{"id":1242916,"date":"2026-08-17T16:21:22","date_gmt":"2026-08-17T16:21:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1242916\/"},"modified":"2026-08-17T16:21:22","modified_gmt":"2026-08-17T16:21:22","slug":"banksy-kunstwerk-sorgt-fuer-hohe-entfernungskosten-im-londoner-justizzentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1242916\/","title":{"rendered":"Banksy-Kunstwerk sorgt f\u00fcr hohe Entfernungskosten im Londoner Justizzentrum"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Manche w\u00fcrden sich freuen, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/kultur\/wer-ist-banksy-recherche-soll-identitaet-enthuellen-113741501\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">wenn Banksy, das Phantom der Kunstwelt<\/a>, ihr Eigenheim mit einer Arbeit veredeln w\u00fcrde. Seine Kunst wird f\u00fcr viel Geld international gehandelt. Kein Wunder also, dass immer wieder \u00fcber Diebst\u00e4hle berichtet wird. Denn Banksy arbeitet \u00fcberwiegend im \u00f6ffentlichen Raum. Sobald er seine Kunst \u00fcber sein Social-Media-Profil als eigenes Werk best\u00e4tigt, l\u00e4uft sie Gefahr, geraubt zu werden: So geschehen 2024, als Diebe am helllichten Tag eine Satellitensch\u00fcssel abmontierten, auf die Banksy die Silhouette eines heulenden Wolfs gespr\u00fcht hatte.\n  <\/p>\n<p>            Banksy hinterl\u00e4sst Graffiti am Queens Building in London<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Man h\u00e4tte sich also als \u00f6ffentliche Institution freuen k\u00f6nnen, dass <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/hurra-pumuckl-figur-bleibt-an-prachtbrunnen-in-muenchen-jahrelang-unentdeckt-115000486\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Banksy<\/a> im September 2025 am streng bewachten Queens Building, einem Teil des Justizzentrums in London, ein Graffiti hinterlie\u00df. W\u00e4re da nicht das Bild: ein Richter mit Per\u00fccke und schwarzer Robe, der einem am Boden liegenden Demonstranten mit dem richterlichen Hammer einen \u00fcberziehen will. Da \u00fcbt jemand ziemlich offensichtlich Kritik am Rechtssystem. Und nat\u00fcrlich hat das Recht auch eine Antwort auf diesen Banksy: Das Geb\u00e4ude stehe schlie\u00dflich unter Denkmalschutz. Einfach mutwillig etwas ver\u00e4ndern, kommt nicht infrage. Ein Sprecher der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde hat das auch schnell klar und deutlich gemacht, sie seien verpflichtet, den urspr\u00fcnglichen Charakter zu bewahren.\n  <\/p>\n<p>            Metallbarrieren sch\u00fctzten das Graffiti von Banksy, das man in London entfernen wollte<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Weil einfaches Abwaschen keinen Erfolg hatte, wurde das Graffiti mit einer schwarzen Plastikfolie abgedeckt, danach durch Metallbarrieren verdeckt, sp\u00e4ter wurde es von Beamten bewacht. Als zus\u00e4tzliche Schutz war eine \u00dcberwachungskamera angebracht worden. Erst mit einer speziellen Laser-Technologie stellte sich der gew\u00fcnschte Erfolg ein. Statt eines Wertzuwachses am Geb\u00e4ude durch Kunst stehen nun 85.000 Pfund Ausgaben zu Buche, also rund 100.000 Euro.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Manche w\u00fcrden sich freuen, wenn Banksy, das Phantom der Kunstwelt, ihr Eigenheim mit einer Arbeit veredeln w\u00fcrde. 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