{"id":1242062,"date":"2026-08-17T07:12:20","date_gmt":"2026-08-17T07:12:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1242062\/"},"modified":"2026-08-17T07:12:20","modified_gmt":"2026-08-17T07:12:20","slug":"usa-erhoehen-druck-auf-iran-trump-regierung-droht-mit-beispielloser-sanktionswelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1242062\/","title":{"rendered":"USA erh\u00f6hen Druck auf Iran: Trump-Regierung droht mit beispielloser Sanktionswelle"},"content":{"rendered":"<p>Trump erh\u00f6ht den DruckUSA drohen Iran mit beispielloser Sanktionswelle<\/p>\n<p>17.08.2026, 08:51 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(06:20 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/TEHRAN-IRAN-AUGUST-6-RESTRICTIONS-NO-Access-Israel-Media-Persian-Language-TV-Stations-Outside-Iran-S.webp\" alt=\"TEHRAN-IRAN-AUGUST-6-RESTRICTIONS-NO-Access-Israel-Media-Persian-Language-TV-Stations-Outside-Iran-Strictly-No-Access-BBC-Persian-VOA-Persian-Manoto-TV-Iran-International-TV-A-woman-walks-in-front-of-a-wall-mural-as-daily-life-continues-amid-ongoing-tensions-between-the-United-States-in-Tehran-Iran-on-August-6-2026-The-tensions-persist-after-U-S-President-Donald-Trump-said-he-preferred-reaching-an-agreement-with-Iran-but-warned-that-the-use-of-force-is-still-an-option-if-diplomacy-fails-Despite-an-agreement-reached-between-Iran-and-the-United-States-through-Pakistani-mediation-on-June-14-the-two-sides-engaged-in-intense-clashes-around-the-Strait-of-Hormuz-beginning-on-July-8-with-the-fighting-lasting-for-nearly-two-weeks\"\/>Daten der US-Sanktionsbeh\u00f6rde Ofac zufolge wurden seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit bereits Sanktionen gegen mehr als 1000 Personen, Schiffe und Flugzeuge verh\u00e4ngt. (Foto: picture alliance \/ Anadolu)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Wie weit wird Washington gehen, um Teheran wirtschaftlich in die Knie zu zwingen? Im Raum stehen harte Eingriffe in Irans Handelswege und Druck auf Partnerl\u00e4nder &#8211; mit erheblichen Risiken f\u00fcr die USA und die Weltwirtschaft.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die USA bereiten eine beispiellose Versch\u00e4rfung ihrer Sanktionen vor, um den Iran wirtschaftlich vollends zu isolieren. Nach der Ank\u00fcndigung von US-Finanzminister Scott Bessent, bereits in der kommenden Woche historisch einmalige Ma\u00dfnahmen gegen Teheran zu verh\u00e4ngen, pr\u00fcft die Regierung von Donald Trump nun drastische Schritte. Die Optionen reichen von Strafen gegen chinesische Gro\u00dfabnehmer und Banken \u00fcber Sekund\u00e4rz\u00f6lle bis hin zu einer l\u00fcckenlosen Landblockade.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Seit Beginn des Krieges gegen das Regime in Teheran Ende Februar hat die US-Regierung bereits den Schifffahrts-, Energie- und Finanzsektor des Landes mit harten Sanktionen belegt und eine Seeblockade errichtet. Nun will Washington auch die verbliebenen Schlupfl\u00f6cher schlie\u00dfen. Daten der US-Sanktionsbeh\u00f6rde Ofac zufolge wurden seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit bereits Sanktionen gegen mehr als 1000 Personen, Schiffe und Flugzeuge verh\u00e4ngt sowie Kryptow\u00e4hrungen im Wert von rund 500 Milliarden Dollar eingefroren. Experten zufolge k\u00f6nnte die Trump-Regierung nun folgende Optionen pr\u00fcfen:<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Sanktionen gegen chinesische &#8222;Teapot&#8220;-Raffinerien<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Private chinesische Raffinerien, sogenannte &#8222;Teapots&#8220;, machen ein Viertel der Raffineriekapazit\u00e4t des Landes aus. Sie arbeiten mit geringen Gewinnspannen. Daten des Analysehauses Kpler aus dem Jahr 2025 zufolge kauft China mehr als 80 Prozent des auf dem Seeweg exportierten iranischen \u00d6ls. Unabh\u00e4ngige Raffinerien wickeln einen Gro\u00dfteil dieses Handels ab. Sie k\u00f6nnten daher von sogenannten Sekund\u00e4rsanktionen getroffen werden, die ausl\u00e4ndische Unternehmen f\u00fcr Gesch\u00e4fte mit sanktionierten Staaten bestrafen. Fr\u00fchere US-Sanktionen hielten gr\u00f6\u00dfere Raffinerien vom Kauf iranischen \u00d6ls ab. Kleinere Betriebe sind Experten zufolge jedoch weitgehend immun, da sie kaum Ber\u00fchrungspunkte mit dem US-Finanzsystem haben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Ma\u00dfnahmen gegen chinesische Banken <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Ofac hat Sekund\u00e4rsanktionen gegen kleinere Unternehmen in China und Hongkong verh\u00e4ngt, denen die Abwicklung von \u00d6lgesch\u00e4ften im Wert von Milliarden Dollar und die Finanzierung von Waffenk\u00e4ufen vorgeworfen wird. Das US-Finanzministerium warnte zudem zwei gr\u00f6\u00dfere chinesische Banken vor Konsequenzen, verzichtete jedoch bislang auf direkte Sanktionen. Ein Vorgehen gegen diese beiden namentlich nicht genannten Institute k\u00f6nnte Experten zufolge eine abschreckende Wirkung auf gr\u00f6\u00dfere Finanzh\u00e4user haben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es drohen jedoch auch Vergeltungsma\u00dfnahmen Pekings. Die US-Regierung versucht derzeit, die Spannungen vor einem geplanten Treffen zwischen Trump und dem chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping sp\u00e4ter im Jahr zu d\u00e4mpfen. Washington bef\u00fcrchtet, dass China den Export kritischer Rohstoffe einschr\u00e4nken k\u00f6nnte, die f\u00fcr die Hightech-Industrie wichtig sind.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Das &#8222;Katz- und- Maus-Spiel&#8220;<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die USA k\u00f6nnten weiterhin gezielt gegen iranische Personen und Unternehmen sowie deren Helfer in China und der Golfregion vorgehen. Das US-Finanzministerium sanktionierte j\u00fcngst Firmen, die neu gegr\u00fcndet wurden, um iranische \u00d6leinnahmen in Importe umzuleiten. Experten wie Brett Erickson von Obsidian Risk Advisors bezeichnen dies jedoch als eine Sisyphusarbeit oder ein &#8222;Katz-und-Maus-Spiel&#8220; (im Englischen &#8222;whack-a-mole&#8220;), die das Verhalten des Irans nicht ver\u00e4ndert habe, da Teheran einfach neue Scheinfirmen gr\u00fcnde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Miad Maleki von der Foundation for Defense of Democracies erwartet eine sch\u00e4rfere Durchsetzung der Regeln gegen Reedereien, K\u00e4ufer und Finanzvermittler. Zudem seien weitere Sanktionen im Luftfahrtsektor m\u00f6glich, um den iranischen Handel nach der Seeblockade der Stra\u00dfe von Hormus weiter einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Landblockade<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Einige US-amerikanische und israelische Regierungsvertreter haben die M\u00f6glichkeit einer Landblockade ins Spiel gebracht. Dies w\u00fcrde jedoch die Unterst\u00fctzung der Nachbarstaaten des Iran erfordern: Irak, T\u00fcrkei, Pakistan, Afghanistan, Turkmenistan, Aserbaidschan und Armenien. Die Trump-Regierung unterh\u00e4lt zu fast allen diesen Staaten Beziehungen, mit Ausnahme von Afghanistan, dessen bergige Grenze ohnehin schwer zu kontrollieren ist.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trump k\u00f6nnte Druck auf Pakistan aus\u00fcben, das j\u00fcngst eine W\u00e4hrungsswap-Linie \u00fcber zehn Milliarden Dollar beim US-Finanzministerium beantragt hat, sowie auf die T\u00fcrkei, die in das F-35-Kampfjetprogramm der USA zur\u00fcckkehren m\u00f6chte. Eine Landblockade k\u00f6nnte den Druck auf die iranische Bev\u00f6lkerung erh\u00f6hen, indem Importe von Lebensmitteln, Energie und Textilien gestoppt werden. Experten zufolge ist eine solche Ma\u00dfnahme jedoch schwer umzusetzen und f\u00fchrt wom\u00f6glich nicht zu internem Druck oder Protesten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Sekund\u00e4rz\u00f6lle<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trump hat wiederholt mit Z\u00f6llen auf Waren aus L\u00e4ndern gedroht, die Gesch\u00e4fte mit dem Iran machen. Der Oberste Gerichtshof der USA erkl\u00e4rte die rechtliche Grundlage f\u00fcr solche Z\u00f6lle jedoch f\u00fcr ung\u00fcltig. Der US-Senat verabschiedete in der vergangenen Woche ein umfassendes Russland-Sanktionspaket, das auch neue Iran-Sanktionen enth\u00e4lt. Dieses w\u00fcrde Trump neue Zollbefugnisse einr\u00e4umen, die er gegen Unterst\u00fctzer des iranischen Handels einsetzen k\u00f6nnte. Das Gesetz muss jedoch noch das US-Repr\u00e4sentantenhaus passieren. Wegen Bedenken von Demokraten und einigen Republikanern gegen die Zollma\u00dfnahmen gilt die Abstimmung jedoch als hohe H\u00fcrde.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Andrea Shalal, rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trump erh\u00f6ht den DruckUSA drohen Iran mit beispielloser Sanktionswelle 17.08.2026, 08:51 Uhr Artikel anh\u00f6ren(06:20 min) Daten der US-Sanktionsbeh\u00f6rde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1242063,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[106,13,345,14,15,1155,5226,12,29839,10,8,9,11,64,103,55,104],"class_list":["post-1242062","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-donald-trump","tag-headlines","tag-iran","tag-nachrichten","tag-news","tag-sanktionen","tag-schifffahrt","tag-schlagzeilen","tag-strasse-von-hormus","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-usa","tag-welt","tag-wirtschaft","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117109612337810456","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1242062","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1242062"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1242062\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1242063"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1242062"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1242062"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1242062"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}