{"id":1239685,"date":"2026-08-16T04:44:18","date_gmt":"2026-08-16T04:44:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1239685\/"},"modified":"2026-08-16T04:44:18","modified_gmt":"2026-08-16T04:44:18","slug":"asiatische-tigermuecken-jetzt-auch-in-hannover-angekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1239685\/","title":{"rendered":"Asiatische Tigerm\u00fccken jetzt auch in Hannover angekommen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.hannover-entdecken.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1920px-Aedes_Albopictus.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-111433\" class=\"size-medium wp-image-111433\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1920px-Aedes_Albopictus-300x204.jpg\" alt=\"Asiatische Tigerm\u00fccke\" width=\"300\" height=\"204\"  \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-111433\" class=\"wp-caption-text\">Asiatische Tigerm\u00fccke<\/p>\n<p>Der Fund wurde im Rahmen des M\u00fcckenmonitorings des Nieders\u00e4chsischen Landesgesundheitsamts (NLGA) registriert. Hierbei ist die Bev\u00f6lkerung aufgerufen, verd\u00e4chtige M\u00fccken-Exemplare oder Fotos von solchen M\u00fccken einzusenden. Aufgrund eines eindeutigen Fotos hat eine Mitarbeiterin des NLGA den Fundort in einem Wohngebiet in Hannover <a href=\"https:\/\/www.hannover-entdecken.de\/doehren\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"3692\" title=\"Stadtteil D\u00f6hren\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00f6hren<\/a> besichtigt und eine Tigerm\u00fccken-Population in einer Regentonne festgestellt. Den Sch\u00e4dlingen reichen allerdings bereits deutlich kleinere Ansammlungen von Wasser, um Eier abzulegen und sich fortzupflanzen. Deshalb ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass sich die M\u00fccke in der Umgebung bereits ausgebreitet hat.<\/p>\n<p>\u201eDurch die Tigerm\u00fccke allein besteht noch keine erh\u00f6hte gesundheitliche Gefahr\u201c, erkl\u00e4rt\u00a0<strong>Dr. Sonja Wolken<\/strong>, Parasitologin am NLGA. \u201eDenn aktuell sind die in Deutschland vorkommenden Tigerm\u00fccken nicht mit Erregern infiziert. Regelm\u00e4\u00dfig kehren Menschen von Reisen zur\u00fcck, die entsprechende Erreger in sich tragen wie beispielsweise Chikungunya-, Dengue- oder Zikaviren. Je mehr Tigerm\u00fccken hierzulande vorhanden sind, desto gr\u00f6\u00dfer wird die Wahrscheinlichkeit, dass diese die Viren von Reiser\u00fcckkehrern auch auf Menschen \u00fcbertragen, die Deutschland nie verlassen haben. Deshalb appellieren wir an die Bev\u00f6lkerung, es der M\u00fccke so schwer wie m\u00f6glich zu machen \u2013 auch wenn sich die Ausbreitung aufgrund des Klimawandels langfristig wohl kaum aufhalten l\u00e4sst.\u201c Um eine etwaige Ausbreitung der Ansiedlung zu erfassen, hat das NLGA in der Umgebung des Fundorts M\u00fcckenfallen aufgestellt.<\/p>\n<p><strong>Dr. Andrea W\u00fcnsch<\/strong>, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitsmanagement der <a href=\"https:\/\/www.hannover-entdecken.de\/region-hannover\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"3756\" title=\"Region Hannover\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Region Hannover<\/a> erkl\u00e4rt, welche Ma\u00dfnahmen nun zur Bek\u00e4mpfung ergriffen werden: \u201eWir haben unverz\u00fcglich mit T\u00fcr-zu-T\u00fcr-Begehungen im Umfeld des Fundorts begonnen, um die Bev\u00f6lkerung aufzukl\u00e4ren und weitere potentielle Brutst\u00e4tten zu identifizieren. Gartenbesitzer werden dazu angehalten unn\u00f6tige Wasseransammlungen in Gef\u00e4\u00dfen wie Gie\u00dfkannen, Eimern oder Pflanzenuntersetzern zu vermeiden. Selbst kleinste Wasseransammlungen werden von der Tigerm\u00fccke genutzt. Vogeltr\u00e4nken und andere geplante Wasserreservoirs m\u00fcssen einmal w\u00f6chentlich gereinigt werden. Bei der Identifizierung weiterer Brutst\u00e4tten sind wir auf die Mithilfe der Bev\u00f6lkerung angewiesen.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Wie genau die invasive Art nach Hannover D\u00f6hren gelangt ist, ist unbekannt. M\u00f6glicherweise erfolgte die Einschleppung \u00fcber Waren- oder Personenverkehr \u2013 so sind h\u00f6chstwahrscheinlich auch in der Vergangenheit vereinzelt Exemplare nach Niedersachsen gekommen. Bei der Tigerm\u00fccke handelt es sich um eine schwarze, vergleichsweise kleine M\u00fccke (etwa 0,5 Centimeter). Die namensgebende schwarz-wei\u00dfe Streifung der Beine ist nur aus der N\u00e4he und bei guten Lichtverh\u00e4ltnissen zu erkennen. Die tagaktive, aggressive Art ist ausgesprochen l\u00e4stig und macht Aufenthalte im Freien fast unm\u00f6glich. H\u00e4ufig wird die Tigerm\u00fccke mit der Ringelm\u00fccke verwechselt. Diese sehr gro\u00dfe, br\u00e4unliche M\u00fccke besitzt deutlich erkennbare, braun-wei\u00df geringelte Beine.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Asiatische Tigerm\u00fccke Der Fund wurde im Rahmen des M\u00fcckenmonitorings des Nieders\u00e4chsischen Landesgesundheitsamts (NLGA) registriert. 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