{"id":124045,"date":"2025-05-19T23:24:08","date_gmt":"2025-05-19T23:24:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/124045\/"},"modified":"2025-05-19T23:24:08","modified_gmt":"2025-05-19T23:24:08","slug":"empoerung-ueber-gaza-offensive-london-paris-und-ottawa-drohen-israel-mit-sanktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/124045\/","title":{"rendered":"Emp\u00f6rung \u00fcber Gaza-Offensive: London, Paris und Ottawa drohen Israel mit Sanktionen"},"content":{"rendered":"<p>                    Emp\u00f6rung \u00fcber Gaza-Offensive<br \/>\n                London, Paris und Ottawa drohen Israel mit Sanktionen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              19.05.2025, 21:44 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die neue israelische Milit\u00e4roffensive im Gazastreifen st\u00f6\u00dft im Westen auf Emp\u00f6rung. Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Kanada drohen Regierungschef Netanjahu mit Sanktionen. Unterdessen erreichen erstmals seit drei Monaten Lastwagen mit Hilfsg\u00fctern das K\u00fcstengebiet. <\/strong><\/p>\n<p>Die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Kanada haben Israel wegen dessen Milit\u00e4roffensive im Gazastreifen mit &#8222;konkreten Ma\u00dfnahmen&#8220; gedroht. Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, der britische Regierungschef Keir Starmer und sein kanadischer Kollege Mark Carney erkl\u00e4rten gemeinsam, angesichts des &#8222;ungeheuerlichen&#8220; Vorgehens der israelischen Regierung im Gazastreifen nicht tatenlos zuzusehen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind entschlossen, einen pal\u00e4stinensischen Staat als Beitrag zur Realisierung einer Zweistaatenl\u00f6sung anzuerkennen und wir sind bereit, mit anderen zu diesem Zweck zusammenzuarbeiten&#8220;, hie\u00df es in der gemeinsamen Mitteilung weiter.<\/p>\n<p>Israel hatte Anfang M\u00e4rz eine Blockade s\u00e4mtlicher humanit\u00e4ren Hilfslieferungen in das Pal\u00e4stinensergebiet verh\u00e4ngt, woraufhin Hilfsorganisationen wiederholt vor einer Hungerkatastrophe warnten. Am Sonntag k\u00fcndigte das B\u00fcro von Regierungschef Benjamin Netanjahu an, dass Israel wieder Hilfslieferungen zulassen werde.<\/p>\n<p>Heute sagte Netanjahu, eine Hungersnot im Gazastreifen m\u00fcsse &#8222;sowohl aus praktischen als auch aus diplomatischen Gr\u00fcnden&#8220; verhindert werden. Selbst die Freunde w\u00fcrden Israels &#8222;Bilder vom Massenhunger&#8220; nicht tolerieren. Zugleich erkl\u00e4rte Netanjahu, Israel werde Kontrolle \u00fcber &#8222;das gesamte Territorium&#8220; des Gazastreifens \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Die Stellungnahme der drei Staats- und Regierungschefs kritisierte Netanjahu: Sie b\u00f6ten einen &#8222;riesigen Preis f\u00fcr den v\u00f6lkerm\u00f6rderischen Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 und laden gleichzeitig zu weiteren solchen Gr\u00e4ueltaten ein&#8220;, schrieb der Regierungschef bei X. Israel werde nicht von seinen Kriegszielen abweichen und &#8222;sich weiterhin mit gerechten Mitteln verteidigen, bis der vollst\u00e4ndige Sieg errungen ist&#8220;.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Abend erreichten nach israelischen Angaben erstmals wieder Hilfslieferungen f\u00fcr die notleidende Bev\u00f6lkerung den Gazastreifen. F\u00fcnf Lastwagen mit Hilfsg\u00fctern h\u00e4tten das K\u00fcstengebiet nach einer gr\u00fcndlichen Sicherheitskontrolle \u00fcber den Grenz\u00fcbergang Kerem Schalom erreicht, teilte die f\u00fcr Pal\u00e4stinenserangelegenheiten zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde Cogat mit. Israel wirft der islamistischen Hamas vor, Hilfsg\u00fcter gewinnbringend weiterzuverkaufen, um ihre K\u00e4mpfer und Waffen zu finanzieren. <\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt in Berlin und die Au\u00dfenministerien von 21 weiteren L\u00e4ndern forderten Israel am Abend zur einer vollst\u00e4ndigen und sofortigen Wiederaufnahme der Hilfen f\u00fcr den Gazastreifen auf. Israel m\u00fcsse &#8222;sofort eine vollst\u00e4ndige Wiederaufnahme der Hilfen f\u00fcr den Gazastreifen&#8220; erlauben, hie\u00df es in einer vom Ausw\u00e4rtigen Amt in Berlin ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung von L\u00e4ndern wie Frankreich, Kanada, Italien, Spanien, Schweden und Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Der Krieg im Gazastreifen war durch den Gro\u00dfangriff der Hamas und mit ihr verb\u00fcndeter K\u00e4mpfer auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgel\u00f6st worden, bei dem nach israelischen Angaben rund 1200 Menschen get\u00f6tet und 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt worden waren. Als Reaktion auf den Hamas-\u00dcberfall geht Israel seither massiv milit\u00e4risch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Hamas-Angaben, die nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nnen, bislang mehr als 53.400 Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Emp\u00f6rung \u00fcber Gaza-Offensive London, Paris und Ottawa drohen Israel mit Sanktionen 19.05.2025, 21:44 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":124046,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,738,551,13,411,412,53,14,15,16994,16,1155,12],"class_list":{"0":"post-124045","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-gazastreifen","16":"tag-grossbritannien","17":"tag-headlines","18":"tag-israel","19":"tag-israel-krieg","20":"tag-kanada","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-palaestinensergebiete","24":"tag-politik","25":"tag-sanktionen","26":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114537081400826550","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=124045"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124045\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/124046"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=124045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=124045"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=124045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}