{"id":1241759,"date":"2026-08-17T03:43:14","date_gmt":"2026-08-17T03:43:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1241759\/"},"modified":"2026-08-17T03:43:14","modified_gmt":"2026-08-17T03:43:14","slug":"buettgen-wertheim-arts-zeigt-zeigt-kuras-fotosynthesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1241759\/","title":{"rendered":"B\u00fcttgen: Wertheim Arts zeigt zeigt Kuras Fotosynthesen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Was ist Vordergrund, was Hintergrund? Was ist tats\u00e4chlich zu sehen und was entsteht erst im Kopf des Betrachters? Wer am Samstagnachmittag die Galerie Wertheim Arts am Rathausplatz in B\u00fcttgen betrat, musste sich auf diese Fragen einlassen. Mehr als 25 Arbeiten der Meerbuscher K\u00fcnstlerin Michaela Kura sind dort unter dem Titel \u201eZwischenwelt \u2013 Zwei Welten: Text und Bild\u201c zu sehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr Kura war die Vernissage ein besonderer Moment. Sichtlich ger\u00fchrt begr\u00fc\u00dfte sie die Besucher ihrer ersten Einzelausstellung. Immer wieder blieb sie im Gespr\u00e4ch vor ihren Arbeiten stehen, erkl\u00e4rte Hintergr\u00fcnde und freute sich \u00fcber die unterschiedlichen Interpretationen. Denn eine eindeutige Antwort darauf, was in ihren Werken zu entdecken ist, gibt es h\u00e4ufig gerade nicht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kura verbindet Fotografien, Collagen und Texte zu sogenannten Fotosynthesen. Unterschiedliche Ebenen \u00fcberlagern sich, Motive treten hervor und verschwinden wieder, Worte ver\u00e4ndern den Blick auf ein Bild. Das Davor und Dahinter ist nicht immer sofort auszumachen. Genau daraus entwickelt sich der Reiz der Ausstellung: Die Besucher m\u00fcssen selbst genauer hinsehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Laudatio zur Er\u00f6ffnung hielt die Kaarster Aquarell-K\u00fcnstlerin Christine Berlinson-E\u00dfer. Sie stellte dabei nicht allein die Kunst, sondern auch den Menschen hinter den Arbeiten in den Mittelpunkt. Kuras Offenheit, ihre Neugier und insbesondere ihr herzliches L\u00e4cheln seien charakteristisch f\u00fcr sie. \u201eMan f\u00fchlt sich in ihrer N\u00e4he einfach willkommen\u201c, beschrieb Berlinson-E\u00dfer die K\u00fcnstlerin.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Diese Offenheit findet sich auch in Kuras k\u00fcnstlerischer Arbeit wieder. Sie legt sich nicht auf eine einzige Technik fest, sondern experimentiert mit verschiedenen Materialien und Ausdrucksformen. In ihrem Atelier in Str\u00fcmp arbeitet sie nicht nur selbst k\u00fcnstlerisch, sondern begleitet auch Kinder und Erwachsene auf deren kreativen Wegen. Dort wird gemalt, geschrieben, gefilmt und mit Collagen gearbeitet. \u201eSie sucht nicht den einfachen Weg. Im Gegenteil: Sie liebt Herausforderungen\u201c, sagte Berlinson-E\u00dfer in ihrer Laudatio. Bevor ein neues Werk entsteht, besch\u00e4ftige sich Kura intensiv mit einer Idee oder Fragestellung, verwerfe Ans\u00e4tze und entwickle sie weiter. Dabei sei f\u00fcr die K\u00fcnstlerin der Entstehungsprozess ebenso bedeutend wie das fertige Ergebnis. Der Titel \u201eZwischenwelt\u201c k\u00f6nnte deshalb kaum passender gew\u00e4hlt sein. Kura bewege sich zwischen Fotografie und Sprache, Realit\u00e4t und Interpretation. Text und Bild erg\u00e4nzen sich in ihren Arbeiten und er\u00f6ffnen neue Assoziationsr\u00e4ume.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kura selbst formuliert ihren k\u00fcnstlerischen Anspruch zur\u00fcckhaltend und zugleich sehr pers\u00f6nlich: \u201eIch m\u00f6chte die Welt ein St\u00fcck weit mitgestalten und nicht komplett ver\u00e4ndern.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Was ist Vordergrund, was Hintergrund? 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