":"Neue Flusslandschaft: Region will die Bundesgartenschau 2043 am Neckar"},"content":{"rendered":"<p>Der Ort f\u00fcr die Pr\u00e4sentation der offiziellen Bewerbung f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Bundesgartenschau\" title=\"Bundesgartenschau\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesgartenschau<\/a> 2043 (BUGA) war bewusst gew\u00e4hlt. Am geschichtstr\u00e4chtigen Ort \u2013 dem H\u00f6hencaf\u00e9 Killesberg \u2013 will <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> genau 50 Jahre nach der Internationalen Gartenausstellung 1993 (IGA\u201993), die auch Bundesgartenschau war, will als Gastgeber einer Bundesgartenschau agieren. Dieses Mal im regionalen Verbund mit den Nachbarkommunen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Esslingen\" title=\"Esslingen\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Esslingen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Ludwigsburg\" title=\"Ludwigsburg\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ludwigsburg<\/a> sowie dem <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Verband_Region_Stuttgart\" title=\"Verband Region Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verband Region Stuttgart<\/a>. <\/p>\n<p>Aus dem gr\u00fcnen U soll ein blaues Band werden <\/p>\n<p>\u201eEs wird h\u00f6chste Zeit, dass endlich einmal wieder eine Gartenschau nach Stuttgart kommt\u201c, betonte der Stuttgarter OB Frank Nopper. Bereits im vergangenen Sommer hatte es ein erstes Treffen der Partner auf dem Killesberg gegeben. Denn dieser ist heute das wichtige Verm\u00e4chtnis der IGA\u201993. Als \u201egr\u00fcnes U\u201c verbindet der H\u00f6henpark bis heute die Gr\u00fcnanlagen in der Innenstadt. \u201eMit einer Gesamtl\u00e4nge von acht Kilometern und einer Fl\u00e4che von 5,8 Quadratkilometern ist dieses Naherholungsgebiet inmitten der City gr\u00f6\u00dfer als der Englische Garten in M\u00fcnchen und der Central Park in New York\u201c, betonte Nopper. Doch anders als fr\u00fcher sind nicht die Stuttgarter H\u00f6henlagen oder die Innenstadt im Mittelpunkt der Bewerbung als vielmehr der Neckar. Dieser solle sich vom bislang rein industriell genutzten Fluss zu einem vitalen Landschaftserlebnisgebiet wandeln. \u201eAus dem in fr\u00fcheren Zeiten entwickelten gr\u00fcnen U, soll nun ein blaues Band in der Region werden\u201c, betonte Nopper. <\/p>\n<p>BUGA als klares Bekenntnis an die Zukunft <\/p>\n<p>Eine Chance vor allem f\u00fcr die B\u00fcrger, sieht Esslingens OB Matthias Klopfer \u2013 \u201edie BUGA verbindet Stadt, Natur und unsere Industriegeschichte auf ihre ganz eigene Weise\u201c. Vor allem mit Themen wie der einmaligen Kulturlandschaft der Terrassenweinberge wolle man sich einbringen. Zudem hofft Klopfer auch auf einen starken Impuls f\u00fcr den Ausbau nachhaltiger Infrastruktur wie der Stadtbahn auf den Fildern. <\/p>\n<p>Gerade in den jetzt herrschenden schwierigen Zeiten sei die BUGA ein klares Bekenntnis in die Transformation der Region hin zu einem f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen lebenswerten und auch wirtschaftlich gefestigten Standort, erkl\u00e4rte Ludwigsburg OB Matthias Knecht. \u201eGemeinsam mit den B\u00fcrgern, der Wirtschaft und der Wissenschaft k\u00f6nnen so \u00f6kologisch wertvolle R\u00e4ume f\u00fcr Naherholung, aber auch im Sinne einer klimaresilienten und wirtschaftlich tragf\u00e4higen Infrastruktur entstehen.\u201c F\u00fcr Regionaldirektor Alexander Lahl ein blau-gr\u00fcner Zukunftstraum, und \u201eein Impuls f\u00fcr die regionale Identit\u00e4t und Zusammenarbeit\u201c. <\/p>\n<p>Keine Bewerbung mehr f\u00fcr Landesgartenschauen <\/p>\n<p>Zuletzt hatte sich bereits <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.mehr-gruen-am-neckar-stadtraete-wollen-landesgartenschau-nach-esslingen-holen.f8c28e2a-cac3-4621-a86b-80c67b755099.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Gemeinderat in Esslingen f\u00fcr eine Landesgartenschau stark gemacht<\/a>. Die Idee in Stuttgart selbst entstammt aus den Bezirksbeir\u00e4ten in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.konzept-fuer-gruenflaechen-kommt-die-landesgartenschau-nach-stuttgart.8cc7db7b-106b-4c86-8c73-f8ab61eb87cc.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hedelfingen und Wangen, die sich f\u00fcr eine Landesgartenschau am Neckar aussprachen<\/a>, um die aus ihrer Sicht unbefriedigende Situation, dass der \u201ewilde Fluss\u201c, so die germanische \u00dcbersetzung, f\u00fcr die B\u00fcrger an den meisten Stellen \u00fcberhaupt nicht zug\u00e4nglich ist. Diese Idee nahmen die Stadtr\u00e4te von Gr\u00fcnen und CDU gerne auf, und sprachen sich f\u00fcr die Bewerbung um die Bundesgartenschau aus. Nun soll also der ganz gro\u00dfe Wurf gelingen. Sowohl in Esslingen als auch in Stuttgart sollen die weiteren Forderungen nicht mehr verfolgt werden. \u201edas w\u00e4re sicher kontraproduktiv\u201c, betonte Nopper. Allerdings sollen die Ideen aus den Vorschl\u00e4gen als auch aus dem Stuttgarter Masterplan \u201eStadt am Fluss\u201c in die geplante Machbarkeitsstudie einflie\u00dfen. <\/p>\n<p>Gremien m\u00fcssen noch zustimmen  <\/p>\n<p> Sollten die Gemeinder\u00e4te aus Stuttgart, Esslingen und Ludwigsburg sowie die Regionalversammlung dem Vorhaben zustimmen, wird eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Jeder der vier Partner beteiligt sich an den Kosten mit einem Zuschuss von 65\u200a747,50 Euro. \u201eDiese Machbarkeitsstudie gilt dann auch als offizielle Bewerbung f\u00fcr die BUGA 2043\u201c, betonte Achim Schloemer, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft. \u200a<\/p>\n<p>Zuletzt fand die Buga in Mannheim statt. Mehr als 2,2 Millionen Besucher wurden in der Zeit vom 14. April bis 8. Oktober 2023 gez\u00e4hlt. 2025 fiel die Buga erstmals in ihrer Geschichte ins Wasser. Die B\u00fcrgerschaft der Stadt Rostock sagte ab, als die Bauma\u00dfnahmen zeitlich in Verzug kamen und absehbar wurde, dass der Kostenplan nicht eingehalten werden konnte. Bis 2041 ist die Liste der Bewerber bereits gef\u00fcllt. \u201eDer Termin 2043 ist mit der offiziellen Vorstellung nunmehr f\u00fcr die Region Stuttgart schriftlich reserviert\u201c, sagte Schloemer. Die Erfahrung zeige, dass ein Planungsvorlauf von 18 Jahren durchaus notwendig sei. Denn die BUGA 2043 soll, da sind sich alle Partner einig, nicht nur gut, sondern \u201eau\u00dfergew\u00f6hnlich gut\u201c werden. <\/p>\n<p> Gartenschauen in Stuttgart <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>IGA 1993 <\/strong><br \/>Die Internationale Gartenbauausstellung ( IGA) fand vom 23. April bis zum 17. Oktober 1993 statt. Sie war zugleich eine Bundesgartenschau. Der Killesberg und die tiefer gelegenen Ausstellungsfl\u00e4chen waren mit einer knapp 4,5 Kilometer langen Panoramabahn verbunden.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>BUGA 1977 <\/strong><br \/>Die Bundesgartenschau fand vom 29. April bis zum 23. Oktober 1977 statt. Der Publikumszuspruch war mit sieben Millionen Besuchern auf dem 44 Hektar gro\u00dfen Gel\u00e4nde gro\u00df.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>BUGA 1961 <\/strong><br \/>Die Bundesgartenschau fand zwischen dem 28. April und dem 15. Oktober 1961 in Stuttgart statt. Es war die erste Bundesgartenschau, die auf mehreren, r\u00e4umlich voneinander getrennten Fl\u00e4chen gezeigt wurde. Sie hatte 6,8 Millionen Besucher.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Deutsche Gartenschau 1950 <\/strong><br \/>Die Deutsche Gartenschau 1950 fand auf dem Killesberg statt. Sie folgte der Tradition dreier Reichsgartenschauen der Vorkriegszeit von 1933 bis 1939. Gut 1,9 Millionen Besucher erlebten die Gartenschau.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Reichsgartenschau 1939 <\/strong><br \/>Die Reichsgartenschau (korrekt als Reichsausstellung des Deutschen Gartenbaues 1939 bezeichnet) folgte der kurzen Tradition von Reichsgartenschauen, erstmals in Dresden (1936) und dann in Essen (1938). Sie wurde am 22. April 1939 er\u00f6ffnet, mit 4,5 Millionen Besuchern innerhalb von vier Monaten war sie ein Besuchermagnet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Ort f\u00fcr die Pr\u00e4sentation der offiziellen Bewerbung f\u00fcr die Bundesgartenschau 2043 (BUGA) war bewusst gew\u00e4hlt. 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